Für 2014 wagen wir uns erstmals auf neues Terrain und haben zusammen mit unserer Partneragentur eine Gruppenreise auf zwei der schönsten Inseln der Kleinen Antillen ins Programm aufgenommen:
Es geht nach Guadeloupe und nach Dominica!
2014 gibt es drei Reisetermine für diese wundervolle und abwechslungsreiche Kombinationsreise.
Die Reise beginnt auf der französischen Insel Guadeloupe, wo Sie die ersten Tage verbringen und es erst einmal ruhig angehen lassen – bei Marktbesuchen und einer Rundfahrt zu den landschaftlich schönsten Plätzen von Grande-Terre. Mit der Fähre geht es entspannt auf die englischsprachige Nachbarinsel Dominica, die schon von Weitem durch die beeindruckende Kulisse die Vorfreude weckt. Auf Dominica arbeiten Sie in einem Community Projekt mit und helfen die exotischen Pflanzen zu vermehren und die bunten Helikonien und Bromelien zur Verschönerung der Gemeinde einzupflanzen. Bei Wanderungen durch den tiefgrünen, saftigen Regenwald Dominicas machen Sie sich auf die Suche nach den schönsten Vögeln. Sie baden in den höchsten Wasserfällen der Kleinen Antillen und bei einem Tagestrekking gelangen Sie zu DEM Höhepunkt eines jeden Besuchs – zum Boiling Lake, einem 90° heißen See, der den vulkanischen Ursprungs Dominicas nur allzu deutlich macht.
Selbstverständlich bleibt auch genügend Zeit zum Relaxen und so entspannen Sie nicht nur nach der Wanderung zum Ti Tou Gorge in heißen Quellen, sondern natürlich auch unter tropischen Wasserfällen und an traumhaft schönen Karibikstränden mit kristallklarem Wasser.
Den Abschluss findet die Reise wieder auf Guadeloupe, dann auf der anderen Inselhälfte, wo Sie eine Einführung in die Kräuterheilkunde und eine Kayaktour durch die Mangroven erwartet.
Die Reise wird auf jeder der Inseln von einer einheimischen, deutschsprachigen Reiseleitung begleitet. Sie sind jeweils in einem Hotel untergebracht, so dass Sie nicht täglich das Hotel wechseln müssen. An vielen Tagen ist bereits zusätzlich zum Frühstück ein kreolisches Mittag- oder Abendessen eingeplant, so dass Sie sich keine Sorgen um Ihr leibliches Wohl machen müssen.
Schauen Sie sich doch schon einmal den Reiseverlauf auf unserer Webseite an.
Bei Fragen einfach anrufen unter 07634 – 50 55 0 oder eine Email schicken an info@traveltonature.de
Posts mit dem Label Regenwald werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Regenwald werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, Oktober 25, 2013
Neue Karibik Rundreise im Reisekatalog 2014 – Auf nach Guadeloupe und Dominica!
Montag, Oktober 21, 2013
Ein kleiner Wald in Costa Rica für's forum anders reisen
Costa Rica, La Tigra
Das forum anders reisen feiert im November seinen 15. Geburtstag. Als Gründungsmitglied dieses tollen Unternehmerverbandes, der sich für nachhaltigen und umweltfreundlichen Tourismus einsetzt, ist das für uns Anlass genug, ein kleines Geburtstagsgeschenk zu überreichen:
Am 17. Oktober war eine kleine Reisegruppe von travel-to-nature in unserem Projekt in La Tigra, Costa Rica, und hat Bäume für´s Forum Anders Reisen gepflanzt. 15 einheimische Bäume, die dort jetzt wachsen und gedeihen dürfen, bis sie irgendwann wieder zu Erde werden. Wir werden das wahrscheinlich nicht mehr erleben, aber hoffentlich die kommenden Generationen. Gepflanzt wurden drei verschiedene Baumarten: Manú, Espavel und Almendro.
Das Projekt La Tigra hat das Ziel, eine natürliche Wiederaufforstung zu ermöglichen. Unsere Gäste pflanzen ca. 600 Bäume auf 2,5 Hektar Land, um eine Grundlage für einen natürlichen Regenwald zu schaffen. Bäume und Sträucher aus dem nahe gelegenen Urwald tun ein Übriges, einen artenreichen Wald zu schaffen, in dem bald Nasenaffen, Ameisenbären, Affen und viele Vögel zu Hause sein werden.
