Freitag, April 30, 2010

Spendenaufruf

Liebe Blog-Leser,

wir möchten euch gerne im Rahmen eines Spendenaufrufes um eure Mithilfe bitten, um die dringend erforderliche Herzoperation für das jemenitischen Mädchen Huda al-Dubai zu ermöglichen. Dazu wurde ein Spendenkonto eingerichtet.

Der Hintergrund: Die 16-jährige Huda ist die Tochter des jemenitischen Reiseagenten Adel Dubai, mit dem unser Partner vom Haus der Spezialisten, Nomad Reisen, bereits seit über 10 Jahren zusammen arbeiten und mit dem sie mittlerweile eine enge Freundschaft verbindet. Sie muss wegen eines Herzklappenfehlers dringend operiert werden. Seit Mitte April hält sie sich gemeinsam mit ihrem Vater in Deutschland auf. Die Patientin befand sich vom 15.04.2010 bis zum 19.04.2010 im Deutschen Herzzentrum Berlin in stationärer Behandlung. Am 19. April wurde sie mit der genannten Diagnose einer schweren Mitralklappeninsuffizienz aus dem Krankenhaus entlassen. In dem Entlassungsschreiben steht u. a.: „Nach Abklärung der Kostenübernahme für diesen Eingriff soll die Patientin zeitnah wieder aufgenommen werden und eine Operation erfolgen.“

Die behandelnden Ärzte halten eine Operation innerhalb der nächsten drei Wochen für dringend erforderlich. Die Herz-OP wird nach vorläufigen Kostenschätzungen der behandelnden Klinik ca. 25.000 EUR kosten. Adel Dubai ist selbst krank, seine Frau verstarb letztes Jahr und zwei seiner jüngeren Kinder leiden an Behinderungen. Die Familie kann die Kosten für den Eingriff nicht selbst aufbringen.

Spenden sind daher hoch willkommen. Unsere Partneragentur ‚Nomad‘ hat bislang die Zusage der Spendenorganisation „Aktion Kindertraum“, einen Teil der Kosten zu übernehmen. Dennoch fehlen noch immer rund 20.000 Euro. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns helfen würden, zusätzliche Spenden einzuwerben.

„Aktion Kindertraum“ hat freundlicherweise ihr Spendenkonto zur Verfügung gestellt. Die Bankverbindung lautet: Kontonummer 138 196 302, BLZ: 250 100 30, Postbank Hannover. Bitte unbedingt auf der Überweisung das Kennwort „Huda“ hinzufügen, damit sich die Spende eindeutig zuordnen lässt. Außerdem bitten wir alle potentiellen SpenderInnen, die eine Spendenbescheinigung haben möchten, darum, auf der Überweisung auch ihre postalische Adresse einzutragen. So kann „Aktion Kindertraum“ die Bescheinigung umgehend zusenden. Außerdem erspart die Adresseingabe viel Arbeit, da wir sonst die Adressen der SpenderInnen einzeln an „Aktion Kindertraum“ durchgeben müssten.

Spendenbescheinigungen verlangen die Finanzämter übrigens erst ab einer Spendenhöhe von 201 Euro. Für darunter liegende Beträge reicht der Einzahlungsbeleg. „Aktion Kindertraum“ stellt jedoch auf Wunsch auch Spendenbescheinigungen für kleinere Beträge aus.

Bitte helfen Sie und spenden für Huda. Im Wissen um Ihre tatkräftige Unterstützung sind wir zuversichtlich, dass wir gemeinsam Hudas Krankheit besiegen können.

Info: travel-to-nature wird 500 Euro als Soforthilfe überweisen. Wir bitte unsere Reisegäste für Huda zu spenden. Auch kleine Beträge helfen!  Herzlichen Dank schon mal im voraus!

Freitag, April 30, 2010

Bald viele russische Touristen in Panamá?

Moskau/Panamá

Der Vizeminister für Tourimus in Panamá, Fernando de León, war im März auf der Tourismusmesse MITT in Moskau. Dort hat er ein Interview gegeben, in welchem er vor allem Wert darauf legt, sein Land in Zukunft für sonnenhungrige Russen als Urlaubsdestination attraktiv zu machen.




Das ganze Interview findet Ihr hier.

Was haltet Ihr davon? Postet Eure Meinung hier, wir sind gespannt, was Ihr darüber denkt!

Freitag, April 30, 2010

Nationalpark Tortuguero

Der etwa 20.000 Hektar große Nationalpark Tortuguero besticht durch eine einzigartige Kanal- und Lagunenlandschaft gesäumt von dichtem Urwald und bietet damit den Lebensraum für eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen (ca. die Hälfte der in Costa Rica verzeichneten Reptilien- und Vogelarten ist hier heimisch!). Man findet hier Faultiere, Manatees, Kaimane, Krokodile, Basilisken, verschiedene Affen- und über 300 Vogelarten. Diese Artenvielfalt und die hohen Niederschlagsmengen brachten diesem Gebiet auch die Bezeichnung "Amazonas von Costa Rica" ein. Das kleine Dorf Tortuguero liegt auf dem schmalen Landstreifen zwischen dem karibischen Strand und dem breiten Urwaldfluss und ist der Ausgangspunkt für alle Exkursionen in das Gebiet des Nationalpark Tortuguero. Tortuguero erreicht man am einfachsten mit dem Boot von Cariari oder Moin (bei Limón) aus, wobei die Fahrt von Moin aus die längere ist (3-4 Stunden).

Schildkröten
Der Nationalpark Tortuguero (spanisch tortuga = Schildkröte) zählt zu einem der beliebtesten Ziele in Costa Rica. In der Zeit von Juli bis September ist vorallem die Playa Tortuguero ein wichtiger Eiablageplatz für die vom Aussterben bedrohte Grüne Meeresschildkröte. Das faszinierende Ereignis der nächtlichen Eiablage darf zum Schutz der Tiere nur in Begleitung eines offiziellen Guides durchgeführt werden. Dabei ist das Fotografieren strengstens verboten, da dadurch die Tiere irritiert werden könnten und die Eiablage abbrechen würden. Aus diesem Grund ist das Betreten des kompletten 36 km langen Strandes in der Nacht auch verboten und wird von den Rangern streng überwacht.

Donnerstag, April 29, 2010

Aktivität am Vulkan Poás

Costa Rica, Vulkan Poás

Alvaro hat uns einen Zeitungsartikel über den Vulkan Poás geschickt und ich habe mal versucht ihn für unsere Leser zu übersetzen:



Seit 25 Jahren keine hohen Temperaturen mehr im Poás

Seit mehreren Monaten wird ein Anstieg der Aktivität der Fumarolen am Vulkan Poás verzeichnet, eine Situation, die vor allem die Nachbarn in der Region beunruhigt, die mit Angst von der Aktivität des Kolosses berichten.

