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Dienstag, April 22, 2014

Anekdoten aus 20 Jahre travel-to-nature - Teil 1

Ballrechten-Dottingen, 22.4.2014

Im Internet liest man ja heutzutage viel über Fehler und Peinlichkeiten, die sich Reiseveranstalter erlauben. Aber lasst mich nach 20 Jahren auch mal ein paar besonders schöne Geschichten berichten, die sich unsere Gäste erlaubt haben. Über die meisten der Geschichten ist bereits ein Dschungel des Vergessens gewachsen, von daher denke ich, dass ich niemandem auf die Füße trete, wenn ja, bitte ich an dieser Stelle schon mal um Verzeihung:

Landung in San José
Es war morgens um 4 Uhr, mindestens schon 10 Jahre her, als das Notrufhandy bei mir klingelte: "Wo ist denn unser Mietwagen? Der Mietwagen sollte doch am Flughafenausgang warten. Aber da steht niemand!" Ich wie immer optimistisch: "Keine Sorge, das habe ich gleich". Ich habe dann gleich in Costa Rica angerufen, aber der Chauffeur hat ordnungsgemäß gewartet, nur war kein Kunde da! Nach endlosem Hin und Her kam aber letztlich heraus, dass die Kunden Ihren Flug nach San José in U.S.A.  anstatt San José in COSTA RICA gebucht hatten. Das kommt davon, wenn man seine Flüge schnell im Internet bucht :-)

Feinkost-Käfer
Bei einer unserer allerersten Reisegruppen nach Costa Rica war ein älterer Herr dabei, der sich immer auffällig fern der Gruppe aufhielt. Unser damaliger Reiseleiter Paul Valenciano rief mich daraufhin an (es gab noch keine E-Mail), er hätte den Mann beobachtet, wie er Käfer aufspießt einsammelt und *schluck* aufisst!! Wir haben den Käfersammler ermahnt, das bitte sein zu lassen, doch diesen hat das scheinbar nicht gejuckt, worauf wir ihm die Reise noch vor Ort gekündigt haben. Das erste und letzte Mal in meiner Laufbahn haben wir jemanden rausgeworfen. Würde ich aber heute wieder genau so machen.


Die deutschen Schlamper
Eine Kundin fragte unseren Gruppen-Chauffeur, es war 1997, was er denn von deutschen Reisegästen so hielte? Eduardo antwortete, er bewundere die Zurückhaltung der Deutschen, wie gut sie sich mit der Natur auskennen, wie sehr sie sich bemühen, wenigstens ein paar Worte Spanisch zu sprechen u.s.w.. Doch die Kundin war hartnäckig und wollte wissen, was denn an den Deutschen nerve? "Also, die Deutschen müssen ein großes Wasserproblem zu Hause haben, denn sie sind sehr sparsam mit Wasser, außerdem scheint es wenig zum Anziehen zu geben". Die Kundin hakte nach, wollte es wissen. Dann wurde Eduardo langsam deutlicher...:"Niemand in der Welt duscht so wenig, wie die Deutschen! Wir Ticos duschen dreimal am Tag, wenn es heiß ist und es ist eine Unverschämtheit, wie die Deutschen in costa-ricanischen Restaurants rumrennen! Ins Restaurant mit schmutzigen Hosen? Sowas geht gar nicht, wie die Hippies in den 70er Jahren seid ihr hier unterwegs..." Er redete sich in Rage - huiuiui. Aber seitdem war die gesamte Reisegruppe am Abendessen frisch geduscht, sauber angezogen und gekämmt! Aber Hallo!

Es gibt noch so viele schöne Geschichten. Denn wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächsten 20 Jahre mit travel-to-nature. Die allerallermeisten unserer mehr als 30.000 Gäste sind einsame Spitze!

