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Montag, Dezember 17, 2012

Reisebericht Familienreise nach Südafrika

Makutsi, Südafrika, Dezember 2012

Natalie, Christa, Julia, Ronja, Gerhard und drei Gäste der Lodge



Reisebericht Südafrika – Makutsi Lodge

So viele begeisterte Rückmeldungen von der Makutsi Lodge habe ich schon gelesen und nun fahre ich mit meiner  Familie endlich selber hin. Der Empfang durch Heike, einer Tochter des deutschen Besitzerpaares der Lodge, ist herzlich und wir bekommen Tipps und Informationen für unseren Aufenthalt bei einem kühlen Getränk in der Lapa. Das schöne runde Bungalow, Rondavel genannt, ist schnell bezogen und wir machen uns auf zu einem ersten Rundgang durch die Lodge.

Oh, meine Güte! – meine Tochter macht große Augen und bleibt wie angewurzelt stehen, was hat sie nur? Nun sehe ich es auch – endlos lange Beine und ein langer Hals. Barbarossa, die „Hausgiraffe“ stattet Makutsi einen Besuch ab und klimpert uns mit ihren langen Wimpern freundlich zu. Wir halten respektvoll Abstand und lassen sie ihres Weges ziehen. In den nächsten Tagen besuchen uns regelmäßig Impalas, Warzenschweine, Perlhühner und kleine Äffchen bei unserem Rondavel  und einmal begegnen wir dort abends sogar Elefanten.

Am Abend erklingen Trommeln und laden uns zum Abendessen ein, dass wir zusammen mit den anderen Gästen der Lodge im Speiseraum einnehmen. Schnell sind so Kontakte geknüpft und wir hören begeisterte Berichte von den verschiedenen Safaris des Tages.

Früh am nächsten Morgen brechen auch wir zu unserer ersten Safari auf. Wir werden mit einem offenen Jeep am Rondavel abgeholt und mit Mütze, Schal und einer Decke ausstaffiert geht es ab in den Busch. Unser Guide weist uns darauf hin leise zu sein, damit wir die Tiere nicht vertreiben und auf keinen Fall aufzustehen. Gleich hinter der nächsten Kurve stehen ein paar  Giraffen und immer wieder huschen Impalas, Kudus und andere Antilopen vor uns über den Weg. Fotoapparat und Fernglas sind immer griffbereit. Wir haben Glück und sehen Spuren von Elefanten, die wir dann kurz darauf im Gestrüpp ausfindig machen. Unglaublich wie leise die Kolosse unterwegs sind, ohne unseren Guide hätten wir sie trotz ihrer Größe gar nicht bemerkt. Wir staunen und sind beeindruckt. Nebenbei bekommen wir Pflanzen und Vögel erklärt. Unser Guide erfährt über Funk, dass Geparden gesichtet worden sind und wir fahren zum angegeben Platz. Tatsächlich entdecken wir 2 Geparden, die mitten auf dem Weg liegen und sich gar nicht von uns stören lassen. Nach 3 Stunden geht es zurück zur Lodge und wir werden mit einem köstlichen Frühstück in der Sonne erwartet.

Auch wir stimmen an den nächsten Abenden in die begeisterten Berichterstattungen ein und können gar nicht genug bekommen von den vielen, einmaligen Begegnungen mit Antilopen, Elefanten, Giraffen, Löwen, Geparden und vielen anderen Tieren Südafrikas. Die Guides teilen ihr enormes Wissen gerne mit uns und zeigen uns, wie wir die Tiere, Vögel und Pflanzen sehen können, die wir selbst anfangs gar nicht entdeckt hätten. Langsam gewöhnen wir uns an die Umgebung und unsere Augen nehmen immer mehr wahr. Unsere Guides sprechen Deutsch oder Englisch und jeder bringt uns die Wunder der Natur auf seine Art näher. Ob Natalie, Ralf, Jaque, Derrik oder Rob – egal, wir fahren mit jedem immer wieder gerne in den Busch. Die freie Zeit verbringen wir am traumhaft tropischen Pool, im Römerbad, auf der Liege am Rondavel oder in der gut bestückten Bibliothek sowie am Hippo Hide – ein Ort der Ruhe, wo in Stille Tiere und Landschaft beobachtet werden können. Wer noch Bewegung braucht kann Tennis oder Volleyball spielen. Nur verlassen dürfen wir die markierten Bereiche der Lodge auf keinen Fall, da ohne die Sicherheit eines Jeeps der Busch mit seinen Gefahren lauern könnte.