Gestern morgen bildete sich eine Spalte, was laut Experten seit vergangenem Herbst beobachtet worden war und die durch Wasserdampf und magmaähnliche Gasen geformt wurde.

Auch die Temperatur dieser Fumarolen hat sich seit dem Vorjahr erhöht, ein Phänomen, das seit Mitte der 80er Jahre nicht mehr in Erscheinung getreten war.

Doktor María Martínez, die das geochemische Labor vulkanischer Ströme und das Programm zur Vulkanüberwachung des vulkanologischen und seismologischen Observatoriums Costa Ricas (Ovsicori) koordiniert, erklärt, dass dieses Phänomen in diesem Vulkan eher ungewöhnlich sei.

„Die Tatsache, dass Fumarolen mit hohen Temperaturen im Poás vorhanden sind, ist ungewöhnlich, es ist vielmehr ein seltenes Ereignis und zuletzt hat man solche hohen Temperaturen zwischen 1981 und 1986 registriert. Fumarolen dieser Art sind selten, aber sie laufen durchaus periodisch als Teil des magmatischen Prozesses ab, der im Vulkan stattfindet“ erklärt sie weiter.

Laut Martínez zeigte die letzte im vergangenen März durchgeführte Studie, dass die registrierte Höchsttemperatur 830°C betrug, ähnlich verhielt sich der Vulkan vor einem Viertel Jahrhundert. „Was sich zwischen ‘81 und ‘86 abspielte, war der Aufstieg einer kühlen Magmamasse unterhalb der Kuppel (vulkanische Struktur, die sich im südlichen Teil des Kraters befindet). Dieser Magmakörper stieg an die Oberfläche, brach zwar nicht durch, aber er näherte sich an und erzeugte so Fumarolen mit hohen Temperaturen. In diesen Jahren verzeichnete man Temperaturen zwischen 400 und 1000°C“ sagt sie.

Der Temperaturanstieg

Die Forscherin des Ovsicori fügt hinzu, dass der Koloss verschiedene Verhaltensweisen zeigte, die den Anstieg seiner Aktivität bewiesen haben.

Laut der Expertin war die Aktivität der Fumarolen zwischen 1995 und 2005 instabil und der See vergrößerte sich beträchtlich. Seit 2005 vergrößerten sich die Fumarolen und der Kratersee veränderte seine Farbe.

„Dieser Farbwechsel deutete auf eine größere Kraft der Fumarolen, die sich durch den Boden bohrten. Dieser Anstieg der Aktivität der Fumarolen ist verbunden mit dem größeren Hitzefluß durch die Fumarolen in der Kuppel“ betont sie.

Obwohl die Nachbarn berichteten, dass der Vulkan Asche spucken würde, konnte das Ovsivori keinen Niederschlag irgendeines festen Materials bestätigen.

„Was da aufgrund der Fumarolen aufsteigt sind vor allem Wasserdampf und magmatische Gase, die sehr fein sind und vom Vulkan in die Atmosphäre transportiert werden. Das Vorhandensein dieser Partikel kann, abhängig von ihrer Anzahl und Größe, dem Vulkanrauch verschiedene Farbtöne geben“ so Martínez.

Die Expertin fügt hinzu, dass der Anstieg der Fumarolen Auswirkungen haben könnte. „In der Vulkanspalte gibt es vor allem Wasserdampf, aber auch andere magmatische Gase wie Kohlendioxid, Schwefeldioxid oder Chlorwasserstoff, die die Umwelt, die Infrastruktur, die Fauna, Flora und Menschen schädigen könnten.“

Weiter Vulkane im Fokus

Laut María Martínez werden derzeit die drei aktivsten Vulkane permanent überwacht: Poás, Turrialba und Arenal.

Der Turrialba: In den letzten Tagen zeigte der Vulkan ziemlich viel seismische Aktivität und produzierte weiterhin sehr viel Dampf und Gase. „Der Turrialba ist ein sehr dynamischer Vulkan, der jeden Moment etwas anderes macht, das seismische Muster ändert sich oft und man muss ihn täglich aufmerksam beobachten.“

Der Arenal: in den letzten Wochen zeigten sich Lavaströme und Gasausstöße, das typisch ist für das Verhalten dieses Vulkans.

(aus: Diario Extra)

Mittwoch, April 28, 2010

Marktstand und Bau eines Kleinkinderhauses

Seit Anfang des Jahres verkauft die Beluga School for Life zweimal wöchentlich Basteleien der Kinder, Backwaren der Bäckerei sowie die Produkte der Landwirtschaft auf einem lokalen Markt. Besonders die süßen und herzhaften Backwaren finden reißenden Absatz und sind oft bereits kurz nach Marktbeginn ausverkauft. Der Markstand wird ebenfalls dazu genutzt, die touristischen Angebote, den Beluga Schookl for Life Gästen sowie Einheimischen näher zu bringen.

Der Bau eines Kleinkinderhauses wurde im September 2009 für Kinder zwischen sechs Monaten und vier Jahren fertiggestellt.
Dort werden die Kleinsten liebevoll betreut und gefördert. Das Haus bietet Platz für zwölf Kinder. Neben den Räumen zum Spielen und Spaß haben gibt es außerdem im zweiten Stock des Gebäudes einen Raum, in dem die Kinder ihren Mittagsschlaf halten oder einfach einmal zur Ruhe kommen können. Vor dem Gebäude entsteht zurzeit ein kleiner Spielplatz auf dem die Kinder nach Herzenslust toben und klettern können.
Die Anlage hat neben dem Kleinkinderhaus noch einen Kindergarten und eine Schule.

Montag, April 26, 2010

Protest gegen Goldminentagebau in Costa Rica


Letzte Woche war ein wichtiger Tag in Costa Rica. Denn neben dem "Grünen Gold", dem Regenwald, haben die Costaricaer auch noch echtes Gold, das von eingen Investoren gewinnbringend auf Kosten der Natur geschürft werden will. Auch von unseren Reiseleitern und Mitarbeitern in La Fortuna waren einige zum Protest nach San José angereist. Wir erklären uns mit den Protesten solidarisch. Das habe ich auch dem Tourismusminister auf der ITB eindeutig erklärt. Wenn die Ticos auf Ökotourismus setzen, dann ist dieses Projekt absolut kontraproduktiv. Ich hoffe nur, die neue neue Präsidentin wird den Stopp des Vorhabens verkünden.



