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Dienstag, Januar 21, 2014

Lauras Abenteuer rund um La Fortuna

Ein Bericht von Laura Schulte, Praktikantin in Costa Rica

Ich hoffe, ich habe Sie mit meinem letzten Artikel für spannende Ausflüge im Norden Costa Ricas begeistern können. Wenn Sie noch mehr erfahren wollen, was man im Costa Rica Urlaub so alles unternehmen kann, dann sind Sie hier genau richtig! Nach dem türkisfarbenen Río Celeste und dem Wasserfall in La Fortuna geht es direkt nass weiter…

Wildwasserrafting auf dem Río Sarapiquí
Der Name des in La Fortuna beheimateten Adrenalinabenteuer-Veranstalter Desafío (dt. „Herausforderung“) sagt bereits alles: Trotz keinerlei Erfahrung, jedoch auf Rat von Bekannten hatte ich mich für das Wildwasserrafting der Klassen 3-4 auf dem Fluss Sarapiquí weiter im Nordosten des Landes entschieden. Nach zwei unterhaltsamen Stunden Busfahrt mit gratis WiFi und witzigen „Guides“ sowie der Aufrüstung unserer Schlauchboote steche ich gegen 10 Uhr mit meinem Paddel dann in See – ähm, Fluss. Jedes Boot wird mit maximal 5 Personen inklusive erfahrenem Guide besetzt. Anschließend geht es gut 3 Stunden den Fluss hinunter. Unser Guide Jorge steuert uns mit „left“, „right“, „go“ und „stop“ durch die Stromschnellen und nach jedem gemeisterten Hindernis feuern wir uns mit einem inbrünstigen Pura Vida inklusive Paddelschlag erneut an (nass waren wir bereits nach dem ersten Strudel).


Auf halber Strecke macht unsere 5-Boot-Flotte eine Pause, wir essen Ananas und Wassermelone und überwinden beim  Klippenspringen weitere Ängste. Einmalig! Es ist ein wahnsinniges Gefühl in der „Waschmaschine“ auf dem Fluss dich mit dem Boot zu drehen, gegen Strömungen anzukämpfen, das Gleichgewicht zu halten – schade, als es dann schon wieder vorbei ist! Anschließend geht’s unter die Dusche, Handtücher werden gestellt und der Ausflug endet mit einem typisch costaricanischen Mittagessen. Mit trockenen Sachen und einer CD voll guter Fotos geht es dann wieder zurück zum Hotel – klasse!
Ökozentrum Danaus
Auch bei verregnetem Wetter kann dieser 3 Hektar große Sekundärwald mit einer beachtlichen Artenvielfalt aufwarten: Über 150 verschiedenen Vogelarten, Säugetieren wie dem Faultier, Aguti oder Eichhörnchen, Kaimanen, Rotaugenlaubfröschen sowie einer bunten Flora (Helikonien, Orchideen, Medizingarten, Baumschule) bietet er hier einen natürlichen Lebensraum. Unser Guide Gabriel – ausgestattet mit Fernglas und Vogelkundebuch – klärt uns auf einer knapp zweistündigen Tour über all das auf, was uns vor die Linse kommt. Besonders beeindruckend ist der Schmetterlingsgarten, in dem wir eine Vielzahl an Schmetterlingen in allen möglichen Farbvarianten beobachten können und so einiges über die Aufzucht der schillernden Larven lernen. Lassen Sie sich von den Bildern inspirieren! 


Übrigens: Dieses Projekt wurde zum Großteil von travel-to-nature mit aufgezogen, deutsche Freiwillige absolvieren hier einen ökologischen Freiwilligendienst – werden auch Sie Schutzherr und übernehmen Sie eine m²-Partnerschaft.
 Schokoladen-Tour
Wenn auch Sie der süße Typ sind, dann ist eine Schokoladen-Tour genau das Richtige für Sie. Hier werden Sie mit auf den Weg von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade genommen. Sehen Sie die kleinen Kakaobäume wachsen, riechen Sie an frischen Vanilleschoten (Wussten Sie, dass der größte Abnehmer Coca Cola ist?) und probieren Sie sich durch alle Stufen der Schokoladenproduktion. Angefangen mit dem süß-fruchtigen Fruchtfleisch der Kakao-Frucht, über die wirklich bitteren Kakaobohnen (welche übrigens mithilfe der menschlichen Mundbakterien fertilisiert werden) bis hin zu von der Schale befreitem, gemahlenen Kakaopulver – packen Sie ruhig auch selbst mit an! Anschließend können Sie die wildesten Geschmackskombinationen mit flüssigem Kakao ausprobieren – wie wäre es mit Zitronengras, Hibiskus oder sogar schwarzem Pfeffer? Vielleicht entdecken Sie ja den nächsten belgischen Spitzen-Chocolatier in sich. Mit einem gestillten Appetit auf Süße, neuem Wissen und einer Überraschung werden Sie mit einem Lächeln das Paradies verlassen.
Wanderung im Arenal Nationalpark
Als „Muss“ für das Arenal-Gebiet tituliert so mancher eine von Ecoterra organisierte Wanderung auf einem der drei Hauptpfade des Nationalparks Arenal. Aufgrund einer offensichtlichen Artenarmut hat mich diese Tour allerdings ziemlich enttäuscht. In dem 12 Hektar großen Areal haben zahlreiche Touristen vor allem die Fauna zurückgedrängt und so sind wildschweinartige Tiere im Unterholz das einzig Aufregende. Sicherlich lerne ich einiges über die Geschichte des Vulkans mit seinen zwei Kratern  und habe bei gutem Wetter auch einen tollen Blick auf den Arenal-See, dies ist dann allerdings auch schon alles. Daher möchte ich Ihnen eher die Tour „Vulkan Arenal per Boot“ empfehlen, bei der man eine Vielzahl von Wassertieren begegnet und ein herrliches Panorama des Vulkans genießen kann.