Nachdem die Gruppe die Bäume gepflanzt hat, war sie noch zu Gast in der TTN-Partnerschule, die ebenfalls von dem Besuch profitiert. 4 USD pro Gast werden für notwendige Anschaffungen der Schule verwendet. Es sind zwar nur 6 Schüler, die in der Schule unterrichtet werden, aber auch für dieses sechs Kinder ist Bildung wichtig. Außerdem haben die Kids immer viel Spaß mit den Urlaubern.
Da die Reisegruppe nicht alle 15 Bäume pflanzen konnte, haben wir den Rest der Bäume übrigens mit den Mitarbeitern vom Hotel Casa Luna gepflanzt.
Wir gratulieren dem Forum Anders Reisen ganz, ganz herzlich zum 15. Geburtstag und wir werden Euch über Eure Bäume auf dem laufenden halten.
Sally, Conni, Mariana, Annkatrin, Christa, Ivana, Marie, Anne, Jara, Bianca, Verena, Rahel und Rainer
Das forum anders reisen feiert im November seinen 15. Geburtstag. Als Gründungsmitglied dieses tollen Unternehmerverbandes, der sich für nachhaltigen und umweltfreundlichen Tourismus einsetzt, ist das für uns Anlass genug, ein kleines Geburtstagsgeschenk zu überreichen:
| Reisegruppe beim Baumpflanzen für's Forum Anders Reisen |
Am 17. Oktober war eine kleine Reisegruppe von travel-to-nature in unserem Projekt in La Tigra, Costa Rica, und hat Bäume für´s Forum Anders Reisen gepflanzt. 15 einheimische Bäume, die dort jetzt wachsen und gedeihen dürfen, bis sie irgendwann wieder zu Erde werden. Wir werden das wahrscheinlich nicht mehr erleben, aber hoffentlich die kommenden Generationen. Gepflanzt wurden drei verschiedene Baumarten: Manú, Espavel und Almendro.
Das Projekt La Tigra hat das Ziel, eine natürliche Wiederaufforstung zu ermöglichen. Unsere Gäste pflanzen ca. 600 Bäume auf 2,5 Hektar Land, um eine Grundlage für einen natürlichen Regenwald zu schaffen. Bäume und Sträucher aus dem nahe gelegenen Urwald tun ein Übriges, einen artenreichen Wald zu schaffen, in dem bald Nasenaffen, Ameisenbären, Affen und viele Vögel zu Hause sein werden.
Nachdem die Gruppe die Bäume gepflanzt hat, war sie noch zu Gast in der TTN-Partnerschule, die ebenfalls von dem Besuch profitiert. 4 USD pro Gast werden für notwendige Anschaffungen der Schule verwendet. Es sind zwar nur 6 Schüler, die in der Schule unterrichtet werden, aber auch für dieses sechs Kinder ist Bildung wichtig. Außerdem haben die Kids immer viel Spaß mit den Urlaubern.
Da die Reisegruppe nicht alle 15 Bäume pflanzen konnte, haben wir den Rest der Bäume übrigens mit den Mitarbeitern vom Hotel Casa Luna gepflanzt.
Wir gratulieren dem Forum Anders Reisen ganz, ganz herzlich zum 15. Geburtstag und wir werden Euch über Eure Bäume auf dem laufenden halten.
Sally, Conni, Mariana, Annkatrin, Christa, Ivana, Marie, Anne, Jara, Bianca, Verena, Rahel und Rainer
Labels:
Costa Rica,
Forum Anders Reisen,
Hotel Casa Luna,
La Tigra,
Projekt,
Regenwald,
Reise,
Reisen,
Schulprojekt
Montag, August 12, 2013
Wir pflanzen mit unseren Gästen einen Regenwald!!
La Fortuna, Costa Rica
Wochen, nein monatelange Vorbereitungen, eine Reise nach Costa Rica, Verhandlungen mit der Regierung waren nötig, aber jetzt ist es endlich soweit: Wir pflanzen mit unseren Gästen einen eigenen Regenwald!!
