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Montag, Juni 03, 2013

Unsere erste Individualreise auf die Halbinsel Baja California ist da!


Wo finden Sie Canyon-, Wüsten- und Lavalandschaften, weiße Sandstrände, Mangrovengebiete und Walbeobachtung? Na auf der Halbinsel Baja California! 

 
Begleitet von einem erfahrenen Reiseleiter begegnen Sie malerischen Kulissen, türkisblauem Meer und den unterschiedlichsten Landschaften. 

Noch immer Lust auf was Neues? Romantische Sonnenuntergänge, idyllische Uferpromenaden, malerische Städte und die Beobachtung von Grauwalen und Seelöwen vielleicht? Dann fliegen Sie mit uns auf die Halbinsel und lassen Sie sich von all diesen Höhepunkten begeistern.

Sie finden die Reise unter der „Mexiko Kompakt – Die Highlights des Westens“. 


Freitag, März 15, 2013

Warum eigentlich nicht nach … Nicaragua?

Das fragen wir uns auch immer wieder. Nachdem wir nun selbst schon mehrere Male vor Ort waren, möchten wir nun endlich einmal mit den Vorurteilen aufräumen, wovon einige natürlich auch nicht ganz so ernst gemeint sind ;-)


1. Nicaragua?? Ist das nicht irgendwo in Afrika???

Nein, Nicaragua hört sich zwar sehr exotisch an, liegt aber nicht auf dem afrikanischen Kontinent, sondern in Zentralamerika, genauer gesagt, zwischen Costa Rica im Süden und Honduras im Norden. Genauso wie viele Länder in dieser Region grenzt es im Westen an den Pazifischen Ozean und im Osten an das Karibische Meer.

2. Noch nie gehört, was gibt’s denn da schon zu sehen?

Nicaragua hat viel zu bieten. Mehr Vulkane als in Costa Rica, genauso schöne Pazifikstrände wie in Panama, leckeren Kaffee wie in Guatemala, traumhafte kleine Inseln im karibischen Meer, Bergnebelwald und tropischen Regenwald sowie koloniale Städte.


3. Toll, aber wir sind eher aktiv im Urlaub…

Kein Problem! In Nicaragua kommt man sowohl als blutiger Anfänger als auch als erfahrener Surfer auf seine Kosten an den Stränden der Pazifikküste. Neben den üblichen Wanderungen durch Nationalparks und Trekkings eignet sich Little Corn Island als gutes Tauchrevier. Adrenalinjunkies lockt der Cerro Negro in der Nähe von León mit seinem Abhang aus feinem Vulkangestein, den man mit dem Sandboard hinabsurfen kann. Und wer lieber gemächlich die Natur im tropischen Regenwald bestaunen möchte, kann auch Kayaktouren auf einem der Flüsse wie z.B. dem Río San Juan unternehmen.

4. Und was ist mit dem Essen, da gibt’s doch bestimmt nur Bohnen und Reis?

Richtig. Aber nicht nur. Genau wie in Costa Rica wird dieses eher einfache, landestypische Gericht entweder als „gallo pinto“ zum Frühstück gereicht, oder je nach Region mit anderen Speisen wie z.B. fangfrischen Garnelen und Fisch, gegrilltem Hähnchen oder Rindergulasch ergänzt.
Und wer jetzt nach Abwechslung ruft, kann seine Bedenken gleich wieder begraben: viele Hotels und Restaurants haben den Geschmack der internationalen Klientel bereits erkannt und den „Braten“ gerochen und bieten auch internationale Gerichte an. Wobei es ziemlich schade wäre, sich die lokalen Spezialitäten entgehen zu lassen.



