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Dienstag, Oktober 29, 2013

travel-to-nature? For Family Reisen? Birdingtours? Was ist das eigentlich?

Ballrechten

Nachdem es in den letzten Jahren immer wieder zu Veränderungen in unserer Unternehmensstruktur gab, wollen wir Sie mit diesem Blog über unsere Struktur informieren:

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Die travel-to-nature GmbH ist Spezialist für Reisen nach Mittelamerika, hier finden Sie natürlich auch immer noch die Familienreisen nach Mittelamerika (Kuba, Mexiko, Costa Rica und Dom Rep), aber nicht mehr die übrigen Familienreisen, die haben wir ausgegliedert. 
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Die For Family Reisen GmbH ist Spezialist für Familienreisen weltweit. Auf dieser Webseite finden Sie alle Familienreisen, auch die von travel-to-nature. 
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Die birdingtours GmbH ist Spezialist für Vogelbeobachtungsreisen weltweit. Schwerpunkt der Reisen liegt auf Deutschland und Europa. Wir veranstalten Vogelbeobachtungsreisen für Anfänger, Fortgeschrittene und für Spezialisten. 
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Alle drei Firmen arbeiten punktuell zusammen, sind aber rechtlich und wirtschaftlich getrennt. Alle drei Firmen haben sich auf Nischen im Tourismus spezialisiert und sind absolute Kenner. Das war auch der Grund für die Trennung der Firmen. Jede Firma soll sich auf seinem Markt bewähren und wachsen. Bis jetzt ist das auch gut gelungen. 

Montag, April 15, 2013

Fernglastipp für Naturbeobachter

Ballrechten


Immer wieder fragen mich unsere Gäste, ob ich nicht einen Tipp für ein gutes, bezahlbares Fernglas hätte. Natürlich gibt es da im Preis nach oben kaum Grenzen, aber jetzt habe ich ein Fernglas in Händen, das ich im Preis vernünftig finde und gerne weiterempfehlen werde.

Das Minox BL 8x44 – ein fast ideales Fernglas für Naturreisende!
Auch für Gelegenheits-Naturbeobachter ist ein Fernglas unentbehrlich. Es muss nicht gleich ein Hocheistungsfernglas sein, aber ordentliche optische Leistung, gute Handhabung und eine solide Verarbeitung, die ein langes Leben garantiert, sollten Voraussetzungen sein, wenn man sich einen „Feldstecher“ zulegt. Die BL-Reihe von MINOX ist mittlerweile gut eingeführt und gilt als Reihe qualitativ hochwertiger Mittelklasseferngläser für Naturbeobachter. Die Reihe bildet im Minox-Fernglasangebot ein stabiles Mittelfeld. Für Vogelbeobachter eignet sich besonders das BL 8 x44.
  • Es ist leicht, sodass man es gerne mitnimmt und lange ermüdungsfrei beobachten kann.
  • Die achtfache Vergrößerung ist für die Beobachtung von Tieren und beim Spazierengehen ideal. Jede Vergrößerung mehr bedeutet mehr Bildunruhe, mehr Zittern.
  • Und der Objektivdurchmesser von 44 mm erlaubt eine schlanke und leichte Bauweise – mehr Lichtstärke kann das Auge eines Durchschnittsbeobachters ohnehin nicht aufnehmen.
  • Gut gebrauchen kann man bei der Tierbeobachtung hingegen ein weites Gesichtsfeld, dieses Fernglas hat eines!

Das BL liegt gut in der Hand, die beiden Brücken, statt einer großen, erlaubten einen ergonomisch Durchgriff und machten das Glas zudem zusätzlich und spürbar leicht. Etwa 740 Gramm bringt es nur auf die Waage. Eine Füllung des Fernglas-Inneren mit Stickstoff verhindert das Beschlagen der Glasflächen selbst bei starken Temperaturschwankungen.
Wichtig für Brillenträger: Die Augenmuscheln lassen sich gut anpassen und durch die verlängerte Austrittspupille bleibt das gesamte Sehfeld ohne Abschattungen auch beim Tragen einer Brille überschaubar.
Auch die optische Qualität überzeugt: Lästige Farbsäume sind bei diesem Glas kein Thema, die Randunschärfen sind geringer als bei vergleichbaren Ferngläsern. Abbildungsqualität und Tiefenschärfe sind für diese Preisklasse sehr gut. Zur Grundausstattung des Glases gehört neben einem Neopren-Trageriemen mit gutem Tragekomfort auch eine Fernglashülle. Mit dabei sind des weiteren Objektiv- und Okulardeckel zum Schutz der Linsen.
Wer als Vogelgucker ein Glas zum Naturbeobachten sucht, ist mit dem MINOX BL 8x44 zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis gut bedient. Die Naheinstellung von 2,5 Metern erlaubt auch das bequeme Beobachten von Schmetterlingen, Orchideen oder Libellen. Selbst das Bestimmen von Pflanzen ohne zu Bücken ist dadurch möglich!
Das Glas kostet um die 500 Euro.

