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Freitag, Oktober 25, 2013

Neue Karibik Rundreise im Reisekatalog 2014 – Auf nach Guadeloupe und Dominica!

Für 2014 wagen wir uns erstmals auf neues Terrain und haben zusammen mit unserer Partneragentur eine Gruppenreise auf zwei der schönsten Inseln der Kleinen Antillen ins Programm aufgenommen:

Es geht nach Guadeloupe und nach Dominica!


2014 gibt es drei Reisetermine für diese wundervolle und abwechslungsreiche Kombinationsreise.

Die Reise beginnt auf der französischen Insel Guadeloupe, wo Sie die ersten Tage verbringen und es erst einmal ruhig angehen lassen – bei Marktbesuchen und einer Rundfahrt zu den landschaftlich schönsten Plätzen von Grande-Terre. Mit der Fähre geht es entspannt auf die englischsprachige Nachbarinsel Dominica, die schon von Weitem durch die beeindruckende Kulisse die Vorfreude weckt. Auf Dominica arbeiten Sie in einem Community Projekt mit und helfen die exotischen Pflanzen zu vermehren und die bunten Helikonien und Bromelien zur Verschönerung der Gemeinde einzupflanzen. Bei Wanderungen durch den tiefgrünen, saftigen Regenwald Dominicas machen Sie sich auf die Suche nach den schönsten Vögeln. Sie baden in den höchsten Wasserfällen der Kleinen Antillen und bei einem Tagestrekking gelangen Sie zu DEM Höhepunkt eines jeden Besuchs – zum Boiling Lake, einem 90° heißen See, der den vulkanischen Ursprungs Dominicas nur allzu deutlich macht.


Selbstverständlich bleibt auch genügend Zeit zum Relaxen und so entspannen Sie nicht nur nach der Wanderung zum Ti Tou Gorge in heißen Quellen, sondern natürlich auch unter tropischen Wasserfällen und an traumhaft schönen Karibikstränden mit kristallklarem Wasser.

Den Abschluss findet die Reise wieder auf Guadeloupe, dann auf der anderen Inselhälfte, wo Sie eine Einführung in die Kräuterheilkunde und eine Kayaktour durch die Mangroven erwartet.

Die Reise wird auf jeder der Inseln von einer einheimischen, deutschsprachigen Reiseleitung begleitet. Sie sind jeweils in einem Hotel untergebracht, so dass Sie nicht täglich das Hotel wechseln müssen. An vielen Tagen ist bereits zusätzlich zum Frühstück ein kreolisches Mittag- oder Abendessen eingeplant, so dass Sie sich keine Sorgen um Ihr leibliches Wohl machen müssen.

Schauen Sie sich doch schon einmal den Reiseverlauf auf unserer Webseite an.

Bei Fragen einfach anrufen unter 07634 – 50 55 0 oder eine Email schicken an info@traveltonature.de

