Montag, November 17, 2014

Blog zieht um

Ballrechten, Deutschland

Unser Blog zieht um, wir bloggen jetzt direkt auf unserer Homepage

http://www.travel-to-nature.de/aktuelles/blog/

Vielen Dank für Euer bisher gezeigtes Interesse! Alles Gute und weiterhin viel Spaß!

Rainer


Freitag, August 08, 2014

Faszination Mittelamerika

Eine Reise durch die 7 facettenreichen Länder Zentralamerikas 

Von Panama im Süden bis nach Belize im Nordosten hat die kleine Landzunge einiges zu bieten. Touristisch teilweise noch relativ unerschlossen, lassen sich hier die meisten Urlaubswünsche – abseits der Touristenpfade – erfüllen. Dampfende Regenwälder, majestätische Vulkane und eine einzigartige Tierwelt erleben Sie hauptsächlich in Costa Rica, Panama und Nicaragua. Honduras, El Salvador und Guatemala hingegen sind durch die imposante Kultur der Maya bekannt. Viele der Einheimischen leben bis heute nach den Traditionen der Maya – ein faszinierendes Erlebnis. Das kleinste der Länder – Belize – ist ein wahres Schnorchel- und Tauchparadies, bei dem alle Unterwassersportler voll auf ihre Kosten kommen. Gemeinsam mit der Central America Tourism Agency möchten wir Ihnen die Schönheiten der einzelnen Länder zeigen!

Panama – das Land der Kontraste
Haben Sie schon einmal gesehen, wie sich riesige Containerschiffe durch eine enge Schleuse manövrieren? Dieses Spektakel können Sie am Panama Kanal miterleben und bestaunen, wie Kreuzfahrtriesen und Containerschiffe die schmalste Stelle des mittelamerikanischen Kontinents durchqueren. 


Gleich in der Nähe des Kanals befindet sich die quirlige Metropole Panama City, die neben einer modernen Skyline mit Panama Viejo, dem Altstadtviertel, ein UNESCO-Weltkulturerbe beheimatet. In entlegeneren Regionen wie auf der Halbinsel Azuero kommt man noch mit alten Traditionen, wie der Herstellung von bunten Trachten, in Berührung und im kühlen Hochland um Boquete kann man neben traumhaften Naturwanderungen der Herstellung des panamaischen Kaffees beiwohnen. Auf Trauminseln wie Bocas del Toro oder San Blas können Sie bestens Schnorcheln, Schwimmen und an Traumstränden die Seele baumeln lassen. 

Costa Rica – die reiche Küste 
Von den Mangrovenwäldern und palmengesäumten Stränden an der Karibikküste, über das gebirgige und von hohen Bergen und tiefen Tälern geprägte Talamanca Gebirge bis zu beeindruckenden Vulkanen im Norden sowie weiten Regenwaldgebieten an der Südpazifikküste – Costa Rica hat viele unterschiedliche Gesichter und eine unglaubliche Vielzahl an exotischen Pflanzen und Tieren. In den zahlreichen Nationalparks kann man entweder auf eigene Faust wandern oder man verlässt sich auf die Kenntnisse und das geschulte Auge der lokalen Reiseleiter, die gut getarnte Tiere wie regungslose Leguane schon lange im Voraus mit bloßem Auge erkennen. 


Ein Highlight ist sicherlich der hellblau leuchtende Fluss Río Celeste, der seine Farbe vulkanischen Sedimenten verdankt. Zu bestimmten Zeiten kann man in Costa Rica ganz besonders eindrucksvolle Tierbeobachtungen machen, nämlich dann, wenn an den verschiedenen Stränden in der Karibik und am Pazifik die Schildkröten an Land kriechen um Ihre Eier abzulegen. Sechs bis acht Wochen später ist dann das Schlüpfen der Babys ein weiteres Highlight, das man nicht so schnell vergessen wird.

Nicaragua – das Land der Seen und Vulkane
Nicaragua zählt immer noch zu den recht unbekannten Ländern Mittelamerikas. Das liegt nicht zuletzt an der aufreibenden Vergangenheit des Landes, die Nicaragua so geprägt hat. Mittlerweile geht es jedoch ruhig zu und nur noch die voller Inbrunst gesungenen Revolutionslieder und die Wandmalereien in Städten wie León und Estelí erinnern daran, dass man hier einst für die Freiheit gekämpft hat. Jetzt kann man sich dem Rhythmus der Nicas anpassen und gemächlich durch die Straßen der hübschen Kolonialstädte schlendern, den Blick vom Dach der Kathedrale über León schweifen lassen und die ursprüngliche Atmosphäre genießen. Durch das ganze Land zieht sich eine Vulkankette mit teilweise sogar noch aktiven Vulkanen. 


