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Dienstag, März 04, 2014

Hotel Casa Luna & Spa, Costa Rica - Teil 1: Die Planung

La Fortuna, San Carlos, Costa Rica

Ich möchte Euch heute mal kurz unser Partnerhotel Casa Luna & Spa in Costa Rica vorstellen. Das Hotel wurde von Paul Valenciano Herrera geplant und gebaut. Das Hotel entstand auf einer Pferdeweide, die schon seit mehr als 20 Jahren nicht mehr bewaldet war. Außerhalb der Gefahrenzone des Vulkans und auf der inaktiven Seite - das war Paul sehr wichtig.

Das Haus im Hintergrund existiert immer noch..

Beim Bau des Hotels wurden natürliche Materialien verwendet, das Abwassersystem funktioniert durch eine eigenes Klärsystem und es wurde nur energie- und platzsparende Bauweise eingesetzt. Nicht immer einfach, diese Vorgaben mit den costaricnischen Wettereigenschaften zu vereinbaren. Die hohe Luftfeuchtigkeit und teilweise heftiger Regen wollen in Costa Rica gut überdacht sein. 

Während der Bauphase


Paul hat das Hotel so konzipiert, dass der naheliegende Bach oben "angezapft" wird, das Wasser fließt dann durch die gesamte Hotelanlage und durch ein ausgeklügeltes System von Bächen und Teichen dann wieder sauber und ohne Verschmutzung zurück in den Bach. Diese Bäche und Teiche schaffen ein angenehmes Klima, bilden ein perfektes Ökosystem für viele Tier- und Pflanzenarten und sind z.B. wichtig für viele Froscharten oder sogar seltene Tierarten wie den Fischotter. Der Vulkanblick sollte von jedem Zimmer aus möglich sein - ohne störende Bauwerke im Blickfeld zu haben. Das ist übrigens sehr gut gelungen. 


Der Vulkan vom Hotel aus gesehen - im Vordergrund der Pool. 


Paul hat viele Rückzugsmöglichkeiten für Tiere und Menschen geschaffen, was einge Gäste sicher gerne nutzen ist das Spa direkt am Dschngelfluß oder die Hängematten am Bach. Im nächsten Blog werde ich die Entwicklung des Hotels zeigen. 

Die Webseite des Hotels finden Sie hier: http://www.casalunahotel.com (hier finden Sie auch einige Videos des Hotels) oder auf unserer Webseite hier: http://www.costa-rica.com/hotel/casa-luna-hotel-and-spa/

Demnächst mehr über das Hotel Casa Luna & Spa

Euer 

Rainer




Freitag, Januar 17, 2014

Ausflüge um La Fortuna in Costa Rica


Ein Bericht von Laura Schulte, Praktikantin in Costa Rica 

Unterwegs zum Río Celeste 
Früh am Morgen hat uns unser heutiger Guide Jody vom Hotel abgeholt und wir sind ins Gebiet des Tenorio-Vulkans aufgebrochen. Unterwegs haben wir bei den Malekus Halt gemacht - einer Indigenen-Gemeinde bestehend aus leider nur noch 600 Mitgliedern. Hier lernten wir einiges über die Traditionen der Gemeinde und konnten die Handwerkskunst bewundern. Weiter ging es noch zwei Stunden im Bus bis wir schließlich am Río Celeste, dem himmelblauen Fluss, ankamen. Wir unternahmen eine vierstündige Wanderung, die uns Stufen hinauf und wieder hinab führte. Nach etwa der Hälfte der Strecke erreichten wir einen Aussichtspunkt: dieser bietet eigentlich einen fantastischen Blick auf den mächtigen Vulkan Tenorio – doch an dem Tag unserer Tour war es leider neblig und wir konnten den Vulkan nicht in seiner ganzen Pracht erkennen.



So haben wir mit Erdnüssen und costa-ricanischen Nüssen eine Weile verschnauft und uns wieder auf den Weg gemacht, denn das Ziel hatten wir noch nicht erreicht. Immer wieder hören wir Brüllaffen und bestaunen exotische Pflanzen. Nach einem erneuten Marsch haben wir schließlich unser Ziel erreicht und wir kamen zu der Stelle, an der der Fluss seine blaue Farbe erhält. Durch die chemische Reaktion, die dem Fluss dieses himmelblau verleiht, roch es hier ziemlich streng und wir machten uns schnell auf den weiteren Weg. Nach dieser anstrengenden und wunderbaren Wanderung hatten wir uns ein leckeres Mittagessen wirklich verdient!
  • Den Río Celeste kann man bei der Gruppenreise "Costa Rica Pur" oder bei einem individuellen Ausflug besuchen. 
Wasserfall in La Fortuna
Ein anderer Ausflug, den ich in Costa Rica unternommen habe, war ein Besuch des mächtigen Wasserfalls in La Fortuna. Etwa 30 Minuten stapften wir vom Ort aus durch den Wald und schon können wir die mächtigen Wassermassen hören, ehe wir sie in die Tiefe stürzen sehen. Mit einer Eintrittsgebühr von US$ 10 unterstützten wir Umweltprojekte der Gegend und durften dann die etwa 500 Stufen hinab zum Wasser steigen. Wer mutig ist, kann sich hier mit der Strömung des Wasserfalls anlegen und im Wasser um seine Position kämpfen. Wer sich etwas gemächlicher in die Fluten stürzen will, für den gibt es auch ein Becken einige Meter vom Wasserfall entfernt. Ein Spaß für die ganze Familie!
 