Mittwoch, Dezember 21, 2011

Nicaragua für Vogelliebhaber


Nicaragua, Granada

Einer unsere Tourguides in Nicaragua berichtet, dass er, gemeinsam mit einer Reisegruppe, beim Besuch des Vulkans Mombacho einen männlichen Tuberkel-Hokko (ein tropischer Hühnervogel) gesichtet hat. Der Vogel spazierte am Boden entlang bis er die kleine Gruppe entdeckte. Daraufhin ist er in einen der Bäume gehüpft und hat ca. 10 min Signale von sich gegeben und die anderen Vögel gewarnt. In der letzten Zeit sind häufiger Tuberkel-Hokkos im Nationalpark Mombacho gesichtet worden und man hofft nun, dass sich diese Vögel wieder in dieser geschützten Zone ansiedeln.

Montag, November 21, 2011

Neuer Field Guide für Costa Rica

Ballrechten, 21.11.2011

Bisher war ich immer der Meinung, es sei besser, sich für jede Gattung der Wildtiere in Costa Rica einen eigenen Field Guide zu kaufen. Aber jetzt war ich wieder mal in Costa Rica unterwegs und habe den neuen Field Guide "The Wildlife of Costa Rica" benutzt und muss sagen: Das hat was!

Der Fieldguide von Fiona A. Reid, Twan Leenders, Jim Zook und Robert Dean hat viele Vorzüge. Der größte Vorteil: Man muss nicht mehr so viel Bücher durch den Dschungel schleppen. Der Field Guide hat ca. 270 Seiten und ist folgendermassen aufgebaut:

1) Säugetiere
2) Vögel
3) Reptilien
4) Amphibien
5) Gliederfüßer (Spinnen, Insekten u.s.w.)

Auf Pflanzen wird aus Platzgründen richtigerweise verzichtet. 

Es ist also von jedem was dabei. Die gängigsten und wichtigsten Arten sind gut strukturiert zu finden. Und wer von uns unterscheidet schon 150 Fledermausarten, wie es im Buch "Mammals of Costa Rica geschieht? Es genügt also, die bekanntesten 10 Fledermäuse im Buch zu finden, wenn man kein absoluter Fledermausfreak ist.

Was ich vermisse, sind die Verbreitungskarten, die hätten sicher noch irgendwie reingepaßt. Vielleicht bei der nächsten Auflage?

Fazit: Für Spezialisten wie Ornithologen oder Herpetologen sind sicher nach wie vor die Klassiker "Birds of Costa Rica" oder "Amphibians of Costa Rica" ein Nonplusultra. Für Reisegäste, die keine Spezialisten sind oder werden wollen, ist der Fieldguide "The Wildlife of Costa Rica" ein wunderbares Buch, um mehr über die Tiere Costa Ricas zu erfahren. Absolute Kaufempfehlung, Der Fieldguide ist in leicht verständlichem Englisch geschrieben. Es wäre toll, wenn wir den auch mal auf Deutsch haben könnten. Wer übersetzt?

Er kann bei Amazon bestellt werden. Viel Spaß mit dem Buch!

Rainer

Donnerstag, Juli 01, 2010

Expeditionsreise nach Spitzbergen

Fotos: R. Stoll und Sven Achtermann

Norwegen, Spitzbergen,

Vom 20.06. bis 28.06.2010 war ich mit birdingtours auf einer Expeditionsreise nach Spitzbergen. Zusammen mit zwölf Vogelbegeisterten haben wir die M.S. Stockholm - ein wunderschönes Schiff - gechartert und uns auf den Weg ins ewige Eis gemacht. Es war meine erste Schiffsreise, dementsprechend groß die Aufregung. Ich teilte mir mit dem Ornihologen und Reiseleiter Sven Achtermann die Kajüte. 3,4 m² mussten uns reichen, als Reiseleiter hat man nicht so viel Komfort zu erwarten wie unsere Gäste.
Ich will jetzt nicht die ganze Reise beschreiben, dazu gibt es unser Fotowebalbum, aber ich würde gerne ein paar kritsiche Infos zur aktuellen Situation in der Arktis geben:

Gletscher: Die Gletscher sehen grandios aus, aber sie schmelzen weg wie Butter in der Sonne. Man sieht überall abgeschliffene Berge, hier müssen bis vor kurzem noch Gletscher existiert haben.

 vorher - nachher










Eisbären: Wir hatten das seltene und große Glück, eine Stelle zu finden, wo ein toter Wal im Wasser lag. Hier tummelten sich bis zu zehn Eisbären, was eine sehr große Seltenheit ist. Aber auch hier gibt es Anzeichen von größeren Problemen: Von den zweijährigen Eisbären war einer verletzt. Ein Zeichen dafür, dass sie von größeren Bären angegriffen wurden. Kanibalismus ist bei Eisbären keine Seltenheit, vor allem, wenn es wenig Futter gibt. Eine Eisbärin mit ihrem diesjährigen Jungen war in realtiv schlechtem Zustand und sah unterernährt aus (Bild links). Auf unserer weiteren Reise waren lediglich ein weit entfernter Eisbär und Eisbärspuren zu finden, weiterere Eisbären zeigten sich aber nicht mehr. Von der vorangegangen Tour wurde berichtet, daß an zwei verschiedenen Stellen Eisbären mit einem und zwei Jungen gesichtet wurden.In den letzten Jahren kam es schon ab und zu vor, dass überhaupt keine Bären gesichtet wurden.



Robben: Wir haben auf der ganzen Reise leider nur sehr vereinzelte Bartrobben gesehen. Und wir waren sehr weit im Norden, um sie zu suchen, wir haben zwei Tage lang das Packeis abgefahren, den typischen Lebensraum der Bart- oder Ringelrobbe. Und damit auch Lebensraum der Eisbären, die wir dort eigentlich sicher sehen hätten müssen. Ich muss aber auch dazu sagen, dass bei der Reise vor uns ungefähr 10 000 Ringelrobben gesichtet wurden. Unsere Fahrt ist da also sicher nicht repräsentativ. Satteltobben kommen in dem Gebiet, das wir befahren haben, nicht vor.




Walross: Das Walross ist eine eigene Robbenfamilie. Hier ist ein eindeutiger Aufwärtstrend zu beobachten. Wir sahen an allen relevanten Stellen Walrosse. Insgesamt sicher 300 Tiere. Eine sehr schöne und positive Entwicklung, wenn man bedenkt, daß die Tiere hier oben ausgestorben waren. Es gibt inzwischen sogar wieder Jungtiere auf Spitzbergen. Die Futtersituation scheint sehr gut und die Jagd ist strikt verboten.




Vögel: Auch das war sehr ermutigend. Wir haben alle Arten entdeckt, die dort zu erwarten waren: Elfenbeinmöwe, Prachteiderente, Schwalbenmöwe, Thorshühnchen um nur die interessantesten Arten zu nennen. Die Entwicklung der Papageitaucher bleibt abzuwarten, diese Vogelart hat das Problem, daß die kleinen Sandaale mit dem wärmeren Wasser nicht zurecht kommen. Die Papageitaucher fangen jetzt größere Fische, aber die Jungen können diese nicht schlucken und verhungern vor ihrem Futter. Wir haben aber überdurchschnittlich viele Papageitaucher gesehen. Bei der Anzahl an versierten Vogelbeobachtern aber auch kein Wunder. Denen entgeht kein Vogel.

Wale: Haben wir leider nicht gesehen, das war aber auch nicht zu erwarten, denn zu der Jahreszeit sind dort wegen des kalten Wassers noch keine Wale zu sehen. Wale kommen erste Anfang Juli in Spitzbergen an.

Landsäugetiere: Wir haben alle dort vorkommenden Landsäugetiere gesehen. Polarfuchs mehrmals, Rentiere ebenfalls mehrmals und in großer Zahl und auch sehr nah. Hier scheint es keine Probleme zu geben.


Umweltschutz: Da habe ich nach dieser Reise inzwischen sehr großes Vertrauen in die norwegische Regierung. Die sogenannten "Sysselmänner" achten strikt auf die Einhaltung der strengen Schutzbestimmungen. So darf man bestimmte Inseln nicht betreten, die Kulturdenkmäler nicht berühren, keine Pflanzen, Steine, Knochen ausführen, man muss einen Mindestabstand zu den Tieren und Gletschern einhalten u.s.w.

