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Dienstag, September 11, 2012

Die Top 6 Tierbeobachtungsziele

Deutschland, Ballrechten, 10.9.2012

Wie der Name "travel-to-nature" schon sagt, sind wir Spezialist für Naturreisen und selbstverständlich versuchen wir immer, möglichst viele Tiere zu sehen, ohne diese zu stören oder deren Lebensraum zu zerstören. Hier finden Sie die schönsten Tierbeobachtungsmöglichkeiten mit travel-to-nature - Viel Spaß bei der virtuellen Reise!

1) Costa Rica
Nach wie vor an Platz 1 der Hitliste steht unser Hauptreiseland Costa Rica! Auf einem Gebiet knapp so groß wie Niedersachsen tummelt sich eine Vielzahl seltener Tiere. Das größte Land-Tier Lateinamerikas ist der Tapir, den man besonders gut auf der Halbinsel Corcovado sehen kann. Auf der Reise "Costa Rica pur" kann man meistens alle vier Affenarten Costa Ricas sehen (Brüllaffe, Klammeraffe, Totenkopfäffchen und Kapuzzineraffe). Riesige Krokodile gibt es am Rio Tarcoles und Kaimane sieht man im Ecocentro Danaus oder beim Ausflug zum Rio Frio im Cano Negro Wildlife-Refuge. Im August beginnt die Walsaison und Sie können Buckelwale beobachten, Schnorchler und Delfinfreunde kommen das ganze Jahr auf ihre Kosten und für Taucher ist Costa Rica - vor allem wegen der Cocos-Inseln - schon lange kein Geheimtipp mehr. In der Schildkrötensaison sollte man sich auf alle Fälle die Eiablage der Lederschildkröten nicht entgehen lassen.


Und für Vogelfreunde gibt es für knapp 900 Vogelarten eine eigene Reise ("Juwelen des Dschungels") und ein eigenes Album - kleiner Tippe: Wir wissen, wo Sie den Göttervogel Quetzal sehen können :-):



2) Südafrika und Namibia
Wer gerne große Tiere hautnah sehen will, für den ist unsere Reise "Kids am Kap" sicher das Nonplusultra. Elefanten, Nashörner, Giraffen, Zebraherden und mit etwas Glück auch Geparden und Leoparden sind auf unserer Artenliste ganz oben. Nicht selten kann man Büffelherden sehen, aber genauso toll ist eine Begegnung mit dem Honigdachs im Krügerpark. Das gleiche gilt übrigens für die Reise "Namibia for family".Und als absolutre Höhepunkt gilt nach wie vor die Sichtung von Löwen!


3) Malaysia
In Malaysia haben wir es ganz besonders auf zwei ganz seltene Tierarten abgesehen: Orang Utan und Nasenaffe. Beide typische Bewohner Borneos und auf unserer Reise "Malaysia for family" eigentlich auch ziemlich sicher zu sehen. Sehr selten und doch recht gut zu beobachten ist der Irrawaddy-Delfin und der Malaien-Gleitflieger. Für viele Reisende ist das Schnorcheln in den Korallenriffen ein echter Höhepunkt.



4) Nepal und Indien
Wenn Sie das Abenteuer lieben und mit uns die Reise "Nepal for family" oder "Tiger, Tempel, Tadsch Mahal" mitmachen bekommen Sie das Indische Panzernashorn oder den Gavial zu Gesicht. Mit etwas Glück auch den Bengalischen Tiger, eine der Krönung unserer vielen Tierbeobachtungsmöglichkeiten.


5) Azoren
Die meisten Leute kennen die Azoren nur von der Wetterkarte, daß die Azoren aber ein absoluter Hotspot für Wal- und Delfinbeobachtungen sind, wissen nur die wenigsten unter uns. Dabei lässt sich das Land schnell erreichen und hier sit es sogar möglich, wenn die Umstände passen, mit Walen oder Delfinen zu schwimmen, ein absolut einmaliges Erlebnis. 


6) Ecuador und Galápagos
Über die Galápagos Inseln als Ziel für Tierbeobachter zu schreiben, bedeutet Eulen nach Athen zu tragen. Nirgendwo sonst ist es so einfach, sich den Tieren zu nähern, nirgendwo gibt es so viele endemische Tiere auf engstem Raum. Vor allem die Riesenschildkröten an Land und die Meeresschildkröten beim Schnorcheln faszinieren unsere Reisegruppen bei der Reise "Galapagos for family". Natürlich sind es auch die viele Seelöwen, die uns eine Gänsehaut beim Schnorcheln erzeugen, die nördlichsten Pinguine der Welt oder die viele Darwinfinken. Aber auch das Festland hat einiges zu bieten, wie Sie auf unserer Diashow sehen können.