AusführlicheProjektbeschreibung
| Vorbereitungsarbeiten in La Tigra |
Wochen, nein monatelange Vorbereitungen, eine Reise nach Costa Rica, Verhandlungen mit der Regierung waren nötig, aber jetzt ist es endlich soweit: Wir pflanzen mit unseren Gästen einen eigenen Regenwald!!
Aufforstungsprojekt
La Tigra in Costa Rica
Seit kurzem unterstützen wir wieder ein neues ökologisches
Projekt in Costa Rica, an dem Sie auf Ihrer Costa Rica Gruppenreise aktiv
beteiligt sind. Denn La Tigra ist Bestandteil des Reiseprogrammes unserer Costa
Rica Pur, for family und teens on tour Reisen.
Natürliche Wiederaufforstung
| Diese Wieso soll mit Ihrer Hilfe bald wieder Regenwald werden |
Auf einer zwei Hektar großen Fläche möchten wir den
Regenwald natürlich aufforsten, um neuen Lebensraum für einheimische Tiere zu
schaffen. Vor Ort erhalten Sie und Ihre Reisegruppe einen einheimischen Baumsetzling und pflanzen
diesen auf der dafür vorgesehenen Fläche ein. Der Baum wird dann per GPS
vermessen und kann so von Ihnen wieder gefunden werden. Diese sogenannten Schattenbäume helfen dem Wald, sich natürlich wiederauzuforsten durch Sameneinflug aus naheliegendem Primärwald. Durch ein stetiges
Monitoring der Bäume und der Biodiversität werden Sie über die Entwicklung des Waldes auf dem Laufenden
gehalten und können im Internet Ihrem Baum beim Wachsen zusehen.Wir möchten aber nicht verschweigen, dass es sein kann, dass der eine oder andere Baum wieder gefällt werden muss, um Platz für natürlich nachwachsende Bäume zu schaffen. Wir hoffen, dass schon in den nächsten paar Jahren eine deutliche Erhöhung der Biodiversität verzeichnet werden kann.
Ökologisch und sozial
![]() |
| Escuela San Jorge - wir helfen vor Ort! |
Das Projekt hat zusätzlich einen sozialen Aspekt, denn Sie besuchen
eine kleine Schule neben dem Projektgelände, die wir mit US$ 4 pro Person
unterstützen. Sie lernen die Schulkinder kennen und erhalten Einblick in deren
Lernfeld. Außerdem essen Sie bei einer einheimischen Bauernfamilie zu Mittag,
die über einen großen Garten verfügt und Ihnen einiges über das Anpflanzen und die
Nutzung von Früchten, Gemüse und Kräutern erklärt.
Ein rundum spannender Tag!
Das Projekt ist Bestandteil folgender Reisen:
Costa Rica Pur
Costa Rica for family
Costa Rica teens on tour
Das Projekt ist Bestandteil folgender Reisen:
Costa Rica Pur
Costa Rica for family
Costa Rica teens on tour
Labels:
Costa Rica,
Nachhaltigkeit,
Projekt,
Regenwald,
Schule,
travel-to-nature
Donnerstag, Dezember 20, 2012
Trekking in Costa Rica? - Caminata Sukia!
Schon lange wollte ich in meinem Lieblingsland Costa Rica mal ein Trekking machen. Doch irgendwie haben mich die gängigen Touren nicht so richtig gereizt. Da ich nicht gerne durch den Sand und die pralle Sonne wandere, fielen 5 Tage Corcovado schon mal raus. Auch der Chirripo, der von den Temperaturen eher mein Ding wäre schied aus, da ich nicht gerne auf Hin- und Rückweg die gleiche Tour gehe. Ich muss zugeben: Was meinen Urlaub angeht bin ich nicht ganz einfach;-) mein Mann David ist hierbei deutlich unkomplizierter, er erfährt einfach vor Ort was wir machen und ihm machts immer Spaß-toll :-).
Nach langem Suchen habe ich aber dann doch das Traum-Trekking Caminata Sukia gefunden und ein knappes halbes Jahr nach Buchung und sehr viel Vorfreude ging es los:
Zunächst sind wir mit unseren Mietwagen nach Santa Maria de Dota gefahren. Für alle die nicht wissen wo das ist: ziemlich weit oben in den Talamanca Kordilleren, allerdings auf der Pazifik Seite.