5. Und was ist mit der Sicherheit, das ist doch total gefährlich dort zu reisen!

Nicaragua zählt zu einem der sichersten Reiseländer Mittelamerikas. Sicher, es gibt auch Ecken, in denen es gefährlicher sein kann als anderswo, zum Beispiel in bestimmten Vierteln der Landeshauptstadt Managua. Und natürlich kommt es auch dort vor, dass Trickdiebe ihr Unding treiben. Aber ganz ehrlich: wie gefährlich sind denn Länder wie Brasilien, Türkei oder Thailand oder US-amerikanische Großstädte? Und trotzdem reisen auch dorthin jährlich tausende von Touristen aus aller Welt. Selbst auf dem Berliner Alexanderplatz oder in der Münchner U-Bahn passieren Übergriffe. So gesehen geht es in Nicaragua deutlich ruhiger zu, insbesondere je weiter man in ländliche Regionen vordringt.
Deswegen raten wir unseren Reisenden ja auch immer das gleiche wie für alle Länder: einfach den Kopf nicht komplett ausschalten und mit gesundem Menschenverstand reisen.

Würden Sie in Deutschland einfach so Anhalter mitnehmen? Nein, warum dann also in Mittelamerika?
Würden Sie in Deutschland jemandem blindlings vertrauen und ihm zu sogenannten „Geheimtipps“ folgen? Sicher nicht, sobald man sich von vertrauten Gegenden, gut beleuchteten Straßen und belebten Orten entfernt.
Würden Sie in Deutschland oder Europa (z.B. in Barcelona!) Wertsachen wie Schmuck, Kameras, etc. zur Schau und offen sichtbar für alle herumtragen? Auf keinen Fall.

6. Sicherheit hin oder her, aber was ist mit Hurrikans, Erdbeben und Vulkanausbrüchen?

Hurrikans treffen in der Regel nicht das Festland, sondern bleiben in der Karibik und ziehen aufgrund der Erdrotation von dort aus gen Norden. Sehr große tropische Stürme können sich in Mittelamerika schon mal bemerkbar machen, dann hauptsächlich auf der Karibikseite, wenn deren Ausläufer zu starken Regenfällen führen.
Hurrikans sind aber nur schwer vorherzusagen, weswegen es unsinnig wäre nur aufgrund einer relativ geringen Wahrscheinlichkeit einen Urlaub zu verschieben. Falls es trotzdem einmal zu Situationen kommen sollte, in der auch nur die geringste Gefahr für unsere Reisende bestünde, würde sich unsere Partneragentur um rechtzeitige Umbuchungen etc. kümmern.

Das gleiche gilt für Erdbeben und Vulkanausbrüche. Diese sind wiederum gut vorherzusagen, da die Vulkane ja permanent rund um die Uhr bewacht werden. Also kein Grund zur Panik, sollte sich etwas andeuten würden wir natürlich auch hier entsprechende Vorkehrungen treffen.

Ansonsten gilt: die Landschaft und die imposanten Vulkane genießen, besteigen und hinuntersurfen!!!

7. Und was ist mit dem Wetter allgemein, da regnet es doch so viel!!!

Also mal ganz im Ernst – natürlich regnet es in den Tropen. Und zwar rund ums Jahr, sogar in der sogenannten Trockenzeit. Aber ist das nun wirklich ein Hinderungsgrund? Schließlich regnet es ja nicht wie im kalten Deutschland bei 10C° sondern bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von 25C°. Also selbst wenn man einmal nass werden sollte, ist es lange nicht so unangenehm wie hierzulande. Außerdem ist das der Grund dafür, dass man hier herrliche Regenwaldgebiete findet mit all den Bewohnern wie Brüllaffen, Faultieren, Quetzalen, Tukanen, etc.



In den Tropen gibt es keine Jahreszeiten, man unterscheidet nur eine Trocken- und eine Regenzeit. Diese Einteilung ist allgemein gar nicht so leicht vorzunehmen, da es je nach Region unterschiedliche Mini-Klimata gibt, die von der Regel abweichen.