Haben wir Ihrer Meinung nach einen Ort vergessen? Wenn ja, schreiben Sie uns am besten hier einen Kommentar! Vielen Dank!


Dienstag, Februar 14, 2012

Delfin- und Walbeobachtung - Pilotreise


Ballrechten, 14.02.2012

Delfin- und Walbeobachtungen sind ein Erlebnis, das man sicher nicht so schnell vergisst. 

Am 26.05.2012 startet eine Pilotreise nach Pico auf den Azoren. Die Reise dauert bis 7. Juni und wir haben ein schönes Programm für Euch ausgearbeitet, bei dem wir gerade zu dieser speziellen Reisezeit einige interessante Walarten erwarten dürfen: 

  • Pottwale
  • Blauwale
  • Finnwale
  • Seiwale
  • ..und andere Bartenwale. 
Bei gutem Wetter ist auch schon das Schwimmen mit den heimischen Delphinen möglich.
 
Wir haben Kapazität für 4 Familien. Vom Alter her sind wir diesmal gemischt, wir werden also sowohl ältere, als auch jüngere Kinder dabei haben. Von travel-to-nature kommt diesmal Familie Stoll mit, die viel Erfahrung mit solchen Pilotreisen hat.

Die drei zu vermietenden einzelnen Ferienhäuser sind locker auf einem natürlichen baumbestandenen Gartengrundstück verteilt. Das Receptionsgebäude mit Billard, Internet und kleiner Bar ist in der traditionellen Naturstein-Bauweise errichtet. Die einzeln stehenden Ferienhäuser sind modern und gut ausgestattet. 

Pfingsten ist auf den Azoren traditionell geprägt von besonderen Feierlichkeiten und bietet den Auftakt für den Sommer mit vielen weiteren Festen. Es ist ein besonderer Abschnitt des Azoren-Jahres, denn die Menschen freuen sich über das Ende des Winters und sind voller Motivation auf einen glücklichen Sommer.
 
Wir haben 4 Wal- und Delfinbeobachtungstouren im Programm und auch an den anderen Tagen wird es uns sicher nicht langweilig! 
 
Das Detailprogramm findet Ihr hier: Delfinbeobachtung Azoren 

Die Reise kostet € 1.694 für Erw. und für Kinder unter 16 Jahren € 809. 

Beratung und Buchung bei unserer Azorenspezialistin Anne! 

Mittwoch, Oktober 12, 2011

travel-to-nature unterstützt die Gesellschaft zur Rettung der Delphine



Ballrechten, 12.10.2011

Schon seit vielen Jahren veranstalten wir eine Familienreise auf die Azoren. Jetzt gibt es gerade im Bereich Delfinreisen ja leider sehr viele schwarze Schafe. In vielen Hotels werden Delfine sogar im Pool gehalten, damit die Touristen ihren Spaß haben.

Einige Veranstalter werben mit "Delfinschwimmen", ohne Rücksicht auf die Tiere zu nehmen. Wieder andere fahren rücksichtslos bis auf wenige Meter an die manchmal auch scheuen Delfine heran. Das alles wollen wir bei unseren Reisen nicht tun, wir wollen die Delfine freilebend in ihrem natürlichen Lebensraum achten. Wir gehen auch mit Delfinen ins Wasser, sofern die Tiere den Kontakt zu uns aufnehmen. Erst wenn sie sich selbst unserem Boot nähern und nicht von unserer Seite nah am Boot weichen, bereiten sich die maximal zwei Schwimmer, die gleichzeitig zu den Delfinen ins Wasser gehen, auf diesen Moment vor. Nur wenn die Delfine ohne Babies unterwegs und nicht auf Nahrungssuche sind, gibt der erfahrene Bootsführer in Abstimmung mit der begleitenden Meeresbiologin und unserer Reiseleitung auf dem Boot das Kommando “GO” und dieses einzigartige Erlebnis darf geschehen. Wir überlassen den Delfinen und auch den Walen die Dauer und Intensität der Begegnung.