Abgeschieden von Touristenströmen kann man hier meist in aller Ruhe auf den Gipfel wandern, den Blick über einen Kratersee schweifen lassen und am Abend ein Entspannungsbad in heißen Quellen nehmen. Ein Muss bei jeder Nicaragua Reise ist die Insel Ometepe. Diese lädt sowohl Abenteurer als auch Naturfans ein. Hier kann man am dunklen Sandstrand entspannen, durch Naturreservate spazieren oder durch üppige Natur auf den Vulkan Maderas wandern. 

Honduras – ein wahres Karibikparadies
Viele fragen sich: Warum sollte man nach Honduras reisen? Wir fragen: Warum sollte man es denn nicht? Nicht nur, dass die Ruinen von Copán eine der wichtigsten Maya-Stätten Mesoamerikas sind, die bei keinem Urlaub fehlen sollten. In den teilweise unerforschten Regenwaldgebieten kann man sich bei stundenlangen Wanderungen die schönsten Orchideen, Bromelien und gigantische Ceiba-Bäume ansehen ohne dass einem langweilig wird. 


Dazu kommen zahlreiche Tiere wie farbenprächtige Quetzale, Motmots und Kolibris, selten gewordene Jaguarundis, freche Kapuzineräffchen und karibische Rundschwanz-Seekühe. In den Städten herrscht überdies eine besondere Atmosphäre durch die alten Häuser und die verwinkelten Gassen. Und nicht zuletzt wegen der Einwohner selbst – denn auch wenn das Stadtleben einerseits auf Europäer recht chaotisch wirken mag, so sind die Honduraner selbst eher gelassen, freundlich und aufgeschlossen. Die Begegnung mit den lebenslustigen Menschen macht einen Honduras Urlaub zu einem ganz besonderen Erlebnis.

El Salvador – der Däumling Mittelamerikas
Hätten Sie bei der Aufzählung von UNESCO Weltkulturerbe, Maya-Stätten, imposanten Kathedralen, moderner Architektur, gemütlichen Bergdörfern, mächtigen Vulkankegeln, einer traditionellen Kunstszene und Surferparadies an El Salvador gedacht? Wohl kaum und doch verbindet eines der kleinsten Länder Mittelamerikas all das zu einer spannenden Mischung aus Kultur- und Naturerlebnis. Auf mehreren touristischen Routen kann man indigenen Völkern begegnen, sich eine Tasse frisch gebrühten Kaffee im Hochland schmecken lassen und die Kunstszene beim Schlendern über das Kopfsteinpflaster von Suchitoto entdecken. 


Im Nationalpark El Imposible hingegen sind mehr als 100 Säugetier-, 53 Reptilien- und Amphibien-, 285 Vogel- und mehr als 5.000 Schmetterlingsarten beheimatet, die man bestaunen kann. Doch am meisten beeindrucken die Landschaften El Salvadors. Von der flachen Küste her erheben sich schon kurz darauf majestätische Vulkankegel, denn fast jeder Hügel, Berg oder Kegel des Landes ist ein Vulkan, der imposante Aussichtspunkte bietet. 

Guatemala – die Wiege der Maya
Magische Orte und unverfälschte Begegnungen mit Maya-Stämmen, das findet man zwischen den Vulkanen des guatemaltekischen Hochlandes und dem Tieflandregenwald des fast undurchdringlichen Petén. Die Maya-Kultur ist im ganzen Land allgegenwärtig, denn noch heute leben viele Nachkommen der Maya die alten Traditionen, sprechen Maya-Dialekte und tragen farbenfrohe Trachten. Bei einem Besuch der lebhaften Märkte kommt man ebenso mit den Einheimischen in Kontakt als auch bei einer Bootstour über den malerischen Atitlán-See. 


Zwei absolute Höhepunkte des Landes sollte man sich nicht entgehen lassen: Da ist auf der einen Seite das beschauliche Antigua, indem noch einige koloniale Prachtbauten erhalten sind. Schreitet man durch das Stadttor, blickt man direkt auf den beeindruckenden Vulkan Agua – eines der meistfotografierten Motive Guatemalas. Auf der anderen Seite sind die Lagunen von Semuc Champey im Hochland von Verapaz. Mitten im Wald liegen die türkisfarbenen Becken, die über mehrere Wasserfälle miteinander verbunden sind. Nach einer Wanderung kann man ein erfrischendes Bad nehmen – einfach herrlich!