Donnerstag, Oktober 10, 2013

Die Casas Particulares - Übernachten bei den Einheimischen


Wer eine Kuba Reise geplant und sich schon ein bisschen durch den Reiseführer gelesen hat, hat sicher schon einmal von ihnen gehört: den Casas Particulares. Dies sind „Privatpensionen“  genauer gesagt Zimmer in den Häusern der Einheimischen oder kleine Apartments, die gemietet werden können. Diese Art der Unterkunft ist am besten geeignet wenn man Land und Leute kennenlernen und Kuba hautnah erleben möchte. Vor allem bei Mietwagenrundreisen sind diese Häuser zu empfehlen, denn oftmals haben sie sogar einen besseren Standard als die Mittelklassehotels des Landes. Diese Unterkünfte sind immer vollkommen unterschiedlich, mal ein nettes Apartment mit eigenem Eingang, mal ein einfaches Zimmer mitten in der Wohnung der Eigentümer. Alle sind sie unterschiedlich gestaltet und vor allem sauber und sicher. Mittlerweile verfügen sie auch alle über die Ausstattung, die man für eine entspannte Übernachtung braucht: Klimaanlagen oder Ventilatoren und fast immer auch einen Kühlschrank und ein eigenes Badezimmer. Die Preise variieren dementsprechend auch. Eine gut ausgestattete Casa in bester Lage von Havanna kostet natürlich mehr als eine Casa mitten auf dem Land im Nirgendwo. Dazu sind die Preise saisonabhängig. Das tolle an den Casas ist auch, dass man Frühstück, Halbpension oder sogar Vollpension dazu buchen kann. Dies ist unbedingt zu empfehlen, denn Sie essen fast nirgends so gut wie bei der kubanischen Mama zu Hause. Und das in der Regel für wenig Geld. Morgens tischt sie frische Früchte, selbstgepresste Säfte, Eier, Wurst, Käse und Marmelade auf. Dazu Kaffee und Milch, mittags und abends gibt es typisch kubanische Hausmannskost und feine Leckereien wie z.B. Languste. Die Verpflegung ist hier deutlich besser als in den staatlichen Mittelklassehotels. Und was bekommen Sie sonst noch dazu? Familienanschluss und Geschichten aus dem wahren Leben.


Die Casas Particulares, die wir unseren Gästen anbieten sind ausgesuchte Häuser mit gutem Standard, wo Sie bedenkenlos Ihren Kubaurlaub genießen können. 

Ein Beispiel haben wir Ihnen bei unserer Casa Reise zusammengestellt, die Sie unter folgendem Link finden: http://www.travel-to-nature.de/reise/rundreise-in-casas/

Natürlich kann aber wie immer bei uns auch alles individuell zusammengestellt werden. Ihren Urlaubswünschen sind also kaum Grenzen gesetzt.

Freitag, Juni 28, 2013

Ya mann! Rasta, Reggae und Re..ääh LINKSverkehr - Ein Reisebericht aus Jamaika (Teil 5)

Sicherheit beim Reisen – nooo problem Ma‘am / Fortsetzung


Auch was die Sicherheit während der einzelnen Reiseetappen angeht, hatte ich das Gefühl, nie in irgendeiner Art gefährdet gewesen zu sein. Die Jamaikaner leben unter anderem auch von den Einnahmen aus dem Tourismus und dem Ruf eines tropischen Reiselandes mit freundlichen Menschen. So wissen viele, dass es diesem Ruf schaden würde, wenn Touristen beraubt und bedroht werden würden. Doch es gibt trotz allem auch an vielen Ecken die Armut, so dass es natürlich vorkommen kann, dass man als reicher, weißer Tourist den Neid auf sich zieht und wie in allen armen Ländern, in denen es Tourismus gibt, Opfer von Trickdieben wird. Es gilt also auch hier nicht mit Wertgegenständen wie teuren Kameras, Uhren, Klamotten, etc. zu prahlen und diese zur Schau zu stellen. Safes sollte man benutzen, wenn sie vorhanden sind. Wichtige Dokumente sollte man in doppelter Ausführung dabei haben. Und dunkle Ecken in größeren Dörfern und Städten meiden und zur Not das Hotelpersonal nach sicheren Orten fragen. Also alles nichts Ungewöhnliches.