Fazit: Es war eine fantastische Reise durch ein wunderschönes Land. Menschenleere, unberührte Natur, klare Luft, kalbende Gletscher und eine faszinierende Tierwelt. Aber diese Welt ist bedroht, da darf man seine Augen nicht verschließen und muss die Situation weiter beobachten. Das Problem stellt sich wie überall: Tourismus ist zu einem gewissen Teil mit verantwortlich an der Erderwärmung und somit an den Problemen der Arktis. Auf der anderen Seite ist Naturtourismus eine wichtige Einnahmequelle der Bewohner. Ohne diese Einnahmequelle gäbe es auch keinen Schutz der Tiere und die Eisbären wären vielleicht längst ausgerottet, so wie es die Wale dort schon einmal waren.

Vorschau:
In 2011 haben Sie die Möglichkeit, auf einem Segelschiff mit uns auf die Bäreninsel zu fahren (Reisepreis ca. 4000 Euro). Und 2012 werden wir versuchen, noch einmal die M.S. Stockholm zu chartern und Sven Achtermann als Guide anzuheuern. Wenn Sie an dieser exklusiven Reise Interesse haben, können Sie sich gerne schon mal vormerken lassen. Der Gesamtreisepreis wird bei ca. 6000 Euro liegen. Weitere Infos bei rainer@birdingtours.de

Donnerstag, Juni 10, 2010

Warum eigentlich Vogelbeobachtung


Ballrechten, Deutschland

Ich werde immer wieder gefragt, was eigentlich an dieser Vogelbeobachtung so besonders ist. Die Antwort ist einfach: Es ist eine Sucht. Einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören. So geht es fast allen "Birdern" auf der Welt. Man braucht nur ein gutes(!) Fernglas, einen Notizblock und ein Bestimmungsbuch und schon kann es losgehen. Es gibt kaum einen Flecken auf der Erde, wo man keine Vögel findet. Man kann die gefiederten Freunde im eigenen Garten beobachten, auf dem täglichen Spazierweg, in der näheren Umgebung und auf Reisen. Manche legen sich Checklisten zu (die nennt man dann twitcher), manche freune sich einfach an der Natur. Es hat was Meditatives, stundenlang an einem Schilfrand zu sitzen, um die Stimme des Schilfrohrsängers kennen zu lernen. Überhaupt die Vogelstimmen!! Das ist die größte Herausforderung. Es gibt CD´s und DVD´s, es gibt Vogelstimmentrainer als Apps und vieles andere technische Rüstzeug mehr. Aber letztendlich muss man raus in die Natur und üben. Jedes Jahr sagen wir 5 Stimmen kennenlernen.

Es ist ein unglaublich beruhigendes, entspannendes und gesundes Hobby, nix für Athleten, dazu stehen wir Birder viel zu viel rum. Ich habe mich schon erwischt, daß ich bei einem Fussballspiel mehr auf einen Pirol am Spiefeldrand gehört habe, als auf das Spiel zu achten. Aber es gibt auch Hochgebirgsvögel, bei denen man ein paar Stunden bergauf wandern muss, um sie zu Gesicht zu bekommen. Ohne Fleiß, kein Preis.

Am schönsten aber ist das Beobachten in Gesellschaft. Gemeinsam mit Freunden einen Tag lang ein interessantes Gebiet beobachten oder auf einer Birdingtour ein paar Tage mit Gleichgesinnten fachsimpeln, das ist es, was für mich den Reiz ausmacht. Einen seltenen Vogel tagelang zu suchen, um ihn dann doch nicht zu finden :-)

Wenn Sie sich für die Vogelbeobachtung interessieren, empfehle ich folgendes Buch für Einsteiger: Grundkurs Vogelbestimmung

Das Buch ist u.a. von meinen beiden Freunden Thomas Griesohn-Pflieger und Christoph Moning geschrieben worden, die ich beide sehr schätze und die für unsere Partnerfirma birdingtours auch Reisen entwickeln und leiten. Beide haben schon mehrere Bücher über Vogelbeobachtung auf den Markt gebracht.

Vielleicht habe ich Ihnen ja Lust auf das Hobby Vogelbeobachtung (oder neudeutsch "birdwatching") gemacht? Na dann kommen Sie doch einfach mal mit raus!

Herzlichen Gruss

Rainer

P.S. Auf dem Foto oben ist der Göttervogel, der Quetzal abgebildet.

Montag, Januar 25, 2010

Birdingtours in Lübeck

Deutschland, Lübeck

Unser birdingtours-Reiseleiter Chris Engelhardt schreibt uns direkt aus Lübeck:

"Hallo Ihr Lieben !