"San José. Rund 8.000 Menschen haben in Costa Ricas Hauptstadt San José am Donnerstag, dem “Tag der Erde”, gegen das umstrittene Goldminentagebauprojekt “Las Crucitas” im nördlichen Grenzgebiet zu Nicaragua protestiert. Vor wenigen Tagen hatte der Oberste Gerichtshof erwartungsgemäß dem Druck der scheidenden Regierung von Oscar Arias nachgegeben und den zuvor verhängten Stopp des Vorhabens wieder zurück genommen. Bereits seit 18 Jahren kämpfen Anwohner und Umweltschützer gegen den kanadischen Bergbaukonzern “Infinito Gold Ltd.” und dessen zerstörerisches Vorhaben.
Umfragen belegen, dass bis zu 80 Prozent der Costaricaner gegen das Projekt sind. Die neu gewählte Präsidentin Laura Chinchilla – wie Arias von der neoliberalen Partei PLN – ist sich dessen bewusst und erklärte bereits im Wahlkampf, dass auch sie den Goldtagebau ablehne.
“Wenn die Präsidentin das ernst meint, dann muss sie nach der Amtsübernahme am 8. Mai als erstes die Erklärung des nationalen Interesses von Arias zurücknehmen und sofort ein Moratorium über alle Goldminenprojekte verhängen”, sagte Fabian Pacheco vom Umweltverband FECON.
Das scheint indes wenig realistisch, denn Infinito Gold hat bereits angedeutet, dass es im Zweifel handeln würde wie der Konkurrenzkonzern Pacific Rim in El Salvador. Dieser verklagte den Staat auf 100 Millionen US-Dollar Entschädigung, weil er ihn aus ökologischen Gründen die Förderlizenz verweigerte. Das ermöglicht das CAFTA-DR-Freihandelsabkommen, dem auch Costa Rica angehört. Dieses Abkommen stellt Konzerninteressen über nationale Gesetze und Verfassungen. Laura Chinchilla gehört zu den entschiedensten Verfechtern dieses neoliberalen Instruments.

Seit der Niederlage beim Referendum über die CAFTA-Ratifizierung im Oktober 2007 waren den Demoaufrufen sozialer oder ökologischer Organisationen nie mehr als wenige hundert Aktivisten gefolgt. Der relative Erfolg am "Tag der Erde" könnte einen Neuanfang der vormals starken Bewegung markieren."


Quelle: http://www.amerika21.de/nachrichten/inhalt/2010/apr/cafta-8326474-costarica/

Mittwoch, April 21, 2010

Hotelbesichtigungen der besonderen Art

San Jose, 20.04.10

Um immer auf dem neusten Stand zu sein, was unsere Hotels angeht machen wir natürlich regelmäßig Inspektionen in den Häusern, die wir anbieten. So auch gestern, wo wir nach der Arbeit für eine kleinere Inspektion nach San Jose gefahren sind. Nachdem wir das Hotel Grano de Oro und das Don Carlos besichtigt hatten, und beide als gut empfunden haben, wollten wir auch noch etwas Neues testen. Da kam uns ein nettes Hotel, unweit vom Zentrum, hübsches Kolonialgebäude, wie gerufen. Also sind wir mutig zur Rezeptionistin gestiefelt und haben Ihr unser Anliegen erklärt. Die gute Frau, die wie wir glaubten von einer vorherigen Nachtschicht wohl etwas fertig aussah, erläuterte uns, dass leider alle Zimmer momentan belegt seien. Also haben wir uns erst mal mit dem Innenhof den Hotels zufrieden gegeben und sind, vorbei an einem turtelnden Pärchen, in das Hotel vorgedrungen. Nachdem wir einen schönen kleinen Tanzsaal durchquert hatten, kamen wir zu einem sehr hübschen Restaurant. Danach habe ich mich auf die obere Etage begeben, da ich dort ein offenes Zimmer gesehen hatte, in welches ich einen Blick werfen wollte. Katja ging weiter zur Bar. Da ich vermutete, dass in dem Zimmer keiner war schaute ich leicht um die Ecke und war sofort geschockt. Innen saß ein etwas anrüchig anmutender rauchender Herr, das Zimmer war sehr dreckig - besonders die Wand - ich hatte für meinen Teil genug gesehen. Nach ca. 30 sek. kam Katja um die Ecke gestürzt mit den Worten: "Sally, hier sitzen nur Frauen an der Bar... und aus den Zimmern kommen sehr ungleiche Pärchen"...wir waren also in einem Bordell gelandet. Recht zügigen Schrittes sind wir dann ganz schnell wieder raus aus dem Hotel, haben uns unterwegs kurz noch bei der Rezeptionistin bedankt... Draußen angekommen konnten wir natürlich das Lachen nicht mehr verkneifen... erst recht nicht, als uns dann das kleine Eisenherz an der Türe des Hotels auffiel... Zum Glück testen wir unsere Hotels immer bevor wir sie verkaufen :-)...


Montag, April 19, 2010

Janosch und sein Panamá

Ein paar interessante Neuigkeiten "aus" Panamá :)

"Panama? Mehr als 150 Bücher hat er geschrieben, sie wurden in über dreißig Sprachen übersetzt. Damit ist jetzt Schluss, wie der Kinderbuch-Rockstar Janosch bei einem Besuch im Lübecker Günter-Grass-Haus erklärte, wo Arbeiten von ihm zu sehen sind. Sein Wunsch, nur noch in der Hängematte zu liegen, ist nachvollziehbar. Schließlich wird Janosch, der eigentlich Horst Eckert heißt, nächstes Jahr achtzig."

aus: Welt Online, Kultur aktuell


Wer auch einmal in einer Hängematte an einem Strand in Panamá dösen möchte, der kann sich gerne an uns wenden - wir garantieren, dass Sie sagen werden "Zuhause ists doch am schönsten - und in Panamá habe ich mich wie zuhause gefühlt!"