Belize – ein karibisches Paradies par excellence
Die sympathischen Einwohner von Belize verbreiten das typische, lässige Karibikfeeling, das jedem gestressten Mitteleuropäer sofort mitreißen wird. Die üppige tropische Natur des Landes erscheint wie aus dem Bilderbuch: zum Beispiel leben im Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary mehr als 300 Vogelarten sowie Brüllaffen, Fischotter, Langschwanzkatzen, Pumas und die größte Population von Jaguaren. Die Maya, die auch in Belize Ihre Pyramiden zwischen Urwaldriesen, Medizinpflanzen und Mahagonibäume gebaut haben, hielten mystische Höhlen für den Eingang zur Unterwelt und huldigten dort Ihren Göttern. In manchen der Höhlen kann man heute mit Stirnlampen in einem Gummireifen beim sogenannten Cave Tubing durch das Wasser gleiten. 


Außerdem ist Belize ein perfektes Ziel für Strandurlaub, Tauch- und Wassersport. Vor der Küste liegt das zweitgrößte Korallenriff der Welt und die Insel Cayo Ambergris sieht exakt so aus, wie sich jeder Urlauber die ideale Badedestination vorstellt: feine Sandstrände, klares, türkisblaues Wasser, Fische in allen Farben, Korallenriffe, Meeresschildkröten und Mantarochen.

Lassen Sie sich verzaubern von den einzigartigen Tropenparadiesen – wir informieren Sie gern über die unterschiedlichen Reisemöglichkeiten durch Mittelamerika.  

Donnerstag, Juli 03, 2014

Immer wieder… Dominikanische Republik

Ich gebe zu, ich bin ja im Urlaub schon öfter zum Wiederholungstäter geworden: zuerst war ich in Costa Rica und bin immer wieder zurückgekehrt. Dann in die Nachbarländer Panama und Nicaragua und ebenfalls immer wieder für kurze oder längere Abstecher zurück. Und wenn Jamaika nicht so teuer wäre, wäre ich wohl auch dort bereits ein zweites oder drittes Mal hingereist. Und dieses Phänomen hat mich wieder erwischt – im April war ich schon wieder in der Dominikanischen Republik!


Aber warum nur? Nun ja, beim ersten Mal (2012) waren es ja nur ein paar Tage im Anschluss an Jamaika. Beim zweiten Mal waren es geschlagene zwei Wochen, in denen ich von Punta Cana über Bayahibe, den Südwesten bis an die Nordküste gereist bin.
Naja und dieses Mal – gab es auch wieder mehrere Gründe. Zum einen natürlich die Freundschaften, die dort entstanden sind. Zum anderen, weil ich einfach auch wieder Sonne pur haben wollte. Und Erholung. Und einen Tapetenwechsel. Und ohne Stress von A nach B reisen ohne selbst fahren zu müssen. Abwechslung. Gutes Essen. Und einen Ort, wo ich entspannt Urlaub machen kann ohne dass man mir ständig etwas verkaufen will und ich mir nicht unter hunderten von anderen Touristen ein Plätzchen an der Sonne erkämpfen muss.

Man könnte jetzt sagen, dass ich das ja auch anderswo haben könnte. Das stimmt. Aber irgendwie wollte ich noch einmal an die Orte zurück, die ich während des ersten Aufenthalts kennengelernt habe, also auf die Halbinsel Samaná und vor allem in das Hochland.

So habe ich es auch gemacht und vor allem über unseren Aufenthalt im Hochland möchte ich ein bisschen mehr erzählen. Denn dort bekomme ich genau das, was ich mir vorgestellt habe. Und das würde ich jedem empfehlen, der das ruhigere und vor allem authentischere Gesicht des Landes kennenlernen will. Also auch und gerade jüngeren Urlaubern, die im Urlaub die Abwechslung suchen und aktiv sein wollen. Sogar Jugendlichen, die wirklich etwas erleben wollen, das den Adrenalinspiegel zwischendurch einmal ansteigen lässt. Aber auch Familien mit kleineren Kindern und – man verzeihe mir diesen Ausdruck – ältere Semester, die gerne wandern gehen, kommen hier auf ihre Kosten. Für alle gibt es einen meiner Meinung nach optimalen Ausgangspunkt – und zwar ist das Jarabacoa in der Region rund um La Vega und der zweitgrößten Stadt Santiago.

Und ich sage Euch auch warum:

Fernab von Hotelburgen gibt es im Ort Jarabacoa einige wenige Hotels, die sich zwischen einfachen Unterkünften und oberem Mittelklasse-Hotel bewegen. Der Ort ist eine mittelgroße Stadt, aber viele Touristen kommen hier höchstens zur Hochsaison und (leider!) meist nur für einen Tagesausflug.