Herzlichen Gruß,
Euer Rainer
Das muss so im Jahr 2000 gewesen sein

Mittwoch, Mai 15, 2013

Nah dran am Gast..

 von Rainer Stoll (Geschäftsführer travel-to-nature und birdingtours)
Hier leite ich eine Vogelbeobachtergruppe (Mai 2013)

Feedbackfragebögen sind gut, keine Frage, Facebookumfragen sind auch gut und gut sind auch statistische Daten von Tourismusinstituten. Ich finde auch Umfragen in Newslettern gut und ich schaue mir auch viele davon an. Kein Thema!

Meine Reisegruppe Nordindien/Nepal Februar 2013


Aber mindestens einmal im Jahr nehme ich mir die Zeit und begleite eine unserer Gruppen auf einer Reise. Manchmal als gewöhnlicher Teilnehmer, manchmal als Reiseleiter. Bei Familienreisen sind meine Kinder und meine Frau dabei, bei Vogelbeobachterreisen bin ich meistens alleine mit der Gruppe auf Tour. Warum mache ich das? Ganz einfach:
Es gibt keine bessere Möglichkeit, das Image seiner Firma ungeschminkt und ungefiltert zu erfahren. Ich erlebe die Veränderungen im Gästeverhalten direkt und unmittelbar und ich bekomme Verbesserungsvorschläge aus erster Hand. Bei langen Wanderungen zum Beispiel wird viel erzählt, welche Reisen man schon gemacht hat, wo die Stärken und Schwächen der eigenen Firma und der Mitbewerber liegen.
Und ich möchte nicht verschweigen, dass manchmal auch Internas erzählt werden, die man in Umfragen nicht erfahren würde. 

Wir testen eine Familienreise (August 2010, Galápagos)

Ein weiterer Vorteil ist die Optimierung der Reise, an der man teilnimmt. Das unmittelbare und spontane Empfinden der Gäste, wenn sie in einem Hotel ankommen, ist wichtig. Wie kommen die Gäste mit dem Reiseleiter zurecht? Was sind Stärken und Schwächen eines Tourguides und kann man die Schwächen beheben? Wie sind die Transfers? Kann man die Route verbessern? Die Gäste unserer Reisen sind oft sehr reiseerfahren, die sagen mir direkt ins Gesicht, was sie von dem Ausflug, dem Hotel oder dem Guide halten, was ihnen gefällt und was verbessert werden kann oder was einfach jetzt schon ziemlich genial ist. Und meistens sieht so eine Reise nach meinem Besuch schon ein bisschen anders aus, das kann ich gerne zugeben Ich möchte mich bei all meinen Gästen an dieser Stelle für die tolle Hilfe bedanken. Viele davon sind ja inzwischen gute Bekannte geworden.

Das alles sind enorme Vorteile gegenüber anonymen Umfragen und deshalb kann ich jedem Reiseveranstalter oder Produktmanager nur empfehlen: Bleibt nah dran am Gast!

Ach ja:  Es macht natürlich auch Spaß, neben dem Bürojob mal wieder rauszukommen. 

Euer Rainer

P.S. Ihr könnt euch gerne bei mir melden, wenn Ihr Interesse habt, an solchen Pilotreisen teilzunehmen.Dazu sollte man aber wissen, daß bei Piloteisen auch mal was schiefgehen kann, dass die Hotels nicht perfekt sind oder das eine oder andere Unvorhergesehene passiert. Da gibt´s dann auch kein Geld zurück, dafür sind Pilotreisen günstiger. 

Donnerstag, September 06, 2012

Malaysia: Urlaub im Langhaus Annah Rais

Kuching, Malaysia, 20.8.2012

Während unserer Pilotreise "Teens on Tour Malaysia" machten wir zwei Tage lang Station in einem Langhaus auf Borneo. Und wider Erwarten wurde das einer der Höhepunkte unserer dreiwöchign Reise. Wir kamen in einem Homestay-Projekt unter, das heißt, alle Gäste wohnten bei Einheimischen, die solange bei Verwandten untergekommen waren. Die Unterkünfte waren sehr sauber, natürlich auch sehr einfach, aber jeder war zufrieden. Die Teens schliefen fast alle zusammen in einem Raum und machten es sich auf Matratzen gemütlich, die meisten der Eltern kamen in richtigen Betten unter. 