Reisen nach Panama

Montag, April 19, 2010

Reisebericht der Beluga School for Life in Thailand


„Charity Travel“ – eine Idee entwickelt Konturen Auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Tourismus

Weihnachten 2004. Tsunami. Ein tiefer Schock. Die Bereitschaft zur Hilfe wächst. Die passende Gelegenheit für eine nachhaltige Unterstützung bietet sich aber erst einige Zeit später. Ein Radiobericht lenkt die Aufmerksamkeit auf die Beluga School for Life, ein Projekt der Bremer Reederei Beluga Shipping GmbH.
Szenenwechsel. Im März 2009 genießen wir das angenehme Klima und die entspannte Lebensart Thailands auf der Terrasse eines geschmackvollen Bungalows in dem kleinen Dorf Na Nai nahe Khao Lak. Hier wurde die Beluga School for Life eröffnet, die über 130 Kindern, die ihre Eltern bei der Flutkatastrophe verloren haben so-wie in Not geratenen Erwachsenen ein Zuhause und vor allem eine Zukunft bietet. „Sawaat dii ka“ – dieser Willkommensgruß kommt von Herzen und umfängt uns mit einer berührenden Fürsorge. Die erste Beklommenheit angesichts der noch jungen tragischen Ereignisse weicht schnell einem Gefühl des positiven Aufbruchs. Hier wird versucht, gemeinsam mit einer lebensbejahenden Einstellung die Herausforderungen zu meistern und aktiv zu gestalten.
Unterstützung ist notwendig und mit unserem Aufenthalt können wir einen kleinen finanziellen Beitrag leisten. Die Einnahmen aus dem sogenannten Gästebereich kommen uneingeschränkt dem Projekt zugute. Die Kinder leben hier, gehen zur Schule, lernen in vielfältigen Projekten, erleben kulturelle Aktivitäten, Erwachsene können sich aus- und fortbilden, wirtschaften im Einklang mit der Natur, fin-den Arbeit … Und wir? Erleben Thailand authentisch, fernab üblicher touristischer Aktivitäten. Unvergleichliche Erlebnisse und Begegnungen lassen uns teilhaben an diesem dynamischen Prozess. Wir bekommen eine Vorstellung, wie ein zukunftsfähiger Tourismus realisierbar ist: Ökologie, Ökonomie und Soziales stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander, sind miteinander vernetzt und alle Beteiligten profitieren gleichermaßen – jeder auf seine würdevolle Art.
Eine Momentaufnahme: Der Biologe Dr. Channiwat Treesri wandert mit uns durch den Dschungel rund um das Gelände der Beluga School. Seine beeindruckenden Kenntnisse der Flora und Fauna und seine entwaffnende Herzlichkeit nehmen uns jegliche Berührungsängste und vertrauensvoll genießen wir mit allen Sinnen die atemberaubende Schönheit und Vielfalt der uns umgebenden Natur. Später dann im Center for Organic Farming. Auch hier fasziniert Dr. Treesri: Der Biologische Landbau auf dem Beluga-Gelände hilft, Verständnis für das Naturgeschehen zu entwickelt und führt den Gedanken der Zukunftsfähigkeit des Projektes konsequent weiter.
Und: Dies ist nur einer der vielen Projektbausteine, die dem Besucher einzelne Aspekte thailändischer Natur und Kultur respektvoll vermitteln. Sicher, vieles ist noch im Aufbau und weitere Entwicklungsschritte sind bis zur wirtschaftlichen Selbständigkeit dieses Projektes erforderlich. Aber Mut, Engagement, unkonventionelle Wege und Ideenreichtum weisen beispielhaft nach vorne. Der „Spirit der Beluga School for Life“ zeigt verantwortungsvolle Möglichkeiten.


Aufenthalt in der Beluga Scholl for Life vom 25. bis zum 30.03.2009

Frau Dr. Fehnker

Freitag, April 16, 2010

Kultur und Natur historischer Weinbaulandschaften in Südbaden


Wir möchten Ihnen die Umgebung unseres Firmensitz, sowie den unserer Tochtergesellschaft Birdingtours, vorstellen. Die 7-tägige Reise "Stein und Wein am Oberrhein" zeigt Ihnen die Vielfalt und Schönheit dieser malerischen Region. Unter historischer und naturkundlicher Reiseleitung erkunden Sie die einzigartige Kultur und Natur Südbadens. Und ein Glas Wein darf am Abend natürlich nicht fehlen!

Südenbaden ist eine der abwechslungsreichsten Regionen Deutschlands. Während auf den Schwarzwaldgipfeln ein kühles, subalpines herrscht, sind die Weinberge der Vorbergzone von der Sonne durchglüht. Seit Jahrtausenden nutzt der Mensch diese Landschaft und prägt ihre Lebensräume. Dies wird besonders in den mit kunstvollen Trockenmauern terrassierten Rebbergen deutlich. An ihren steilen Hängen kommen zahlreiche Tier- und Pflanzenarten mit mediterranem Verbreitungsschwerpunkt vor. Zum Teil leben Mauer- und Smaragdeidechse, Gottesanbeterin, Wiedehopf, Zaunammer, Bocksriemenzunge und Hummelragwurz in unmittelbarer Nachbarschaft. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich anstecken von unserer Begeisterung über die faszinierende Liaison von Natur und Kultur im tiefen Süden unserer Republik.

Donnerstag, April 15, 2010

Mmmh lecker: Ceviche

Die warmen Tage rücken endlich näher und warum nicht zum Grillen mal etwas anderes - etwas exotisches - servieren.

Ceviche - usprünglich aus Peru stammend - ist die Nationalvorspeise der Ticos - pikant marinierter Fisch in allen nur denkbaren Variationen.

Ceviche (ausgesprochen wie ßevitsche) hat - obwohl man es manchmal lesen kann - mit einem Rezept für Sushi & Co. wenig gemeinsam.

Und das braucht man für 8 Portionen:

  • 1 kg Fischfilet (Barsch, Red Snapper, Heilbutt - weisser Fisch mit festem Fleisch),
  • Saft von 5 Limetten,
  • eine kleine, fein gehackte rote Zwiebel,
  • 300 g kleine Tomatenwürfel, gern auch Paprika
  • 1-2 Avocados,
  • 2-3 Chilis verdes (im Fachhandel erhältlich oder alternativ 2 EL Chilisauce),
  • etwas Koriander,
  • Tostadas (flache Maistortillas).

Und so wird's gemacht:

Den Fisch (er muss wirklich frisch sein) in kleine, 1 x 2 cm Stücke schneiden. Den Fisch mit den Chilis im Limettensaft circa zwei Stunden marinieren, so dass der Fisch in der Säure denaturieren kann (evtl. mit Plastikfolie zudecken und kühl stellen). Tomatenwürfel, gehackte Zwiebeln und etwas fein geschnittenen Koriander der Fischmasse hinzufügen. Ceviche mit etwas Chili und Salz abschmecken. Ceviche (ohne Saft) kurz vor dem Servieren auf die getoasteten Tostadas füllen. Als Beilage die in dünne Streifen geschnittene Avocado servieren. Buen provecho! Und wer keinen Koriander mag - einfach weglassen.

