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Donnerstag, Mai 15, 2014

Wie kann man die Mexikaner in wenigen Sätzen beschreiben?



Wir wollen versuchen Ihnen einen kleinen Eindruck von Mexiko und seinen Bewohnern zu geben. Wie in fast allen Entwicklungsländern gibt es leider auch hier den krassen Gegensatz von sehr armen Bürgern, die kaum mehr besitzen, als das was sie am Leib tragen. Die wohlhabende Oberschicht lebt in guten Gegenden, die von hohen Mauern und Wachpersonal beschützt werden. Der größere Teil der Bevölkerung lebt in Behausungen aus Lehm, Blech und Holz, die notdürftig zusammen gezimmert wurden. Kinder kommen selten über das Bildungsniveau der Grundschule hinaus.



Vielleicht ist auch diese Armut mitunter ein Grund für den starken Familienzusammenhalt in Mexiko. Man trifft Familienangehörige mindestens jeden Sonntag, an den Feiertagen und nutzt auch sonst jede Gelegenheit um einander zu besuchen.
Neben viel Arbeit genießen Mexikaner das Leben,  was man bei den zahlreichen Fiestas gut erkennen kann. Neben der Familie spielt die Religion für die Menschen eine zentrale Rolle in ihrem Leben. 90% der Bevölkerung sind Christen und der regelmäßige Kirchenbesuch ist in Mexiko genauso selbstverständlich wie die „Virgen de Guadalupe“. Sie ist eine heilige Jungfrau mit dunkler Hautfarbe und einem blauen Gewand.  Die Nationalheilige ist ein gutes Beispiel, wie hier der christliche Glaube mit der eigenen Geschichte verschmelzt. Mexikaner leben aber neben dem christlichen Glauben auch ihre alten, indigenen Traditionen im Alltag. Vom 31. Oktober bis zum 2. November gedenken die Mexikaner mit dem „Dia de los Muertos “ den Toten.  An diesen Tagen kommen die Geister der Verstorbenen zu Ihren lebenden Familien. Damit die Geister den Weg finden stellen die Familien Kerzen an Ihren Häusern auf und kochen für ihre toten Angehörigen ihre Lieblingsgerichte. Die Kinder bekommen in dieser Zeit Spielzeugskelette und Schokoladensärge. Die Speisen, die auf den Altar für die Toten gestellt wurden, werden am letzten Tag von den Lebenden gegessen. 

Auch in der Sprache spiegelt sich die indigene Herkunft wieder. Neben Spanisch sind auch indigene Sprachen als Nationalsprachen anerkannt.
Mexiko ist ein sehr facettenreiches Land mit fröhlichen und gastfreundlichen  Bewohnern, das viele Reize und eine bewegte Geschichte hat.



Lernen Sie die Mexikaner kennen und begleiten Sie unsere Gruppenreise „Mexiko Pur“.  

Montag, September 02, 2013

Mittelamerika Urlaub 2014 – Wer früher bucht, reist billiger und entspannter!

Es gibt für alle, die ihren Urlaub in Mittelamerika und in der Karibik planen, einen mittlerweile triftigen Grund dies so früh wie möglich zu tun – denn Last Minute ist tatsächlich tot, zumindest was die Flüge betrifft.

Wir im travel-to-nature Team rufen Euch deswegen dazu auf frühzeitig Euren Urlaub zu planen – egal ob in Costa Rica, Nicaragua, Panama oder auf Kuba oder in der Dominikanischen Republik.


Okay, normalerweise genügt es eine Fernreise auch noch vier Monate im Voraus zu planen. Aber VORSICHT: zu solchen „heißen“ Daten wie Ostern und Weihnachten solltet Ihr tatsächlich spätestens ein halbes Jahr vorher in die Puschen kommen.

DENN: wir müssen trotz guter Kooperationen mit Fluggesellschaften unsere Flugkontingente schon sehr zeitig zurück geben.

