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Dienstag, April 22, 2014

Anekdoten aus 20 Jahre travel-to-nature - Teil 1

Ballrechten-Dottingen, 22.4.2014

Im Internet liest man ja heutzutage viel über Fehler und Peinlichkeiten, die sich Reiseveranstalter erlauben. Aber lasst mich nach 20 Jahren auch mal ein paar besonders schöne Geschichten berichten, die sich unsere Gäste erlaubt haben. Über die meisten der Geschichten ist bereits ein Dschungel des Vergessens gewachsen, von daher denke ich, dass ich niemandem auf die Füße trete, wenn ja, bitte ich an dieser Stelle schon mal um Verzeihung:

Landung in San José
Es war morgens um 4 Uhr, mindestens schon 10 Jahre her, als das Notrufhandy bei mir klingelte: "Wo ist denn unser Mietwagen? Der Mietwagen sollte doch am Flughafenausgang warten. Aber da steht niemand!" Ich wie immer optimistisch: "Keine Sorge, das habe ich gleich". Ich habe dann gleich in Costa Rica angerufen, aber der Chauffeur hat ordnungsgemäß gewartet, nur war kein Kunde da! Nach endlosem Hin und Her kam aber letztlich heraus, dass die Kunden Ihren Flug nach San José in U.S.A.  anstatt San José in COSTA RICA gebucht hatten. Das kommt davon, wenn man seine Flüge schnell im Internet bucht :-)

Feinkost-Käfer
Bei einer unserer allerersten Reisegruppen nach Costa Rica war ein älterer Herr dabei, der sich immer auffällig fern der Gruppe aufhielt. Unser damaliger Reiseleiter Paul Valenciano rief mich daraufhin an (es gab noch keine E-Mail), er hätte den Mann beobachtet, wie er Käfer aufspießt einsammelt und *schluck* aufisst!! Wir haben den Käfersammler ermahnt, das bitte sein zu lassen, doch diesen hat das scheinbar nicht gejuckt, worauf wir ihm die Reise noch vor Ort gekündigt haben. Das erste und letzte Mal in meiner Laufbahn haben wir jemanden rausgeworfen. Würde ich aber heute wieder genau so machen.


Die deutschen Schlamper
Eine Kundin fragte unseren Gruppen-Chauffeur, es war 1997, was er denn von deutschen Reisegästen so hielte? Eduardo antwortete, er bewundere die Zurückhaltung der Deutschen, wie gut sie sich mit der Natur auskennen, wie sehr sie sich bemühen, wenigstens ein paar Worte Spanisch zu sprechen u.s.w.. Doch die Kundin war hartnäckig und wollte wissen, was denn an den Deutschen nerve? "Also, die Deutschen müssen ein großes Wasserproblem zu Hause haben, denn sie sind sehr sparsam mit Wasser, außerdem scheint es wenig zum Anziehen zu geben". Die Kundin hakte nach, wollte es wissen. Dann wurde Eduardo langsam deutlicher...:"Niemand in der Welt duscht so wenig, wie die Deutschen! Wir Ticos duschen dreimal am Tag, wenn es heiß ist und es ist eine Unverschämtheit, wie die Deutschen in costa-ricanischen Restaurants rumrennen! Ins Restaurant mit schmutzigen Hosen? Sowas geht gar nicht, wie die Hippies in den 70er Jahren seid ihr hier unterwegs..." Er redete sich in Rage - huiuiui. Aber seitdem war die gesamte Reisegruppe am Abendessen frisch geduscht, sauber angezogen und gekämmt! Aber Hallo!

Es gibt noch so viele schöne Geschichten. Denn wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächsten 20 Jahre mit travel-to-nature. Die allerallermeisten unserer mehr als 30.000 Gäste sind einsame Spitze!