Besonderheiten in Costa Rica

In Costa Rica wird der Fisch kräftig mit Limettensaft mariniert. Dazu kommen häufig noch schwarzer Pfeffer, klein gehackte Zwiebeln, Koriander, Hackfleisch und feines Chili-Pulver, ebenso fein gehackter Knoblauch.

Meist wird die Portion auf dem Teller auf einem Blatt Kopfsalat serviert. Das ganze gewürzt man dann nach Belieben mit Tomatensauce, Majonäse oder Tabasco. Als Fisch eignen sich gewöhnlich Corvina oder Gemeine Goldmakrele (dorado), auch Haifisch (tiburón), Makrele (mahi-mahi), Marlin und Tilapia (ein Buntbarsch). Grundsätzlich kann man so ziemlich jedes essbare Meeresgetier beigeben, besonders beliebt sind auch Kalmare, Austern, Miesmuscheln, Garnelen.

Nach der Zubereitung sollte man das ganze im Kühlschrank einen Tag durchziehen lassen. Das ist problemlos haltbar, sollte dann aber auch verbraucht werden.

Mittwoch, April 14, 2010

Eröffnung des Beauty Salon in der Beluga School for Life


Auf Initiative der Kinder und Jugendlichen konnte am 8. August der neue Beauty Salon in der Beluga School for Life eröffnet werden. 14 Kinder und zwei betreuende Mitarbeiter bieten nun allen Bewohnern der BSfl kostenlose Haarschnitte an. Auch die Nachbarn aus dem Dorf Na Nai und die Gäste von travel-to-nature können sich im neuen Shop verwöhnen lassen.
Das Angebot reicht von Haarschnitten über Fußmassagen bis hin zum Lackieren von Fingernägeln. Die Erwachsenen hatten zuvor Haarschneidekurse in
einer Schule in Phang-Nga belegt um die Kinder entsprechend zu unterrichten und in die „Geheimnisse“ des Friseurberufs einzuweihen.

Die liebenswerte Art und Hilfe der Erwachsenen, weckt in den Kindern den Ergeiz und sie freuen sich sehr, Ihnen einen Platz auf Ihrem Frisör- oder Massagesessel anbieten zu können.
Für sie ist es pure Entspannung, wärend die Kinder auf ihr späteres Leben, nach der Beluga School for Life, vorbereitet werden.

Dienstag, April 13, 2010

Nationalpark Rincón de la Vieja

Der Nationalpark Rincón de la Vieja (Parque Nacional Silvestre Rincón de la Vieja) erstreckt sich an den Hängen der beiden Vulkane Rincón de la Vieja und Santa Maria in der sogenannten Cordillera de Guanacaste und hat insgesamt eine Größe von 14.000 Hektar. Der Vulkan Rincón de la Vieja (1896 m) ist einer der sechs aktiven Vulkane Costa Ricas (letzte Eruption 1991), wohingegen der Vulkan Santa Maria (1672 m) bereits lange erloschen ist. Gerade diese vulkanische Aktivität macht den Nationalpark zu einem der vielseitigsten und beliebtesten von Costa Rica. Hier kann man nicht nur verschiedene Vegatationszonen, sondern vor allem auch zahlreiche stinkende Fumarolen, Geysire und blubbernde Schlammlöcher besichtigen.

Wendet man sich an der Station nach rechts (Westen), so gelangt man in das Gebiet "Las Pailas", in dem man auf einem schönen Rundweg (ca. 3 km) die vulkanisch aktive Zone mit sprudelnden Schlammlöchern und dampfenden Erdspalten besuchen kann.

Von der Rangerstation aus nach links (Osten) führt der Hauptweg vorbei am Escondidas-Wasserfall in Richtung Vulkangipfel. Ein Naturpfad, welcher durch vielfältige Vegetationszonen verläuft, führt zum dortigen Krater. Der Aufstieg beträgt ca. 3,5 Stunden, ist jedoch auf Grund starker Fallwinde oft nicht ganz unproblematisch. Oben angekommen gibt es eine beeindruckende Aussicht. An klaren Tagen ist es durchaus möglich, die Karibik, den Nicaragua-See und selbstverständlich den Pazifik zu sehen. Südöstlich des Hauptkraters befindet sich die Lagune Jilgueros mit einer kleinen Insel in der Mitte.

Der Nationalpark Rincón de la Vieja verzeichnet ein großes Vorkommen an Guaria Morada ('Cattleya skinneri', eine Orchideenart), der Nationalblume Costa Ricas.

Aber auch Tierbeobachter können hier auf ihre Kosten kommen, denn im Gebiet des Nationalparks leben Raubkatzen, Tapire, Agutis, Ameisenbären, Gürteltiere, Faultiere und mehrere Affenarten.

Bild:note.png Wissenswertes
Über die Entstehung des Namens Rincón de la Vieja gibt es eine nette Sage:

Einst verliebte sich eine indianische Prinzessin in den Häuptling des feindlichen Nachbarstammes. Als ihr Vater davon erfuhr, entführte er den Häuptling und warf ihn in den Vulkankrater. Aus Trauer lebte die Prinzessin seitdem am Rande des Kraters und gebahr dort auch den Sohn des Geliebten. Weil sie jedoch wollte, dass der Sohn bei seinem Vater war, warf sie auch ihn in die Tiefen des Kraters. Den Rest ihres Lebens verbrachte sie als alte und weise Wahrsagerin weiter am Rande des Vulkankraters. Die Leute benannten den Vulkan ehrfurchtsvoll nach ihr, der "Alten", denn "Rincón de la Vieja" bedeutet "Der Ort, wo die Alte lebt".

Dienstag, April 13, 2010

Links, die keiner braucht - April 2010

Ballrechten, Deutschland

Ich habe in den letzten Jahren mindestens 50 "Links, die keiner braucht" gepostet. Jetzt habe ich die "Mutter aller Links, die keiner braucht" gefunden!

Your only limit is yourself!

Zombo.com

Vielen Dank für diese äüßerst hilfreiche Webseite an meinen treuen Leser Dietmar aus L., der verständlicherweise nicht genannt werden will.

Montag, April 12, 2010

Musik aus Costa Rica

Costa Rica

Während meines Aufenthaltes bin ich natürlich auch mit Musik in Berührung gekommen. Natürlich hören die Ticos die gleichen Musikrichtungen, wie wir auch: Rock, Pop, R&B, Rap, und vieles mehr, Geschmäcker sind auch dort sehr verschieden.