Also ganz grob gesagt ist es so:

• Trockenzeit (und Hauptsaison!) – von November bis Mai auf der pazifisch beeinflussten Seite
• Regenzeit – von Mai bis November mit kurzen (1 bis 4 Stunden), kräftigen Schauern meist am Nachmittag oder in der Nacht und dem daraus entstehenden Vorteil von Landschaften, die nun in sattem Grün erscheinen
• Karibikseite – ganzjährig hohe Luftfeuchtigkeit und daher eher Risiko von Schauern, keine Trockenzeit, erhöhte Niederschlagsmengen von September bis teilweise November

Nicaragua ist ein ganzjähriges Reiseziel – man muss nur wissen zu welcher Zeit man wo sein oder nicht sein sollte :-)

8. Okay prima, aber was ist, wenn wir irgendwo stecken bleiben? Wir können kein Wort Spanisch!

Keine Sorge, unsere Kollegen in der Partneragentur sprechen auch Englisch. Die Kontakte erhalten Sie, wenn Sie eine Reise bei uns buchen, mit den Reiseinformationen vor Abflug.
Wenn Sie in der Gruppe mit deutschsprachigem Reiseleiter reisen, gibt es diesbezüglich ja ohnehin kaum Problem, da die Reiseleitung ja jederzeit übersetzen kann.
Wenn Sie individuell mit Transfers oder Mietwagen reisen, kann es nicht schaden sich vor der Reise einen gewissen Basiswortschatz spanischer Wörter anzueignen, da gerade in den entlegeneren Gegenden wenige Nicaraguaner Englisch sprechen oder verstehen. Nehmen Sie am besten ein Wörterbuch mit.
Die Nicaraguaner sind aber ein sehr freundliches und hilfsbereites Volk und so manch einer ist selbst beim Verständigen mit Händen und Füßen und ohne ein Wort Spanisch durch das ganze Land gereist.

9. Die Anreise ist doch so kompliziert und ein Visum haben wir auch nicht…

Die Anreise von Deutschland ist gar nicht so umständlich, wie viele denken. Genauso wie in alle anderen Länder Mittelamerikas gibt es keine Non-Stop Flüge, weil die Maschinen nicht die Reichweite haben und zumindest einmal auftanken müssen. Um nach Nicaragua zu kommen gibt es derzeit folgende Möglichkeiten:
- Mit Iberia/Copa Airlines ab Deutschland, Österreich, Schweiz via Madrid und via Panama oder El Salvador nach Managua (2x Umsteigen)
- Mit Condor /Copa Airlines ab Deutschland , Österreich, Schweiz via Dom. Republik und via Costa Rica nach Managua (1x Stopp, 1x Umsteigen)
- Mit KLM/ Copa Airlines ab Deutschland , Österreich, Schweiz via Amsterdam und Panama City nach Managua (2x Umsteigen)
- Mit Delta Airlines oder United Airlines via USA nach Managua (1x Umsteigen, Achtung: Einreisebestimmungen USA!)

Als deutscher Tourist benötigt man für einen Aufenthalt von 90 Tagen kein Visum. Bei Einreise muss nur eine Touristenkarte am Flughafen in Managua gekauft werden, die momentan 10 USD pro Person kostet.

Ist doch easy!

10. Das hört sich gut an, welche Reisen gibt’s denn nach Nicaragua?

Also es gibt eigentlich alles, was man sich wünscht:
- Geführte Gruppenreisen wie z.B. unsere Nicaragua Pur
- Mietwagenrundreisen wie z.B. Traumhaftes Nicaragua
- Reisebausteine, die untereinander kombinierbar sind
- Kombinationsreisen mit Costa Rica, Honduras, Guatemala, El Salvador, etc. entweder geführt oder individuell
- Maßgeschneiderte Individualreisen



Wir würden uns sehr freuen, wenn wir nun viele der Bedenken etwas mildern konnten und hoffen, dass wir Euch mit unserer Begeisterung für dieses kleine und noch so ursprüngliche Land entfachen konnten.

Bei weiteren Fragen stehen wir Euch natürlich jederzeit mit Rat und Tag zur Seite!

Euer Nicaragua-Reiseteam

Dienstag, Februar 12, 2013

Nicaragua belegt Spitzenplätze unter den Reisezielen 2013!!!

Endlich scheint Nicaragua da angekommen zu sein, wohin es unserer Meinung nach schon lange gehört, nämlich in die Top Reiseziele für 2013.