Alle lauschen dem Geschichtenerzähler
Unser Gastgeber, Herr Ringin, hat eine unglaublich schöne Art, Geschichten zu erzählen. Wir lauschten ihm gerne bei seinen Vorträgen über das Leben in einem Langhaus. 

Herr Ringin erklärt unser Essen

Natürlich ist die traditionelle Küche ein wichtiger Bestandteil des Aufenthaltes. So gut wie alles wird aus Bambus gemacht und es wird auch in Bambusstäben gekocht und der Ofen wird mit Bambusrohr geheizt. Bambushühnchen ist wirklich unglaublich lecker!

Der legendäre Adlertanz

Am Abend gab es dann eine traditionelle Tanzaufführung. Spätestens beim "Adlertanz" hielt es niemanden mehr auf den Stühlen. Mich sieht man hier als 2ter von rechts, der wohl imposanteste Adler im Langhaus :-)

Elisa spielt auf traditionellen Instrumenten

Die musikalisch Begeisterten unter uns durften dann anschliessen noch die Instrumente Sarawaks ausprobieren.

Kochen im Bambusrohr

Als Ausflugsziele standen bei uns eine Fahrt auf dem Bambusfloss auf dem Programm und ein ca. 4 stündiges Dschungeltrekking zu einem traumhaft schönen Wasserfall. 

Wir waren alle restlos begeistert und der Aufenthalt in einem Langhaus und dieser Programmpunkt wird sicher auch in den nächsten Jahren im Programm bleiben.

Die Reise könnt Ihr hier buchen: Teens on Tour Borneo und Malaysia

Viel Spaß!

Rainer

Freitag, Juli 27, 2012

Tiger, Tempel, Taj Mahal

Kamelsafari in Indien


Ballrechten, 27.7.2012

Als wir die Pilotreise "Tiger, Tempel, Taj Mahal" geplant hatten, war das hauptsächliche Ziel eigentlich, Tiger in freier Wildbahn zu beobachten. Eigentlich so nebenbei haben wir dann die Chambal-Safari und das Taj Mahal mitgenommen - zum Glück wie ich heute sagen muss, denn das sind zwei Plätze auf der Erde, wo man eigentlich wirklich mal gewesen sein sollte, wenn man gerne reist.

Das Taj Mahal nimmt Dich gefangen von der ersten bis zur letzten Sekunde. Du läufst durch dieses Tor und stehst urplötzlich vor einem atemberaubenden Monument ausserordentlicher Schönheit, das eigentlich nur so in Indien entstehen konnte. Uns hat es allesamt die Sprache verschlagen und ehrfürchtig näherten wir uns dem Mausoleum und stellten erstaunt fest, dass es auch aus der Nähe sensationell schön ist.


In der Chambal Safari Lodge fühlt man sich dagegen fast verlassen, wenn man die Menschenmassen in Indien gewöhnt ist. Dafür gibt es hier eine Artenvielfalt zu bestaunen, die seinesgleichen sucht. Die Besitzer der Lodge, Ram Pratap Singh, ist ein Umweltschützer der ersten Stuinde und er kämpft für die Tierwelt vor Ort. Nicht zuletzt deswegen findet man direkt auf der Lodge seltene Tiere wie Flughunde und seltene Eulen, Reptilien und wunderschöne Schmettelinge. Die Zimmer sind richtig schön in die Natur eingefügt. Genial ist das Kameltrekking und die Bootstouren, wo ihr die superseltenen Gangesgaviale und Süßwasserdelfine sehen könnt (und auch fast ganz sicher sehen werdet!)

Die Reise hat viele Höhepunkte, zum Beispiel besucht ihr einen leibhaftigen Maharadja, ihr geht auf Tigersafaris u.s.w., aber denkt an mich, wenn ihr in Agra und in der Chambal-Lodge seid, das werdet Ihr nicht vergessen, versprochen!

Hier eine kleine Diashow aus Chambal


Namasté!