Da wir bekanntlich dort wohnen, wo andere Urlaub machen, haben wir's diesmal anders gemacht und eine birdingtours-Reisegruppe nach Lübeck und an die Lübecker Bucht geführt. Bei Tagestemperaturen von minus 7 bis minus 14 Grad erlebten die 12 hochmotivierten und ingesamt begeisterten Teilnehmer Birdwatching diesmal unter verschärften Bedingungen. Das Eis hat hier derzeit die völlig weiße Landschaft fest im Griff - trotzdem gelangen tolle Beobachtungen von Nandus, Rebhühnern und Feldlerchen auf Schneefeldern, von Großen Brachvögeln, Sanderlingen, Knutt und Strandpieper "on Ice", von weißen Singschwänen im Schnee, von Kornweihe, Raufußbussard und Rotmilan, die die unendlich scheinenden Schneeflächen nach Nahrung absuchten. Auf der bis gestern noch weitgehend eisfreien Ostsee fanden wir Trauer- und Eisenten, leider nur wenigen glückte ein Blick auf einen ständig tauchenden Prachttaucher. Und fest vermummt ließen wir's bei den eiskalten Naturbeobachtungen nicht bewenden, sondern uns anschließend auch noch zwei Stunden fachkundig durch die Lübecker Altstadt führen. Nur ein einziges Mal mußten die Reiseteilnehmer unseren Bus aus einer "Eisfalle" freischieben, was die insgesamt gute Stimmung weiter beflügelte. Am gefährlichsten waren noch die Lübecker Straßen, auf denen inzwischen überall eine dicke, betonharte Eisschicht liegt, die das Gehen-und Fahren! - zu einem Abenteuer machte!"



Dienstag, Januar 19, 2010

Birdwatching in Costa Rica - Juwelen des Dschungels

Costa Rica

Als ich 1990 das erste mal durch Costa Rica reiste, habe ich keinen Gedanken an Vogelbeobachtung verschwendet. Erst als ich Paul Valenciano traf, der überall sein Fernglas und Bestimmungsbuch mithatte, hat mich das Fieber gepackt. Von den über 850 Arten, die es in Costa Rica gibt, habe ich jetzt knapp 300 Arten schon gesehen. Welche Vielfalt es an Vögeln gibt, haben unser Reiseleiter und Freund Jonathan Serrano, der Busfahrer Alberto Sanchez und ich in einer Bildergalerie anschaulich gemacht.

Costa Rica Birdwatching



Klicken Sie auch auf unsere Vogelbeobachtungsreise nach Costa Rica, zu den "Juwelen des Dschungels

Mittwoch, August 26, 2009

Vogelbeobachtung am Katinger Watt


Deutschland, Katinger Watt

Reiseleiter Chris (birdingtours) schreibt vom Wattenmeer:

" Einige Foto-Impressionen der letzten Tage:
- Leuchtturm Westerhever
- Stare mit Weitblick
- Chris’ bei typischer Vogelgucker-Reiseleitertätigkeit
- Lachmöwen im Watt
- Zwei vertraute Odinshühnchen am Hauke-Haien-Koog
- vorüberfliegender Sichelstrandläufer (einer von hunderten natürlich)
- rastender Flußuferläufer (einer von noch mehr hunderten)
- immer noch fliegen Distelfalter überall… auch am Rotklee auf Hallig Hooge

Eine schöne "Wattwoche" geht zu Ende. Durchgängig gutes Wetter, eine super nette Gruppe, viel Spaß, frische Luft, Natur - und jede Menge tolle Vögel. Ein paar Eindrücke von gestern nachmittag und heute:
- Der Beltringharder Koog mit Lüttmoorsiel und Salzwasserbiotop bei Kaiserwetter und Wind
- Die Arlau bei Arlau Schleuse
- Rastende Rauchschwalbe
- zwei Portraits von Bekassinen, nahe am Hide im Katinger Watt
- drei Naturgucker aus meiner Gruppe werden etwas müde...
- die Löffelente mit dem breiten Löffelschnabel
- hungrige Rauchschwalbenjunge

Ab morgen nachmittag werde ich wieder im Büro sein (Andrea ist gestern schon vorgefahren), und ab Samstag beginnt eine neue, vielleicht ebenso spannende und vogelreiche "Fehmarn-Woche".

Bilder vom Katinger Watt gibt es hier: http://picasaweb.google.de/birdingtours/ChrisEngelhardtOnTour#

Liebe Grüße

Chris und Andrea