Herzlichen Gruß,
Euer Rainer
Das muss so im Jahr 2000 gewesen sein

Montag, Oktober 21, 2013

Ein kleiner Wald in Costa Rica für's forum anders reisen

Costa Rica, La Tigra

Das forum anders reisen feiert im November seinen 15. Geburtstag. Als Gründungsmitglied dieses tollen Unternehmerverbandes, der sich für nachhaltigen und umweltfreundlichen Tourismus einsetzt, ist das für uns Anlass genug, ein kleines Geburtstagsgeschenk zu überreichen:

Reisegruppe beim Baumpflanzen für's Forum Anders Reisen

Am 17. Oktober war eine kleine Reisegruppe von travel-to-nature in unserem Projekt in La Tigra, Costa Rica, und hat Bäume für´s Forum Anders Reisen gepflanzt. 15 einheimische Bäume, die dort jetzt wachsen und gedeihen dürfen, bis sie irgendwann wieder zu Erde werden. Wir werden das wahrscheinlich nicht mehr erleben, aber hoffentlich die kommenden Generationen. Gepflanzt wurden drei verschiedene Baumarten: Manú, Espavel und Almendro.

Das Projekt La Tigra hat das Ziel, eine natürliche Wiederaufforstung zu ermöglichen. Unsere Gäste pflanzen ca. 600 Bäume auf 2,5 Hektar Land, um eine Grundlage für einen natürlichen Regenwald zu schaffen. Bäume und Sträucher aus dem nahe gelegenen Urwald tun ein Übriges, einen artenreichen Wald zu schaffen, in dem bald Nasenaffen, Ameisenbären, Affen und viele Vögel zu Hause sein werden.


Nachdem die Gruppe die Bäume gepflanzt hat, war sie noch zu Gast in der TTN-Partnerschule, die ebenfalls von dem Besuch profitiert. 4 USD pro Gast werden für notwendige Anschaffungen der Schule verwendet. Es sind zwar nur 6 Schüler, die in der Schule unterrichtet werden, aber auch für dieses sechs Kinder ist Bildung wichtig. Außerdem haben die Kids immer viel Spaß mit den Urlaubern.


Da die Reisegruppe nicht alle 15 Bäume pflanzen konnte, haben wir den Rest der Bäume übrigens mit den Mitarbeitern vom Hotel Casa Luna gepflanzt.

Wir gratulieren dem Forum Anders Reisen ganz, ganz herzlich zum 15. Geburtstag und wir werden Euch über Eure Bäume auf dem laufenden halten. 

Sally, Conni, Mariana, Annkatrin, Christa, Ivana, Marie, Anne, Jara, Bianca, Verena, Rahel und Rainer

Mittwoch, Juli 03, 2013

Hochzeitsreise nach Costa Rica

La Fortuna


Irgendwann erwischt es (fast) jeden, dann wird geheiratet. Die Planungen laufen oftmals monatelang und das Feiern, das Organisieren, die Auswahl der Gäste und Kleidung fordert seinen körperlichen Tribut. Dann hat man sich die schönste Reise seines Lebens verdient. Die Hochzeitsreise. 

Alles soll perfekt sein, ein schönes Hotel soll es sein, perfekter Service, tolles Essen.

Die Ticos, wie sich die Costaricaner am liebsten selbst nennen, sind hemmungslose Romantiker. Jedes Hotel, das etwas auf sich hält, bietet ein "Honeymoon-Package" an. Das sind dann zwei oder drei Tage in einem ganz besonderen Zimmer mit ganz besonderen Details. Die Kellner erfüllen den Hochzeitsgästen jeden Wunsch, die Zimmer werden ganz besonders geschmückt. Jedes Detail soll passen.


Das Essen wird meist mit dem Chefkoch abgesprochen und der Tisch wird ganz besonders gedeckt. Champagner oder zumindest Sekt lässt sich sicher auch in Costa Rica auftreiben. Kein Wunsch bleibt unerfüllt, vieles lesen Ihnen die Ticos von den Augen ab. 

Wir haben die besten Tipps für Sie und buchen gerne Ihre Hochzeitsreise nach Costa Rica. Sprechen Sie mit unseren Spezialisten, damit wir Ihnen das perfekte Arrangement buchen können. 


Übrigens: Man kann seine Hochzeitsreise auch nachholen ;-)

Pura Vida! 