Die ganze Familie Weber verwöhnt uns während unseres gesamten Aufenthaltes – ob aus der Küche mit köstlichen Kuchen, mit Informationen wann immer nötig, im Office mit zusätzlich buchbaren Touren oder im kleinen Laden mit schönen, ausgesuchten Souvenirs aus Südafrika. Viel zu schnell gehen die Tage vorbei und wir müssen leider Abschied nehmen. Danke an „Don“ Gerardo und seine Frau sowie den Kindern Heike, Karl, Karin und Sigrid und den vielen, freundlichen Mitarbeitern aus Küche, Garten, dem Zimmerservice, den vielen fleißigen Helfern und allen Guides für einen unvergesslichen Aufenthalt.

Mittwoch, August 17, 2011

Rainer und die Leoparden

Ballrechten, 17.08.2011

Aus Teens on Tour - Südafrika 2011

Liebe Leser, viele Leute fragen mich, warum ich mich über das Leopardenfoto so gefreut habe. Das ist eine lange Geschichte, die ich verkürzt hier widergeben will:

Im Jahr 2006 war ich das erste mal im südlichen Afrika. Wir hatten uns vorher das Buch "Mammals of Southafrica" gekauft, das uns als eine Art Checkliste diente. Wir hatten bereits 25 Säugetierarten auf der Listen, einzig der Leopard fehlte noch. Auf einer Jeepsafari hörten wir plötzlich, daß an einer entfernten Stelle auf Makutsi ein Leopard entdeckt wurde. Also rasten wir in Höllentempo zu der Stelle. Blöderweise sahen wir unsterwegs eine seltene Geierart, die ich unbedingt fotografieren musste (bin ja auch noch birdwatcher), meine Kinder waren "not amused" und forderten mich zur Eile auf. Als wir beim Leoparden ankamen, war ich der einzige mit Fernglas und der Leo weit weg. Meine Frau Conni sah ihn als erstes und riss mir das Glas aus der Hand, anschliessend beobachteten meine Kinder Elisa und Paul den Leo und als Paul fertig war, sagte er "jetzt ist er weg".

Natürlich war das der einzige Leopard während der ganzen Reise. Pech gehabt! Sehr ärgerlich.

2007 waren wir dann drei Wochen in Namibia. Ich sah drei Wochen lang angestrengt aus dem Safaribus, wir sahen 51 Säugetierarten (!) aber keinen Leo. Am letzten Tag hielten wir in der Etoschapfanne an einer Tankstelle und der Typ, der im Auto hinter uns fuhr kam an und fuchtelte wie wild mit den Armen. Direkt HINTER untserem Safaribus war ein Leopard mir zwei Jungen über die Strasse gelaufen. Er hat uns tolle Fotos gezeigt, der Trottel. Ich hätte ihn erwürgen wollen!

Wir sahen viele Spuren vom Leopard, einmal hörten wir ihn sogar des nachts einen Pavian killen. Aber sehen konnten wir keinen. Pech gehabt, sehr ärgerlich.

Jetzt war ich das dritte Mal im südlichen Afrika und wir hatten 10 (!) Safaris auf Makutsi gebucht, aber wir verpassten den Leopard jedesmal sehr knapp. Wir fanden frische Spuren, aber keinen Leo. Ich setzte ein Lösegeld auf den Leoparden aus. Wir sahen Hyänen, Servale und afrikanische Wildkatzen, aber keinen Leo. Trotz aller Anstrengungen sah ich mein Leopardenfell davonschwimmen.

Als ich dann endlich, nach weiteren gefühlten 25 Safaris und einer langen Verfolgungsjagd in der Nacht endlich einen Leoparden in freier Wildbahn sah, da schlug mein Herz doch etwas schneller als sonst. Der Guide hat sich über ein schönes Trinkgeld freuen dürfen und das Lösegeld setzen wir an der Bar um, so ist es in Südafrika üblich.

Am nächsten Morgen fuhren wir gemütlich und ohne Leoparden-Stress durch den Krügerpark und ein weiterer Leopard kreuzt gemächlich unseren Weg. Das hätt´s dann auch nicht gebraucht..

Aus Teens on Tour - Südafrika 2011

Habe ich schon erzählt, dass ich noch keinen Jaguar gesehen habe?