Damit wir das alles richtig machen, haben wir und unsere Reiseleiter immer engen Kontakt zur "Gesellschaft zur Rettung der Delphine", die bereits 1991 von Rollo Gebhard gegründet wurde. Und wir versuchen, alle unsere Gäste von der Wichtigkeit des Schutzes der Meeressäuger zu überzeugen - und bei fast allen gelingt uns das auch! Hier ein Bild von unserer diesjährigen Familienreise auf die Azoren.



Als kleines Zeichen unserer Wertschätzung und Dankbarkeit für die Naturschützer von der GRD haben wir heute 400 Euro an die Gesellschaft zur Rettung der Delphine überwiesen.

Montag, Oktober 04, 2010

Costa Rica: Sprachkurs für Delfine


San José, Costa Rica

Also gut, was Extremwissenschaftler Douglas Adams in seinem Bestseller "Mach´s gut und Danke für den Fisch" schon beschrieben hat, stellt sich immer mehr als Wahrheit heraus: Delfine sind einfach schlauer als wir Menschen.

Die Biologin Dr. Laura May-Collado schreibt in einer Arbeit, daß sich zwei verschiedene Delfinarten in Costa Rica, die normalerweise komplett unterschiedliche Sprachen haben, versuchen in einer gemeinsamen Sprache zu unterhalten. Warum Sie das tun, wissen die Wisschensaftler allerdings noch nicht.

Man weiß auch noch nicht, ob es sich sicher um eine eigene Sprache handelt, oder um Stresssymptome, denn man muss wissen, die zwei Delfinarten vertragen sich nicht sehr gut, sie jagen sich sogar.

Wer mehr lesen will, klicke hier: Take part

Dienstag, März 30, 2010

Reiseeindrücke von der Azoren for family Tour


Azoren, Pico

Obwohl die Azoren als portugiesische Inselgruppe zu Europa gehören, fliegen wir ab Lissabon ca. drei Stunden nur über Wasser hinweg. Mitten im Ozean tauchen dann die Vulkaninseln des Azorenarchipels auf, von denen jede ihren eigenen Charakter und ihren eigenen Reiz hat. Wir landen auf Pico und das Blau der letzten Stunden wird abgelöst von schwarzem Basaltstein und üppiger grüner Vegetation.


Vom Flughafen fahren wir mit unserem Mietwagen entlang der gewundenen Küstenstrasse mit einem atemberaubenden Ausblick über das blaue Meer zur Nachbarinsel Sao Jorge. Auf der anderen Seite erhebt sich majestätisch der alles überragende Berg Pico, der als 2.351m hoher Vulkan sogar die höchste Erhebung ganz Portugals ist.

Unsere Unterkunft liegt sehr ruhig auf einem hügeligen Naturgelände mit vielen subtropischen Pflanzen und in Fußwegentfernung vom Meer. Es gibt mehrere Grillecken, verschiedene Spielangebote im Aussenbereich und ein Natursteinhaus dessen Aufenthaltsraum mit Kamin, Bibliothek und kleiner Bar zum gemütlichen Verweilen einlädt. Unsere Ferienhäuser sind auf dem Gelände locker verteilt und mit viel Freiraum familiengerecht eingerichtet.

Die Kost der Insel ist geprägt durch frischen Fisch und schmackhaftes Fleisch der zahlreichen Rinder und Schweine der Insel. Begleitet werden die Hauptspeisen von Kartoffeln, Süßkartoffeln, Yams und Brot. Auf den Azoren gibt es überall hervorragenden Käse, der Groß und Klein besonders gut schmeckt. Vom weissen Frischkäse, am besten genossen mit s

charfer Chilisoße, bis zum goldgelben Butterkäse ist für jeden Geschmack etwas dabei.


Ein besonderes Highlight dieser Reise sind die Wal- und Delfinausfahrten. Wir fahren mit unserem erfahrenen Skipper gemeinsam an Bord eines flotten Motorbootes aus der Hafeneinfahrt von Lajes und spüren schon die salzige Luft des Atlantiks. Als wir über Funk eine Anweisung erhalten, wo Tiere von Land aus gesichtet wurden, wird gemeinsam e

ntschieden: fahren wir heute zu den Pottwalen, die sich im Westen aufhalten oder doch lieber zu den Delfinen, die sich gerade in östlicher Richtung tummeln?