Und dann kann es teuer werden, denn je näher man an das Wunschreisedatum herankommt, desto teurer werden die Flüge.
Denn die Fluggesellschaften haben erkannt, dass selbst Restplätze zu teuersten Preise verkauft werden können – und verkaufen diese deswegen nur noch selten zu Last – Minute – Preisen. Denn die Airlines wissen: wer fliegen MUSS, der wird auch den Flug an Ostern für stolze 1.699 Euro in der Holzklasse buchen. Und wenn es dem einen zu teuer ist, dann stehen Dutzende weitere Reisewillige in der Schlange, die diesen Preis zahlen. Und auf dieses Prinzip verlassen sich die Fluggesellschaften.


Der Reisende hat somit oftmals das Nachsehen.

Aber weil wir möchten, dass Ihr trotzdem stressfrei Euren Urlaub planen könnt, bitten wir Euch einfach zeitig damit anzufangen. Denn dann haben wir als Eure Berater auch genügend Spielraum um Euch verschiedene Möglichkeiten anzubieten, Euch die Vor- und Nachteile darzulegen und somit die optimale Flugverbindung zum optimalen Tarif zu suchen.

Kurzum: der frühe Vogel fängt den Wurm bzw. den besten Flugtarif!

Euer travel-to-nature Team

Montag, Juni 03, 2013

Unsere erste Individualreise auf die Halbinsel Baja California ist da!


Wo finden Sie Canyon-, Wüsten- und Lavalandschaften, weiße Sandstrände, Mangrovengebiete und Walbeobachtung? Na auf der Halbinsel Baja California! 

 
Begleitet von einem erfahrenen Reiseleiter begegnen Sie malerischen Kulissen, türkisblauem Meer und den unterschiedlichsten Landschaften. 

Noch immer Lust auf was Neues? Romantische Sonnenuntergänge, idyllische Uferpromenaden, malerische Städte und die Beobachtung von Grauwalen und Seelöwen vielleicht? Dann fliegen Sie mit uns auf die Halbinsel und lassen Sie sich von all diesen Höhepunkten begeistern.

Sie finden die Reise unter der „Mexiko Kompakt – Die Highlights des Westens“. 


Mittwoch, Januar 09, 2013

Fest für die Virgen De Juquila in Mexiko



Unsere Partner und Freunde, Claudia und Yves, helfen seit 7 Jahren einer guten Freundin, Elisabeth von der Kaffeeplantage, das Fest für die Virgen De Juquila am 7. und 8. Dezember in ihrem Dorf zu organisieren. Das Dorf heißt Santa Maria Xadani  und ist 8 km von der Kaffeeplantage El Mamey entfernt (Pazifikkueste und Sierra Sur von Oaxaca).

Die Virgen de Juquila ist eine kleine schwarze Jungfrau aus den Bergen von Oaxaca, sie gilt als ganz besonders wunderbringend. Sie ist, wie die Virgen de Guadalupe, eine Stellvertreterin von Mutter Erde.

Normalerweise verspricht man der Jungfrau etwas damit sie ein Wunder vollbringt. Im Fall von Elisabeth versprach die Juquila ein Fest für die Kinder in ihrem Dorf.
"Una promesa" ein Versprechen, muss man drei Jahre in Folge einhalten. So haben sie mit dem ersten Fest 2005 begonnen.... Am 7. Dezember beginnt das Fest mit einer Regada de frutas, eine Art Umzug, es werden Süßigkeiten und kleine Geschenke in die Menge geworfen. Anschließend geht es zurück zum Haus, wo sich alle über heiße Schokolade, Brot und Tamales freuen. Das ganze Dorf ist eingeladen und es wird gemeinsam der Rosengranz gebetet. Danach gibt es Piñatas für die Kinder, einen riesigen Geburtstagskuchen und dass Castillo wird angezündet. Ein ganz spezielles Feuerwerk, wir glauben so etwas gibt es nur in Mexiko. ;-)
Um 24.00 Uhr ist das Feuerwerk vorbei und alle gehen in die kleine Kirche um der Jungfrau ein Geburtstagslied zu singen. Der nächste Tag beginnt mit einer Messe, Mittagessen und zum Schluss wird das Tanzbein geschwungen....