Hier in einem kleinen Dorf sind wir von Rafa unserem „Herbergsvater“ abgeholt worden. Rafa hat uns dann mit zu sich nach Hause genommen, wo wir ein leckeres und liebevoll zubereitetes Abendessen erhalten haben. Hier wurde uns die Route des nächsten Tages erklärt. Schon mal vorab: Es ist nichts für Langschläfer! Um 04:30 Uhr ging unser Wecker am Morgen. Nach einer großzügigen Portion Gallo Pinto, Rührei und Früchten waren wir gestärkt für den Tag. Mit einem Geländewagen starteten wir um 05:00 Uhr zu unserer Fahrt tiefer in die Berge. Nach 2 Stunden Holperpiste war unser Ziel erreicht. Der Start des Sukia Hike. Unser Weg führte uns zunächst durch den Nebelwald. Schon nach knappen 500 Metern entdeckten wir einen Quetzal! Welch Erlebnis!
Weiter ging es vorbei an unzähligen Wasserfällen, durch kleine und größere Flüsse, einfach mitten durch die Natur. Da es eine Woche vor unserem Start durchgängig geregnet hatte, waren die Wege sehr aufgeweicht und es war schon recht anstrengend die Tour zu meistern.
Aber das war Teil des Abenteuers. Nach etwa 4,5 Stunden wandern kamen wir an einer kleinen Bauernhütte an. Hier gab es ein kräftiges in Bananenblättern eingepacktes Mittagessen.
Nach einer kurzen Rast ging es dann leider in strömenden Regen weiter. Auch Teil des Abenteuers ;-). Die nächsten 3 Kilometer gingen sehr steil und matschig bergab, danach ging es dann weitere 3 Kilometer genauso steil und (wer hättes geglaubt) matschig wieder bergauf.
Am späten Nachmittag kamen wir bei Cabinas Las Orquídeas und unserer netten Gastgeberin Doña Lucrecia an. Hier erwarteten uns sehr einfache aber liebevoll eingerichtete Bungalows und sogar eine Dusche! Das hätte ich mitten im Nirgendwo nicht erwartet. Schon recht früh gab es ein leckeres Abendessen und um 07:00 Uhr fielen wir alle erschöpft in unsere Betten. Am nächsten Tag durften wir etwas länger schlafen. Um 05:30 Uhr gab es Frühstück, 06:30 Uhr gings los. Da es am Vorabend geregnet hatte, konnten wir erst jetzt den wunderbaren Blick von unserer Unterkunft genießen.
Wir wanderten zunächst etwa 3 Kilometer in das nächste Dorf San Isidro. Der Weg hier ist gesäumt von Obstbäumen und wir hatten das Glück Mandarinen und Guaven naschen zu dürfen. Weiter ging unsere Tour in Richtung Cerro Nara, dem Geburtsort unseres Guides. Ab hier sprudelten seine Erinnerungen und wir hatten den Eindruck als würde er jeden Halm in der Gegend kennen. Wir waren froh, dass wir genügen Spanisch-Kenntnisse hatten um uns mit ihm zu unterhalten. Nach einem herrlichen Ausblick auf den Pazifik führte uns unser Weg wieder in den Regenwald. Wir haben verschiedene Trogone, Affen, Tukane und auch Schlangen gesehen. Tiefer im Wald wurde es wieder matschig und wir kamen erneut zu einem tollen Wasserfall.
„Noch einen knappen Kilometer, dann sind wir in Los Campesinos. „ hat uns Victor hier gesagt. Wir stiegen über ein kleines Hängebrückchen, gingen noch etwas bergauf und schon waren wir da. Der erste Eindruck war wie im Paradies und dieser sollte sich bestätigen! Die Unterkunft lag auf einer kleinen Anhöhe, von welcher ein tiefer Cañon erreichbar ist. Die andere Seite des Tals ist über eine 125 Meter lange Hängebrücke erreichbar und es fließt ein breiter Wasserfall etwa 45 Meter ins Tal.