Laut New York Times ist Nicaragua auf Platz 3 der "places to go in 2013" - nur Metropolen wie Rio de Janeiro und Marseille liegen davor.

Und die U.S. News schreiben auf Ihrer Website, dass Granada unter den Top5 der kolonialen Städte auf dem amerikanischen Kontinent ist, die es unbedingt zu besuchen gilt.



Das muss man sich nun wirklich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Wir wissen das natürlich schon lange und empfehlen unseren Reisenden Nicaragua als abwechslungsreichen Geheimtipp in Mittelamerika. Nicht zuletzt deswegen ziert ja auch die Kathedrale von Granada das Cover unseres neuen Mittelamerika Magazins :-)

Schaut Euch doch einmal unsere Nicaragua-Reisen in unserem Online-Reisekatalog an - wir haben alles von Reisebausteinen, Mietwagenrundreisen, geführten Gruppenreisen bis hin zu maßgeschneiderten Individualreisen.

Montag, September 17, 2012

Blogreihe Nicaragua: heute - Departamento und Stadt Estelí

Langsam kommen wir in unserer Blogreihe über Nicaragua ins Hochland von Nicaragua, genauer genommen nach Estelí.
Estelí liegt in einer unglaublichen Kulisse zwischen grün bewachsenen Bergen. In Estelí könnte man stundenlang durch die Straßen laufen, da man immer wieder vom Anblick der Sträßchen mit den Bergen im Hintergrund begeistert ist.


Estelí ist übrigens die letzte Stadt in den Bergen auf dem Weg nach Honduras und wurde daher geprägt durch die sandinistische Bewegung während des Revolutions- und des Contra Krieges. Wie auch in León und in anderen Städten kann man überall Wandmalereien mit politischen Hintergründen bestaunen.


Wenn Ihr genügend Zeit habt, solltet Ihr auf jeden Fall die ‚Galeria de Héroes y Mátires’ (Gallerie der Helden und Märtyrer) bestaunen. Außerdem liegt eines der bestversteckten Geheimnisse in der Nähe von Estelí – der Wasserfall Estanzuela im Naturreservat Cerro Tisey-Estanzuela. Dort wandert man durch eine spektaluläre Landschaft und kann sich am Ende mit einem erfrischenden Bad im Wasserfall belohnen.

Wer selbst gerne einmal in die Berge Nicaraguas und in die Vergangenheit eintauchen möchte, kann mit unserer Gruppenreise "Nicaragua Pur" oder auf eigene Faust dorthin reisen.

Wir freuen uns auf Eure Anfragen!

Dienstag, August 21, 2012

Blogreihe Nicaragua... heute: Departamento Granada

Granada liegt an der Westküste des Nicaraguasees und grenzt an die 5 Departamentos Boaco, Managua, Masaya, Carazo und Rivas. Es wurde 1524 von Franzisco Hernández de Córdoba gegründet und ist seit damals ein idyllischer Ort im Kolonialstil, an dem viele Einheimische leben.


Auf jeden Fall lohnt sich eine Bootstour über den Cocibolca, den Nicaraguasee, um sich ein Bild des Lebens der Einwohner zu schaffen und das Land kennenzulernen. Der See verfügt nämlich über gute Linienverbindungen zwischen den einzelnen Inseln. Der Lago Cocibolca ist der der größte See des ganzen Landes (8.264 km²), und sogar der 10 größte Süßwassersee der Welt. Im See befinden sich 365 Inselchen, die bei Vulkanausbrüchen des Mombacho entstanden sind. Auf den Inseln befinden sich Wohnungen der Einheimischen, Ferienhüttchen und auch vereinzelt Restaurants. Oft kann man seltene Vögel und andere Tiere zwischen den wundervollen bunten Pflanzen beobachten. Einige der Inseln sind sehr klein, sodass nur mal eben ein Häuschen darauf Platz hat.
Jedoch birgt der See auf Grund seiner Größe auch Inseln, wie zum Beispiel Ometepe und Archipele, die selbst einen Vulkan besitzen.