Ein landesweit und über die Grenzen hinaus bekannter Künstler ist José Capmany. Von meinem Arbeitskollegen habe ich einige Alben bekommen, darunter auch Alben von diesem Musiker und ich muss sagen, dass mir seine Lieder sehr gut gefallen, auch wenn ich nicht alles verstehe  Deswegen hier ein kurzes Porträt über diesen costa-ricanischen Sänger.

José Capmany (1961 – 2001) war ein Rocksänger und Songwriter aus Costa Rica. Er ist bekannt als der Vater des Rock aus Costa Rica, denn er war zusammen mit Enrique Ramírez einer der Pioniere der Rockmusik und auch Begründer der Gruppe „Café con Leche“.

Der Sohn kubanischer Einwanderer wurde 1961 geboren und starb 2001 bei einem Verkehrsunfall. Er studierte am Colegio Saint Clare, wo er die Gruppe OPS und später auch Ciclos D gründete, mit der er den Tico Rock ins Rollen brachte.

Café con Leche (1984 – 1994)

1984 tat er sich mit Enrique Ramírez zusammen, mit dem er die berühmten ersten Lieder der Gruppe „Grupo Autóctono Costarricense Enajenation Now!“ gründete. Zusammen schrieben sie Parodien auf das Alltagsleben, Capmany spielte Gitarre während Ramírez ein Experte darin war komische Gesten zu machen und einem Kamm oder einer Mayonaiseflasche Töne zu entlocken. 1986 traten sie der Band des Trios „Los de Abordo“ bei, mit denen zusammen sie offiziell die Band Café con Leche wurden.

In dieser Zeit unterschrieben sie bei Sony Music (heute Sony BMG) und 1987 kam die erste Platte „Rock“ heraus, aufgenommen in den Studios von Indica/CBS. Von dieser Veröffentlichung gingen die ersten Erfolge der Gruppe aus, wie „Mama y Papá“, „La historia Salvaje“ und „La Modelo“, die sich mit der Zeit zu echten Rockklassiker entwickelten.
1988 verließ Enrique Ramírez die Band.
1991 gingen die Musiker wieder ins Studio um die wohl wichtigste CD der Band, „Burro en Lancha“, aufzunehmen. Bis dahin hatte die Band unter den vielen Wechseln der Mitglieder gelitten. Auf dieser Platte erschienen die Klassiker wie „Mundo de Colores“, „El barco“, „Un lugar“, „Métele Pata“ und „Buscando el Mar“.
1994 erblickte die erste CD der Band, „Un Día Cualquiera“, das Licht der Welt. Trotz dieses Vorstoßes, war die Resonanz des Publikums nicht wie erwartet. Außerdem litt die Band wieder unter Wechseln. Bekannt wurden Lieder wie „El poeta“, „Guantanamera“, die Ballade „Erika“ und „Mundos Pequeños“. Es war das letzte Mal, dass die Band unter diesem Namen Material veröffentlichte, denn José Capmany sollte bald eine Solokarriere machen.



Solokarriere

Ab 1996 war José Capmany solo unterwegs, obwohl das eigentlich nur unter seinem Namen war, denn trotzdem hatte er hinter den Kulissen immer Hilfe von Café von Leche. 1998 unterschrieb er bei BMG und das Ergebnis dieses Zusammenschlusses war die Scheibe „Canciones Cotidianas“ im Jahr 2000, eine ganz besondere CD unter dem Material, das José aus verschiedenen Gründen produzierte: es wurde live mitgeschnitten (hauptsächlich bei seinen Auftritten im Teatro Lawrence Oliver und dem Auditorio Nacional) während der Tour „Hecho en Costa Rica“ („Made in Costa Rica“) von 1999. Bei diesen Auftritten waren auch fast alle Musiker dabei, die einmal bei Café con Leche gespielt haben: Chinchilla, Galli, Sandino, Pardo, Dominguez, Nieto, Obregón, mit Ausnahme von Enrique Ramírez (aus dem Grund, weil die Scheibe eine Art historische Dokumentation war). Man kann diese CD als eine großen Erfolg werten, denn gewisserweise kauft man die wichtigsten und bedeutendsten Lieder sowohl von Café con Leche als auch von José als Solokünstler.
2008 führte die Zeitschrift Vuelta en U eine Abstimmung über die besten Platten der nationalen Rockmusik durch, und der Gewinner war „Canciones Cotidianas“. Aufgrunddessen wurde sie auch zum letzten Mal noch einmal 2009 wiederveröffentlicht.

Der frühe Tod des Sängers

Am 13. Oktober 2001, mit 40 Jahren, starb José Capmany in einem Autounfall auf der Straße die den Cerro de la Muerte kreuzt, als er mit seiner Familie auf dem Weg nach Dominical war. Der Fahrer des anderen Autos, der in den Unfall verwickelt war, beging nach dem ersten Schock Unfallflucht und wurde bis heute nicht identifiziert.

Die berühmtesten Lieder:
• La historia salvaje (Gloria/Los Pollitos): Ein Mischung der Musik aus „Gloria“ von Van Morrison und dem Text des Kinderliedes „Los pollitos dicen“
• Hombre: Vertonung des Gedichts Hombre des costa-ricanischen Dichters Jorge Debravo, der ironischerweise auch bei einem Verkehrsunfall starb
• La Modelo: eine lustige Anspielung auf die Anpassung von Frauen aufgrund von Stereotypen, die von der weltweiten Modelindustrie vorgegeben werden
• El Barco: Vielleicht eines der tiefsinnigsten Lieder von José, das auf der Platte „Burro en Lancha“ (1991) erschien und auch auf „Canciones Cotidianas“ (2000) erschien



(in Anlehnung an Wikipedia)

Freitag, April 09, 2010

Reiserätsel travel-to-nature April 2010

Ballrechten, Deutschland

Ok, fangen wir mit der Auflösung des Rätseltiers März 2010 an. Dieser hübsche Greifvogel war ein Sperber. Das war extrem schwer, weil eben ein Habicht fast genauso aussieht. Gewonnen hat *tätäträtääää* diesmal Angelika Koch aus Hamburg! Glückwunsch in den hohen Norden!


Weil das so schwer war, und ich es mir nicht mit Ihnen verscherzen will, mache ich es diesmal noch schwerer! Hehe!