Rainer





Montag, April 01, 2013

Reise zu den Silberfischen

Ballrechten
Der Naturreisespezialist travel-to-nature wird auch dieses Jahr wieder seine beliebte Reise zu den Silberfischchen Mittelamerikas antreten.
Allein in Deutschland gäbe es 1 Mio. Reiselustige, die sich zuhause Silberfische halten, erklärt Rainer Stoll die Geschäftsidee. Die Reise wird gemeinsam mit der 'Deutschen Gesellschaft zur Rettung der Silberfischchen' veranstaltet. Gesponsert wird die Reise von der Fluggesellschaft Legend-Air, wo wir schon an Bord die ersten Silberfische suchen können (und garantiert auch finden). Als Reiseleiter konnte der berühmte Silberfischhalter Kurt Ludolf gewonnen werden. Begleitet wird unsere Reisegruppe von einem Fernsehteam aus dem Schmuddelfernsehen.
Der Veranstalter weist darauf hin, dass pro Gast nur 100 der kleinen Lieblinge mit nach Hause genommen werden dürfen.
Die Reise findet statt vom 6.6.2013 bis 20.6.13 und kostet 2000 Silberlinge.
Weitere Infos bei travel-to-nature. Tel 07634/50550

01.04.2013

Montag, März 25, 2013

Literaturtipp: Reisen mit Kindern

Ballrechten



 Vor einigen Jahren war ich mit der Autorin Geraldine Friedrich mal in Costa Rica auf einer Pressereise unterwegs. Jetzt trifft  es sich natürlich hervorragend, dass Geraldine ein Buch über Reisen mit Kindern geschrieben hat, ein Thema, das mich natürlich brennend interessiert, weil ich ja auch sehr viel mit meinen Kindern gereist bin, bzw. hoffentlich noch reisen werde. Deshalb hier ein Tipp für alle, die auch vorhaben, mit den Kids auf Tour zu gehen:



„Reisen mit Kindern – von Bauernhof bis Bali“ von Geraldine Friedrich: Wer mit Kind reist, reist anders. Ob Cluburlaub mit Kinderbetreuung, Ferien auf dem Bauernhof, Wohnungstausch, mit dem Wohnmobil durch Skandinavien, Städtetrip oder eine individuell organisierte Rucksacktour in Asien, ob Schul- oder Kleinkind, alleinerziehend oder als Paar – vieles ist möglich. Die Frage ist: was wollen die Eltern, was gefällt den Kindern und wie lassen sich beide Bedürfnisse in einer begrenzten Zeit unter einen Hut bringen. Es gibt kein richtig oder falsch, aber einiges, was sich Eltern ersparen können.
In dem Buch stellen acht Autoren rund 20 verschiedene Reiseformen für Kinder im Alter von etwa drei Monaten bis zwölf Jahren vor, ergänzt um Vor- und Nachteile der jeweiligen Reiseform sowie praktische Tipps zum Thema Gesundheit auf Reisen. Auch Travel-to-Nature ist mit einer Galápagos-Familienreise in dem Buch vertreten. „Reisen mit Kindern – von Bauernhof bis Bali“ von Geraldine Friedrich (Hrsg.), Verlag Edition Reiseratte (http://www.edition-reiseratte.de/buecher/), 11,95 Euro

Beim Pilzesammeln

 Viel Spaß beim Schmökern!

Rainer
 

Donnerstag, November 22, 2012

Familienreise in Costa Ricas Süden

Ballrechten, 22.11.2012


Naturnah und abenteuerlich!  –eine Familienreise durch den Süden Costa Ricas
Unser Abenteuer in Costa Rica beginnt bereits am dritten Tag der Reise. In den ersten beiden Tagen nach der Ankunft haben wir schon allerhand gesehen. Wir haben eine kleine costa-ricanische Stadt kennengelernt und die Augen unserer Kinder sind seit der Ankunft im Flughafen immer größer geworden. Es gibt so viel Unbekanntes und Exotisches zu entdecken – allein der Einkauf von Obst wird zu einem einmaligen Erlebnis. Es gibt riesige Papayas, stachelig birnenförmige Kugeln mit dem Namen Guanabana und kleine orangene Früchte, sogenannte Naranjillas, die man zur Freude unserer Kinder mit dem Mund aussaugen darf. 

