Posts mit dem Label Ausgrabungstätte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ausgrabungstätte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, Mai 17, 2011

Verlorene Stadt in Guatemala bekommt ein Gesicht


Guatemala, El Petén
Im unberührten Regenwald von El Petén befinden sich zahlreiche Maya-Tempel. Eine der größten Maya-Stätten überhaupt, Tikal, befindet sich in diesem Departamento, zudem El Ceibal, Aguateca, Yaxhá und El Mirador, um nur einige zu nennen. Außerdem werden immer wieder weitere verborgene Maya-Städte gefunden. Ca. 35 km nördlich von Tikal im dichten Dschungel von El Petén wurde Anfang der Neunziger eine Maya-Stätte entdeckt, die allerdings so von Pflanzen überwuchert war, dass sie wie ein großer Hügel aussah. Dank einer 3-D Technologie konnte man nun unter die Dschungeldecke ‚schauen‘ und hat so entdeckt, dass es sich um eine nicht unbedeutende Maya-Stadt handelt. Auf dem Bild kann man eine etwa siebenstöckige Pyramide, einen rituellen Ballspielplatz, ein astronomisches Observatorium, zahlreiche Häuser und andere Gebilde erkennen. Die Archäologen hoffen nun, dass sie noch in diesem Sommer mit der Ausgrabung von Holtun beginnen können und wir hoffen auf weitere Neuigkeiten. Den kompletten Bericht finden Sie auf der Webseite von National Geographic. Informationen über Guatemala und unsere Reisen bekommen Sie auf der Webseite www.guatemala-reise.de

Mittwoch, Juli 28, 2010

32 präkolumbianische Grabstätten geben Licht über einheimische Begräbnis Riten

Ein archäologisches Forschungsteam, des Nationalmuseums von Costa Rica, bestätigte gestern den Fund von 32 Grabstätten mit Überreste von mindestens 26 Personen, die in einem Wohnviertel, in der Mitte der Stadt Cartago, begraben lagen. Die Leiterin des Nationalmuseums, Patricia Fumero, beurteilte die Entdeckung als sehr bedeutsam, wegen der Quantität des archäologischen Materials, womit man weitere Informationen über die Ahnen der Costa-Ricaner herausfinden kann.

In einem Ausgrabungsgebiet von 400 m² haben die Archäologen einen Grabkomplex aufgedeckt, das von 1.100 bis 1.200 Jahre n. Chr. reicht, geformt von 32 rechteckigen Grabstätten."Das überraschendste am Bau der Grabstätten ist die Form, in der große Flusssteine und glatte Steine kombiniert wurden, um eine Struktur mit einem Entwurf in Einklang zu bekommen", erklärte die Archäologin Maritza Gutiérrez, Leiterin des Projekts. Laut Archäologin waren die Steine gewissenhaft und strukturiert mit einer spezifischen Absicht ausgearbeitet.

"Die Leichen wurden nicht direkt begraben. Der Körper stellte man ins Freie, damit dieser 'trocknete'. Sie entfernten Muskel, Gewebe und andere weiche Teile, um nur noch die Knochen begraben zu können. Grabrituale folgten, die wir noch in Einzelheiten erforschen müssen", fügte die costaricanische Archäologin hinzu. Gutiérrez erklärte, dass die Knochen zu jedem Alter gehört haben: Kinder, junge Männer und Erwachsene; obwohl man immer noch das Geschlecht nicht bestimmen kann. Noch zwei Wochen wird das Team an der Ausgrabungstätte forschen um weitere Details herauszufinden.