Dienstag, Mai 03, 2011

Feedback Makutsi-Safari



Maktusi, Südafrika

Sehr geehrte Frau Oehmen,

ich wollte Ihnen wie versprochen noch eine kurze Rückmeldung zu unserem Urlaub zukommen lassen:

Also die Kurzfassung zu den 14 Tagen auf der Makutsi-Lodge lautet: Rundum gelungen!!!Die Lodge ist wirklich sehr schön gemacht. Man merkt, dass die Inhaberfamilie mit Herz bei der Sache ist. Dies schlägt einem schon bei der Ankunft entgegen, welche direkt durch eine der Töchter der Inhaberfamilie erfolgte. Es wurden alle wesentlichen Informationen vermittelt, Fragen beantwortet und auch erklärt, weshalb unsere 7jährige Tochter immer in unserer Begleitung bleiben musste.

Anschließend konnten wir unser Rondavel beziehen, welches nicht nur traumhaft gelegen war (mit einem genialen Blick, bei dem sich uns bereits eine halbe Stunde nach Ankunft ein Gepard am gegenüberliegenden Flussufer gezeigt hat), sondern auch sehr nett eingerichtet war. Das grosse Bad ist sehr originell und sieht echt gut aus, das kleine Bad könnte etwas netter hergerichtet werden, hat seinen Zweck aber auch erfüllt. Vor dem Rondavel gab es eine teilweise überdachte Terrasse, so dass bei jedem Wetter ein Aufenthalt draussen angenehm war. Ich brauche wohl nicht extra zu erwähnen, das Tierbeobachtungen direkt von der Terrasse keine Seltenheit waren und uns immer wieder ins Staunen versetzt haben. Kurzum, wir haben uns sofort wie zu Hause gefühlt. Selbstverständlich haben wir auch sofort umfassenden Gebrauch von dem riesigen Aussenpool sowie dem sogenannten Römerbad gemacht, wo das Wasser knapp unter der Körpertemperatur so war, dass die innerhalb kürzester Zeit entsandene "Kinderhorte" problemlos stundenlang planschen und spielen konnte ohne das man sich Sorgen machen musste.

Abends war dann die Frage, ob wir um 17.30Uhr selber zur Lappa vor gehen oder im Rondavel bleiben, von dem man dann mit dem Auto kurz vor dem Abendessen abgeholt wurde. Kurz vor dem Abendessen wurde jeder Gast persönlich empfangen und im Fall eines Ausfluges am nächsten TAg über diesen aufgeklärt, d.h. es wurde kurz erklärt, welche Sachen mitzunehmen sind und die Zeiten geklärt. Anschließend gab es dann ein 3-Gang-Abendessen, was immer sehr gut geschmeckt hat. Das Gemüse stammte aus dem lodgeeigenen Garten und auch das Fleisch war entweder von Zuchttieren von der Lodge oder von selbst geschossenen Wildtieren - also kurz gesagt, man hat die Frische und Natürlichkeit wirklich geschmeckt. Selbstverständlich konnte man sich so lange kostenlos Essen nachbestellen, bis man satt war, was viele Gäste auch ausgiebig genossen habe. Ein besonderes Erlebnis war eins der Barbeques, bei welchem Rumsteaks gereicht wurden - unglaublich, so gute Steaks haben wir in unsere Leben noch nicht gegessen! Zum Essen und auch tagsüber konnte man nach Belieben das Wasser trinken, was aus dem Wasserhahn kam und wirklich gut geschmeckt hat, so dass andere Getränke gar nicht nötig waren, obwohl sie für sehr moderate Preise natürlich problemlos verfügbar waren.

Nach dem Abendessen in gemütlicher und meist sehr lustiger Atmosphäre hätte man noch in der Lappa am Lagerfeuer sitzen können, wir waren aber meist von den vielen Eindrücken so müde, dass wir uns ins Rondavel zurückfahren lassen haben. Dort war die erste Nacht noch etwas gewöhnungsbedürftig, weil eine Löwenfamilie direkt neben unserem Rondavel (gefühlt ;-) ) so ein Gebrüll veranstaltet hat, dass wir doch zeitweise überlegt haben, in welches Bad wir uns zurückziehen sollen, falls die Löwen uns einen Besuch abstatten- sie haben es aber nicht getan und bereits in der zweiten Nacht hatten wir uns so dran gewöhnt, dass wir von fortan süß und selig geschlafen haben...