Besuchen Sie doch dann gleich noch den 1345 m hohen Vulkan Mombacho. 1983 wurde der Fuß des Vulkans als Eingang des Naturparks erklärt. Es gibt wunderschöne Wanderwege mit denen Sie bis zur Spitze des Vulkans gelangen. Von hier oben haben Sie Aussicht über den Nicaraguasee, und wenn man Glück hat kann man sogar die Inseln Ometepe und Zapatera erblicken. Und keine Angst, es handelt sich um einen ruhenden Vulkan, der seit 1570 nicht mehr ausgebrochen ist.
„La Gran Sultana“, so nennen die Einheimischen gerne Ihre Stadt. Vermutlich sind sie stolz, dass Granada die älteste Stadt Nicaraguas ist und wirtschaftlich immer schon sehr wichtig war.
Ein Ort, der immer mehr an touristischem Wert erlangt ist die Calle La Calzada, eine der ältesten Straßen Granadas. Hier kann man sich in einem der Restaurants vorzüglich speisen, in einem Café vorbeiziehende Leute beobachten oder in einem Hotel für die Nacht eine Unterkunft finden. Und auch sonst hat Granada einiges an Clubs und Bars zu bieten.
Die Straße reicht vom Parque Central, der abends in einem wundervollen Glanz von Lichterketten erstrahlt und so den goldverzierten Brunnen noch prunkvoller aussehen lässt, bis zur „Malecón“, der Seepromenade des Nicaraguasees.
Ein wichtiges Merkmal Granadas sind die vielen Kirchen. Jedoch sind die meisten davon William Walker zum Opfer gefallen, der 1856 die Stadt niederbrannte und somit die Kirchen in einem schäbigen Zustand zurückließ, und die sich heute aus Gründen der Mittel immer noch nahezu in dieser Form befinden.
So auch die Kathedrale, die beim großen Brand fast vollkommen zerstört wurde. Inzwischen wurde sie erneuert und kann wieder als einer der wichtigsten Kolonialbauten Mittelamerikas angesehen werden.


Ein weiteres Beispiel dafür ist die Iglesia de la Merced. Hier blieben nur drei Statuen zurück, der Rest lag in Schutt und Asche. Die stark verwitterte Front der Kirche in Kombination mit dem rosa gestrichenen Glockenturm und dem grünen Innenraum verleiht ihr nach der Wiederherstellung eine besondere Ausstrahlung, sodass viele Touristen sie bewundern kommen.
Wenn Ihr mit uns einmal in die Kolonialstadt Granada fahren möchtet, könnt Ihr das auf unserer Gruppenreise Nicaragua Pur oder der Mietwagenrundreise NiCARagua tun – oder Ihr kombiniert Eure Costa Rica Reise mit einer Stippvisite!

Dienstag, Mai 08, 2012

Blogreihe Nicaragua… heute: das Departamento León – Teil 1!


Das vielseitige Departamento León liegt im Westen Nicaraguas. Zahlreiche Vulkane, Zuckerrohrfelder und Strände machen diese Region aus. Am bekanntesten ist wahrscheinlich die gleichnamige Hauptstadt des Departamentos, León, bzw. ganz ausgeschrieben Santiago de León de los Caballeros.

Das Departamento León hat folgende Höhepunkte zu bieten:

Die Universitätsstadt León
León Viejo
Naturreservat Vulkan Momotombo
Isla Momotombito
San Jacinto
Naturreservat Las Pilas – El Hoyo
Naturreservat Isla Juan Venado
Pazifikstrände Poneloya und Las Peñitas

Universitätsstadt León:


León Stadt wurde 1524 von Fransisco Fernando Córdoba gegründet und war einst dort, wo das heutige León Viejo liegt. León ist bekannt für die zahlreichen Universitäten, die bunten kolonialen Gebäuden und die größte Kathedrale Mittelamerikas. Man nennt Leon außerdem die „Stadt der Kirchen“, da man an mehr als 16 Orten beten und Gottesdienste besuchen gehen kann. Die Stadt versprüht einen angenehm ruhigen Charme, jedoch erwacht die Stadt jeden Freitag und man kann dann in eines der zahlreichen Restaurants und in Bars gehen und bis in die Morgenstunden tanzen. Als Ausgehtipps haben wir zum einen La Olla Quemada, wo es mittwochs immer Live-Musik gibt und das ViaVia, wo es freitags Live-Musik gibt. Die Stadt ist außerdem ein guter Ausgangspunkt für Touren im Departamento León.