Unsere Kinder sind begeistert – ebenso wie wir – als wir nun am dritten Tag auch noch den Regenwald kennenlernen. Auf dem Pferd geht es durch die grüne Wildnis und wir können uns nicht satt sehen an den vielen exotischen Blumen und Pflanzen. Dann kommen wir zum eigentlichen Höhepunkt dieses Tages – zu den Canopy-Plattformen, wo wir mit Helm und Hüftgürtel ausgestattet von Baum zu Baum sausen. Beim ersten Mal schlottern uns Erwachsenen noch die Knie, die Kinder sind dagegen natürlich schon unerschrocken und unter Jubelgeschrei auf der nächsten Plattform gelandet. Danach können auch wir nur noch staunen. Wir fliegen über rauschende Wasserfälle und moosbedeckte Felsen, überqueren eine Hängebrücke und genießen die grandiose Aussicht und vor allem den unglaublichen Spaß, den man dabei hat. Zum Schluss baden wir in einem Wasserfall und kehren ermüdet aber überglücklich zum Hotel zurück.
Am nächten Tag, Tag 4 unserer Reise, sehen wir dann die ersten Tiere. Bei einer Bootsfahrt auf dem Guacalillio Fluss entdecken wir mehrere Krokodile, die träge am Ufer liegen und eines, das sich plötzlich erschreckend schnell bewegt, zum Glück jedoch nicht in unsere Richtung. Im nächsten Moment zeigen die Kinder bereits begeistert auf große bunte Flecken in den Bäumen, die sich als rote Aras herausstellen. Auch am folgenden Tag haben wir Glück und erleben erneut etwas Unvergessliches und Einmaliges. Wir sehen mehrere Delfine und sogar zwei Wale. Unsere Kinder schnattern aufgeregt, zeigen hierhin und dorthin, haben rote Gesichter und strahlende Augen. Im Anschluss geht es zum Schwimmen in den Pazifik und so fallen wir am Abend wieder angenehm müde ins wunderbar weiche Bett des Hotels. 

Der nächste Tag führt uns in den Manuel Antonio Nationalpark. Wir haben vor der Reise viel über diesen Park gehört und gelesen. Trotzdem sind wir sprachlos, als uns die ersten Affen über den Weg laufen. Die Natur so hautnah zu erleben ist ein unglaubliches Erlebnis und kein Foto kann dies wirklich wiedergeben. Das erleben wir immer wieder auf unserer Reise – ob es nun die süßen Faultiere und frechen Totenkopfäffchen im Nationalpark oder aber die mächtige Atmosphäre des grollenden Berges, des Vulkans Irazu und seines giftgrünen Kratersees sind. Wir sind immer wieder von der Vielfalt und der Funktionalität der Natur überrascht.
Neben den tollen Erlebnissen lernen wir auch täglich mehr über die Natur. So lernen wir auf der Finca Köbö bei einer kleinen Ökotour zum Beispiel die Kakaoplanze und ihre Nachbarn, die Bananen- und Ananasstauden kennen. Unsere Kleinste kann gar nicht fassen, dass die heiß geliebte Schokolade am Baum so komisch aussieht. Auch über den Naturschutz erfahren wir eine Menge und dürfen im Anschluss dann sogar jeder ein kleines Bäumchen pflanzen.

Die letzten Tage der Reise verbringen wir an der Karibikküste. Hier besuchen wir eine Wildtierauffangstation und lernen so noch einmal viel Neues über die Tiere und den Tierschutz. Am letzten Tag liegen wir am weißen Strand, blicken um uns, sehen Mangrovenwälder, Palmen, den Ozean und wissen jetzt schon, dass wir wiederkommen werden. Es ist tropisch heiß, es gibt Moskitos und es ist ein weiter Flug, aber dieses kleine paradiesische Land mit seiner großartigen natürlichen Vielfalt hat uns in den letzten 2 Wochen immer wieder staunen lassen, uns bereichert und neugierig gemacht.


Beratung und Information:
travel-to-nature GmbH
Jara Schreck, Tel. ++49 7634 5055-16

Donnerstag, November 08, 2012

Richtig günstig nach Costa Rica: Costa Rica Perezoso




San José, Costa Rica, 8.11.2012

Viele unserer Gäste meinen, sie seien eigentlich gar keine Gruppenreisende. "Normalerweise organisieren wir uns lieber alles selbst" oder "..da weiß ich nicht, wer alles mitkommt" sind Sätze, die wir oft zu hören bekommen. Und trotzdem würden viele dann doch die Vorteile einer Gruppenreise geniessen, die komfortablen Transfers, die Sicherheit innerhalb einer Gruppe, die Betreuung durch einen deutschsprachigen Reisebegleiter und die komplette Abwicklung über einen erfahrenen Veranstalter. Nicht zu vergessen die Haftung und Hilfe des Reiseveranstalters, wenn einmal Unvohergesehenes passiert.



