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Mittwoch, Juni 19, 2013

Ya mann! Rasta, Reggae und Re..ääh LINKSverkehr - Ein Reisebericht aus Jamaika (Teil 1)

Bis zum vergangenen Oktober wusste ich nicht sonderlich viel über Jamaika, außer, dass es in der Karibik liegt, es traumhafte Strände haben soll und man sich Tag und Nacht zu den Tönen von Bob Marley in Hängematten wiegt.

So sieht es an vielen Stränden Jamaikas aus - einfach traumhaft!

Schon bevor ich überhaupt mein Abitur hatte und wusste, dass ich irgendwann einmal bei einem Reiseveranstalter landen werde, wollte ich immer irgendwann einmal auf die kleine Insel Jamaika. Bitte jetzt keine falschen Vorurteile – ich hatte weder Dreadlocks bis zum Hintern noch war ich besonders an irgendwelchen Gräsern interessiert. Ich habe auch nicht von früh bis spät Reggae gehört, aber auf irgendeine Art und Weise hat mich Jamaika immer magisch angezogen.

Hier lässt sich die drückende Mittagshitze gut aushalten

Somit habe ich bereits in den ersten zwei Absätzen die bekanntesten Vorurteile über Jamaika zusammengefasst. Aber wie ist es tatsächlich – in Jamaika?

Im Oktober 2013 bin ich von Frankfurt aus direkt bis nach Montego Bay geflogen. Meine Tante, die mich immer gerne auf solchen Reisen begleitet, war auch wieder mit dabei.

Erste Eindrücke

Wir landen am späten Abend. Und schon am Flughafen sollen sich einige der Dinge bestätigen, die man über Jamaikaner gehört haben mag. Extrem entspannt - unsereins, Mitteleuropäer, immer korrekt, immer etwas spießig und ungeduldig würde wohl eher behaupten extrem langsam – werden wir von einer Repräsentantin des Fremdenverkehrsamtes begrüßt und zum Büro der Mietwagenfirma geführt, wo sich die Dame sogleich auch wieder verabschiedet und uns der Dame des Mietwagenbüros überlässt. Ganze eineinhalb Stunden später haben wir dann auch die Papiere unterschrieben, was sich wohl (aber das ist nur eine vage und ziemlich übertriebene Spekulation) durch die zusätzliche Anmietung eines Handys und eines Navigationssystems hingezogen hat. Aber alles ist natürlich no problem, wie uns schon nach der ersten Minute versichert wird. Trotzdem haben wir nach dem Langstreckenflug und bei gefühlten 30° Grad Temperaturunterschied so unsere Schwierigkeiten fünf Gänge zurück auf den jamaican speed herunterzuschalten.

Es war ja nicht unsere erste Reise in diese Region. Zuvor waren wir beiden schon in Costa Rica und Nicaragua unterwegs und ich für meinen Teil auch in Panama und El Salvador. Dass es nicht überall auf diesem Globus so hektisch zugeht, war uns also durchaus bekannt. Doch ich vermute, nach zwischenzeitlich weiteren Besuchen in verschiedenen Ländern, dass die Karibik noch etwas extremer ist. Aber ich möchte dies an dieser Stelle betonen - genau das ist es, was ich als absoluten Pluspunkt empfinde und wirklich JEDEM empfehle, der sich „entschleunigen“ möchte.

Typischer Straßenverkauf von "jerk chicken" - Achtung: gibt es nur in den Varianten SCHARF und SEHR SCHARF...

Nun gut, zurück zu unseren ersten Eindrücken – wir verlassen den Flughafen und warten vor dem Gebäude auf unseren Mietwagen. Ohne an etwas Böses zu denken, beginnt meine Tante sich eine Zigarette anzuzünden… Keine 5 Sekunden später kommt ein Mann mittleren Alters, adrett gekleidet, auf uns zu und fragt, ob wir auch noch etwas anderes rauchen möchten. Etwas verlegen aufgrund der unverblümten Frage auf offener Straße antworte ich ihm, dass ich nicht rauche und meine Tante lediglich Zigaretten. Ein etwas verblüfftes Gesicht, eine höfliches „sorry Maam“ und weg ist er. Tja, ich glaube, nicht nur, weil ich so müde bin, fühle ich mich gerade etwas verwirrt und sehe wohl auch so aus. Doch das soll nicht das letzte Ereignis sein, das einem spüren lässt, dass dieses Land in einem ganz anderen Rhythmus tickt…