Vulkan Arenal per Boot 
Im Hotel Casa Luna werden wir von unserem Guide Alan abgeholt und er erklärt uns unterwegs auf Spanisch Dinge am Wegesrand. Nach 30 Minuten haben wir bereits den Bootsanleger erreicht, von dem es aus mit Wasserflasche und Kamera aufs Boot geht. In der kommenden Stunde werden wir über den Arenal-See geschippert. Dieser künstlich angelegte See, um Wasserenergie zu gewinnen, ist nach dem Lago Nicaragua der zweitgrößte See in Zentralamerika. Einige Wassertiere wie ein Fischreiher im Sturzflug bekommen wir bei einer luftigen Brise zu sehen; das unumstrittene Highlight ist aber sicher ein gut unter der Wasseroberfläche getarnter Kaiman im Schilfgras, der uns mit seiner Körperlänge sicherlich überragen würde. Anschließend offenbart sich der Vulkan von seiner zuletzt 2010 aktiven Seite aus wie ein einsamer Berg vor uns. Auch aus mehreren hundert Metern Entfernung kann man die ausgetrockneten Lava-Spuren eindrucksvoll erkennen. Wir haben heute das Glück, die Vulkanspitze fast unbedeckt sehen zu können. Viel hat nicht mehr gefehlt.


Anschließend wandern wir vom Ufer aus über einen einsamen Pfad mit einigen Blickwinkeln auf den ruhigen See und eine kleine, grüne Schlange sowie ein Ameisenbär passieren unseren Weg. Wir verweilen ein bisschen und bekommen spannende Fakten zum Vulkan geliefert. Am Ende angekommen wartet schon unserer Fahrer und bringt uns zum Nationalparkeingang am Fuße des Vulkans. Bei einem Picknick mit süßer Ananas und erfrischender Wassermelone genießen wir vom Aussichtspunkt eine abschließende herrliche Sicht auf den Namensgeber dieser Region.
Das war es nun erst einmal wieder von mir. Demnächst geht es weiter mit den nächsten Ausflugs- oder besser gesagt Entspannungstipps. Vielleicht sehen wir uns ja vorher noch hier am Vulkan Arenal? Ich würde mich freuen!

Donnerstag, Oktober 25, 2012


 Auf den Spuren des Rotaugenlaubfrosches...
...bei der Costa Rica Pur im Dezember


Die meisten von Euch wissen sicherlich, dass Costa Rica ein wahres Paradies für alle Tier- und Naturfreunde ist. Nicht nur tagsüber können einige Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden, Costa Rica beheimatet auch zahlreiche nachtaktive Tierarten. 

Deshalb haben wir uns einen besonderen Zusatz für unsere Costa Rica Pur Gruppenreise überlegt. Zu Terminen 01.12.12 und 15.12.12 findet anstatt der normalen Entdeckungstour im Ecocentro Danaus eine Tour in der Dämmerung statt. Denn am Abend verändert sich die die Stimmung im Regenwald und es gibt nachtaktive Tiere, wie z. B. den bekannten „travel-to-nature Rotaugenlaubfrosch“, zu entdecken. Im Anschluss erwartet Euch ein leckeres, landestypisches Essen im Restaurant des Ecocentros. 




Zusätzlich können wir ab sofort alle Costa Rica Pur Gruppenreisen bereits ab vier Personen garantiert durchführen!