Also haben wir uns hingesetzt und eine Reise entwickelt, die Euch möglichst viel individuelle Freiheit läßt und mit abgespeckten Leistungen möglichst günstig durch Costa Rica führt. Die Reise nennt sich "Costa Rica Perezoso" und führt Euch über den Juan Castro Nationalpark zum Vulkan Arenal, weiter in en Nebelwald von Monteverde zum Zentralpazifik. Den Abschluß der Reise geniesst Ihr in der Gegend um den Nationalpark Manuel Antonio. Verlängerungen sind jederzeit möglich, ich empfehle Euch z.B. die Drake Bay auf der Halbinsel Corcovado.




Richtig günstig nach Costa Rica - so individuell wie
möglich, so viel Gruppenreise wie nötig!

Dienstag, Mai 08, 2012

Blogreihe Nicaragua… heute: das Departamento León – Teil 1!


Das vielseitige Departamento León liegt im Westen Nicaraguas. Zahlreiche Vulkane, Zuckerrohrfelder und Strände machen diese Region aus. Am bekanntesten ist wahrscheinlich die gleichnamige Hauptstadt des Departamentos, León, bzw. ganz ausgeschrieben Santiago de León de los Caballeros.

Das Departamento León hat folgende Höhepunkte zu bieten:

Die Universitätsstadt León
León Viejo
Naturreservat Vulkan Momotombo
Isla Momotombito
San Jacinto
Naturreservat Las Pilas – El Hoyo
Naturreservat Isla Juan Venado
Pazifikstrände Poneloya und Las Peñitas

Universitätsstadt León:


León Stadt wurde 1524 von Fransisco Fernando Córdoba gegründet und war einst dort, wo das heutige León Viejo liegt. León ist bekannt für die zahlreichen Universitäten, die bunten kolonialen Gebäuden und die größte Kathedrale Mittelamerikas. Man nennt Leon außerdem die „Stadt der Kirchen“, da man an mehr als 16 Orten beten und Gottesdienste besuchen gehen kann. Die Stadt versprüht einen angenehm ruhigen Charme, jedoch erwacht die Stadt jeden Freitag und man kann dann in eines der zahlreichen Restaurants und in Bars gehen und bis in die Morgenstunden tanzen. Als Ausgehtipps haben wir zum einen La Olla Quemada, wo es mittwochs immer Live-Musik gibt und das ViaVia, wo es freitags Live-Musik gibt. Die Stadt ist außerdem ein guter Ausgangspunkt für Touren im Departamento León.

León Viejo:

León Viejo war die erste Hauptstadt Nicaraguas und lag zu Füßen des Vulkans Momotombo. Gerade das wurde der Stadt zum Verhängnis. Nach einer Reihe von Eruptionen im Jahr 1610, packten die Bewohner alles zusammen, was sie tragen konnten und kehrten León Viejo für immer den Rücken. Lange blieben die Ruinen unentdeckt, bis Archäologen 1967 sie entdeckten. Im Jahr 2000 wurde León Viejo zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Die Ruinen sind bisher nur teilweise ausgegraben und haben noch großes archäologisches Potential, da sie Aufschluss über die frühen spanischen Kolonialkulturen geben. Wenn man mit dem Mietwagen auf dem Weg von Granada nach León ist oder umgekehrt, lohnt es sich einen Abstecher zu der archäologischen Stätte zu machen. Vor Ort sind spanisch sprechende Reiseleiter verfügbar, León Viejo ist aber auch recht gut mit englischen Schildern ausgestattet.


Wenn Ihr mit uns León Stadt und kennenlernen möchtet, könnt Ihr das wie immer auf der Gruppenreise Nicaragua Pur oder bei einer individuellen Rundreise tun.

Mittwoch, April 25, 2012

Blogreihe Nicaragua… heute: die Landeshauptstadt Managua!