León Viejo:

León Viejo war die erste Hauptstadt Nicaraguas und lag zu Füßen des Vulkans Momotombo. Gerade das wurde der Stadt zum Verhängnis. Nach einer Reihe von Eruptionen im Jahr 1610, packten die Bewohner alles zusammen, was sie tragen konnten und kehrten León Viejo für immer den Rücken. Lange blieben die Ruinen unentdeckt, bis Archäologen 1967 sie entdeckten. Im Jahr 2000 wurde León Viejo zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Die Ruinen sind bisher nur teilweise ausgegraben und haben noch großes archäologisches Potential, da sie Aufschluss über die frühen spanischen Kolonialkulturen geben. Wenn man mit dem Mietwagen auf dem Weg von Granada nach León ist oder umgekehrt, lohnt es sich einen Abstecher zu der archäologischen Stätte zu machen. Vor Ort sind spanisch sprechende Reiseleiter verfügbar, León Viejo ist aber auch recht gut mit englischen Schildern ausgestattet.


Wenn Ihr mit uns León Stadt und kennenlernen möchtet, könnt Ihr das wie immer auf der Gruppenreise Nicaragua Pur oder bei einer individuellen Rundreise tun.

Mittwoch, April 25, 2012

Blogreihe Nicaragua… heute: die Landeshauptstadt Managua!

Die Hauptstadt Nicaraguas liegt am Ufer des Lago Xolotlan (Managuasee), der neben den vielen Seen und Lagunen in der Umgebung zur Namensgebung beigetragen hat, denn es bedeutet übersetzt „dort, wo es eine große Wasseroberfläche gibt“. Zur Hauptstadt wurde es unter anderem deshalb erklärt, um endlich den endlos scheinenden Bürgerkrieg zwischen den Städten Granada und León zu beenden. Das Klima im modernen Managua ist heiß und oft erscheint die Stadt wie unter einer Dunstglocke, denn die Temperaturen liegen fast während des gesamten Jahres zwischen 30 und 34°C, und sinken nur im Dezember und Januar auf unter 20°C. In der Regenperiode sorgen kräftige Schauer am Nachmittag für eine willkommene Abkühlung.
Auch wenn man von Managua außerhalb der Stadt- und Landesgrenzen durch Erzählungen leicht den Eindruck bekommen kann, dass es sich um ein gefährliches Pflaster handelt, wird man bei einem Rundgang durch die Millionenstadt feststellen, dass man sich durchaus sehr sicher auch zu Fuß von A nach B bewegen kann. Die Statistik untermauert diesen Eindruck, denn Managua ist sogar die sicherste Großstadt in ganz Zentralamerika. Es gilt eben wie in jeder Großstadt zwischen New York und Kapstadt, dass man seine Wertsachen nicht zur Schau stellt und sich nicht alleine in unbekannte Gegenden begibt. Meistens begegnet man bei den Erkundungstouren sehr freundlichen Menschen in den Straßen, die sich darüber freuen, wenn jemand nicht sofort nach der Anreise ins nahe gelegene Granada weiterreist.
Und tatsächlich hat Managua einiges zu bieten:
Neben der größten Ansammlung kultureller Schauplätze und Veranstaltung gibt es ein großes Angebot an Restaurants, Bars und Clubs, insbesondere in der Zona Rosa im Südosten der Stadt. In der Área Monumental, gegenüber des Managuasees findet man das Nationalmuseum, den Präsidentenpalast und das Theater Rubén Darío. Außerdem ist es der beste Ort um die Entwicklung in der lokalen Kunstszene mitzuverfolgen.
Darüberhinaus kann man der teilweise brütenden Hitze entgehen, indem man zu einem der Kraterseen in der Umgebung fährt. Am besten kann man in der Laguna de Xiloá schwimmen gehen, die 20km nördlich Richtung León liegt. Vor allem wochentags ist es dort sehr ruhig und wer möchte kann hier sogar windsurfen oder im klaren Wasser tauchen gehen.
22km entfernt liegt El Trapiche, ein natürliches Schwimmbad mit Thermalwasser das von einem schönen Garten und Restaurants umgeben ist.
Ein weiterer Tipp ist das Privatreservat Montibelli, das viele Vogelarten und alleine 40 Schmetterlingsarten beheimatet. Hier kann man wunderbare, geführte Wanderungen durch den tropischen Regenwald unternehmen, den man wohl so nahe an einer Millionenstadt gar nicht erwartet hätte.
Da Taxis relativ günstig sind und der Straßenverkehr im Gegensatz dazu äußerst chaotisch, empfiehlt es sich Managua und die Umgebung mit dem Taxi zu erkunden.
Die Stadt ist auch ein guter Ausgangspunkt um die Reise in die verschiedenen Regionen des Landes fortzusetzen – nach Granada, León, ins nördlich gelegene Hochland oder an die Strände der Pazifikküste.
Wenn Ihr mit uns Managua kennenlernen möchtet, könnt Ihr das auf auf der Gruppenreise Nicaragua Pur oder bei einer individuellen Rundreise tun.