Ausblick auf die Berge in Jarabacoa

Aber wenn man sich wie ich mich in den fünf Tagen vor Ort ein bisschen auf den Ort einlässt, dann erlebt man wie das Leben des Durchschnitts-Dominikaners wirklich aussieht. Man sieht morgens die Schüler in ihren Uniformen zur Schule laufen. Mopeds mit zwei oder drei Leuten drauf, die zur Arbeit fahren. Klapprige Pick-ups, die die regionalen Produkte zum Markt fahren. Jugendliche, die sich treffen und mit dem neuesten Handy prahlen. Und Merengue und Bachata Musik aus den Lautsprechern in allen Bars und Kneipen, und in vorbeifahrenden Autos, zu denen spontan getanzt wird und abends im Park nach Sonnenuntergang ein kühles Bierchen getrunken wird um über den vergangenen Tag zu quatschen. Man muss sich einfach nur die Zeit nehmen und sich ein bisschen auf den dominikanischen „way-of-life“ einlassen. Dann ist man schnell genauso ent-schleunigt. Und dann soll noch einmal jemand sagen, dass man sich nur am Strand erholen und entspannen kann!

Aber wie schon erwähnt – gerade hier im Hochland ist im Grunde das Mekka für alle diejenigen, die eben gerade nicht nur auf der faulen Haut liegen wollen (obwohl das hier in einer Hängematte auch prima geht).

Was für Jugendliche und junge Erwachsene interessant ist, sind neben eher „gewöhnlichen“ Ausflügen zu Wasserfällen zum Beispiel solche actiongeladene Touren wie Wildwasser-Rafting, Canyoning (also abseilen an Felsen und Wasserfällen, durch Schluchten schwimmen und laufen) und Gleitschirmfliegen.
Für jüngere Kinder kann es auch etwas gemächlicher zugehen und so kann man mit dem Mountainbike Touren fahren oder auf gutmütigen Pferden oder mit einem Jeep zu den Wasserfällen Baiguate und Jimenoa fahren, in denen man auch Baden gehen kann.

Rancho Baiguate, Jarabacoa (copyright @ M.Dentsch)

Der große Pool zum Toben (copyright @ M.Dentsch)

In der Rancho Baiguate, die nach wie vor mein persönlicher Tipp ist, gibt es außerdem ein großzügiges Gelände mit Fußballplatz, Spielplatz, Pool, Billardtischen und fünf süßen freilaufenden Ponys, auf dem Kinder herumtollen können. Auf der hoteleigenen Farm kann man sich auch den Anbau von Macadamia-Nüssen und einheimischen Früchten erklären lassen.

Die fünf kleinen Ponyhengste der Rancho (copyright @ M.Dentsch)

Die Region rund um Jarabacoa ist prima zum Wandern geeignet und die Landschaft erinnert, bis auf einzelne Palmen, tatsächlich auch an unsere Alpenlandschaft. Höhepunkt ist die Besteigung des höchsten Bergs der gesamten Karibik, dem Pico Duarte mit sagenhaften 3.098 Metern.

Ein Abstecher nach Constanza kann ebenfalls interessant sein, aber nur mit dem eigenen PKW, weil man sonst zur Hauptsehenswürdigkeit, dem Wasserfall Saltos de Aguas Blancas, mit dem Motoconcho fahren muss, was für das verweichlichte mitteleuropäische Hinterteil bei 45 Minuten Fahrt eher eine Qual ist :-)

Die berühmten, praktischen aber nicht immer bequemen Motoconchos (copyright @ M.Dentsch)

Ich habe alle diese Dinge schon in den vorherigen Urlauben gemacht. Bis auf das Paragliding, um das ich mich bis heute erfolgreich gedrückt habe. Dafür war ich dieses Mal beim Canyoning. Aber, wie schade (hust-räusper), ich konnte leider keine Kamera mitnehmen, weil sie nass geworden wäre. Daher gibt es leider keine Bilder von mir und meinen Versuchen mich im Wasserfall am Fels abzuseilen. Aber spaßig war es allemal. Also traut Euch – hinfahren und ausprobieren!!!

Wenn Ihr Euch selbst vergewissern wollt, ob ich mit Recht zum Wiederholungstäter geworden bin, gebe ich Euch sehr gerne Tipps für einen wirklich abwechslungsreichen Urlaub in der Dominikanischen Republik! Ich freue mich über Eure Anfrage an mariana@traveltonature.de oder unter 07634/505515.

Montag, Juni 30, 2014

Familienurlaub in der Dominikanische Republik – Alles inklusive oder was?

Stellt Euch mal vor, wie Euer nächster Urlaub mit der ganzen Familie aussehen soll. Gerade in der Dominikanischen Republik ist ja „All-Inclusive“ für viele Familie vermeintlich das Non-Plus-Ultra aller Urlaube mit viel Erholung, Entspannung, Ruhe, Sonne, Rundherum-Versorgung und weit weg vom Alltag. Ist das wirklich so? 