Die Hauptstadt Nicaraguas liegt am Ufer des Lago Xolotlan (Managuasee), der neben den vielen Seen und Lagunen in der Umgebung zur Namensgebung beigetragen hat, denn es bedeutet übersetzt „dort, wo es eine große Wasseroberfläche gibt“. Zur Hauptstadt wurde es unter anderem deshalb erklärt, um endlich den endlos scheinenden Bürgerkrieg zwischen den Städten Granada und León zu beenden. Das Klima im modernen Managua ist heiß und oft erscheint die Stadt wie unter einer Dunstglocke, denn die Temperaturen liegen fast während des gesamten Jahres zwischen 30 und 34°C, und sinken nur im Dezember und Januar auf unter 20°C. In der Regenperiode sorgen kräftige Schauer am Nachmittag für eine willkommene Abkühlung.
Auch wenn man von Managua außerhalb der Stadt- und Landesgrenzen durch Erzählungen leicht den Eindruck bekommen kann, dass es sich um ein gefährliches Pflaster handelt, wird man bei einem Rundgang durch die Millionenstadt feststellen, dass man sich durchaus sehr sicher auch zu Fuß von A nach B bewegen kann. Die Statistik untermauert diesen Eindruck, denn Managua ist sogar die sicherste Großstadt in ganz Zentralamerika. Es gilt eben wie in jeder Großstadt zwischen New York und Kapstadt, dass man seine Wertsachen nicht zur Schau stellt und sich nicht alleine in unbekannte Gegenden begibt. Meistens begegnet man bei den Erkundungstouren sehr freundlichen Menschen in den Straßen, die sich darüber freuen, wenn jemand nicht sofort nach der Anreise ins nahe gelegene Granada weiterreist.
Und tatsächlich hat Managua einiges zu bieten:
Neben der größten Ansammlung kultureller Schauplätze und Veranstaltung gibt es ein großes Angebot an Restaurants, Bars und Clubs, insbesondere in der Zona Rosa im Südosten der Stadt. In der Área Monumental, gegenüber des Managuasees findet man das Nationalmuseum, den Präsidentenpalast und das Theater Rubén Darío. Außerdem ist es der beste Ort um die Entwicklung in der lokalen Kunstszene mitzuverfolgen.
Darüberhinaus kann man der teilweise brütenden Hitze entgehen, indem man zu einem der Kraterseen in der Umgebung fährt. Am besten kann man in der Laguna de Xiloá schwimmen gehen, die 20km nördlich Richtung León liegt. Vor allem wochentags ist es dort sehr ruhig und wer möchte kann hier sogar windsurfen oder im klaren Wasser tauchen gehen.
22km entfernt liegt El Trapiche, ein natürliches Schwimmbad mit Thermalwasser das von einem schönen Garten und Restaurants umgeben ist.
Ein weiterer Tipp ist das Privatreservat Montibelli, das viele Vogelarten und alleine 40 Schmetterlingsarten beheimatet. Hier kann man wunderbare, geführte Wanderungen durch den tropischen Regenwald unternehmen, den man wohl so nahe an einer Millionenstadt gar nicht erwartet hätte.
Da Taxis relativ günstig sind und der Straßenverkehr im Gegensatz dazu äußerst chaotisch, empfiehlt es sich Managua und die Umgebung mit dem Taxi zu erkunden.
Die Stadt ist auch ein guter Ausgangspunkt um die Reise in die verschiedenen Regionen des Landes fortzusetzen – nach Granada, León, ins nördlich gelegene Hochland oder an die Strände der Pazifikküste.
Wenn Ihr mit uns Managua kennenlernen möchtet, könnt Ihr das auf auf der Gruppenreise Nicaragua Pur oder bei einer individuellen Rundreise tun.

Donnerstag, März 22, 2012

Blogreihe Nicaragua… heute: MASAYA!

Das Departamento Masaya liegt zwischen den Departamentos Managua und Granada, was heiβt, dass auf Ihrer Reise fast kein Weg daran vorbei führt!

Die Hauptstadt des Departamentos, Masaya, eignet sich bestens um Souvenirs zu kaufen und der Vulkan Masaya, mit seiner fantastischen Aussicht und der mystischen Geschichte, ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Sie können entweder selbst mit dem Mietwagen den Sehenswürdigkeiten einen Besuch abstatten oder z.B. von Granada aus eine Kombinationstour mit dem Masaya Markt und dem Vulkan buchen. Auch eine Abendtour zum Vulkan Masaya lohnt sich, da es ein unglaublich schönes Erlebnis ist, die Sonne vom Vulkan aus untergehen zu sehen. Man kann es sich kaum vorstellen, aber in diesem aktiven Krater wohnt doch auch tatsächlich eine Vogelart, der scheinbar die Dämpfe des Vulkans nichts ausmachen!