Ganz selten könnte es einmal zu einer solchen Situation kommen:
Wir fahren nun schon ziemlich lange eine ziemlich holprige Strecke durch das Hochland. Irgendwie beschleicht uns das Gefühl, dass uns das Navigationsgerät in Browns Town falsch gelotst hat, aber wir können es auch nicht mehr fragen, da das Signal wohl nachgelassen hat, denn laut Anzeige fahren wir ca. 2 km abseits der nächsten befestigten Straße, doch hier zwischen Stock und Stein, Hügeln, steil abfallenden Schotterpisten und der Küstenlinie am Horizont ist nichts von einer größeren Verbindungsstraße zu sehen. Im Gegenteil, die Piste, denn mehr ist es nicht mehr, wird immer holpriger, die Löcher immer tiefer und ich habe langsam Angst, dass unserem Corolla bald die Achse bricht, wenn ich ihn weiter durch diese Pampa scheuche.
Kurz vor dem Durchdrehen (denn ich habe mittlerweile auch Hunger und die Klimaanlage tut nur noch das Nötigste) halten wir kurz in einem schattigen Waldplätzchen an. Meine Tante sagt, dass wir ja bei dem Haus dort oben nachfragen könnten. Ich schaue in Richtung des Hauses, aber mir ist hier so mitten in der Wildnis nicht wohl bei dem Gedanken ausgerechnet hier nachzufragen. Schließlich wird in Jamaika tatsächlich Hanf angebaut. Mit etwas Glück könne man laut lonely planet auf eine Plantage für den Eigenbedarf stoßen, mit Pech aber auch auf rabiate Plantagenbesitzer, die Eindringlinge nicht nur mit Wortsalven vertreiben. Ich entscheide mich dagegen und sage, dass wir jetzt solange weiterfahren, bis wir wieder in eine Ortschaft kommen oder zur Not umdrehen. Nach weiteren 10 Minuten kommen wir tatsächlich in ein kleines Dorf. Ich sehe zwei Frauen auf der Straße und halte an. Mit etwas Selbstironie erkläre ich unsere Situation. Die Frau winkt einen jungen Mann heran, da sie mich offenbar nicht richtig versteht und auch ich habe Mühe dem Englisch des jungen Mann zu folgen. Wir sind jedenfalls die Attraktion des Tages, denn es versammeln sich immer mehr Dorfbewohner um uns herum während Charles, der junge Mann, vergeblich versucht mir zu erklären, wie ich wieder zurück auf eine Straße komme, die uns im besten Fall auch noch bis zur Küstenstraße Richtung Ocho Rios bringt. Schlussendlich seufzt er und sagt, dass er uns begleite. Ich frage ihn, ob er das wirklich tun möchte und wie er wieder zurück kommt, wenn wir doch so weit ab vom Schuss sind. Aber er lächelt nur und sagt „no problem Ma’am, doont worri, no problem“, steigt kurzerhand auf den Beifahrersitz und fährt tatsächlich die gesamte Strecke mit uns bis zur Küstenstraße. 20 Minuten später und deutlich erleichtert kommen wir dort an. Charles strahlt über das ganze Gesicht und noch mehr, als wir ihm 20 Dollar zustecken, weil uns ein riesiger Stein vom Herzen fällt und wir so glücklich sind, wieder auf einer normalen Straße zu sein. Zum Abschied meint er dann noch locker flockig, dass es schon gut gewesen sei, dass wir oben im Dorf gefragt hätten, weil die Gegend und vor allem die Straße, die wir gerade heruntergekommen sind, nicht ungefährlich seien. Meine Tante und ich schauen uns nur kurz an und schicken innerlich jede für sich wohl ein Dankgebet zum Himmel, dass wir so geistesgegenwärtig waren und auch so viel Glück hatten.



Was will ich damit sagen? Eine gute Vorbereitung ist bei jeder Reise ratsam. Und da nicht jeder unserer Reisenden so viel Zeit und Geld investieren kann und will, hat er ja uns, denn wir testen unsere Reisen und auch die Länder immer selbst um unsere Reisenden genau vor solchen Situationen zu bewahren und um sie auf mögliche Risiken hinzuweisen.

Trotz allem gilt immer: den Kopf trotz Urlaub nicht völlig ausschalten.

Mittwoch, Juni 26, 2013

Weihnachten ins Warme? - Noch bis 19. Juli den Urlaub in der Dominikanischen Republik buchen!

Wie Rainer schon vor ein paar Tagen geschrieben hat, könnt Ihr auch bei Eurem Weihnachtsurlaub in die Dominikanische Republik bei Buchung bis 19. Juli noch richtig Geld sparen.