Die Safaris waren alle sehr eindrucksvoll. Wir haben unglaubliche Tierbeobachtungen machen dürfen und waren näher an all den wilden Tieren dran, als es im Zoo jemals möglich wäre. Die Guides waren alle sehr erfahren und super nett, jeder hatte andere Stärken, so dass jeder Ausflug wirklich ein unvergessliches Erlebnis war,egal ob es nun die ganztägige Hataritour war oder die Rhinotour morgens oder die Simbatour abends mit einem grandiosen Picknick auf einem Berg, von dem man gefühlt ganz Afrika in sich aufsaugen konnte.

Ich muss mich allerdings der Bewertung in der Reiseausschreibung zum Ausflug zum Krüger-Nationalpark anschließen: wir haben natürlich auch dort tolle Tierbeobachtungen machen dürfen, aber im wesentlichen waren es doch die gleichen Tiere, wie bei den vorangegangenen rund um die Lodge und dort konnten wir mit den Jeeps mitten rein in die Wildnis fahren, so dass wir die Tiere echt hautnah erleben konnten, was im Krüger-Nationalpark nicht möglich war - trotzdem war es ein unvergesslicher Ausflug vor allem auch dank unserer Führerin Natalie, die witzige und spannende Geschichten zu wirklich jeden Tier zu berichten hatte, unglaublich gut jede Altersgruppe im Wagen einbinden konnte und eine Wahnsinnsgabe hat, auch die kleinsten Bewegungen oder Flecken in der Natur als Tier zu identifizieren und so lange zu erklären, bis es auch wirklich er letzte im Bus gesichtet hatte. Natürlich haben wir vor lauter Gucken unseren Zeitplan voll überzogen, aber Natalie hatte auch nach mehr als 12 Stunden nicht die Schnauze voll von uns, sondern weiterhin mit guter Laune den ganzen Wagen unterhalten. Zum Schluss waren wir alle total fertig, aber Natalie war immer noch gut drauf!

Und das ist wirklich ein Markenzeichen dieser Lodge - egal ob Angestellte Guides oder Inhaberfamilie, alle sind mit Herz dabei, man fühlt sich innerhalb kürzester Zeit wie in einer großen Familie. An unserem Abreisetag sind sogar fast alle Mitglieder der Familie Weber und Natalie nochmal extra zu unserem Rondavel gekommen, um sich persönlich von uns zu verabschieden, was uns wahrhaft schwer gefallen ist.

Alles in allem, war dies einer unserer schönsten Urlaube, wofür wir uns ganz herzlich bei Familie Weber und den Guides dort bedanken wollen! Wir haben uns selten so schnell irgendwo so herzlich aufgenommen und zu Hause gefühlt und selten ist uns die Rückkehr in "unsere Welt" so schwer gefallen. Wir können die Makutsi-Lodge mit dem dort gebotenen Programm nur wärmstens empfehlen und danken travel-to-nauture für diese wie gewohnt sensationell gute Reisevermittlung, die vom Reisebeginn bis zum Ende mal wieder völlig komplikationslos funktioniert hat!

Freundliche Grüße

Gudrun Missler

Donnerstag, Juli 16, 2009

Video Kids am Kap - Südafrika for family

Ballrechten, Deutschland
Liebe Reisefreundinnen und Reisefreunde,

Shumi , der Gepard von der Makutsi Lodge, kommt übrigens auch in dem Video "Kids am Kap" vor. Schaut Euch das Video mal an - über Kommentare und Bewertungen freuen wir uns natürlich!


Herzlichen Gruß

Rainer

Dienstag, Juli 14, 2009

Shumi ist tot - Schlechte Nachricht aus Südafrika


Makutsi, Südafrika
Oh je, jetzt werden viele Kinder und sicher auch deren Eltern traurig sein: "Shumi" - unser Gepardenmännchen von der Makutsi-Farm ist tot! Höchstwahrscheinlich von einem Leopard getötet.
Shumi haben viele unserer Familienreisenden nach Südafrika in der Makutsi-Lodge gesehen. Es war beeindruckend, wie lautlos sich die schnellen Jäger fortbewegen können und mit welcher Eleganz. Wirklich schade, daß Shumi jetzt auf diese Art und Weise zu Tode gekommen ist, aber so ist die Natur nun mal...
Dafür gibt es noch eine gute Nachricht! Arusha, sein Gepardenweibchen, hat noch kurz vor seinem Tod 4 Gepardenbabies zur Welt gebracht. Hoffen, wir, daß sie alle durchkommen und uns so an Shumi erinnern.
Zur Familienreise nach Makutsi geht es hier: Südafrika_Familienreise