Wir entscheiden uns, den neugierigen Delfinen zu begegnen und sind schon sehr erwartungsvoll. Plötzlich sehen wir vor uns „brodelndes“ Wasser und die Gruppe der ca. 50-70 Delfine ist mit ihren Sprüngen und schnellen Bewegungen unübersehbar. Wir reduzieren unsere Geschwindigkeit, um uns den Tieren behutsam zu nähern. Auf eigenes Risiko dürfen maximal zwei Personen gleichzeitig ins Wasser, um mit den Delfinen im offenen Ozean zu schwimmen. Mit weichen Knien vor Aufregung lassen wir uns vom Boot aus sanft und leise ins tiefe Blau hinein gleiten. Das Geräusch der Delfine mit ihrem Klicken und Zwitschern ist das Erste, was unter Wasser zu spüren ist. Dann sind sie auch unter Wasser zu sehen. Welch ein unglaubliches Glück – ein paar Tiere aus der Gruppe sind neugierig und lenken ihre Aufmerksamkeit auf die beiden Fremden in ihrem Element. Mit nur wenigen Metern Abstand sehen wir uns in die Augen, dann ziehen sie weiter. Noch ganz und gar benommen von diesem besonderen Erlebnis schwimmen wir zurück zu unserem Boot und schildern den Anderen unsere Erlebnisse.


Zufrieden setzen wir unsere Fahrt auf dem Meer vor der Küste fort und haben ständig den mächtigen Vulkan Pico in unserem Rücken. Plötzlich sehen wir eine neblig versprühte Wasserfontäne – der Blas eines Pottwals an unserer rechten Seite läßt uns wieder langsamer werden. Das Boot wird gestoppt, um die ruhige Atmung des riesigen Tieres durch nichts abzulenken und mit rücksichtsvollem Abstand beobachten wir dieses Geschöpf. Die Kameras sind gezückt und wir machen „Jagd“ auf das schönste Flukenfoto dieses Urlaubs. Als sich der Rücken zu einem Buckel formt, sammelt der Wal alle Kraft zum Abtauchen und zeigt uns zum Abschied seine majestätische Fluke, bevor er in der Tiefe zur Nahrungssuche verschwindet. Erst in 45 Minuten wird er wieder auftauchen, aber wir fahren nun voller neuer Eindrücke durch die salzige spritzende Gischt zurück nach Lajes und freuen uns auf eine prickelnde Erfrischung und festen Boden unter den Füßen.



Das Detailprogramm, sowie aktuelle Termine und Preise finden Sie unter diesem Link: Azoren for family

Eindrücke von Silke Matz / Reiseleitung Azoren


Donnerstag, Dezember 31, 2009

Panama, Bocas del Toro


Panama, Bocas del Toro

Mariana Dentsch macht gerade ein Praktikum mit travel-to-nature in Costa Rica. Sie arbeitet in der Casa Luna Lodge und für mapachetours. Ab und zu darf sie auch mal raus und für uns berichten. Heute berichtet Mariana aus Bocas del Toro!

Seit nun fast 10 Wochen bin ich jetzt schon in Costa Rica und von Anfang stand für mich fest – ich muss unbedingt auch einmal nach Panamá! Am vergangenen Wochenende war es nun endlich so weit – auf ging es nach Bocas del Toro!