Unser Weihnachtstermin für die geführte Gruppenreise DomRep Pur steht nun endlich fest: 20. Dezember 2013 bis 3. Januar 2014

Traumhafte Küste bei Paraíso - ja, das Wasser sieht wirklich so aus, ist nicht geschummelt :-) (copyright M. Dentsch)


Und bis zum 19. Juli haben wir dazu noch passende und günstige Gruppenflüge mit Condor für 1.180,00 Euro pro Person, die jetzt schon im Internet 160,00 Euro mehr kosten als bei uns!
Abflug ist am Vorabend (19.12.) um 22.05 ab Frankfurt, so dass man entspannt durch die Nacht fliegt und gleich den Ankunftstag nutzen kann.

***Aktualisierung Mariana vom 19. Juli:*** Die günstigen Gruppenflüge können noch bis 30. August 2013 gebucht werden!!!***


Dazu kommt, dass wir durch einige Nachverhandlungen und Hoteländerungen den Reisepreis sogar senken konnten - und das sogar, obwohl absolute Spitzensaison ist!!!

Die zweiwöchige Reise führt zu den Höhepunkten wie der Alstadt von Santo Domingo, in den touristisch so gut wie unbekannten und ursprünglichen Südwesten, ins kühlere und bei aktiven Urlaubern beliebte Hochland und an die Nordküste mit Abstechern auf den Hausberg von Puerto Plata und in den beeindruckenende Nationalpark Los Haitises. Selbstverständlich darf ein Badeaufenthalt auf der Karibikinsel am Ende der Rundreise nicht fehlen.

Die Reise wird von einer erfahrenen, deutschsprachigen Reiseleitung begleitet, der mit dem typisch dominikanischen Humor seine Heimat und die verborgenen Schätze vorstellt.


Also schnell zuschlagen, unverbindliches Angebot einholen und ab geht's über Weihnachten in die Karibik!

Dienstag, Juni 25, 2013

Ya mann! Rasta, Reggae und Re..ääh LINKSverkehr - Ein Reisebericht aus Jamaika (Teil 4)

Sicherheit beim Reisen – nooo problem Ma‘am

Meine Tante und ich machen, so wie die Mehrheit der travel-to-nature Reisenden meistens Rundreisen, entweder mit Transfers und / oder mit dem Mietwagen, weil wir natürlich so viel wie möglich vom Reiseland sehen möchten und wir ohnehin nicht die 14-Tage-am-Strand-Lieger sind (dafür würden wir nicht so lange fliegen).


Die Sicherheit ist natürlich für uns als Frauen auch immer ein wichtiges Thema beim Reisen. Nun haben wir festgestellt, dass es auf Jamaika eher ungewöhnlich ist, dass jemand eine Rundreise macht. Viele legen sich tatsächlich zum Brutzeln für eine oder zwei Wochen in die tropische Sonne und unternehmen allenfalls einmal einen Tagesausflug, wo sie dann mit dutzenden anderen Touristen die vermeintlichen Highlights zu Gesicht bekommen. Wir hingegen hatten neun Tage Zeit um die Insel kennenzulernen und sogar ein recht straffes Programm, das uns vom Jamaican Tourism Board organisiert wurde. Unsere geplante Route ware eigentlich Montego Bay – Negril – Bluefields/Black River – Mandeville – Ocho Rios – Port Antonio – Morant Bay – Blue Mountains – Kingston gewesen, wenn Hurrikan Sandy (siehe Bericht Teil 3) nicht gewesen wäre. Und, was noch viel ungewöhnlich war, wir sollten selbst mit dem Mietwagen fahren.

Drei Dinge, die für die einheimische Bevölkerung mehr als befremdlich zu sein schien – zwei weiße Frauen – alleine – unterwegs mit dem Mietwagen. Nicht selten haben wir bei den Durchfahrten durch kleinere Orte, bei unvermeidlichen Stopps an Ampeln oder beim Fragen nach dem Weg verwunderte Blicke geerntet.

