Der mittlerweile fünfte Tag der Reise führt zum Vulkan Poas - was für ein Erlebnis!
Tag 5
Es geht
zurück Richtung San Jose-wir verabschieden uns von der Halbinsel Nicoya, setzen
mit der Fähre über nach Puntarenas und fahren das Zentraltal wieder hinauf.
Unser nächstes Ziel ist der Poás ein noch aktiver Vulkan bei San Jose.
Die
neugebaute Autobahn bringt uns unserem Ziel schnell näher und so schlängelt
sich nach drei Stunden unser "Frosch" die Serpentinen hinauf zum
Vulkan.
Oben
angekommen überrascht uns wieder ein Naturschauspiel. Ein gut angelegter
Wanderweg, führt durch den tropischen Regenwald zu einer türkis schimmernden
Kraterlagune und beim genießen der Fauna und Flora nehmen wir plötzlich ein
tiefes Grollen war. Wir sind dem Poas ganz nahe und hören seine mystischen
Geräusche. Nur wenige Fußminuten später schauen wir hinab in den Krater des Vulkans.
Beeindruckend welche Naturgewalten da unten schlummern. An der Lagune, welche
in regelmäßigen Abständen Ihre Farben ändert, steigt immer wieder blau-grauer
Rauch in dicken Schwaden empor.
Ergriffen
von derart Gewalt im Innern der Erde treten wir den Rückweg an und fahren die
vielen Kurven durch die berühmten Kaffeeanbaugebiete am Vulkankegel hinab.
Doch was
wäre eine Inspektion beim Poas ohne einen Besuch der typischen Plantagen mit
einer zünftigen Kaffeeprobe.
Also heißt
es Anhalten und einer der ältesten Kaffeeplantagen des Landes einen Besuch
abstatten. Hier ist Alles bestens organisiert und so bekommen wir eine tolle
Führung mit vielem Wissenswerten über das leckere Getränk, eine tolle Mahlzeit
und natürlich eine ausführliche Verkostung des Kaffees geboten. Gut gestärkt
und wissenserweitert fahren wir am Abend zu unserem Hotel und freuen uns schon
auf den nächsten Tag, denn da geht es Richtung Nicaragua zu den Indios im Regenwald.


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