Welchen windigen Vulkan habe ich denn da in Costa Rica gefilmt?



a) Vulkan Poás
b) den Arenal
c) Turrialba
d) Rincon de la Vieja
e) Irazu

Lösungen bitte bis 30.04.2010 an rainer (ät) traveltonature (punkt) de und nicht hier die Lösung posten, gell!?

P.S. Falls Ihr das Rätsel mit Hilfe von Google lösen wollt: Achtet auf die Farbe des Kratersees!

Freitag, April 09, 2010

Die Südliche Nicoya Halbinsel und Ihre Strände


Halbinsel Nicoya, Costa Rica

Obwohl die Strände im Süden der Nicoya Halbinsel keine kompletten Geheimtipps mehr sind, ist diese Region trotzdem vom Bauboom verschont geblieben und verwöhnt Sonnenhungrige mit einer Vielzahl an schönen Stränden.


Schon bei der Fährüberfahrt von Puntarenas nach Paquera fällt dem Reisenden die Einsamkeit der Nicoya Halbinsel ins Auge. Die vor gelagerten Inselchen sind größtenteils unbewohnt und bieten als Naturreservate Rückzugsorte für Seevögel und viele andere Tiere. Bis kurz vor der Landung, sieht man keinen Hafen und überlegt wo man denn von der Fähre gehen wird. In Paquera erwartet einen dann eine kleine Kneipe und eine Straße, die leicht bergauf in Richtung Tambor, Montezuma und Malpais verläuft. An heißen Tagen bietet das Restaurant El Timonel, etwa 15 Kilometer nach Paquera an einem hübschen Fluss gelegen, mit zahlreichen frischen Fruchtsäften eine willkommene Erfrischung. Weiter führt der Weg dann vorbei am Reservat El Curu, von wo aus neben Touren im Reservat auch Bootstouren zu der Isla Tortuga angeboten werden, bis zum schönen Sandstrand Tambor. Die naturbelassene Bucht bietet mit Ihrer geschützten Lage auch gute Badebedingungen für Kinder. Folgt man der Straße weiter in Richtung Westen, kommt auf der linken Seite zunächst das Hotel Tango Mar, welches für alle Gäste mit etwas höheren Ansprüchen perfekt geeignet ist. Nach weiteren 5 Kilometern erreicht man Montezuma. In diesem kleinen Hippie-Städchen fühlt sich jeder wohl, der an schönen Stränden baden möchte, abends in kleinen Geschäften bummeln und in leckeren kleinen Restaurants und Sodas essen möchte. Nach weiteren 8 Kilometern steht man vor dem Eingang des Nationalparks Cabo Blanco. Hier kann man bei ausgiebigen Wanderungen verschiedene Affenarten, Nasenbären, Fledermäuse, Schmetterlinge und vieles mehr sehen. Folgt man einer holprigen Straße über die Hügel erreicht man die Strände von Malpais, Playa Carmen und Santa Teresa. Die kleinen Straßendörfer hier ziehen besonders Surfer an, die die großen Wellen für tollkühne Ritte nutzen. Gegen 18:00 Uhr kommen diese dann nachdem die Sonne als glühend roter Ball im Meer untergegangen ist aus dem Wasser und füllen die kleinen Kneipen und Bars entlang der Straßen….



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Donnerstag, April 08, 2010

Kindergeburtstag in Thailand


Kindergeburtstage in Thailand
Jeden Monat wird für alle kleinen und großen Geburtstagskinder der Beluga School for Life ein bunter Abend veranstaltet, bei dem es neben der obligatorischen Geburtstagstorte und kleinen Geschenken, viel Spiel und Spaß für alle gibt. Es herrscht immer eine sehr ausgelassene Stimmung und die Gäste, die dieses Spektakel einmal miterleben konnten, sind hinterher sehr bewegt und begeistert über das ausgelassene Fest.
Der Abend endet mit dem Steigenlassen von Papierlaternen für alle Geburtstagskinder, die einen Wunsch für das kommende Jahr in den Himmel schicken möchten.

Mittwoch, April 07, 2010

Costa Rica mit Alvaro




Gestern gingen die 2 Ostergruppen der Costa Rica for Family und die Ostergruppe der Costa Rica Pur zum Strandaufenthalt an den Golfo de Papagayo. Die ersten Rückmeldungen haben nicht lange auf sich warten lassen, den die hat der Guide Alvaro direkt von seinen Kunden als wunderschön gestaltetes Bild bekommen. Neben tollen Zeichnungen von den Kindern hat jeder der Gruppe mindestens einen Kommentar zur Tour geschrieben. Unter dem Motto: „Costa Rica mit Alvaro ist“ wurden unter anderem aufgezählt:

· Lachen

· Basketball (was denn sonst mit Alvaro J)

· Natur kennen lernen und erleben

· Staunen im Urwald

· Die besten Restaurants kennen lernen

· Männer kochen sehen

· Den richtigen Weg finden

· Die beste Kinderbetreuung

· Freie Sicht auf den Vulkan zu haben

· Wasserball spielen

· Indianische Kultur erleben

· Die besten Arschbomben ;-)

· 2-Finger von 3-Finger-Faultieren unterscheiden

· Spanisch lernen

· Pura Vida

· Gute Laune

Es scheint, als hätten unsere Kunden mal wieder eine Wahnsinns-Reise mit Alvaro verbracht!

Super, weiter so Alvaro! Wir freuen uns auf die Rückmeldungen jeder Gruppe die du geguidet hast!




Hier geht´s zur Reise Costa Rica for family

Mittwoch, April 07, 2010

Bericht aus Namibia

Namibia, Windhoek

Einer meiner Freunde hat sechs Jahre in Namibia gelebt und schreibt uns in einem kurzen Bericht über seine Eindrücke von diesem wunderschönen afrikanischen Land:


Namibia 1994-2000

Namibia, das im Süden Afrikas liegt und an Angola, Botswana und Südafrika angrenzt, ist das Land, in dem ich von 1994 bis 2000 gelebt habe. Meine Familie und ich sind dorthin gezogen, weil mein Vater dort eine Stelle an der örtlichen deutschen Schule namens D.H.P.S. (Deutsche Höhere Privatschule) angenommen hatte.

Wenn man Deutschland verlässt und am 29. Dezember in Namibia ankommt, bedeutet das, dass man mit einem Temperaturunterschied von 30 bis 40° C zurechtkommen muss. Dies liegt an der Tatsache, dass Namibia auf der Südhalbkugel liegt und dort Sommer ist, wenn bei uns Winter ist – und umgekehrt.