Auf dem Kunsthandwerk Markt in Masaya, die wir auch auf unseren Reisen immer wieder besuchen, kann man landestypisches Kunsthandwerk erwerben. Natürlich ist dieser Markt ein Stück weit auf Touristen ausgelegt, so dass man auch einmal importierte Ware aus Guatemala oder Mexiko darunter findet. Der Bummel über den allgemeinen Markt ist da noch viel interessanter, denn hier kaufen auch die Nicas selbst ein, und zwar alles, was man sich an Lebensmitteln und Alltagsgegenständen nur vorstellen kann: Bohnen, Reis, Kochbananen, frisches Obst, Gewürze, Pulver für Erfrischungsgetränke, Fleisch, bis hin zu hübschen Kleider für die Kinder oder Make-up.



Die Laguna de Apoyo sollte man ebenfalls nicht auslassen, denn dieser Kratersee liegt sehr idyllisch in einem ruhigen Trockenwaldgebiet. Man kann die mittelamerikanische Sonne an der Lagune genießen, im glasklaren Wasser schwimmen gehen oder eine Runde mit einem Kajak auf dem See paddeln. Die Ruhe an der Laguna de Apoyo kann man also in vollen Zügen genießen, bevor es weiter in eine andere Region Nicaraguas geht.


Wenn Ihr mit uns in die Region rund um die Stadt und den Vulkan Masaya reisen möchtet, könnt Ihr das auf einer Stippvisite machen oder - wer mehr Zeit hat – auf der Gruppenreise Nicaragua Pur tun.

Donnerstag, März 08, 2012

Goldene Palme für travel-to-nature!

Berlin, 8.3.2012




PRESSEMITTEILUNG

travel-to-nature erneut mit der Goldenen Palme
ausgezeichnet

Ballrechten, 09.03.2012 (ttn) Der Reiseveranstalter travel-to-nature wurde im Rahmen der weltgrößten Reisemesse ITB erneut mit der Goldenen Palme der GEO Saison ausgezeichnet. Das Konzept der Reise Teens on Tour – Costa Rica for family überzeugte die 13-köpfige Jury in der Kategorie Reisen mit Kindern. Schon im Jahr 2011 wurde travel-to-nature für seine Reise Viva la Evolución – Galápagos for family in der gleichen Kategorie ausgezeichnet. Die Goldene Palme der GEO Saison gilt in der Reisebranche als der Oscar der Auszeichnungen.

 „Es freut uns natürlich sehr, auch in diesem Jahr wieder mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden zu sein. Bestärkt es uns doch in dem Vorhaben, Deutschlands führender Veranstalter für Fernreisen für Familie zu werden“, so Rainer Stoll, Geschäftsführer von travel-to-nature. Das neue Konzept Teens on Tour richtet sich speziell an Familien mit Jugendlichen im Alter von 14 bis 23 Jahren. Im Vordergrund steht, dass die Jugendlichen etwas lernen, gefordert werden und natürlich an Aktivitäten teilnehmen, die für diese Altersklasse besonders spannend sind.

Während der Reise Costa Rica – Teens on Tour unternimmt die Reisegruppe unter anderem Rafting- und Canopy-Touren und packt selbst in einem sozialen oder ökologischen Projekt mit an, um die Mitarbeiter vor Ort tatkräftig zu unterstützen. Außerdem besuchen  die Jugendlichen eine Schule in Costa Rica und übernachten in einer einheimischen Familie. „Die Ticas und Ticos sind sehr interessiert an den deutschen Jugendlichen und fragen von Familie bis hinzu Partys und Schule alles aus. Die Unterhaltung ist auf Englisch, wer spanisch kann, darf natürlich auch spanisch sprechen“, berichten Elisa S. und Lara B., beide 15 Jahre. Die 17-tägige Reise kostet mit Übernachtungen in teilweise einfachen Unterkünften, Vollpension, Programm und englischsprachiger Reiseleitung pro Person ab
1.949 Euro.

travel-to-nature bietet seit 1999 Familienreisen an. Seitdem wurden zahlreiche Reisen mit der Goldenen Palme des Reisemagazins GEO Saison und anderen Auszeichnungen prämiert.