Wie bei allen Fiestas in Mexiko, vor allem in den indigenen Dörfern, gibt es ganz viel Symbolismus in diesem Fest. Freundin Elisabeth ist Heilerin/Schamanin und eigentlich ist dieses Fest so eine Art Opferritual an die Mutter Erde. Da aber selbstverständlich alle im Dorf katholisch sind wirft man den Deckmantel der Religion über. Es gibt viel Kerzen und Blumen, ein schwarzer Stier wird geschlachtet, Farben spielen eine große Rolle und die Jungfrau bekommt jedes Jahr ein neues Kleid. Elisabeth hat jedes Jahr vor dem Fest Visionen und Träume wie das Fest gestaltet werden und welche Farben verwendet werden sollen.

Im eigentlichen Walfahrtssort Juquila in der Sierra Sur zieht man die Jungfrau sogar zweimal am Tag um. Es soll schon gespendete Kleider geben bis ins Jahr 2018, natürlich wird fein säuberlich notiert wann dein gespendet Kleid nun dran ist.

Besuchen Sie Claudia und Yves in Oaxaca mit unserer Gruppenreise Mexiko Pur.

Donnerstag, September 27, 2012

Neueröffnung eines Maya Museum in Yucatan


500 Werke der Maya-Kultur werden in Merida, in der Hauptstadt des Bundesstaates Yucatan, auf einer Fläche von 22 000 Quatratmetern ausgestellt. Über weite Teile Südamerikas und Mittelamerikas erstreckt sich das Reich der Maya. Die bekannte Pyramidenstätte Chichen Itza liegt nicht weit von Merida entfernt.   
Das Museum mit moderner Ausstellungstechnik eröffnete kurz vor dem 21. Dezember, das Datum, nach dem die Zeitrechnung nach dem Maya-Kalender endet und eine neue beginnt.   
Auf der Halbinsel Yucatan befinden sich auch weitere kleinere Museen, in denen Funde von der Maya-Kultur ausgestellt werden, darunter Cancun im Süden der Halbinsel. 

Fahren Sie mit uns individuell nach Mexiko und besuchen Sie die neuen Errungenschaften der alten Mayakultur.

Für nähere Informationen erreichen Sie uns unter 07634-5055 0 oder schreiben Sie uns eine Email an info@traveltonature.de


Donnerstag, Januar 19, 2012

Kunstvolle Opfergaben in Mexikos Sonnenpyramide entdeckt

Vor 2000 Jahren war Teotihuacán die wichtigste Metropole der Hochkulturen in Mittelamerika. Seit Jahrzehnten suchen Forscher nach Hinterlassenschaften der damaligen Bewohner. Im berühmten Herzstück der Stadt werden sie fündig.

Mexikanische Archäologen haben in der berühmten Sonnenpyramide von Teotihuacán Opfergaben aus der Bauzeit des Monuments entdeckt. Das berichtete das mexikanische Institut für Anthropologie und Geschichte INAH. Bei den Weihegaben, die vermutlich aus dem ersten Jahrhundert nach Christus stammen, handele es sich um Gegenstände aus Keramik und Obsidian, einem vulkanischen Gesteinsglas. Gefunden wurden auch drei menschliche Figuren aus Jade sowie Überreste von Tieren.

Unter den Jadefiguren ist eine fein geschnitzte Maske. Die Archäologen des Instituts meinen, es könne sich um ein Porträt handeln. "Wahrscheinlich wurden die Weihegaben bei einer Zeremonie zu Baubeginn vor mehr als 1900 Jahren dort hinterlegt", sagte der Archäologe Enrique Pérez Cortés.

Seit 2008 grub ein Forscherteam auf der Suche nach Opfergaben und Grabstätten in den Fundamenten der 65 Meter hohen Pyramide. Es nutzte einen in den 1930er Jahren von Archäologen gegrabenen Tunnel. Von diesem aus wurden dann kurze Seitentunnel gegraben.

Die mächtige Sonnenpyramide bildet das Herzstück der ungefähr 45 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernten Anlage Teotihuacán. Zur Blütezeit im 5. und 6. Jahrhundert war Teotihuacán die wichtigste Metropole Mesoamerikas und eine der größten Städte der Welt. Noch ist unklar, wer die Metropole errichten ließ und warum sie von ihren Bewohnern später verlassen wurde.

Quelle: Financial Times Deutschland