An sich haben wir uns dennoch in den meisten Augenblicken sicher gefühlt. Grundsätzlich gilt wie bei allen Reisen mit gesundem Menschenverstand und einem wachen Auge zu reisen.

Als größte Belästigung empfanden wir die teilweise doch recht aufdringlichen Scheibenputzer und Brillen- sowie Verkäufer sonstiger achso nützlicher Alltagsgegenstände. Zum Teil hatten wir keine Chance, weil wir mitten auf der Kreuzung vorankrochen und unsere Scheibe im Mitlaufen schnell mal gereinigt wurde. Als wir dann nicht zahlen wollten, obwohl wir bereits vorher unserer Meinung eindeutig mit Gesten und Worten zu Verstehen gegeben haben, dass die Scheibe mehr als sauber ist, haben wir oft den verständnislos gebrüllten Satz gehört „Dads hao we mek a living heere“. Eine echte Gefahr ging jedoch nicht aus, man sollte nur wissen, dass komplettes Ignorieren als eine Beleidigung empfunden wird. Wir folgten meist dem Rat unseres Reiseführers (Lonely Planet) einfach so zu tun, als kämen wir aus einem nicht englischsprachigen Land (was wir ja auch tun…).

Donnerstag, Juni 20, 2013

Ya mann! Rasta, Reggae und Re..ääh LINKSverkehr - Ein Reisebericht aus Jamaika (Teil 2)

Die Menschen

Kurzum – sie sind sympathisch. Das ist einfach so. Man kann einem Jamaikaner einfach nicht böse sein. Nicht, dass es während unserer Reise dazu einen Grund gegeben hätte. Aber man muss es einfach nochmal betonen.


Wir sind auf der Suche nach dem Reiseführer Wolde Kristos in Bluefields. Eigentlich liegen wir auch gut in der Zeit, denn wir sind heute Morgen zeitig in Negril losgefahren und haben auch wie geplant nur zwei Stunden gebraucht. Aber jetzt haben wir schon zweimal das Ortsschild passiert doch von ihm und seiner kleinen Agentur ist absolut nichts zu sehen. Also entscheiden wir uns weiter entlang der Küstenstraße zu fahren, denn irgendwo muss er ja stecken. Wir kommen nach drei Kilometern im nächsten Ort Belmont an, doch stellen fest, dass wir zu weit sind. Mit dem Handy rufen wir Wolde an, der uns versichert direkt an der Straße zu stehen und uns zu winken, sobald er uns sieht. Wir beschreiben ihm noch einmal unser Auto und fahren zurück, vorbei an der kleinen Bude mit Hängematten, vorbei an dem Hotel, wo wir vorher schon 15 Minuten auf Wolde gewartet haben bis man uns sagte, dass wir am falschen Treffpunkt sind und es sich nicht um das Bluefields Bay Resort handelt sondern um das Bluefields Hotel. Man kenne aber Wolde und er sei sehr zuverlässig. Wir fahren erneut bis zum Ortsschild und zu einer kleinen offenen Halle mit Wellblechdach. Doch nichts ist zu sehen. Inzwischen leicht genervt, weil es ja nicht sein kann, dass man sich in diesem verschlafenen Ort verfehlen kann, blicke ich meine Tante an, die wiederum nur mit den Achseln zuckt und meint „Fahren wir halt nochmal langsam in die andere Richtung“. Also Wagen wenden und nochmal im Schneckentempo mit Ausschau nach Wolde in Richtung Belmont. Und nach weiteren 15 Minuten kehren wir unverrichteter Dinge zurück, schwitzend, verwirrt und etwas verloren. Das Telefon klingelt und ich bin kurz davor Wolde ordentlich die Meinung zu sagen, weil wir jetzt schon eine Stunde eine Strecke von 5 Kilometern hoch und runter fahren ohne auch nur annähernd den Ort zu finden, an dem er sich gerade aufhält. Doch Wolde erklärt mir noch einmal geduldig in seinem jamaikanischen Slang, dass doch alles no problem sei und er uns nun gesehen habe. Vollbremsung, wir befinden uns wieder am Eingang von Bluefields neben besagter Halle mit Wellblechdach. Und siehe da, tatsächlich kommt ein winkender und übers ganze Gesicht grinsender Mann mit Zahnlücke und Safari-Outfit auf uns zugeschlendert. Wir parken, steigen aus und werden erst einmal mit einer ausschweifenden Umarmung begrüßt.