Informationen und Reservierung:               

travel-to-nature GmbH                                  
Rainer Stoll                                                    

Franz-Hess-Str. 4                                           

79282 Ballrechten                                          

Fon: +49 – (0)7634 – 50 55 0                        
Fax: +49 – (0)7634 – 50 55 29                            

info@traveltonature.de                

www.familien-reisen.com                            
 
 Pressekontakt: 
 
one billion voices 
Sven Meyer 
Robert-Mayer-Str. 52 
60486 Frankfurt 
Tel.: +49 - (0)69 - 407 68 036
Fax: +49 - (0)69 - 407 68 037       
  
s.meyer@onebillionvoices.de            
 www.onebillionvoices.de
Bilder in hochauflösender Grafik gibt es im Pressebereich von travel-to-nature oder wir senden Sie Ihnen gerne auf Anfrage zu.

Donnerstag, Februar 23, 2012

Blogreihe Nicaragua… heute: die Region Rivas!

Das Departamento Rivas liegt ganz im Süden Nicaraguas, angrenzend an Costa Rica, und ist die am meisten entwickelte Region Nicaraguas. Für einen Besuch des Departamentos Rivas gibt es zahlreiche Gründe, zum Beispiel:

 die Stadt Rivas
 die Isla de Ometepe
 San Juan del Sur
 und zahlreiche weitere Strände um San Juan del Sur herum.

Rivas ist ein hübsches Kolonialstädtchen im Süden Nicaraguas. Wie die meisten dieser Städte hat auch Rivas im Zentrum einen Parque Central und an diesen angrenzend befindet sich die obligatorische Kirche, hier die Iglesia Parroquial de San Pedro. Rivas wird hauptsächlich als Durchgangsort genutzt für Reisende, die nach San Juan del Sur und Ometepe möchten und kaum jemand verbringt dort die Nacht, wobei sich ein gemütlicher Bummel durch die Stadt durchaus lohnt.

Wenn man die Isla de Ometepe zum ersten Mal sieht, traut man seinen Augen kaum: ganz plötzlich erscheint sie mitten im Nicaragua-See, beeindruckt mit ihren zwei mächtigen Vulkanen und der Natur, die man schon vom Festland erspähen kann. Die Fahrt mit der Fähre oder dem Boot von San Jorge nach Moyogalpa dauert ca. 1 Stunde (Fähre: z. Z. 60,- Córdoba (ca. 3,- USD), Boot: z. Z. 30,- Córdoba (ca. 1,50 USD)). Die Insel hat unglaublich viel zu bieten. Was natürlich als erstes auffällt sind die beiden Vulkane. Concepción ist der gröβere, noch aktive Vulkan von beiden und ist das Ebenbild eines vollkommenen Vulkanes.


Blick vom Strand auf den Vulkan Concepción

Maderas ist auf der kleineren Insel und zurzeit ´schlafend´. Natürlich kann man beide der Vulkane besteigen oder Ausflüge, sowohl zu Fuβ als auch zu Pferd, in deren Umgebung unternehmen. Des Weiteren befinden sich auf Ometepe Petroglyphen, die etwas von der Geschichte der indigenen Völker Nicaraguas Preis geben, zahlreiche Strände, die zu einem Sprung ins weniger kühle Nass einladen und Naturparks.

San Juan del Sur ist ein Fischerdörfchen, das trotz des touristischen Einflusses seinen Charme beibehalten konnte. Zwar gibt es hier zahlreiche Hotels, Restaurants und Bars, aber das Dorf achtet darauf, das natürliche Bild zu erhalten und so läuft man immer noch durch Straβen mit bunten Häuschen und kleinen Sodas, in denen man günstig lokales Essen erhält. Der Strand von San Juan del Sur ist schön und das Wasser ist, je nach Jahreszeit, recht ruhig, sodass man sogar schwimmen kann. Die richtig schönen Strände wie Playa el Coco oder Playa el Remanso sind allerdings um San Juan del Sur herum. Transfers zu diesen Stränden werden recht günstig angeboten, genauso Schildkrötentouren und Surfkurse.


Playa El Coco, Rivas, Nicaragua

Wenn Ihr mit uns in die Region Rivas reisen möchtet, könnt Ihr das auf einer individuellen Reise wie NiCARagua oder der Gruppenreise Nicaragua Pur tun.

Ruft uns doch einfach mal an unter 07634-50 55 0 oder schickt uns eine Email an info(at)traveltonature.de