Rainer




Montag, Dezember 05, 2011

Fussballer reisen nach Costa Rica

San José, 05.12.11




Es war irgendwann im Jahr 2004 als Rainer Stoll einen damals 23jährigen Costaricaner mit ins Training brachte. Das war nichts Außergewöhnliches, bei Rainer sind öfters mal Gäste aus fremden Ländern zu Gast, die mit ins Training zu den Alten Herren kommen. Aber Alvaro haben wir gleich in unser Herz geschlossen und seitdem hat er immer bei uns „Alten“ mittrainiert, bis er so gut war, dass er in der Zweiten Mannschaft spielen konnte. Alvaro hat damals als Aushilfe bei travel-to-nature gearbeitet, er sprach kaum deutsch, machte dann aber eine Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann und arbeitet sich bei travel-to-nature zu einem der besten Mitarbeiter hoch. Irgendwann nach 5 Jahren (und 5 kalten Wintern) in Deutschland, entschloss er sich, mit seiner Frau Katja, (auch bei travel-to-nature beschäftigt) nach Costa Rica zurückzukehren und irgendwann am Stammtisch nach dem Training entstand dann die Idee, Alvaro zu besuchen. Rainer und Alvaro haben also eine Reise ausgearbeitet, ins Internet gestellt und im Rahmen eines Diaabends vorgestellt. Und zu unserer großen Überraschung fanden sich schnell 33 Leute aus Ballrechten-Dottingen und Umgebung, die an der Reise teilnehmen wollten. Und am 26.10.2011 war es dann soweit und wir flogen nach Costa Rica, einem großen Abenteuer entgegen. Und das war es dann auch, wir wanderten bei strömenden, aber warmen Regen 60 Meter auf Hängebrücken über dem Regenwald, wir besuchten Kaffeplantagen und lernten die Herstellung von Schokolade kennen. Wir pflanzten unsere eigene kleine Baumschule, wanderten steile Hänge hinab zu tosenden Wasserfällen und hangelten uns 90 Meter hoch an Seilen über den Urwald (Canopy-Tour). Wir nahem die Herausforderung Rafting an und stürzten uns ins Wildwasser und wir machten viele tolle Tierbeobachtungen von Krokodilen, Kaimanen, Affen und Giftschlangen. An der Karibik fingen wir (fast) meterlange Barracudas oder schnorchelten mit Stachelrochen und Doktorfischen um die Wette. Was aber besonders im Gedächtnis bleiben wird sind der Besuch einer kleinen Dorfschule, wo wir rührend empfangen wurden und wo man für uns tanzte und kochte und da war noch das Fußballspiel – wieder mal bei strömenden Regen – bei dem uns Horst Babel (65) nicht nur taktisch perfekt eingestellt hat, sondern uns auch als Spieler unterstützt hat. Es war eine außergewöhnliche Reise, wir hatten viel Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung, schliefen mal in einfachen, mal in luxuriösen Hotels, immer von Einheimischen betrieben, genauso wie wir nur in costaricanischen Restaurants und Kneipen gegessen haben. Besonders Lob geht an Alvaro und Jonathan, unseren beiden Ticos und ihrem Team von Busfahrern, die sich perfekt um uns gekümmert haben und die uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen haben. Es war fast so, als ob jeder Gast seinen eigenen Reiseleiter hat. Und das Bier hat auch sehr lecker geschmeckt.
Am 11.11.11 um 11:11 Uhr waren wir alle wieder zuhause, um viele neue Erfahrungen reicher. Und wer weiß, vielleicht gehen wir mal wieder nach Costa Rica?


Wenn Sie selbst mal mit einer Reisegruppe nach Costa Rica wollen, bitte senden Sie ein Mail direkt an rainer ät traveltonature punkt de. Oder rufen Sie mich an. Die Kontaktinfos finden Sie auf unserer Webseite http://www.costa-rica.com

Vielen Dank! 