Freitag, April 05, 2013

Nicaragua-Reisebericht von Jonathan - Teil 2

Von El Castillo nach Ometepe, Nicaragua

Unser beliebter Reiseleiter Jonathan setzt heute seine Reise vom Rio San Juan zur Insel Ometepe fort. Auch hier gibt es natürlich wieder viele tolle Erlebnisse und Eindrücke, angefangen von der Bootsfahrt zurück nach San Carlos an der Mündung des Rio Frio und des Rio San Juan in den Nicaragua See bis hin zur Fährüberfahrt und der beeindruckenden Schönheit der Insel Ometepe mit den zwei majestätisch aufragenden Vulkankegeln.


Abendstimmung bei der Anfahrt zur Isla Ometepe

Hier seine Schilderungen:

"In my secound day, back from El Castillo I took off from San Carlos heading to Ometepe Island on the ferry.
This huge lake offers you on the way the opportunity to talk with people going to differents destinations, and to share
experiencies about your trip with others, is a long drive through, but you will have a lazy chair just for you and if you have a nice book then the time does´t feel that long, any ways some birds will make your trip entertaining, beautiful sun sets and stops in two differents towns like San Miguel, and Morrito are also part of this journey. (no off boarding)

Finally once I arrive on the Ometepe Island late at Night, the next day was waiting for me with a large freshwater beach, and the non active Volcano Concepción (last eruption in 1957).
From the hotel you can rent a kayak and do your own trip on the Nicaraguan lake as well.
Around the hotel Charco Verde, there are trails to walk and do a good birdwatching tour on a natural lake called Charco Verde (green Lagoon) where you can observe also monkeys, and people doing their normal lives, which is very interesting, nice wiew points, forest etc..every thing by your own."

Und hier seine Bilder (alle copyright @ Jonathan Serrano-Hernandez):


Wie wäre es mit einer kleinen Kayak Tour auf dem Nicaragua See?




So romantisch und herrlich ruhig ist es am Abend!


Bewohner Ometepes


Beeindruckende Aussicht auf den Vulkan Concepción


Fähre von San Carlos nach Ometepe


Inselidylle


Wanderweg bei Charco Verde

Als Mittelamerika Spezialist bieten wir von travel-to-nature natürlich Reisen nach Nicaragua an. Speziell für Ometepe haben wir einen Baustein konzipiert, der sich unter anderem auch mit der Reise zum Rio San Juan (siehe Blogbeitrag vom 4. April) verbinden lässt.

Mittwoch, September 28, 2011

Kleiner Reisebericht zu Sámara

Costa Rica, Guanacaste, Playa Panamá

Hier einmal ein kleiner Reisebericht unseres Reisenden Matthias G., der mit seiner Familie unserer Familienreise nach Costa Rica gemacht hat und anschließend noch eine Woche am Strand von Sámara verbracht hat. Viel Spaß beim Lesen :-)



"Nach einer tolle Costa Rica Rundereise wollten wir den Urlaub mit unseren 9- und 13-jährigen Söhnen in Sámara ausklingen lassen. Es war Anfang September und absolute Nebensaison. Wir wohnten im Hotel Giada, das eine familiäre Atmosphäre, nette Mitarbeiter und gutes Essen bot (der Garnelen-Spieß in Zitronen-Soße war super!). Der Ort, obgleich am Pazifik, begeisterte mit seinem Karibik- und Backpacker-Flair. Am Strand hinter Palmen gab es schöne kleine Hotels und Cafés, am Strand werden Massagen und Wellenreit-Kurse angeboten. Eine Familien-Wellenreit-Stunde haben auch wir uns gegönnt und erst übte die gesamte Familie eine 3/4 Stunde am Strand bevor es ins Wasser ging. Für die verhandelten 100 $ durften wir die 2 Folgetage die Surfbretter umsonst benutzen und weiter üben. Natürlich zeigten die Jungs den unbeweglichen Eltern wie schnell man Fortschritte machen kann. Während der Tage zeigten sich die große Bucht sowie der lange Strand aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln, entweder bei Ebbe oder Flut, mit Wolken oder bei tiefer Nachmittagssonne, einfach toll! Man kann vor Ort auch Pferderitt-oder Turtle-Touren buchen. Uns hat es in Sámara sehr gut gefallen!"