  • Den Wasserfall in La Fortuna kann gut man als Ausflug in die Costa Rica Reise einbauen, da es nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt. 
Ich freu mich sehr auf die kommenden Wochen in Costa Rica und in der kommenden Woche fängt mein Praktikum bei dem Aufforstungsprogramm La Tigra an! Da bin ich gespannt drauf! Und an den Wochenenden werden sicher wieder Ausflüge in die einmalige Landschaft stattfinden!

Mittwoch, Juni 02, 2010

Neuer Bewohner im Ecocentro Danaus

Costa Rica, La Fortuna de San Carlos

Im Ecocentro Danaus in La Fortuna, über das wir hier ja schon öfter berichtet haben, gibt es wieder einmal einen interessanten, neuen Bewohner: in der letzten Zeit wurde hier an der kleinen Lagune im Herzen des Projektes ein Speerreiher gesichtet. Meistens lässt er sich am frühen Morgen oder am Nachmittag blicken.


Das Besondere daran ist, dass die Tiere eigentlich nicht in der Region am Arenal verbreitet sind. Sie sind vom Aussterben bedroht und sind gesetzlich geschützt. Der Garza Agamia Agami oder auch „Garza pechicastaña“ lebt an schattigen Flüssen oder Sümpfen im Feuchtwald und stolziert nur durch flache Gewässer.
Sein rundes Nest baut er aus dünnen Zweigen auf eine Art „Plattform“ in ein bis drei Metern über dem Wasser. Speerreiher brüten von Juni bis September und legen meist nur zwei, selten drei grün-bläuliche Eier. Oft bilden Sie auch kleine Kolonien mit anderen Reiherarten.

Auf dem Speiseplan stehen kleine Fische, Frösche und Eidechsen.


Für alle, die dieses schöne Tier beobachten und vor die Linse bekommen möchten, gibt es Touren zu verschiedenen Tageszeiten im Ecocentro Danaus. Geführte Tages- und Nachttouren können Sie auch bei Ecoterra Costa Rica/Mapache Tours in der Casa Luna Lodge buchen.

Donnerstag, März 18, 2010

Costa Rica - ein Erfahrungsbericht Teil 1

Ballrechten, Deutschland

Vier Monate Costa Rica – vier Monate PURA VIDA!

Im Oktober 2009 habe ich mich aufgemacht das kleine Land Costa Rica im Zentrum Mittelamerikas zu entdecken.

Bis zu meinem Abflug wusste ich nicht viel über Costa Rica, eigentlich nur das, was in den gängigen Reiseführern steht und was doch mehr oder weniger nur für Touristen zusammengestellt wird. Ich jedoch sollte ja nicht nur zum Reisen nach Costa Rica, sondern auch zum Arbeiten und Leben… nach einem langen Flug und einem Transfer im Shuttlebus nach La Fortuna de San Carlos, bekam ich von meinen Kollegen aus der Casa Luna Lodge erst einmal etwas zu essen – eine typisch costa-ricanische Suppe (sorry liebe Hobbyköche, aber den Namen habe ich leider vergessen). Die klare Suppe besteht aus einer klaren Gemüsebrühe mit großen Gemüsestücken wie Kochbanane, Yucca, Kartoffel, Mais sowie ein Stück gekochtes Rindfleisch und Reis. Und dieses Gericht sollte nicht das einzige bleiben, was ich während meines Aufenthaltes genießen durfte, denn ich hatte das große Glück bei meiner Arbeitskollegin, einer waschechten Tica, zu wohnen, die außerdem noch eine hervorragende Köchin ist.