Mittwoch, August 17, 2011

Rainer und die Leoparden

Ballrechten, 17.08.2011

Aus Teens on Tour - Südafrika 2011

Liebe Leser, viele Leute fragen mich, warum ich mich über das Leopardenfoto so gefreut habe. Das ist eine lange Geschichte, die ich verkürzt hier widergeben will:

Im Jahr 2006 war ich das erste mal im südlichen Afrika. Wir hatten uns vorher das Buch "Mammals of Southafrica" gekauft, das uns als eine Art Checkliste diente. Wir hatten bereits 25 Säugetierarten auf der Listen, einzig der Leopard fehlte noch. Auf einer Jeepsafari hörten wir plötzlich, daß an einer entfernten Stelle auf Makutsi ein Leopard entdeckt wurde. Also rasten wir in Höllentempo zu der Stelle. Blöderweise sahen wir unsterwegs eine seltene Geierart, die ich unbedingt fotografieren musste (bin ja auch noch birdwatcher), meine Kinder waren "not amused" und forderten mich zur Eile auf. Als wir beim Leoparden ankamen, war ich der einzige mit Fernglas und der Leo weit weg. Meine Frau Conni sah ihn als erstes und riss mir das Glas aus der Hand, anschliessend beobachteten meine Kinder Elisa und Paul den Leo und als Paul fertig war, sagte er "jetzt ist er weg".

Natürlich war das der einzige Leopard während der ganzen Reise. Pech gehabt! Sehr ärgerlich.

2007 waren wir dann drei Wochen in Namibia. Ich sah drei Wochen lang angestrengt aus dem Safaribus, wir sahen 51 Säugetierarten (!) aber keinen Leo. Am letzten Tag hielten wir in der Etoschapfanne an einer Tankstelle und der Typ, der im Auto hinter uns fuhr kam an und fuchtelte wie wild mit den Armen. Direkt HINTER untserem Safaribus war ein Leopard mir zwei Jungen über die Strasse gelaufen. Er hat uns tolle Fotos gezeigt, der Trottel. Ich hätte ihn erwürgen wollen!

Wir sahen viele Spuren vom Leopard, einmal hörten wir ihn sogar des nachts einen Pavian killen. Aber sehen konnten wir keinen. Pech gehabt, sehr ärgerlich.

Jetzt war ich das dritte Mal im südlichen Afrika und wir hatten 10 (!) Safaris auf Makutsi gebucht, aber wir verpassten den Leopard jedesmal sehr knapp. Wir fanden frische Spuren, aber keinen Leo. Ich setzte ein Lösegeld auf den Leoparden aus. Wir sahen Hyänen, Servale und afrikanische Wildkatzen, aber keinen Leo. Trotz aller Anstrengungen sah ich mein Leopardenfell davonschwimmen.

Als ich dann endlich, nach weiteren gefühlten 25 Safaris und einer langen Verfolgungsjagd in der Nacht endlich einen Leoparden in freier Wildbahn sah, da schlug mein Herz doch etwas schneller als sonst. Der Guide hat sich über ein schönes Trinkgeld freuen dürfen und das Lösegeld setzen wir an der Bar um, so ist es in Südafrika üblich.

Am nächsten Morgen fuhren wir gemütlich und ohne Leoparden-Stress durch den Krügerpark und ein weiterer Leopard kreuzt gemächlich unseren Weg. Das hätt´s dann auch nicht gebraucht..

Aus Teens on Tour - Südafrika 2011

Habe ich schon erzählt, dass ich noch keinen Jaguar gesehen habe?



Donnerstag, März 17, 2011

Rätseltier März 2011

Ballrechten, März 2011

Lösung Rätsel Februar 2011:

Das war knifflig! Gefragt war, von welchem Flughafen wir in diesem Video gestartet waren. Rätselflughafen Februar 2011
Es war der Flughafen in Quito, Ecuador. Das haben immerhin 67 Teilnehmer gewusst und den letzten Kaffee hat gewonnen dschingderassabummtäterää: Florian Rotzinger aus Weissnichtwoher! Bitte schick´ uns Deine Adresse, Florian! Glückwunsch!