Vielen Dank auch noch einmal für diese schöne Berichterstattung!

Montag, April 19, 2010

Janosch und sein Panamá

Ein paar interessante Neuigkeiten "aus" Panamá :)

"Panama? Mehr als 150 Bücher hat er geschrieben, sie wurden in über dreißig Sprachen übersetzt. Damit ist jetzt Schluss, wie der Kinderbuch-Rockstar Janosch bei einem Besuch im Lübecker Günter-Grass-Haus erklärte, wo Arbeiten von ihm zu sehen sind. Sein Wunsch, nur noch in der Hängematte zu liegen, ist nachvollziehbar. Schließlich wird Janosch, der eigentlich Horst Eckert heißt, nächstes Jahr achtzig."

aus: Welt Online, Kultur aktuell


Wer auch einmal in einer Hängematte an einem Strand in Panamá dösen möchte, der kann sich gerne an uns wenden - wir garantieren, dass Sie sagen werden "Zuhause ists doch am schönsten - und in Panamá habe ich mich wie zuhause gefühlt!"

Reisen nach Panama

Freitag, April 09, 2010

Die Südliche Nicoya Halbinsel und Ihre Strände


Halbinsel Nicoya, Costa Rica

Obwohl die Strände im Süden der Nicoya Halbinsel keine kompletten Geheimtipps mehr sind, ist diese Region trotzdem vom Bauboom verschont geblieben und verwöhnt Sonnenhungrige mit einer Vielzahl an schönen Stränden.


Schon bei der Fährüberfahrt von Puntarenas nach Paquera fällt dem Reisenden die Einsamkeit der Nicoya Halbinsel ins Auge. Die vor gelagerten Inselchen sind größtenteils unbewohnt und bieten als Naturreservate Rückzugsorte für Seevögel und viele andere Tiere. Bis kurz vor der Landung, sieht man keinen Hafen und überlegt wo man denn von der Fähre gehen wird. In Paquera erwartet einen dann eine kleine Kneipe und eine Straße, die leicht bergauf in Richtung Tambor, Montezuma und Malpais verläuft. An heißen Tagen bietet das Restaurant El Timonel, etwa 15 Kilometer nach Paquera an einem hübschen Fluss gelegen, mit zahlreichen frischen Fruchtsäften eine willkommene Erfrischung. Weiter führt der Weg dann vorbei am Reservat El Curu, von wo aus neben Touren im Reservat auch Bootstouren zu der Isla Tortuga angeboten werden, bis zum schönen Sandstrand Tambor. Die naturbelassene Bucht bietet mit Ihrer geschützten Lage auch gute Badebedingungen für Kinder. Folgt man der Straße weiter in Richtung Westen, kommt auf der linken Seite zunächst das Hotel Tango Mar, welches für alle Gäste mit etwas höheren Ansprüchen perfekt geeignet ist. Nach weiteren 5 Kilometern erreicht man Montezuma. In diesem kleinen Hippie-Städchen fühlt sich jeder wohl, der an schönen Stränden baden möchte, abends in kleinen Geschäften bummeln und in leckeren kleinen Restaurants und Sodas essen möchte. Nach weiteren 8 Kilometern steht man vor dem Eingang des Nationalparks Cabo Blanco. Hier kann man bei ausgiebigen Wanderungen verschiedene Affenarten, Nasenbären, Fledermäuse, Schmetterlinge und vieles mehr sehen. Folgt man einer holprigen Straße über die Hügel erreicht man die Strände von Malpais, Playa Carmen und Santa Teresa. Die kleinen Straßendörfer hier ziehen besonders Surfer an, die die großen Wellen für tollkühne Ritte nutzen. Gegen 18:00 Uhr kommen diese dann nachdem die Sonne als glühend roter Ball im Meer untergegangen ist aus dem Wasser und füllen die kleinen Kneipen und Bars entlang der Straßen….