"Ya mann, ju no dis is Tschamaika, no problem mann."

Ja Wolde, jetzt wo wir Dich endlich gefunden haben finden wir die Situation auch sogar schon wieder ein bisschen lustig :-)


Fröhlichkeit in Person - Wolde Kristos

Nicht nur mit Wolde erging es uns so, sondern generell mit allen Jamaikanern, mit denen wir im Laufe unserer Reise zu tun hatten. Egal ob die netten Ladys aus dem Palmview Guesthouse in Montego Bay, die uns gleich mit dem traditionellen Gericht „saltfish & ackee“ vetraut gemacht haben, Wolde mit seiner Begeisterung für den umweltverträglichen und menschennahen Tourismus, die geduldigen Frauen aus der Papiermachergemeinde in Port Antonio und der hilfsbereite Taxifahrer Clark, der uns aufopferungsvoll von A nach B gebracht hat, obwohl es draußen schon wie aus Kübeln geregnet hat.
Die Jamaikaner sind ein sehr entspanntes Karibikvolk mit einer aufregenden Kultur und Vergangenheit, zu Beginn immer etwas höflich und zurückhaltend, aber wenn sie erst einmal auftauen wirklich extrem hilfsbereit, sympathisch und lustig.
Wer also Jamaika wirklich kennenlernen will, der bucht keinen 14 tägigen Strandaufenthalt im Luxusresort, sondern eine Rundreise mit aufregenden Stopps und vielen Erlebnissen und Begegnungen – so wie wir es erleben durften!

Donnerstag, November 08, 2012

Richtig günstig nach Costa Rica: Costa Rica Perezoso




San José, Costa Rica, 8.11.2012

Viele unserer Gäste meinen, sie seien eigentlich gar keine Gruppenreisende. "Normalerweise organisieren wir uns lieber alles selbst" oder "..da weiß ich nicht, wer alles mitkommt" sind Sätze, die wir oft zu hören bekommen. Und trotzdem würden viele dann doch die Vorteile einer Gruppenreise geniessen, die komfortablen Transfers, die Sicherheit innerhalb einer Gruppe, die Betreuung durch einen deutschsprachigen Reisebegleiter und die komplette Abwicklung über einen erfahrenen Veranstalter. Nicht zu vergessen die Haftung und Hilfe des Reiseveranstalters, wenn einmal Unvohergesehenes passiert.



Also haben wir uns hingesetzt und eine Reise entwickelt, die Euch möglichst viel individuelle Freiheit läßt und mit abgespeckten Leistungen möglichst günstig durch Costa Rica führt. Die Reise nennt sich "Costa Rica Perezoso" und führt Euch über den Juan Castro Nationalpark zum Vulkan Arenal, weiter in en Nebelwald von Monteverde zum Zentralpazifik. Den Abschluß der Reise geniesst Ihr in der Gegend um den Nationalpark Manuel Antonio. Verlängerungen sind jederzeit möglich, ich empfehle Euch z.B. die Drake Bay auf der Halbinsel Corcovado.




Richtig günstig nach Costa Rica - so individuell wie
möglich, so viel Gruppenreise wie nötig!

Mittwoch, August 10, 2011

Neu im Programm - Reisen nach El Salvador

Endlich ist es so weit und auch das letzte, noch im Reisekatalog fehlende mittelamerikanische Land ist nun in unserem Angebot - El Salvador!



Egal ob es eine maßgeschneiderte Reise sein soll oder eine Reise, die mehrere Länder Mittelamerikas miteinander verbindet, mit uns könnt Ihr jetzt auch nach El Salvador reisen.