Gleich gab es ein köstliches Mittagessen. Als wir satt waren konnten wir das Restaurant noch nicht sofort verlassen. Der Blick über das Tal war einfach zu schön… Von Zeit zu Zeit flogen immer wieder Tukane von Baum zu Baum, die surrenden Kolibris konnten nicht genug von den Blüten bekommen und ein Iguana Männchen hat gemütlich seine roten Stacheln gesonnt. Einfach Traumhaft! Den Nachmittag haben wir dann im Restaurant, auf der Hängebrücke und auf den kleinen Spazier- und Wanderwegen der Lodge verbracht. Abends sind wir dann glücklich in unser hübsches Bungalow gegangen und haben uns auf die nächsten Tage, die wir hier in Los Campesinos verbringen durften gefreut!
Fortsetzung folgt! Weiterlesen lohnt sich auch für nicht Hardcore-Wanderer, jetzt wirds nicht mehr so anstrengend und trotzdem genauso spannend und schön!
Hier in einem kleinen Dorf sind wir von Rafa unserem „Herbergsvater“ abgeholt worden. Rafa hat uns dann mit zu sich nach Hause genommen, wo wir ein leckeres und liebevoll zubereitetes Abendessen erhalten haben. Hier wurde uns die Route des nächsten Tages erklärt. Schon mal vorab: Es ist nichts für Langschläfer! Um 04:30 Uhr ging unser Wecker am Morgen. Nach einer großzügigen Portion Gallo Pinto, Rührei und Früchten waren wir gestärkt für den Tag. Mit einem Geländewagen starteten wir um 05:00 Uhr zu unserer Fahrt tiefer in die Berge. Nach 2 Stunden Holperpiste war unser Ziel erreicht. Der Start des Sukia Hike. Unser Weg führte uns zunächst durch den Nebelwald. Schon nach knappen 500 Metern entdeckten wir einen Quetzal! Welch Erlebnis!
Weiter ging es vorbei an unzähligen Wasserfällen, durch kleine und größere Flüsse, einfach mitten durch die Natur. Da es eine Woche vor unserem Start durchgängig geregnet hatte, waren die Wege sehr aufgeweicht und es war schon recht anstrengend die Tour zu meistern.
Aber das war Teil des Abenteuers. Nach etwa 4,5 Stunden wandern kamen wir an einer kleinen Bauernhütte an. Hier gab es ein kräftiges in Bananenblättern eingepacktes Mittagessen.
Nach einer kurzen Rast ging es dann leider in strömenden Regen weiter. Auch Teil des Abenteuers ;-). Die nächsten 3 Kilometer gingen sehr steil und matschig bergab, danach ging es dann weitere 3 Kilometer genauso steil und (wer hättes geglaubt) matschig wieder bergauf.
Am späten Nachmittag kamen wir bei Cabinas Las Orquídeas und unserer netten Gastgeberin Doña Lucrecia an. Hier erwarteten uns sehr einfache aber liebevoll eingerichtete Bungalows und sogar eine Dusche! Das hätte ich mitten im Nirgendwo nicht erwartet. Schon recht früh gab es ein leckeres Abendessen und um 07:00 Uhr fielen wir alle erschöpft in unsere Betten. Am nächsten Tag durften wir etwas länger schlafen. Um 05:30 Uhr gab es Frühstück, 06:30 Uhr gings los. Da es am Vorabend geregnet hatte, konnten wir erst jetzt den wunderbaren Blick von unserer Unterkunft genießen.
Wir wanderten zunächst etwa 3 Kilometer in das nächste Dorf San Isidro. Der Weg hier ist gesäumt von Obstbäumen und wir hatten das Glück Mandarinen und Guaven naschen zu dürfen. Weiter ging unsere Tour in Richtung Cerro Nara, dem Geburtsort unseres Guides. Ab hier sprudelten seine Erinnerungen und wir hatten den Eindruck als würde er jeden Halm in der Gegend kennen. Wir waren froh, dass wir genügen Spanisch-Kenntnisse hatten um uns mit ihm zu unterhalten. Nach einem herrlichen Ausblick auf den Pazifik führte uns unser Weg wieder in den Regenwald. Wir haben verschiedene Trogone, Affen, Tukane und auch Schlangen gesehen. Tiefer im Wald wurde es wieder matschig und wir kamen erneut zu einem tollen Wasserfall.