Mittwoch, Juni 02, 2010

Neuer Bewohner im Ecocentro Danaus

Costa Rica, La Fortuna de San Carlos

Im Ecocentro Danaus in La Fortuna, über das wir hier ja schon öfter berichtet haben, gibt es wieder einmal einen interessanten, neuen Bewohner: in der letzten Zeit wurde hier an der kleinen Lagune im Herzen des Projektes ein Speerreiher gesichtet. Meistens lässt er sich am frühen Morgen oder am Nachmittag blicken.


Das Besondere daran ist, dass die Tiere eigentlich nicht in der Region am Arenal verbreitet sind. Sie sind vom Aussterben bedroht und sind gesetzlich geschützt. Der Garza Agamia Agami oder auch „Garza pechicastaña“ lebt an schattigen Flüssen oder Sümpfen im Feuchtwald und stolziert nur durch flache Gewässer.
Sein rundes Nest baut er aus dünnen Zweigen auf eine Art „Plattform“ in ein bis drei Metern über dem Wasser. Speerreiher brüten von Juni bis September und legen meist nur zwei, selten drei grün-bläuliche Eier. Oft bilden Sie auch kleine Kolonien mit anderen Reiherarten.

Auf dem Speiseplan stehen kleine Fische, Frösche und Eidechsen.


Für alle, die dieses schöne Tier beobachten und vor die Linse bekommen möchten, gibt es Touren zu verschiedenen Tageszeiten im Ecocentro Danaus. Geführte Tages- und Nachttouren können Sie auch bei Ecoterra Costa Rica/Mapache Tours in der Casa Luna Lodge buchen.

Dienstag, Januar 26, 2010

Erste Bilder vom Ecocentro Danaus (Costa Rica)

Costa Rica, La Fortuna

Wie schon vor einiger Zeit beschrieben, sind wir von travel-to-nature Sponsor einer biologischen Bestandsaufnahme im Ecocentro Danaus. Heute haben wir die ersten Bilder bekommen, die wir Ihnen gerne zeigen.



Unsere Freunde aus Costa Rica werden die Tiere jetzt noch bestimmen und´weitere Aufnahmen machen, die wir hier veröffentlichen. Wenn Sie wollen, können Sie geren bei der Bestimmungsarbeit helfen.

Donnerstag, Dezember 24, 2009

Ecocentro Danaus


La Fortuna, Costa Rica

Schon seit vielen Jahren ist travel-to-nature Hauptsponsor des Ecocentro Danaus in der Nähe von La Fortuna am Vulkan Arenal. Ich kann mich gut erinnern, als wir mit dem Projekt von Quesada nach La Fortuna umgezogen sind. Damals war das Gelände eine Kuhwiese. Heute wuchert hier überall Dschungel, der Balsa-Baum ist mehr als 15m hoch, die Schmetterlingsfarm und das Froschzuchtzentrum sind allseits beliebte Zufluchtstätten für seltene Tierarten. Kaimane haben sich angesiedelt, der Kahnschnabel brütet hier und immer noch werden Baumsetzlinge einheimscher Baumarten gezüchtet. Unsere Reisegruppen bezahlen alle 5 USD pro Person, so daß sich das Projekt fast alleine trägt.

Jetzt soll mal wieder eine Bestandaufnahme gemacht werden: Welche Vogelarten leben hier, welche Arten brüten, wieviele Säugetierarten halten sich auf, wieviele Reptilien und Amphibien.

travel-to-nature sponsert dieses Projekt jetzt mit 1000 USD und wird das Ergebnis Ende nächsten Jahres präsentieren.

Freitag, September 11, 2009

Ecocentro Danaus








Costa Rica, La Fortuna

Alle unsere Reisegruppen besuchen das von travel-to-nature gesponserte Ökoprojekt "Ecocentro Danaus". Aus dem ehemaligen Acker ist inzwischen ein imposantes und viel besuchtes Ökozentrum geworden, wo unzählige Tier und Pflanzenarten Unterschlupf gefunden haben. Darunter Faultiere, Opossums, Agutis, Fledermäuse unzählige Vöge, Kaimane, Basilisken u.v.m.
Gestern war in Costa Rica "Tag des Kindes", so durfte ich dabei sein, wie eine Grupope von Kindern aus einer kleinen Schule aus den Bergen das Ökoprojekt besuchte und erste Schritte unternahm zu verstehen, wie wichtig der Schutz der Natur ist. Die Begeisterung war genial, ich habe den Vormittag mit den Kindern sehr genossen. Wir werden solche Projekte weiter unterstützen. Das i-Tüpfelchen war natürlich das Faultier mit dem Baby!

Pura Vida

Rainer

Zur Webseite vom Ecocentro geht es hier: http://www.ecocentrodanaus.com/