Die einwöchige Rundreise durch El Salvador führt Euch zu den Sehenswürdigkeiten des Landes. Ihr findet die Rundreise unter folgendem Link:

El Salvador Highlights - Impresionante!



Iberia fliegt viermal pro Woche ab Madrid direkt nach El Salvador und die Reise lässt sich dank des guten Flugstreckennetzes auch hervorragend mit anderen Highlightsreisen wie z.B. nach Guatemala oder Panama kombinieren.



Demnächst gibt es auch eine weitere Kombinationsreise El Salvador - Nicaragua. Also einfach mal durch unsere Website stöbern!

Montag, März 08, 2010

Magisches Mexiko - Reisetipp

Wir ihr ja schon von Rainer erfahren habt, arbeite ich nun seit letzten Oktober bei travel-to-nature und habe davor einige Zeit bei unserer Partneragentur vor Ort in Mexiko gearbeitet. Reisebegeistert wie ich ja bin, bin ich natürlich auch recht viel im Land rumgekommen und hatte das Glück viele wunderbare Orte zu sehen und interessante Menschen zu treffen…

Ich kann allen Mexikoliebhabern unsere „Magisches Mexiko“ Reise wirklich sehr empfehlen, da sie Sie an Orte führt, die noch immer sehr authentisch und geheimnisvoll sind und von den großen Touristenmassen glücklicherweise noch größtenteils verschont geblieben sind.