Hier gibt es Ihren Mietwagen für Costa Rica

Mittwoch, März 24, 2010

Costa Rica - ein Erfahrungsbericht Teil 2

Ballrechten, Deutschland

Natürlich habe ich während meiner Zeit in der „Schweiz Mittelamerikas“ nicht - wie man nach dem ersten Teil denken könnte - nur kulinarische Ausflüge gemacht:

Neben der Arbeit war es auch ab und zu möglich Ausflüge zu machen, so durfte ich auf einen Tagesausflug in das Wildreservat Cano Negro, wo es unheimlich viele Wildtiere zu beobachten gibt. Auf dieser Tour, die ziemlich zu Beginn meines Aufenthaltes stattfand, bekam ich den ersten Eindruck der unglaublichen Artenvielfalt Costa Ricas. Angefangen bei den vielen verschiedenen Vogelarten, über Affen, Faultiere, Fledermäuse und sogar einen Kaiman gab es unheimlich viel zu entdecken. Auch die zahlreichen unterschiedlichen Mikroklimata bekam ich in den vier Monaten deutlich zu spüren: während es in La Fortuna sehr oft bewölkt und die Luft eher feuchtwarm ist, so ist das Wetter im Zentraltal um San José herum während der Trockenzeit tagsüber sehr heiß, trocken und nachts eher frisch, so dass man eine leichte Jacke braucht. So auch im wunderschönen Orosital, ca. 1 Stunde südlich von der Hauptstadt. In Orosi kann man noch das typisch costa-ricanische Leben „erleben“, denn es gibt kaum Hotels und es verirren sich eher weniger Touristen dorthin. Man kann innerhalb einer Stunde um das ganze Tal herum fahren, wo sich auch ein schöner See befindet. Bei schönem Wetter hat man sogar einen super Blick auf den Vulkan Irazú und in der Orosi Lodge gibt es Kaffee und leckeren Kuchen nach deutschem Rezept!

Was in Costa Rica auch nicht fehlen darf, ist ein Strandbesuch und so bin ich sowohl auf die Karibikseite nach Puerto Viejo de Talamanca gefahren, als auch an die Pazifikküste an den Playa Sámara und Playa Carillo. Die Strände sind herrlich lang und von Palmen gesäumt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, ob man es nun lieber etwas ruhiger schätzt oder abends gerne auf die eine oder andere Reggaeparty geht. Ein weiteres Highlight war die Tour nach Bocas del Toro in Panamá, über die ich auch schon vorher berichtet habe (siehe Blogeintrag vom 31. Dezember 2009).

Besonders fasziniert hat mich der Ausflug nach Monteverde in den Selvatura Park, denn ich hatte die einmalig Gelegenheit einen Kolibri direkt in meiner Hand zu halten. Wir waren nämlich so früh im Kolibrigarten, dass wir die einzigen Besucher waren und die Tiere sich kaum gestört fühlten. Was für ein Erlebnis! Danach ging es zuerst über die Hängebrücken und anschließend auf eine flotte und äußerst lustige Canopy Tour. Das Wetter an diesem Februartag war herrlich, aber trotz Sonnenschein merkte man doch, dass man sich im eigentlichen „Nebelwald“ auf ca. 1500m über dem Meeresspiegel befand. Denn Monteverde ist dafür bekannt, dass es dort recht frisch ist und normalerweise auch sehr neblig. Weitere Ausflüge gingen unter anderem zum Vulkan Poás, Cafe Britt in Heredia, in die Hauptstadt San José, in die Drake Bay auf der Halbinsel Osa, in ein Dorf der Maleku (Ureinwohner Costa Ricas) und zum Río Celeste. Wer also Tipps oder Informationen zu diesen Ausflugszielen möchte, kann sich gerne an mich wenden :)

Am meisten begeistert haben mich aber natürlich die Menschen, denn in mehr als vier Monaten habe ich viele Ticos kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen, die hoffentlich auch die Zeit bis zu meinem nächsten Aufenthalt und darüberhinaus weiterbestehen werden. Natürlich gibt es wie in allen Ländern ganz unterschiedliche Charaktere, aber im Großen und Ganzen würde ich behaupten, dass die Ticos etwas ruhiger an alles herangehen. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass ich vor allem in den ersten Wochen sehr oft „tranquilaaaa“ gehört habe, wenn ich nach etwas gefragt habe oder z.B. etwas besorgt um zu erledigende Dinge war . Ich habe sehr viele liebenswerte Ticos kennengelernt, und auch die wenigen, die anfangs etwas zurückhaltend oder manchmal auch skeptisch wirkten, sind nach und nach aufgetaut. Ich könnte jetzt tausend Dinge über die Menschen Costa Ricas schreiben, aber ich finde einfach, das Beste ist: HINFAHREN und SELBST ERLEBEN.

Nur so kann man das PURA VIDA Gefühl verstehen und lieben lernen…

Muchos saludos, Eure Mariana