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Donnerstag, Juli 03, 2014

Immer wieder… Dominikanische Republik

Ich gebe zu, ich bin ja im Urlaub schon öfter zum Wiederholungstäter geworden: zuerst war ich in Costa Rica und bin immer wieder zurückgekehrt. Dann in die Nachbarländer Panama und Nicaragua und ebenfalls immer wieder für kurze oder längere Abstecher zurück. Und wenn Jamaika nicht so teuer wäre, wäre ich wohl auch dort bereits ein zweites oder drittes Mal hingereist. Und dieses Phänomen hat mich wieder erwischt – im April war ich schon wieder in der Dominikanischen Republik!


Aber warum nur? Nun ja, beim ersten Mal (2012) waren es ja nur ein paar Tage im Anschluss an Jamaika. Beim zweiten Mal waren es geschlagene zwei Wochen, in denen ich von Punta Cana über Bayahibe, den Südwesten bis an die Nordküste gereist bin.
Naja und dieses Mal – gab es auch wieder mehrere Gründe. Zum einen natürlich die Freundschaften, die dort entstanden sind. Zum anderen, weil ich einfach auch wieder Sonne pur haben wollte. Und Erholung. Und einen Tapetenwechsel. Und ohne Stress von A nach B reisen ohne selbst fahren zu müssen. Abwechslung. Gutes Essen. Und einen Ort, wo ich entspannt Urlaub machen kann ohne dass man mir ständig etwas verkaufen will und ich mir nicht unter hunderten von anderen Touristen ein Plätzchen an der Sonne erkämpfen muss.

Man könnte jetzt sagen, dass ich das ja auch anderswo haben könnte. Das stimmt. Aber irgendwie wollte ich noch einmal an die Orte zurück, die ich während des ersten Aufenthalts kennengelernt habe, also auf die Halbinsel Samaná und vor allem in das Hochland.

So habe ich es auch gemacht und vor allem über unseren Aufenthalt im Hochland möchte ich ein bisschen mehr erzählen. Denn dort bekomme ich genau das, was ich mir vorgestellt habe. Und das würde ich jedem empfehlen, der das ruhigere und vor allem authentischere Gesicht des Landes kennenlernen will. Also auch und gerade jüngeren Urlaubern, die im Urlaub die Abwechslung suchen und aktiv sein wollen. Sogar Jugendlichen, die wirklich etwas erleben wollen, das den Adrenalinspiegel zwischendurch einmal ansteigen lässt. Aber auch Familien mit kleineren Kindern und – man verzeihe mir diesen Ausdruck – ältere Semester, die gerne wandern gehen, kommen hier auf ihre Kosten. Für alle gibt es einen meiner Meinung nach optimalen Ausgangspunkt – und zwar ist das Jarabacoa in der Region rund um La Vega und der zweitgrößten Stadt Santiago.

Und ich sage Euch auch warum:

Fernab von Hotelburgen gibt es im Ort Jarabacoa einige wenige Hotels, die sich zwischen einfachen Unterkünften und oberem Mittelklasse-Hotel bewegen. Der Ort ist eine mittelgroße Stadt, aber viele Touristen kommen hier höchstens zur Hochsaison und (leider!) meist nur für einen Tagesausflug.

Ausblick auf die Berge in Jarabacoa

Aber wenn man sich wie ich mich in den fünf Tagen vor Ort ein bisschen auf den Ort einlässt, dann erlebt man wie das Leben des Durchschnitts-Dominikaners wirklich aussieht. Man sieht morgens die Schüler in ihren Uniformen zur Schule laufen. Mopeds mit zwei oder drei Leuten drauf, die zur Arbeit fahren. Klapprige Pick-ups, die die regionalen Produkte zum Markt fahren. Jugendliche, die sich treffen und mit dem neuesten Handy prahlen. Und Merengue und Bachata Musik aus den Lautsprechern in allen Bars und Kneipen, und in vorbeifahrenden Autos, zu denen spontan getanzt wird und abends im Park nach Sonnenuntergang ein kühles Bierchen getrunken wird um über den vergangenen Tag zu quatschen. Man muss sich einfach nur die Zeit nehmen und sich ein bisschen auf den dominikanischen „way-of-life“ einlassen. Dann ist man schnell genauso ent-schleunigt. Und dann soll noch einmal jemand sagen, dass man sich nur am Strand erholen und entspannen kann!

Aber wie schon erwähnt – gerade hier im Hochland ist im Grunde das Mekka für alle diejenigen, die eben gerade nicht nur auf der faulen Haut liegen wollen (obwohl das hier in einer Hängematte auch prima geht).