„Noch einen knappen Kilometer, dann sind wir in Los Campesinos. „ hat uns Victor hier gesagt. Wir stiegen über ein kleines Hängebrückchen, gingen noch etwas bergauf und schon waren wir da. Der erste Eindruck war wie im Paradies und dieser sollte sich bestätigen! Die Unterkunft lag auf einer kleinen Anhöhe, von welcher ein tiefer Cañon erreichbar ist. Die andere Seite des Tals ist über eine 125 Meter lange Hängebrücke erreichbar und es fließt ein breiter Wasserfall etwa 45 Meter ins Tal.
Gleich gab es ein köstliches Mittagessen. Als wir satt waren konnten wir das Restaurant noch nicht sofort verlassen. Der Blick über das Tal war einfach zu schön… Von Zeit zu Zeit flogen immer wieder Tukane von Baum zu Baum, die surrenden Kolibris konnten nicht genug von den Blüten bekommen und ein Iguana Männchen hat gemütlich seine roten Stacheln gesonnt. Einfach Traumhaft! Den Nachmittag haben wir dann im Restaurant, auf der Hängebrücke und auf den kleinen Spazier- und Wanderwegen der Lodge verbracht. Abends sind wir dann glücklich in unser hübsches Bungalow gegangen und haben uns auf die nächsten Tage, die wir hier in Los Campesinos verbringen durften gefreut!
Fortsetzung folgt! Weiterlesen lohnt sich auch für nicht Hardcore-Wanderer, jetzt wirds nicht mehr so anstrengend und trotzdem genauso spannend und schön!
Labels:
Costa Rica,
Natur,
Nebelwald,
Regenwald,
Sukia Hike,
Trekking
Montag, Juni 18, 2012
Reisetagebuch Costa Rica Tag 6
Weiter geht es mit unserem spannenden Reisetagebuch. Wir sind bereits bei Tag 6 angelangt und dieser Tag führt uns in den Norden Costa Ricas, nahe der Grenze zu Nicaragua - ab in den Dschungel!
Am frühen
Morgen machen wir uns per "Frosch" auf um in das Grenzgebiet im
Norden Costa Ricas zu gelangen. Unser Weg führt anfangs durch besiedeltes
Gebiet mit relativ guten Straßen und so kommen wir schnell voran. Saftig grünes
Hügelland, welches man die Schweiz von Mittelamerika nennt, zieht an uns
vorüber und langsam werden die bewaldeten Abschnitte und auch die
Luftfeuchtigkeit immer stärker. Wir nähern uns dem Tropischen Nebelwald. Unser
Navi schickt uns auf immer kleinere und schlechtere Straßen. Wir fahren, mit
einigen nötigen Pausen, als nachmittags plötzlich die Straße aufhört und nur
noch ein übler Schotterweg hinein in den Dschungel führt. In Vertrauen auf
unsere Technik folgen wir der netten englischen Stimme und als es urplötzlich
finster wird sind wir mit unserem Frosch allein im Urwald und quälen uns auf
der kaum noch zu erkennenden Piste weiter. Nach Stunden des
"Blindflugs" kündigt die Stimme das kommende Ende dieser
abenteuerlichen Reise in Form von "Sie haben Ihr Ziel erreicht" an.
Doch weit und breit keine Zivilisation zu erkennen. Ich steige aus dem Wagen
und nehme auf einem gegenüberliegenden Hügel eine Bewegung eines Lichtes war.
Tatsächlich gibt uns da jemand per Taschenlampe ein Zeichen. Noch ein paar
hundert Meter mit dem Frosch über Stock und Stein und wir sind an der Pedasito
de Cielo Lodge angekommen. Freundlich werden wir vom Hausherren, ein lieber
älterer Herr, begrüßt. Zu unserer Überraschung serviert er uns als erstes ein
grandioses Essen mit welchem wir hier im Urwald wohl nie gerechnet hätten. Vom
Rumpsteak über Palmenherzen bis hin zu Erdbeeren fehlt es an nichts - und das
mitten im Dschungel. Nach dieser kulinarischen Überraschung bekommen wir
unseren Bungalow zugewiesen und sind auch hier aufs angenehmste überrascht. Ein
Holzhaus aus natürlich gefallenem Tropenholz. Kein Stamm gleicht dem Anderen
und selbst die kleine Treppe im Raum hat Stufen aus unterschiedlichen
Baumringen. Einfach Urig. Hier gehen wir gerne schlafen und in der Geborgenheit
des Hauses lauschen wir auf die Stimmen des Dschungels.