Unsere Rundreise beginnt in Oaxaca. Die heute ca. 600.000 Einwohner zählende Stadt gehört ohne Frage zu den schönsten Städten Mexikos und hat seinen Besuchen tagsüber und auch abends viel zu bieten. Oaxaca ist eine andere Welt - eine Welt voll eigener Farben, Gerüche und Laute, die einem ganz fremd und irgendwie doch vertraut vorkommt. Überall findet man kleine Märkte auf denen die Einheimischen Ihre Kunsthandwerke verkaufen…
Nach der Besichtigung der bekannten archäologischen Ausgrabungsstätte von Monte Alban, der ehemaligen Hauptstadt der Zapotheken, und dem kleinen Dörfchen San Augustín Etla, geht es dann an Tag 3 weiter nach Ocotlán im Zentraltal von Oaxaca, wo man zusammen den exotischen Wochenmarkt besucht (hier gibt es vom lebedingen Truthahn bis hin zu „köstlich“ zubereiteten Heuschrecken wirklich alles) und so richtig in den Alltag der Indígenas eintauchen kann. In den nächsten Tagen steht dann eine Wanderung durch die majestätische Sierra Norte an. Ausgangspunkt der Exkursion ist Llano Grande, ein kleines Dorf auf knapp 3100 m Höhe. Von dort aus geht es dann durch den Wolkenwald zu verschiedenen Aussichtspunkten und einer rituellen Opferstelle der Zapoteken. Übernachtet wird in einem der urgemütlichen Gästehäuser der kleinen Dörfer. Nach einem deftigen Bergfrühstück heißt es dann an Tag 6 auch schon Abschied nehmen vom Bundesstaat Oaxaca, denn nun geht es auf der weltberühmten Panamericana weiter in Richtung San Cristóbal de las Casas (meiner absoluten Lieblingsstadt in Mexiko!) Auf dem Weg gibt es noch einen Stop an der spektakulären Ausgrabungsstätte von Yagul, die auf Grund ihrer Lage immer noch als Geheimtipp gilt und von nur wenigen Touristen besucht wird. Die nächsten Tage verbringt man dann in San Cristóbal de las Casas und seinen umliegenden Indianergemeinden San Juan Chamula und Zinacantán. Ein wirkliches Erlebnis! Doch wer hier die Idylle eines mit der Natur im Einklang lebenden Volkes sucht wird wohl eher enttäuscht werden. Nirgends sonst wird der Konflikt der Indios deutlicher, ein Volk zwischen Moderne und Tradition, zwischen prehispanischem Glauben und Katholizismus. Die Leute in diesen Dörfern haben den Spaniern sehr lange Widerstand geleistet und immer wieder gegen die unwürdige Behandlung rebelliert. Fremden gegenüber sind sie deshalb auch heute noch recht abweisend, und auch ihr Dorf ist eigentlich wenig einladend. Trotzdem muss ich sagen (und ich kenne viele, denen es ähnlich geht), dass mein Besuch in diesen Dörfern mein beeindruckendstes Mexiko Erlebnis war und mich natürlich auch sehr nachdenklich gemacht hat. Nach den Tagen in San Cristóbal steht dann direkt ein weiterer Höhepunkt der Rundreise an: Vorbei am grünschimmernden Lago de Montebello geht es hinein in den Regenwald der Lacandonen, die als Ur-Mayas schlechthin gelten und niemals, weder von den Azteken noch von den Spaniern, mit Waffen erobert wurden. Heute gibt es nur noch ca. 600 Lacandonen, die extrem zurückgezogen im Regenwald zwischen den Flüssen Usumacinta und Jatate leben. Vom Urwald geht es dann in den nächsten Tagen weiter über Bonampak, Calakmul und dem seit 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe zählenden Palenque, bis zum letzten Zielort der Reise: Tulum! Tulum ist einer der Orte die man einmal im Leben sieht und wohl nie wieder vergisst. Es gibt wohl kaum einen Reiseführer, der nicht in den höchsten Tönen von dem Örtchen schwärmt. Obwohl die Maya Festung eigentlich eher unspektakulär ist, gelangte sie aufgrund ihrer spektakulären Lage, unmittelbar auf einer Kalksteinklippe 12 m über dem Meer, zu Berühmtheit. Der Name Tulum bedeutet so viel wie „Stadt der Morgenröte“ und ich kann wirklich allen Reisenden empfehlen sich Tulum früh morgens bei Sonnenaufgang anzuschauen-wunderschön! Nach einem letzten entspannten Tag am weißen Sandstrand geht es dann nach 17 Tagen Rundreise auch schon wieder zurück in Richtung Heimat. Doch keine Sorge - Sie werden bestimmt noch sehr oft an diese wunderbare Reise durch die einzigartigsten und facettenreichsten Regionen Mexikos zurückdenken und ich bin mir ganz sicher, dass Sie eine Menge interessanter und liebenswürdiger Menschen kennenlernen werden, mit denen Sie noch lange über Ihre Rundreise hinaus in Kontakt bleiben werden.

Montag, Februar 15, 2010

Auslosung Gewinner Preisrätsel


Ballrechten, Deutschland

Im letzten Newsletter haben wir eine Reise nach Costa Rica verlost. Zu gewinnen war ein Flug mit Condor und ein Mietwagen von Europcar Costa Rica nebst 14 Übernachtungsgutscheinen mit unserem Flexi-Pass-Programm. Alles in allem ein Gesamtwert von über 2000 Euro.


532 Teilnehmer haben an der Verlosung teilgenommen. Wir haben die Einsendungen numeriert und unsere Kollegin und Glücksfee Anne Burget hat unter Zeugen spontan eine Zahl zwischen 1 und 532 nennen müssen. Ich denke, das ist eine faire Auswahl.


Auf jeden Fall fiel das Los unter Zeugen auf die Los-Nummer 146 und das ist


Marco Berweiler aus Pluwig!


Herzlichen Glückwunsch! Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung!


Wir haben uns dann spontan entschlossen, der Nummer 145 (Oliver Dürrbeck aus Büchenbach) und der Nummer 147 (Ralf Göke aus Solingen) je einen Costa Rica Kalender von Tobi Hauser zuzusenden. Weil es mich auch immer ärgert, so knapp daneben zu liegen. :-)


Allen Teilnehmern vielen Dank, das hat uns viel Spaß gemacht und wir werden das bestimmt bald wiederholen.


Pura Vida!


Rainer