Panamá, Mittelamerika
Wie bereits schon im Blogbeitrag im Februar erwähnt, haben sich die Ureinwohner und Umweltschützer in Panamá gegen die Bergbaureform stark gemacht - mit Erfolg, wie wir jetzt im aktuellen Bericht aus dem Womblog lesen können!!!
Hier der Bericht vom 9. März 2011:
"Die Regierung gab am 3. März die Rücknahme der umstrittenen Bergbaureform bekannt. Die Reform hätte ausländische Direktinvestitionen favorisiert und sah zudem Bergbau auf dem indigenen Territorium der Ngobe Bugle vor. Die Rücknahme des Gesetzespakets ist ein Ergebnis der Verhandlungen zwischen Indígenas und Regierung, die am 1. März mit Unterstützung der katholischen Kirche in San Félix aufgenommen worden waren.
„Wir werden das Gesetz außer Kraft setzen und weiter daran arbeiten. Eure Stimme ist erhört worden“, erklärte Präsident Martinelli, der überraschend zum Verhandlungstermin erschienen war. Er nehme die Reform zurück, um die öffentliche Ordnung und den Frieden wieder herzustellen, so Martinelli. Der Präsident erklärte zudem, er gebe keine Verstrickung zwischen ihm und den Bergbaukonzernen.
Die Reform war ursprünglich am 11. Februar vom Parlament beschlossen worden und von Beginn an auf den entschiedenen Widerstand von Umweltschützern und Indígenas gestoßen. Sie reagierten mit Straßenblockaden der Panamericana Richtung Costa Rica und Demonstrationen. Bei den Protesten war es mehrfach zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen, mindestens 20 Personen bei einer Demonstration Ende Februar verletzt."
[ Quelle: aporrea - © womblog.de ]
Da zeigt sich doch einmal mehr, dass es sich lohnt für den Umweltschutz einzusetzen :-)
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Donnerstag, März 10, 2011
Mittwoch, Februar 02, 2011
Panama: Indigene und Umweltschützer fordern Referendum für Bergbaugesetze
Panama, Panama Stadt
Und wieder erreicht uns eine erschreckende Nachricht aus Mittelamerika. Dieses Mal geht es um die Ausbeutung von Bodenschätzen im Gebiet der Ngöbe Indianer in Panama:

"Rund 50 indigene Organisationen und Umweltgruppen fordern ein Moratorium für das seit kurzem im Parlament diskutierte Reformpaket zu den Bergbaugesetzen des Landes. Zunächst sollte jedoch eine gesellschaftliche Debatte geführt und am Ende durch ein Referendum über die Reformen entschieden werden, erklärten Vertreter der Organisationen am 1. Februar auf einer Pressekonferenz in Panama-Stadt.
Die umstrittene Neuregelung würde unter anderem die Ausbeutung von Rohstoffen auf dem Territorium der Ngöbe-Buglé erlauben. Dort befinden sich am Cerro Colorado Kupfervorkommen, die laut Presseberichten auf 17 Millionen Tonnen geschätzt werden. „Wir können nicht zulassen, dass ausländische Firmen hier herkommen, um uns unser Land und unsere Ressourcen zu nehmen“, unterstrich hingegen der Vorsitzende des Nationalen Indígena-Verbandes, Rogelio Moreno.
Der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Panama, José Luís Lacunza, wies zudem darauf hin, dass die wichtigsten Flüsse des Gebiets Ngöbe Buglé und der Provinz Chiriquí am Cerro Colorado entspringen, weswegen die Bergbaupläne eine Umweltkatastrophe verursachen könnten."
Artikel aus Womblog - Nachrichten aus Lateinamerika
Wir können nur hoffen, dass die Bergbaureform in Panama nicht akzeptiert wird und nicht eine weitere Minderheit das Nachsehen hat, ganz abgesehen von den Schäden, die die Natur in der Region davontragen wird!
Und wieder erreicht uns eine erschreckende Nachricht aus Mittelamerika. Dieses Mal geht es um die Ausbeutung von Bodenschätzen im Gebiet der Ngöbe Indianer in Panama:

"Rund 50 indigene Organisationen und Umweltgruppen fordern ein Moratorium für das seit kurzem im Parlament diskutierte Reformpaket zu den Bergbaugesetzen des Landes. Zunächst sollte jedoch eine gesellschaftliche Debatte geführt und am Ende durch ein Referendum über die Reformen entschieden werden, erklärten Vertreter der Organisationen am 1. Februar auf einer Pressekonferenz in Panama-Stadt.
Die umstrittene Neuregelung würde unter anderem die Ausbeutung von Rohstoffen auf dem Territorium der Ngöbe-Buglé erlauben. Dort befinden sich am Cerro Colorado Kupfervorkommen, die laut Presseberichten auf 17 Millionen Tonnen geschätzt werden. „Wir können nicht zulassen, dass ausländische Firmen hier herkommen, um uns unser Land und unsere Ressourcen zu nehmen“, unterstrich hingegen der Vorsitzende des Nationalen Indígena-Verbandes, Rogelio Moreno.
Der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Panama, José Luís Lacunza, wies zudem darauf hin, dass die wichtigsten Flüsse des Gebiets Ngöbe Buglé und der Provinz Chiriquí am Cerro Colorado entspringen, weswegen die Bergbaupläne eine Umweltkatastrophe verursachen könnten."
Artikel aus Womblog - Nachrichten aus Lateinamerika
Wir können nur hoffen, dass die Bergbaureform in Panama nicht akzeptiert wird und nicht eine weitere Minderheit das Nachsehen hat, ganz abgesehen von den Schäden, die die Natur in der Region davontragen wird!
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