Mittwoch, Mai 30, 2012
Neue Froschart in Panama entdeckt - Vorsicht, frisch gestrichen!
Im Regenwald von Panama gibt Neuigkeiten, denn Forscher haben jetzt eine neue Froschart entdeckt. Die zierlichen Zeitgenossen sind trotz ihrer "Größe" von knapp 2cm gut im dichten Grün des Dschungels zu entdecken, denn sie leuchten in einem hellen Gelb.
Und nicht nur das... berührt man nämlich eines der Tiere, färbt es ab!! Aber keine Panik, die Farbe ist nicht giftig.
Anmerkung: Das ist übrigens nicht die entdeckte Art, von der gibt es noch keine Fotos, die wir hier verwenden dürften. Das Bild ist von unserem Kollegen Jonathan Serrano aus Costa Rica.
Der sogenannte Diasporus citrinobapheus kommt in der Bergregion Chiriquis im Westen Panamas vor und wurde nur durch Zufall entdeckt, weil die Experten vom Senckenberg Forschungsinstitut eher ungewöhnliche Paarungsrufe im Regenwald gehört hatten.
Wer sich auch einmal auf die Spuren außergewöhnlicher Amphibien und Frösche begeben will, der kommt im September einfach mit zu unserer Froschbeobachtungsreise nach Costa Rica und Panama!
Den ausführlichen Bericht findet Ihr unter anderem auf der Homepage des Stern Magazins.
Anmerkung: Das ist übrigens nicht die entdeckte Art, von der gibt es noch keine Fotos, die wir hier verwenden dürften. Das Bild ist von unserem Kollegen Jonathan Serrano aus Costa Rica.
Der sogenannte Diasporus citrinobapheus kommt in der Bergregion Chiriquis im Westen Panamas vor und wurde nur durch Zufall entdeckt, weil die Experten vom Senckenberg Forschungsinstitut eher ungewöhnliche Paarungsrufe im Regenwald gehört hatten.
Wer sich auch einmal auf die Spuren außergewöhnlicher Amphibien und Frösche begeben will, der kommt im September einfach mit zu unserer Froschbeobachtungsreise nach Costa Rica und Panama!
Den ausführlichen Bericht findet Ihr unter anderem auf der Homepage des Stern Magazins.
Dienstag, Mai 17, 2011
Verlorene Stadt in Guatemala bekommt ein Gesicht

Guatemala, El Petén
Im unberührten Regenwald von El Petén befinden sich zahlreiche Maya-Tempel. Eine der größten Maya-Stätten überhaupt, Tikal, befindet sich in diesem Departamento, zudem El Ceibal, Aguateca, Yaxhá und El Mirador, um nur einige zu nennen. Außerdem werden immer wieder weitere verborgene Maya-Städte gefunden. Ca. 35 km nördlich von Tikal im dichten Dschungel von El Petén wurde Anfang der Neunziger eine Maya-Stätte entdeckt, die allerdings so von Pflanzen überwuchert war, dass sie wie ein großer Hügel aussah. Dank einer 3-D Technologie konnte man nun unter die Dschungeldecke ‚schauen‘ und hat so entdeckt, dass es sich um eine nicht unbedeutende Maya-Stadt handelt. Auf dem Bild kann man eine etwa siebenstöckige Pyramide, einen rituellen Ballspielplatz, ein astronomisches Observatorium, zahlreiche Häuser und andere Gebilde erkennen. Die Archäologen hoffen nun, dass sie noch in diesem Sommer mit der Ausgrabung von Holtun beginnen können und wir hoffen auf weitere Neuigkeiten. Den kompletten Bericht finden Sie auf der Webseite von National Geographic. Informationen über Guatemala und unsere Reisen bekommen Sie auf der Webseite www.guatemala-reise.de
Labels:
Ausgrabungstätte,
El Petén,
Guatemala,
Maya,
Regenwald
Abonnieren
Posts (Atom)