Wir trauen uns und machen einmal den (nicht ganz ernst gemeinten) Vergleich zwischen einem herkömmlichen All-Inclusive-Urlaub (AI) und unserer Familienreise (TTN) mit einer vierköpfigen Familie (Vater, Mutter, Sohn 7 Jahre, Tochter 13 Jahre) in Form eines imaginären Interviews nach der Rückkehr :-)

Liebe Urlauber, willkommen zu Hause! Wir hoffen Sie hatten einen erholsamen Urlaub. Erzählen Sie uns doch ein bisschen davon – was war Ihr erster Eindruck vom Land?

AI Familie:
Wir sind sehr spät gelandet und mussten erst mal in diesem Flughafen in Punta Cana Schlange stehen um die Einreisekarte zu kaufen. Es sind wohl noch vier andere Maschinen mehr oder weniger gleichzeitig eingetroffen und naja, selbst abends um diese Zeit ist es noch furchtbar warm. Unsere Kinder waren erst mal zwei Tage heiser, weil wir anschließend noch eine halbe Stunde in so einem tiefgekühlten Reisebus auf die Reisenden von anderen Reisebüros warten mussten, die mit uns ins Resort gebracht worden sind.
Das Resort war aber sehr schön, fast wie eine eigene Stadt, mit extrem freundlichem Personal und alles, was man sich an leckerem Essen nur vorstellen kann – Salatbüffet, Pommes und Nudeln für die Kinder, verschiedene warme Gerichte. Vor allem der mexikanische Themenabend war toll, weil wir ein Fan dieser Küche sind.
Und der Strand – einfach herrlich, kilometerlang nur Sand und Palmen. Wir haben viele Europäer getroffen, die auch zum Urlaub machen da waren.


TTN Familie:
Wir kamen kurz nach Mitternacht mit der letzten Maschine am Flughafen der Hauptstadt Santo Domingo an. Draußen hat auch gleich unser dominikanischer Reiseleiter auf uns und die anderen Reiseteilnehmer unserer Rundreise gewartet und ist mit uns zusammen ins Stadthotel zum Check-In gefahren.
Wir hatten ein kleines und sehr schnuckeliges Hotel für die ersten zwei Nächte, das direkt in der Kolonialzone lag und wir es gar nicht weit bis zu einem schönen Platz mit Bars und Restaurants hatten, wo sich nicht nur Touristen sondern auch viele Dominikaner treffen um zusammen Domino zu spielen oder einfach die Mittagshitze im Schatten auszusitzen.
Santo Domingo ist schon eine riesige Stadt und je nachdem, wo man hinkommt, sehr trubelig, aber so ist‘s ja eigentlich überall. Aber wenn man dann mit den Dominikanern spricht, merkt man erst, dass sie selbst eher die Ruhe in Person sind. Muss man dort aber wohl auch sein.

Wie haben Sie denn die ersten Tage im Land verbracht? Hat es lange gedauert sich einzugewöhnen?

AI Familie:
Ach was, wir haben uns gleich wohl gefühlt. Wir sind am nächsten Tag erst mal zum Frühstück und wie gesagt, wir haben immer etwas gefunden, es gab ja sogar unsere geliebten Kellog’s Smacks. Naja und mit dem richtigen Lichtschutzfaktor sind wir auch gut gerüstet gewesen gegen die hohe Sonneneinstrahlung am Wasser. Aber das Hotel hat ja auch immer Liegen für die Hotelgäste im Schatten reserviert, war also alles halb so wild. Wir haben die ersten Tage erst einmal zum Entspannen genutzt und uns abwechselnd an den Pool oder den Strand gelegt. Unsere Ältere ist mit den Animateuren zu den unterschiedlichen Sportangeboten gegangen und abends in die Hoteldisko, wir haben sie also kaum zu Gesicht bekommen.

TTN Familie:
Oh wir haben schon in den ersten Tagen einiges erleben dürfen. Am ersten Tag sind wir ja nachmittags gleich noch mit der Reiseleitung und den anderen Familien über so einen Kunsthandwerkermarkt gelaufen und am Tag drauf hatten wir eine Stadtführung, aber zum Glück mit einem kleinen Zug, der durchs ganze Kolonialviertel fährt, denn sonst hätte unser Jüngster vermutlich etwas gemosert. War auch wider Erwarten gar nicht langweilig, denn unser Reiseleiter Giovanni (der übrigens hervorragend Deutsch spricht!) hat die Geschichte mit Kolumbus und seiner Familie so lustig erzählt, dass es echt unterhaltsam war. Wir waren in einer Tropfsteinhöhle mit unterirdischem See und dann ging es hoch in die Dominikanischen Alpen. Dort sieht’s wirklich aus wie bei uns! Und echt Hammer, was man dort unternehmen kann – wir sind zum Baden im Wasserfall geritten, haben alle zusammen gegrillt und haben selbst noch einen extra Ausflug gemacht, weil das Rafting erst ab 14 Jahren geht – wir sind mit dem Gleitschirm über das ganze Tal geflogen. Das werden wir nie vergessen!