Und jetzt zur März-Frage:

Was ist denn das?



a) Bartrobbe
b) Ringelrobbe
c) Walross
d) Seekuh
e) Seeleopard

Antworten wie immer bis 31.03. an rainer (ät) traveltonature.de. Diesesmal verlose ich einen Costa Rica Kalender, der auch nächstes Jahr noch gültig ist.
Wer das Tier mal live und in Farbe sehen will, dem sei unserre Tochterfirma birdingtours angeraten. Zur Spitzbergen-Reise

Donnerstag, Juni 10, 2010

Warum eigentlich Vogelbeobachtung


Ballrechten, Deutschland

Ich werde immer wieder gefragt, was eigentlich an dieser Vogelbeobachtung so besonders ist. Die Antwort ist einfach: Es ist eine Sucht. Einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören. So geht es fast allen "Birdern" auf der Welt. Man braucht nur ein gutes(!) Fernglas, einen Notizblock und ein Bestimmungsbuch und schon kann es losgehen. Es gibt kaum einen Flecken auf der Erde, wo man keine Vögel findet. Man kann die gefiederten Freunde im eigenen Garten beobachten, auf dem täglichen Spazierweg, in der näheren Umgebung und auf Reisen. Manche legen sich Checklisten zu (die nennt man dann twitcher), manche freune sich einfach an der Natur. Es hat was Meditatives, stundenlang an einem Schilfrand zu sitzen, um die Stimme des Schilfrohrsängers kennen zu lernen. Überhaupt die Vogelstimmen!! Das ist die größte Herausforderung. Es gibt CD´s und DVD´s, es gibt Vogelstimmentrainer als Apps und vieles andere technische Rüstzeug mehr. Aber letztendlich muss man raus in die Natur und üben. Jedes Jahr sagen wir 5 Stimmen kennenlernen.

Es ist ein unglaublich beruhigendes, entspannendes und gesundes Hobby, nix für Athleten, dazu stehen wir Birder viel zu viel rum. Ich habe mich schon erwischt, daß ich bei einem Fussballspiel mehr auf einen Pirol am Spiefeldrand gehört habe, als auf das Spiel zu achten. Aber es gibt auch Hochgebirgsvögel, bei denen man ein paar Stunden bergauf wandern muss, um sie zu Gesicht zu bekommen. Ohne Fleiß, kein Preis.

Am schönsten aber ist das Beobachten in Gesellschaft. Gemeinsam mit Freunden einen Tag lang ein interessantes Gebiet beobachten oder auf einer Birdingtour ein paar Tage mit Gleichgesinnten fachsimpeln, das ist es, was für mich den Reiz ausmacht. Einen seltenen Vogel tagelang zu suchen, um ihn dann doch nicht zu finden :-)

Wenn Sie sich für die Vogelbeobachtung interessieren, empfehle ich folgendes Buch für Einsteiger: Grundkurs Vogelbestimmung

Das Buch ist u.a. von meinen beiden Freunden Thomas Griesohn-Pflieger und Christoph Moning geschrieben worden, die ich beide sehr schätze und die für unsere Partnerfirma birdingtours auch Reisen entwickeln und leiten. Beide haben schon mehrere Bücher über Vogelbeobachtung auf den Markt gebracht.

Vielleicht habe ich Ihnen ja Lust auf das Hobby Vogelbeobachtung (oder neudeutsch "birdwatching") gemacht? Na dann kommen Sie doch einfach mal mit raus!

Herzlichen Gruss

Rainer

P.S. Auf dem Foto oben ist der Göttervogel, der Quetzal abgebildet.

Dienstag, Januar 19, 2010

Birdwatching in Costa Rica - Juwelen des Dschungels

Costa Rica

Als ich 1990 das erste mal durch Costa Rica reiste, habe ich keinen Gedanken an Vogelbeobachtung verschwendet. Erst als ich Paul Valenciano traf, der überall sein Fernglas und Bestimmungsbuch mithatte, hat mich das Fieber gepackt. Von den über 850 Arten, die es in Costa Rica gibt, habe ich jetzt knapp 300 Arten schon gesehen. Welche Vielfalt es an Vögeln gibt, haben unser Reiseleiter und Freund Jonathan Serrano, der Busfahrer Alberto Sanchez und ich in einer Bildergalerie anschaulich gemacht.