Donnerstag, März 22, 2012

Blogreihe Nicaragua… heute: MASAYA!

Das Departamento Masaya liegt zwischen den Departamentos Managua und Granada, was heiβt, dass auf Ihrer Reise fast kein Weg daran vorbei führt!

Die Hauptstadt des Departamentos, Masaya, eignet sich bestens um Souvenirs zu kaufen und der Vulkan Masaya, mit seiner fantastischen Aussicht und der mystischen Geschichte, ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Sie können entweder selbst mit dem Mietwagen den Sehenswürdigkeiten einen Besuch abstatten oder z.B. von Granada aus eine Kombinationstour mit dem Masaya Markt und dem Vulkan buchen. Auch eine Abendtour zum Vulkan Masaya lohnt sich, da es ein unglaublich schönes Erlebnis ist, die Sonne vom Vulkan aus untergehen zu sehen. Man kann es sich kaum vorstellen, aber in diesem aktiven Krater wohnt doch auch tatsächlich eine Vogelart, der scheinbar die Dämpfe des Vulkans nichts ausmachen!



Auf dem Kunsthandwerk Markt in Masaya, die wir auch auf unseren Reisen immer wieder besuchen, kann man landestypisches Kunsthandwerk erwerben. Natürlich ist dieser Markt ein Stück weit auf Touristen ausgelegt, so dass man auch einmal importierte Ware aus Guatemala oder Mexiko darunter findet. Der Bummel über den allgemeinen Markt ist da noch viel interessanter, denn hier kaufen auch die Nicas selbst ein, und zwar alles, was man sich an Lebensmitteln und Alltagsgegenständen nur vorstellen kann: Bohnen, Reis, Kochbananen, frisches Obst, Gewürze, Pulver für Erfrischungsgetränke, Fleisch, bis hin zu hübschen Kleider für die Kinder oder Make-up.



Die Laguna de Apoyo sollte man ebenfalls nicht auslassen, denn dieser Kratersee liegt sehr idyllisch in einem ruhigen Trockenwaldgebiet. Man kann die mittelamerikanische Sonne an der Lagune genießen, im glasklaren Wasser schwimmen gehen oder eine Runde mit einem Kajak auf dem See paddeln. Die Ruhe an der Laguna de Apoyo kann man also in vollen Zügen genießen, bevor es weiter in eine andere Region Nicaraguas geht.


Wenn Ihr mit uns in die Region rund um die Stadt und den Vulkan Masaya reisen möchtet, könnt Ihr das auf einer Stippvisite machen oder - wer mehr Zeit hat – auf der Gruppenreise Nicaragua Pur tun.