Was haben Sie denn vom Land gesehen?

AI Familie:
Wir haben einen Tagesausflug zu so einer Insel gemacht, zwei Stunden Fahrt nur dafür um eine Stunde Schnorcheln zu gehen und dann am Strand zu liegen! Und dann auch noch so teuer! Naja, uns wurde eben gesagt, dass man die Unterwasserwelt mal gesehen haben muss uns und so schlecht war sie ja auch nicht.
Nach dem Ausflug wollten wir aber nicht mehr so lange im Bus sitzen nur für ein paar Stunden Ausflug und deswegen haben wir auf die Stadtbesichtigung von Santo Domingo verzichtet. Ist ja sowieso nur eine Großstadt wie jede andere und die paar Ruinen muss man dann auch nicht sehen.


TTN Familie:
Ach herrje wir haben so viel gesehen, weil wir ja schon zu Beginn eine Rundreise hatten. Santo Domingo, dann das kühle Hochland, das eher aussieht wie unsere Alpenregion und dann ging es für die restlichen Tage auf die Halbinsel Samana. Wir haben einen ganzen Tag mit Dominikanern verbracht und eine richtige dominikanische Mama hat den typischen Eintopf sancocho für uns gekocht. Unser Sohn war begeistert mit den Kindern Baseball spielen zu können und unsere Tochter fand den Tanzkurs in der örtlichen Tanzschule „cool“ (ihr Vater eher weniger, aber musste eben auch durch). Dazwischen waren wir immer wieder an herrlichen Traumstränden zum Baden und Plantschen. Wir Erwachsene haben vor allem auch die tropische Natur genossen, vor allem im Ecotopia Park und beim Ausflug in den Nationalpark Los Haitises, wo es zwischen den Mangroven auch für ein paar Minuten erholsam und ruhig war.

Was halten Sie von den Dominikanern?

AI Familie:
Die Hotelangestellten waren alle sehr nett und zuvorkommend. Die Animateure haben uns sehr beeindruckt, denn die scheinen ja nie müde zu werden. Wahnsinn, wie gut hier alle drauf sind, das muss wohl am Wetter liegen.


TTN Familie:
Sie sind sehr lebensfrohe Menschen, auch oder vielleicht obwohl es vielen von ihnen nicht einmal so gut geht. Es gibt eben doch sehr viele die in für uns eher einfachen Verhältnissen leben. Aber sie scheinen oft zufrieden mit dem was sie haben, wovon wir uns durchaus etwas abschauen könnten. Sie feiern aber auf jeden Fall sehr gerne und machen auch gerne mal Scherze, das haben wir nicht nur bei unserem Reiseleiter festgestellt, dessen Job es ja auch letztendlich ist die Gäste bei Laune zu halten. Auch anderen kam öfter einmal ein lustiger Spruch über die Lippen.

Was war Ihr persönlicher Höhepunkt und würden Sie noch einmal in die Dominikanische Republik reisen?

AI Familie:
Der Höhepunkt war die Tanzshow im Hotelresort, bei der wir auch zum Mittanzen aufgefordert worden sind. Und das Beachvolleyball Turnier am Strand, bei dem unsere Tochter den 2. Platz gemacht hat. Nächstes Jahr fliegen wir vermutlich ins Bxxxxx-Beach Resort nach Cancún.

TTN Familie:
Es gab so viele Höhepunkte, aber alles in allem würden wir sagen die Begegnung mit den Kindern im Bibliotheksprojekt und die Abschlussparty, bei der wir unsere Tanzkünste ausprobieren konnten und mit der ganzen Reisegruppe und den Leuten im Dorf auf einen gelungenen Urlaub anstoßen konnten.
Wir kommen bestimmt mal wieder, denn es gibt anscheinend noch einige Regionen im Südwesten und Norden, die auch noch ursprünglich sind und dann können wir wieder beides kombinieren – Natur, Kultur und einen Spitzen-Strandurlaub.