Im Allgemeinen sind die Temperaturen im Sommer ziemlich hoch während sie währen der Wintermonate sehr niedrig sind, vor allem in der Wüste. Das Klima kann jedenfalls als „trocken“ beschrieben werden. Während es im Norden Namibias eine subtropischen Gegend gibt, wird der Rest von zwei großen Wüsten beherrscht – der Namib und der Kalahari.

Windhoek, die Hauptstadt, liegt im Zentrum Namibias, 1700m über dem Meeresspiegel und ist mit 340000 Einwohnern Namibias größte Stadt.
Wenn man dort eine Weile lebt und sie mit einer normalen, europäischen Stadt vergleicht, bekommt man den Eindruck, dass die Uhren dort irgendwie langsamer ticken. Trotzdem findet man dort alles, was man braucht, angefangen bei Hotels, Bars und Kneipen über gut ausgestatteten Sporteinrichtungen, bis hin zu Parks und Supermärkten.



Windhoek ist deswegen auch ein guter Start um Namibia zu besuchen, aber die erste „echte“ Eindruck, wie Namibia wirklich ist, kommt beim Reisen in Richtung der berühmten Naturreservate oder den Städten.

Die Distanzen zwischen den Attraktionen kann man am besten als „weit“ bezeichnen und man sollte sich nicht von all den Zäunen entlang der Straßen verwirren lassen. Sie zeigen einem eindeutig, dass es eine Farm oder ein Naturreservat neben der Straße gibt.



Der berühmte Etosha Park ist eine der Hauptattraktionen. Er ist riesig, 300km erstrecken sich von Ost nach West und 110km von der Nord- bis zur Südgrenze. Nur ein Teil davon ist für Touristen geöffnet und man kann in drei verschiedenen Camps unterkommen. Während meiner Zeit in Namibia habe ich den Etosha Park mehrere Male besucht und ihn mit anderen wie demKrüger Park in Südafrika und dem Moremi Park in Botswana verglichen. Ich denke, dass es in keinem anderen Naturreservat einfacher und entspannender ist Tiere zu beobachten, vor allem in der Trockenzeit!

Ein weiteres Highlight ist die Wüste Namib. Ich erinnere mich noch gut an diese eine Situation, in der wir das Auto mitten im Nirgendwo geparkt hatten und es nichts weiter gab als eine unglaubliche Szenerie und noch wichtiger: Stille. Keine Züge, Autos, Flugzeuge, kein Wind, keine Tiere, nur Sand und ein paar Steine.
Wenn man beim sogenannten „Sossusvlei“ ankommt und zu einer der höchsten Sanddünen aufschaut, dann ist das schon irgendwie überwältigend.

Die Städte Swakopmund und Lüderitzbucht liegen an der Atlantikküste und vor allem Swakopmund ist einen Besuch wert. Wenn man durch die Straßen läuft, kann man leicht vergessen, dass man eine afrikanische Stadt besucht. Viele Gebäude und Straßennamen haben ihre Wurzeln in der Kolonialzeit, einige der Straßennamen wurden trotzdem in den vergangenen Jahren geändert.

Ein weiterer Aspekt, der mir in den Sinn kommt was den namibianischen Lifestyle betrifft, ist die große Vielfalt beim Essen und Trinken. Ganz oben steht Fleisch, das meistens bei einem Barbecue zubereitet wird. Man bekommt alle möglichen Fleischarten, inklusive Antilope und Krokodil. Wenn es zubereitet wird, während man die Sonne am Horizont untergehen sieht, schmeckt es gleich zweimal so gut.

Sechs Jahre später haben wir Namibia verlassen und wussten, dass es nicht nur zum Urlaub machen in Deutschland war, sondern für immer, was nicht einfach war. Der europäische „way of life“, auch in einem kleinen Ort, ist ziemlich hektisch; die Städte sind ziemlich voll. Nachdem ich von Januar bis August 2001 wieder in der Schule gewesen war, bin ich wieder nach Namibia geflogen um Urlaub zu machen und Freunde zu treffen. „Wo wollen Sie denn gerne hinfahren?“ fragte die Dame im Reisebüro. „Namibia natürlich, zwei Wochen bitte...!“

(Ein Bericht von Sebastian Kettler)

Wir haben auf unserer Homepage zwei Reisen für Namibia Liebhaber und solche, die es noch werden wollen...http://www.familien-reisen.com/laender/afrika/namibia - schauen Sie doch mal rein!

Dienstag, April 06, 2010

Beluga School for life nimmt neue Kinder auf


Zum Start des neuen Schuljahres im Mai 2009 hat die Beluga School for Life 30 neue Kinder aufgenommen, die zum Teil aus sehr ärmlichen Verhältnissen kommen oder aber viel Gewalt und Vernachlässigung zu Hause erfahren haben.
Die Kinder haben sich nach einer Eingewöhnungsphase inzwischen sehr gut in ihre neuen Familienstrukturen eingelebt und sind ein wertvoller Teil der neuen Gemeinschaft geworden.

Somit leben und lernen fünf Jahre nach dem Tsunami 152 Kinder und Jugendliche in der Beluga School for Life.

Donnerstag, April 01, 2010

Schande über Costa Rica?



Ostional, Costa Rica

Gerade erricht mich folgende Kettenmail von Bob:

Our Turtles are very close on becoming Extinct!!!
World Wide shame in COSTA RICA
Please distribute widely
The Turtle eggs are stolen to be sold"





Dazu möchte ich gerne folgendes sagen: Die Bewohner von Ostional dürfen einen oder zwei Tage lang die Eier der Nester ganz legal entnehmen. Das hat folgenden Hintergrund: Am nächsten Tag und auch in der Nacht kommen nochmal ein paar Tausend und am darauffolgenden nochmal. Und so weiter. Das kann sich einge Tage hinziehen. Das heißt aber natürlich auch, daß gar nicht genug Platz für alle Nester ist.

Die nachfolgenden Schildkröten buddeln die Gelege vom Vortag aus und zerstören diese natürlich.

Also ist es den Bewohnern erlaubt, sich mit den Eiern einen Nebendverdienst zu erschliessen. Sie verpflichten sich im Gegenzug, darauf aufzupassen, dass später keine Eier mehr gestohlen werden. So weit ich weiß, klappt das ganz gut, Schwarze Schafe gibt es leiderimmer, aber im Großen und Ganzen funktioniert das System. Tobi Hauser berichtet übrigens eindrucksvoll in seinem Diavortrag vom "grossen Eierklau".

Was haltet ihr von dem Projekt? Weiß von Euch jemand mehr darüber?

Saludos

Rainer