Costa Rica Birdwatching



Klicken Sie auch auf unsere Vogelbeobachtungsreise nach Costa Rica, zu den "Juwelen des Dschungels

Mittwoch, Dezember 16, 2009

Franken mal richtig!


Burgbernheim, Mittelfranken

Wer mal mit mir eine richtig nette Reise mit vielen kulinarischen Höhepunkten und wunderschönen Naturerlebnissen machen will, dem sei meine Reise nach Burgbernheim empfohlen.

Wir werden Franken von seiner schönsten Seite kennen lernen, in lauschigen Biergärten sitzen, durch lichte Mischwälder wandern und viele seltene Tierchen beobachten.

Vor allem für Leute, die vor lauter Arbeit noch immer kein Hobby haben, ist diese Tour wie geschaffen, denn ich werde Sie in die Hobbyornithologie einweisen. Woran unterscheidet man eine Blaumeise von einer Kohlmeise, den Buntsprecht vom Mittelspecht, wo findet man Grünspechte und wie sucht man nach Eulen im Wald. Wenn Sie also ein Hobby suchen, das entspannt und dem Sie überall auf der Welt nachgehen können (Sie brauchen nur ein gutes Fernglas und ein Bestimmungsbuch), wenn Sie gerne fränkisch essen und auch mal gerne ein Bier oder einen Wein trinken, dann melden Sie sich an. Das wird sicher wieder eine lustige Reise mit mir.

Ich freue mich schon auf die Tour! Kommen Sie mir raus! Es sind nur noch 7 Plätze frei.

Rainer

Mittwoch, Dezember 02, 2009

Links, die keiner braucht


Ballrechten

Damit ihr wißt, mit wem ihr es zu tun habt, klickt auf folgenden Link:

Ein wahrer Held!

Danke!

Rainer :-)

Freitag, September 11, 2009

Ecocentro Danaus








Costa Rica, La Fortuna

Alle unsere Reisegruppen besuchen das von travel-to-nature gesponserte Ökoprojekt "Ecocentro Danaus". Aus dem ehemaligen Acker ist inzwischen ein imposantes und viel besuchtes Ökozentrum geworden, wo unzählige Tier und Pflanzenarten Unterschlupf gefunden haben. Darunter Faultiere, Opossums, Agutis, Fledermäuse unzählige Vöge, Kaimane, Basilisken u.v.m.
Gestern war in Costa Rica "Tag des Kindes", so durfte ich dabei sein, wie eine Grupope von Kindern aus einer kleinen Schule aus den Bergen das Ökoprojekt besuchte und erste Schritte unternahm zu verstehen, wie wichtig der Schutz der Natur ist. Die Begeisterung war genial, ich habe den Vormittag mit den Kindern sehr genossen. Wir werden solche Projekte weiter unterstützen. Das i-Tüpfelchen war natürlich das Faultier mit dem Baby!

Pura Vida

Rainer

Zur Webseite vom Ecocentro geht es hier: http://www.ecocentrodanaus.com/

Samstag, September 05, 2009

rainer in costa rica teil 1



costa rica, la fortuna
wollte mich nur mal kurz aus costa rica melden. die reisegruppe (20 journalistinnen und reisebuerokollegen) sind jetzt nach süden und ich bin gestern mit dem mietwagen nach la fortuna in unsere casa Luna lodge gefahren. wir (paul und ich) haben dann noch unsere baumscschule besucht und direkt nach dem abendessen musste ich dem jetlag tribut zollen. dafür war ich heute um 05:30h fit zum birdwatchen.
jetzt lecker gallo pinto con huevos verspeisen, dann ab in den pool und um 9 uhr meeting mit mapache. heute abend dann wm-qualifikationsspiel costa rica
gegen mexiko. das wird ein heisser tanz.

pura vida
rainer
p.s. kleinschrift weil das jetzt alles aus meinem handy getippt wurde)