Was für Jugendliche und junge Erwachsene interessant ist, sind neben eher „gewöhnlichen“ Ausflügen zu Wasserfällen zum Beispiel solche actiongeladene Touren wie Wildwasser-Rafting, Canyoning (also abseilen an Felsen und Wasserfällen, durch Schluchten schwimmen und laufen) und Gleitschirmfliegen.
Für jüngere Kinder kann es auch etwas gemächlicher zugehen und so kann man mit dem Mountainbike Touren fahren oder auf gutmütigen Pferden oder mit einem Jeep zu den Wasserfällen Baiguate und Jimenoa fahren, in denen man auch Baden gehen kann.

Rancho Baiguate, Jarabacoa (copyright @ M.Dentsch)

Der große Pool zum Toben (copyright @ M.Dentsch)

In der Rancho Baiguate, die nach wie vor mein persönlicher Tipp ist, gibt es außerdem ein großzügiges Gelände mit Fußballplatz, Spielplatz, Pool, Billardtischen und fünf süßen freilaufenden Ponys, auf dem Kinder herumtollen können. Auf der hoteleigenen Farm kann man sich auch den Anbau von Macadamia-Nüssen und einheimischen Früchten erklären lassen.

Die fünf kleinen Ponyhengste der Rancho (copyright @ M.Dentsch)

Die Region rund um Jarabacoa ist prima zum Wandern geeignet und die Landschaft erinnert, bis auf einzelne Palmen, tatsächlich auch an unsere Alpenlandschaft. Höhepunkt ist die Besteigung des höchsten Bergs der gesamten Karibik, dem Pico Duarte mit sagenhaften 3.098 Metern.

Ein Abstecher nach Constanza kann ebenfalls interessant sein, aber nur mit dem eigenen PKW, weil man sonst zur Hauptsehenswürdigkeit, dem Wasserfall Saltos de Aguas Blancas, mit dem Motoconcho fahren muss, was für das verweichlichte mitteleuropäische Hinterteil bei 45 Minuten Fahrt eher eine Qual ist :-)

Die berühmten, praktischen aber nicht immer bequemen Motoconchos (copyright @ M.Dentsch)

Ich habe alle diese Dinge schon in den vorherigen Urlauben gemacht. Bis auf das Paragliding, um das ich mich bis heute erfolgreich gedrückt habe. Dafür war ich dieses Mal beim Canyoning. Aber, wie schade (hust-räusper), ich konnte leider keine Kamera mitnehmen, weil sie nass geworden wäre. Daher gibt es leider keine Bilder von mir und meinen Versuchen mich im Wasserfall am Fels abzuseilen. Aber spaßig war es allemal. Also traut Euch – hinfahren und ausprobieren!!!

Wenn Ihr Euch selbst vergewissern wollt, ob ich mit Recht zum Wiederholungstäter geworden bin, gebe ich Euch sehr gerne Tipps für einen wirklich abwechslungsreichen Urlaub in der Dominikanischen Republik! Ich freue mich über Eure Anfrage an mariana@traveltonature.de oder unter 07634/505515.

Freitag, September 27, 2013

Bio-Kaffee aus Costa Rica (Fairtrade)

Terrazu, Costa Rica



Seit kurzem kann wieder Kaffee aus Costa Rica bestellt werden. Wir haben am 26.9. knapp eine Tonne Kaffee geordert und wir rechnen damit, dass der Kaffee Anfang Dezember 2013 bei uns ankommt und dann versandt werden kann.

Hier ein paar Daten über unsern travel-to-nature-Kaffee:

            DATA SHEET ORGANIC COFFEE      
CERRO DEL FUEGO LOT#4
AUGUST 2013
FARM AFAORCA 



Geschichte:  Die Familie der AFAORCA Farm pflanzt in der 4. Generation Kaffee im Gebiet Terrazu an. Seit 1997 ist AFAORCA zertifiziert. Zur Zeit gehören zur Farm 24 kleinere Grundstücke. 

Wo kommt der Kaffee her? CERRO DEL FUEGO #4

Produzent: AFAORCA

Produktionsgebiet 96 Hektar in der REGION CARAIGRES, Costa Rica.

Kaffeesorte: Arabica type Caturra

Höhe des Anbaugebietes: 1550 Meter über dem Meeresspiegel

Kaffeeart: SHB (STRICTLY HARD BEAN) Herkunft Tarrazú.

Qualität und Klassifikation: First Specialty, European Stream, Lot #9

Produktionsprozess: Der Kaffee wuchs unter mindestens drei verschiedenen Schattenbaumarten an: (Poro, Banana and Gravilia) und unter verschiedenen Obstbäumen. Mindestens 50% der Kaffeepflanzen wächst im Schatten dieser Bäume. Das bedingt einen langsamen und perfekten Reifungsprozess für unseren Kaffee. AFAORCA versorgt die Pflanzen mit ca. 200 Doppelzentner organischem Dünger pro Hektar und sprüht drei mal mit zwei verschiedenen, flüssigen ökologischen Düngemitteln. 