Mein Vorsatz war es auch, auf jeden Fall alles, was die einheimische Küche zu bieten hat, zu probieren und diesen Vorsatz habe ich auch bis zu Letzt eingehalten. Enttäuscht wurde ich nicht – im Gegenteil: es gab nichts, was ich absolut gar nicht mochte. Nur die Sopa Negra trifft nicht ganz meine Geschmacksrichtung, denn es ist eine Suppe aus schwarzen Bohnen mit Reis und einem ganzen gekochten Ei. Alles andere war immer sehr lecker – Ceviche (in Essig eingelegter Fisch), Gallo pinto (Reis mit schwarzen Bohnen und wechselnde Beilagen wie Spiegeleier, Rühreier, Tortillas, Natilla = Sour cream, frittierten Bananen), Casado (Reis, Bohnen, kleiner Salat und Fisch, Hühnchen oder Eier), Tortillas, Nachos mit Fleisch und überbackenem Käse und vieles mehr. Je nach Region gibt es natürlich auch frische Meeresfrüchte, saftige Steaks und süße Früchte. Und es setzen sich auch immer mehr internationale Speisen durch, so findet man z.B. auch immer häufiger Pastagerichte, Pizza und Hamburger auf costa-ricanischen Karten.


In den ersten Wochen hatte ich genügend Zeit um mich in La Fortuna umzusehen und einzuleben. La Fortuna liegt sehr malerisch direkt unterhalb des Arenal, der aussieht wie ein Vulkankegel aus dem Bilderbuch. Die kleine Stadt ist sehr touristisch geprägt und hat viele Bars, Restaurants und Souvenirläden. Dank meiner Arbeitskollegen konnte ich aber gleich Ende der zweiten Woche miterleben, wie die Ticos feiern, denn ich wurde spontan auf eine Geburtstagsfeier eingeladen. Jeder brachte von zu Hause etwas zu Essen, zu Knabbern und zu Trinken mit und dann wurde bis in die frühen Morgenstunden gesungen, getanzt und natürlich auch getrunken. Was Getränke betrifft, so kommt man in diesem Land um eines nicht herum: Cerveza! Und das Bier Nr. 1 in Costa Rica ist das Imperial. Etwas ungewöhnlich für uns Mitteleuropäer ist allerdings, dass es sehr oft auf Eis serviert wird, damit es eiskalt bleibt. Wenn man auf die Frage hin „Hast Du schon mal Cacique getrunken?“ nur fragend mit dem Kopf schüttelt, so bekommt man auch gleich das nächste „Nationalgetränk“ der Ticos angeboten. Bei Cacique handelt es um einen klaren Schnaps aus Zuckerrohr, den man entweder pur trinkt (nur dann ist er so schnell weg und man selbst schnell betrunken…) oder mit Sodawasser, einem Spritzer Limette und natürlich viel Eis…

Donnerstag, Dezember 24, 2009

Ecocentro Danaus


La Fortuna, Costa Rica

Schon seit vielen Jahren ist travel-to-nature Hauptsponsor des Ecocentro Danaus in der Nähe von La Fortuna am Vulkan Arenal. Ich kann mich gut erinnern, als wir mit dem Projekt von Quesada nach La Fortuna umgezogen sind. Damals war das Gelände eine Kuhwiese. Heute wuchert hier überall Dschungel, der Balsa-Baum ist mehr als 15m hoch, die Schmetterlingsfarm und das Froschzuchtzentrum sind allseits beliebte Zufluchtstätten für seltene Tierarten. Kaimane haben sich angesiedelt, der Kahnschnabel brütet hier und immer noch werden Baumsetzlinge einheimscher Baumarten gezüchtet. Unsere Reisegruppen bezahlen alle 5 USD pro Person, so daß sich das Projekt fast alleine trägt.

Jetzt soll mal wieder eine Bestandaufnahme gemacht werden: Welche Vogelarten leben hier, welche Arten brüten, wieviele Säugetierarten halten sich auf, wieviele Reptilien und Amphibien.

travel-to-nature sponsert dieses Projekt jetzt mit 1000 USD und wird das Ergebnis Ende nächsten Jahres präsentieren.

Sonntag, September 06, 2009


Costa Rica, La Fortuna
Ok, über das Spiel Costa Rica Mexiko will ich mal folgendes sagen: Mexiko hat sich mit 10 Mann hinten reingestellt, dann mit dem ersten Schuss das 1:0 gemacht, nach der Pause mit 11 Mann hinten drin gestanden und zwei mal eiskalt gekontert. Sellerie, so ist das Leben! Müssen wir halt El Salvador putzen!
Heute regnet es hier in La Fortuna, wurde aber auch mal Zeit, denn El Nino macht sich hier in Costa Rica ganz schön bemerkbar. Es sind sogar schon ganze Ernten ausgefallen (Guanacaste).
Heute nachmittag treffe ich Jonathan und seine Familie. Da freue ich mich schon drauf. Und eine Neuigkeit habe ich noch: Eduardo, unser Reiseleiter für Costa Rica for family, den viele Mitlesende hier ja kennen, wird am nächsten Wochenende heiraten! Er hat mehr als 350 Leute (!) eingeladen und die Stadthalle hier gemietet. Das wird ein geniales Fest! Leider ohne mich, da bin ich nämlich schon wieder in Deutschland, ich darf gar nicht dran denken, wenn ich von Euren Temeparturen höre :-((

Servus
Rainer