Mittwoch, Juni 25, 2014

Der Weltmeister-Schreck aus Costa Rica

Die Ticos überraschen die WM-Fangemeinde
 
Diese WM stand für viele Favoriten von Anfang an unter einem schlechten Stern. Angefangen mit Spanien, die sich ihre erste Niederlage verdient gegen die Niederlande abgeholt haben.  Dass jedoch der zweite Favorit, der auf die Nase fällt, Uruguay ist, damit hatte wohl niemand gerechnet. Die so stark eingeschätzten Uruguayer holten sich eine deftige Klatsche gegen die stark aufspielenden Costa Ricaner, die Ticos, ab. Allein der Sturm von Uruguay, der mit Edinson Carvani und Luis Suarèz besetzt ist, ist wohl schätzungsweise das Doppelte des costa-ricanischen Kaders wert. Aber was bringen Einzelspieler, wenn man kein vernünftiges Team, keine zusammenarbeitenden Spieler auf dem Platz stehen hat?


Die Ticos hingegen zeigten dem Team aus Uruguay lehrstundenmäßig wie ein Team funktioniert und schickten diese mit 3:1 wieder in ihr Hotel zurück. Dass lediglich 3 Spieler der Ticos WM-Erfahrung haben, merkte man dem Team nicht einmal an. Doch nach Uruguay sollte auf das Team aus Costa Rica nicht etwa eine einfachere Aufgabe warten. Nein, der Weltmeister von 2006 aus Italien war der nächste Gegner. Die Gruppe der Costa Ricaner wurde oft als „Todesgruppe“ beschrieben, in der ein Weltmeister rausfliegen musste. Die Italiener kamen Selbstbewusst vom siegreichen Spiel gegen die Engländer auf den Platz. Aber auch hier muss man wieder sagen, ein Topspieler, wie es bei Italien seine Majestät, Andrea Pirlo ist, reicht einfach nicht aus. Ein paar schöne Pässe ohne einen Abnehmer, der diese erfolgreich verwertet, bringen nichts. Dann hatten die Ticos aus Costa Rica auch noch Pech in der 43. Minute, in der sie definitiv und ohne Zweifel einen Elfmeter hätten bekommen müssen. Kurz nach dieser Fehlentscheidung konnte Trainer Jorge Luis Pinto Afanador doch noch die Hände Richtung Himmel werfen, mit einer „Es-gibt-doch-einen-Gott“-Geste. Ganz in Manier eines Champions League erfahrenen Stürmers, hob Bryan Ruiz ab und köpfte den Ball an Gianluigi Buffon vorbei ins Netz.


Ein Land außer Rand und Band. Costa Rica konnte diese Führung bis zum Abpfiff halten und ganz Costa Rica feierte. Mehrere Tausend Menschen feierten auf den Straßen Der Hauptstadt San José. Sogar Präsident Luis Guillermo Solís schloss sich den Feierwütigen Fans an. Costa Rica erreicht das zweite Mal in ihrer Geschichte das Achtelfinale und schickt somit gleich zwei Ex-Weltmeister der Todesgruppe nach Hause. Nach Platz 7 und Platz 9 der FIFA Weltrangliste, wollten die Ticos auch England, die auf der FIFA Weltrangliste den Platz 10 belegen, mit einem schönen Spiel von der WM verabschieden. England gab sich viel Mühe, doch den Ticos reichte eine lockere Spielweise um eine Gegentor zu verhindern. Das 0:0 war am Ende ein gerechtes Ergebnis mit dem Costa Rica gut leben kann und England kann mit dem guten Gewissen, wenigstens einen Punkt bei dieser WM erzielt zu haben, in die Heimat reisen. Im Parallelspiel biss sich Uruguay gegen Italien durch, gewann 1:0 und löste so das Ticket ins Achtelfinale. Mal sehen wie weit Costa Rica auf der Weltrangliste noch hochklettern kann innerhalb der nächsten Spiele. Hoffen wir doch mal, dass Costa Rica weit kommt. Die nächste Station ist das Achtelfinale am 29.06. um 22 Uhr deutscher Zeit gegen das Team aus Griechenland, das glücklich durch einen Elfmeter in der 93. Minute gegen die Elfenbeinküste weitergekommen ist. Die Statistik spricht hier klar für die Ticos, aber mal sehen wie sich Griechenland präsentiert. Unser Traumfinale ist definitiv Costa Rica gegen Deutschland.


Wer beim Costa Rica Urlaub sparen möchte, der sollte den Ticos auf jeden Fall die Daumen drücken. Bei Reisebuchung bis zum 13.07. sparen Sie pro Sieg der costa-ricanischen Mannschaft 1 % auf den Reisepreis. Informieren Sie sich auf über unsere WM-Aktion! Fußball können Ihre Kinder auch bei unserer Costa Rica for family Reise spielen. Zwar „nur“ gegen den Nachwuchs, aber Ticos sind Ticos, da muss man sich auch vor dem Nachwuchs in Acht nehmen.

Vamos Ticos !!