Kaffee-Ernte: Die Kaffeebohnen werden selektiv geerntet. Das heißt, nur reife Früchte werden ausgelesen. Die Kaffeeernte unseres travel-to-nature Kaffees findet in den Monaten Dezember und Januar statt. 

Trockungungsprozeß: In einem ökologischen Modul, das extrem wassersparend ist (nicht mehr als 33oz pro 2,2lbs), werden die Bohnen gewaschen. Anschließend werden die Bohnen in der Sonne auf speziellen Terrassen getrocknet. 




Der Kaffee kann unter folgendem Link bestellt werden: 




Montag, September 17, 2012

Blogreihe Nicaragua: heute - Departamento und Stadt Estelí

Langsam kommen wir in unserer Blogreihe über Nicaragua ins Hochland von Nicaragua, genauer genommen nach Estelí.
Estelí liegt in einer unglaublichen Kulisse zwischen grün bewachsenen Bergen. In Estelí könnte man stundenlang durch die Straßen laufen, da man immer wieder vom Anblick der Sträßchen mit den Bergen im Hintergrund begeistert ist.


Estelí ist übrigens die letzte Stadt in den Bergen auf dem Weg nach Honduras und wurde daher geprägt durch die sandinistische Bewegung während des Revolutions- und des Contra Krieges. Wie auch in León und in anderen Städten kann man überall Wandmalereien mit politischen Hintergründen bestaunen.


Wenn Ihr genügend Zeit habt, solltet Ihr auf jeden Fall die ‚Galeria de Héroes y Mátires’ (Gallerie der Helden und Märtyrer) bestaunen. Außerdem liegt eines der bestversteckten Geheimnisse in der Nähe von Estelí – der Wasserfall Estanzuela im Naturreservat Cerro Tisey-Estanzuela. Dort wandert man durch eine spektaluläre Landschaft und kann sich am Ende mit einem erfrischenden Bad im Wasserfall belohnen.

Wer selbst gerne einmal in die Berge Nicaraguas und in die Vergangenheit eintauchen möchte, kann mit unserer Gruppenreise "Nicaragua Pur" oder auf eigene Faust dorthin reisen.

Wir freuen uns auf Eure Anfragen!

Dienstag, Januar 18, 2011

Kaffee aus Costa Rica


San José, Costa Rica

Es ist schon fast Tradition, daß wir jedes Jahr Kaffee aus Costa Rica bestellen. Das Problem an der Sache ist, den Kaffee nach Deutschland zu bekommen, denn es sind inzwischen schon Mengen um die 500kg, die da zusammen kommen. Aber inzwischen haben wir das ganz gut im Griff.

Wenn Sie travel-to-nature kennen, wissen Sie, daß es sich bei unserem Kaffee natürlich nicht um stinknormalen Kaffee handelt, sondern um etwas ganz Spezielles. Wir kaufen nämlich unserem Kaffee bei einer kleinen Community im Hochland Costa Ricas. Hier haben sich Familien aus dem Dorf zu einer Genossenschaft zusammengetan und vermarkten den Kaffee direkt. Ohne Zwischenhändler bleibt natürlich wesentlich mehr Geld bei den Campesinos vor Ort, was unserer Philosophie der Nachhaltigkeit sehr nahe kommt. Ausserdem wissen wir, daß sich die Kaffeebauern um Ihre Umwelt kümmern und nicht nur auf pure Masse ausgerichtet sind.

Wer mehr über das Projekt nachlesen möchte, der kann das gerne auf deren Webseite tun:

http://afaorca.com/online/modules/info/

Wir von travel-to-nature wollen an dem Verkauf des Kaffees nichts verdienen, lediglich die Kosten (Kaffe, Transport, Kaffeesteuer, Versand) müssen gedeckt sein. Der organisch angebaute Kaffee kostet 16 Euro pro kg und kann per E-Mail bestellt werden bei rainer ät traveltonature punkt de. Die Mindestbestellmenge liegt bei 3kg pro Paket, nach oben sind (fast) keine Grenzen.

(Nachtrag am 12.04.2011: Kaffee ist bekanntlich sehr teuer geworden, wir haben jetzt alle Rechnungen bezahlt und kommen auf einen Verkaufspreis von 17 Euro, diese 17 Euro beinhalten allerdings bereits die Versandkosten i.H.v. € 5 pro Paket, dazu kommen noch die in Deutschland üblichen 7% Mehrwertsteuer für Kaffee).

Der Kaffee wird nach Eingang aller Bestellungen nach Deutschland versandt und dann so ab ca. Mitte März ausgeliefert.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich für dieses Projekt begeistern und Kaffee von der Kooperative bestellen.

Pura Vida!

Rainer Stoll