Im Regenwald von Panama gibt Neuigkeiten, denn Forscher haben jetzt eine neue Froschart entdeckt. Die zierlichen Zeitgenossen sind trotz ihrer "Größe" von knapp 2cm gut im dichten Grün des Dschungels zu entdecken, denn sie leuchten in einem hellen Gelb.
Und nicht nur das... berührt man nämlich eines der Tiere, färbt es ab!! Aber keine Panik, die Farbe ist nicht giftig.
Anmerkung: Das ist übrigens nicht die entdeckte Art, von der gibt es noch keine Fotos, die wir hier verwenden dürften. Das Bild ist von unserem Kollegen Jonathan Serrano aus Costa Rica.
Der sogenannte Diasporus citrinobapheus kommt in der Bergregion Chiriquis im Westen Panamas vor und wurde nur durch Zufall entdeckt, weil die Experten vom Senckenberg Forschungsinstitut eher ungewöhnliche Paarungsrufe im Regenwald gehört hatten.
Wer sich auch einmal auf die Spuren außergewöhnlicher Amphibien und Frösche begeben will, der kommt im September einfach mit zu unserer Froschbeobachtungsreise nach Costa Rica und Panama!
Den ausführlichen Bericht findet Ihr unter anderem auf der Homepage des Stern Magazins.
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Mittwoch, Mai 30, 2012
Dienstag, Januar 17, 2012
Klimawandel sorgt für Froschsterben in Mittelamerika
Costa Rica/Panama
Die bunten Pfeilgiftfrösche haben schon lange nicht mehr nur ihr natürlichen Feinde zum Gegner, denn die größte Bedrohung stellen wie für so viele Tiere und Pflanzen mittlerweile der Mensch und sein Umweltverhalten dar.
Mehr als 30% aller Amphibien weltweit stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten und das liegt vor allem am Klimawandel, der zunehmenden Landgewinnung durch Menschenhand sowie einer Pilzerkrankung, die den Fröschen in den letzten Jahren zunehmend zu schaffen macht.

Copyright by Jonathan Serrano
Forscher des Frankfurter Forschungszentrum Biodiversität und Klima haben nun im weltweiten Vergleich herausgefunden, dass ausgerechnet auch noch die artenreichsten Gebiete dem größten Risiko ausgesetzt sind und sagen unter anderem auch für Mittelamerika den stärksten klimawandelbedingten Rückgang voraus. Sie fordern daher ein stärkeres Engagement in der Naturschutzforschung und im praktischen Naturschutz für die stark bedrohte Tierart.
Wer sich den Lebensraum dieser bedrohten Amphibien und die Tiere selbst einmal ansehen möchte, kann dies auf unserer Froschbeobachtungstour im September nach Costa Rica und Panama tun.
Selbstverständlich ist bei dieser Reise ein fachkundiger Naturreiseleiter dabei, der darauf achtet, dass die Tiere nicht unnötig gestört werden. Er erklärt außerdem ihre Lebensweise und die Bedingungen, die die Tiere zum Überleben benötigen und es werden sich mit Sicherheit auch einige schöne Fotomotive ergeben.
Die bunten Pfeilgiftfrösche haben schon lange nicht mehr nur ihr natürlichen Feinde zum Gegner, denn die größte Bedrohung stellen wie für so viele Tiere und Pflanzen mittlerweile der Mensch und sein Umweltverhalten dar.
Mehr als 30% aller Amphibien weltweit stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten und das liegt vor allem am Klimawandel, der zunehmenden Landgewinnung durch Menschenhand sowie einer Pilzerkrankung, die den Fröschen in den letzten Jahren zunehmend zu schaffen macht.
Copyright by Jonathan Serrano
Forscher des Frankfurter Forschungszentrum Biodiversität und Klima haben nun im weltweiten Vergleich herausgefunden, dass ausgerechnet auch noch die artenreichsten Gebiete dem größten Risiko ausgesetzt sind und sagen unter anderem auch für Mittelamerika den stärksten klimawandelbedingten Rückgang voraus. Sie fordern daher ein stärkeres Engagement in der Naturschutzforschung und im praktischen Naturschutz für die stark bedrohte Tierart.
Wer sich den Lebensraum dieser bedrohten Amphibien und die Tiere selbst einmal ansehen möchte, kann dies auf unserer Froschbeobachtungstour im September nach Costa Rica und Panama tun.
Selbstverständlich ist bei dieser Reise ein fachkundiger Naturreiseleiter dabei, der darauf achtet, dass die Tiere nicht unnötig gestört werden. Er erklärt außerdem ihre Lebensweise und die Bedingungen, die die Tiere zum Überleben benötigen und es werden sich mit Sicherheit auch einige schöne Fotomotive ergeben.
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