Donnerstag, Mai 22, 2014

Weihachtsurlaub jetzt buchen und Geld sparen

Ballrechten, San José

Jeden Tag haben wir Anfragen nach Weihnachtsurlaub und jeden Tag merken wir, dass die Flugpreise immer weiter steigen! Und jeden Tag wird es schwieriger, vernünftige Flüge zu vernünftigen Preisen zu finden. "Macht doch nichts" denken sich viele, "ich warte, bis Last Minute-Preise kommen und dann schlage ich zu". Denkste - die Zeiten sind vorbei. Schnäppchen macht man heute nur noch lange VOR Reisebeginn. Sobald die günstigsten Plätze weg sind, steigen die Preise kontinuierlich.

Ich habe mal die Preise 2013 analysiert, es geht um einen Flugpreis für eine Person von Frankfurt/M. nach San José.


Letztes Jahr konnte man also noch bis Mai einen Weihnachtsflug unter € 1.000 kaufen, heute sind wir schon bei € 1.200 für Weihnachtsflüge nach Costa Rica.

Bei vielen unserer Gruppenreisen ist der Flug im Preis dabei. Da haben wir Gruppenflüge inkludiert. Aber auch da stehen wir unter Druck bei den Airlines. Wenn bis zu einem bestimmten Termin keine festen Buchungen vorliegen, dann streicht uns die Airline die Gruppen, denn zu den heißen Terminen an Weihnachten bekommen die Fluggesellschaften die Flüge jederzeit übers Internet für viel Geld verkauft.

Wenn Ihr eine Individualreise plant ist es von enormen Vorteil, die Reise frühzeitig zu buchen, denn jetzt sind nicht nur die Flüge günstiger, sondern auch noch die Hotel besser verfügbar. Ich weiß, daß einige Hotels in Costa Rica über die Weihnachtstage jetzt schon ausgebucht sind.

Also: Frühzeitig buchen - Geldbeutel und Nerven schonen!



Euer TTN Team

http://www.travel-to-nature.de


Donnerstag, Mai 15, 2014

Wie kann man die Mexikaner in wenigen Sätzen beschreiben?



Wir wollen versuchen Ihnen einen kleinen Eindruck von Mexiko und seinen Bewohnern zu geben. Wie in fast allen Entwicklungsländern gibt es leider auch hier den krassen Gegensatz von sehr armen Bürgern, die kaum mehr besitzen, als das was sie am Leib tragen. Die wohlhabende Oberschicht lebt in guten Gegenden, die von hohen Mauern und Wachpersonal beschützt werden. Der größere Teil der Bevölkerung lebt in Behausungen aus Lehm, Blech und Holz, die notdürftig zusammen gezimmert wurden. Kinder kommen selten über das Bildungsniveau der Grundschule hinaus.



Vielleicht ist auch diese Armut mitunter ein Grund für den starken Familienzusammenhalt in Mexiko. Man trifft Familienangehörige mindestens jeden Sonntag, an den Feiertagen und nutzt auch sonst jede Gelegenheit um einander zu besuchen.
Neben viel Arbeit genießen Mexikaner das Leben,  was man bei den zahlreichen Fiestas gut erkennen kann. Neben der Familie spielt die Religion für die Menschen eine zentrale Rolle in ihrem Leben. 90% der Bevölkerung sind Christen und der regelmäßige Kirchenbesuch ist in Mexiko genauso selbstverständlich wie die „Virgen de Guadalupe“. Sie ist eine heilige Jungfrau mit dunkler Hautfarbe und einem blauen Gewand.  Die Nationalheilige ist ein gutes Beispiel, wie hier der christliche Glaube mit der eigenen Geschichte verschmelzt. Mexikaner leben aber neben dem christlichen Glauben auch ihre alten, indigenen Traditionen im Alltag. Vom 31. Oktober bis zum 2. November gedenken die Mexikaner mit dem „Dia de los Muertos “ den Toten.  An diesen Tagen kommen die Geister der Verstorbenen zu Ihren lebenden Familien. Damit die Geister den Weg finden stellen die Familien Kerzen an Ihren Häusern auf und kochen für ihre toten Angehörigen ihre Lieblingsgerichte. Die Kinder bekommen in dieser Zeit Spielzeugskelette und Schokoladensärge. Die Speisen, die auf den Altar für die Toten gestellt wurden, werden am letzten Tag von den Lebenden gegessen. 

Auch in der Sprache spiegelt sich die indigene Herkunft wieder. Neben Spanisch sind auch indigene Sprachen als Nationalsprachen anerkannt.
Mexiko ist ein sehr facettenreiches Land mit fröhlichen und gastfreundlichen  Bewohnern, das viele Reize und eine bewegte Geschichte hat.



Lernen Sie die Mexikaner kennen und begleiten Sie unsere Gruppenreise „Mexiko Pur“.