Frühmorgens um 4.00 Uhr ging für Manuel Emilio von Mapache Tours und für mich die Tour los: wir sind zunächst einmal nach Ciudad Quesada gefahren, von wo aus wir zusammen mit einer 11-köpfigen costa-ricanischen Familie im Kleinbus starteten. Nach einem Zwischenhalt mit leckerem Frühstück in einer typischen Soda am Straßenrand ging die Reise weiter. Inzwischen war es auch schon hell geworden und wir konnten von Weitem unter anderem die Vulkane Poás und Irazú erkennen. Unsere Route führte uns weiter nach Limón an die Karibikküste Costa Ricas, wo wir schon einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage bekamen, über Cahuita bis nach Sixaola, wo wir dann endlich panamaischen Boden betraten. Inzwischen war es heiß geworden und alle waren froh, als wir im Hafen von Almirante unser Boot bestiegen, das uns in weniger als 20 Minuten nach Bocas del Toro bringen sollte. Zugegeben – das Boot machte auf mich zunächst nicht den Eindruck, zu der schnellen Sorte zu gehören. Umso erstaunter war ich, als wir vom Dock ablegten und nach dem „Auslaufen“ aus dem Hafen unser Bootsführer Gas gab – und zwar mächtig viel Gas! Wir sind sozusagen über das Wasser geflogen und uns wehte eine angenehm erfrischende Brise um die Nasen. Diese kleinen Boote sind DAS Haupttransportmittel sowohl in die Hauptstadt Bocas del Toro als auch zwischen den Inseln, wie ich in den kommenden Tagen noch feststellte, denn eigentlich immer, wenn ein Ausflug anstand, fand dieser mit Hilfe eines solchen Bootes statt.
Bocas del Toro ist eine Provinz im Nordwesten Panamas und umfasst neben dem Festland sechs größere und unzählige kleine Inseln. Unser 4* Hotel „Swans Cay“ liegt nur wenige Hundert Meter von der Anlegestelle entfernt in der Provinzhauptstadt Bocas del Toro auf der Isla Colón. Nach einer kalten Dusche und einem ersten kleinen Orientierungsspaziergang durch den Ort gingen wir alle zusammen Abendessen um uns nach der langen Anreise und für den kommenden Tag zu stärken. Im Ort selbst gibt es unzählige Restaurants, Bars und viele Souvenirshops und mir wurde schnell klar, warum dieser Fleck Erde so beliebt ist – alles geht etwas ruhiger und etwas langsamer zu, die Menschen, sowohl Einheimische als auch Touristen, sind entspannter und dieses karibische Feeling ergreift auch sofort Besitz von einem selbst.
Am nächsten Morgen wartete dann schon eine der Hauptattraktionen auf uns: ein Besuch der Delfinbucht. Wie zu erwarten, bestiegen wir um 9.00 Uhr morgens eines der Boote, das uns über das karibische Meer vorbei an Mangrovenwäldern und Küstenstreifen mit Palmenstränden zu dem Ort brachte, an dem wir dann gespannt auf die Meeressäugetiere warteten. Und tatsächlich, nach nur ein paar Minuten tauchten gleich mehrere Delfingruppen von drei bis vier Tieren auf. Was für ein Erlebnis, vor allem auch für die Kinder, die mit uns reisten. Eines der anderen Beoachtungsboote drehte mehrere Kreise und den Delfinen schien es außerordentlich viel Spaß zu machen, in der Strömung hinter dem Boot herzuschwimmen. Einige machten zur Freude aller sogar kleine Sprünge.
Nach diesem Erlebnis fuhren wir mit dem Boot zu einem Restaurant, das direkt am – oder besser gesagt – im Meer liegt, denn es ist auf Stelzen errichtet und die Boote legen sozusagen fast neben den Tischen an. Wer möchte, kann auch vom Restaurant aus direkt ins Meer springen und dort mit den vielen kleinen und größeren Fischen Bekanntschaft machen. Selbstverständlich kann man hier die Fische nicht nur beobachten, sondern auch essen... man sollte sich auf keinen Fall eines der Gerichte mit Zutaten aus dem Meer entgehen lassen, wie z.B. Spaghetti mit Meeresfrüchten, Reis mit Garnelen oder Casado (Reis, Bohnen, Salat, frittierte Bananen ) mit Fisch direkt vom Grill. Hmmm, lecker!
Am Nachmittag steuerte unser Bootsführer mit dem Spitznamen „Stoy“ zielstrebig zu einem kleinen Korallenriff, wo ich zusammen mit Doña Luisa, Fernanda und den Kindern ins Wasser sprang um zu schnorcheln. Das Wasser ist wirklich unglaublich klar und an dieser Stelle nicht besonders tief, so dass man die verschiedenen Korallen und die vielen dort lebenden Fische sehr gut beobachten kann. Man sollte allerdings, sofern man Flossen trägt, vorsichtig sein um nicht die schönen Korallen zu beschädigen! Dies kann man aber ganz einfach vermeiden: wir haben uns einfach die Schwimmwesten um den Bauch gebunden – das trägt hervorragend und man kann sich ganz einfach fortbewegen ohne die Korallen zu berühren. Um den Tag den krönenden Abschluss zu verpassen, ging es zum Ausruhen noch an den Playa de la Ranita Roja, was so viel heißt wie „Strand des roten Frosches“. Der Strand ist wie aus dem Bilderbuch: goldfarbender, feiner Sand, azurblaues Meer, viele Palmen und eine kleine Strandbar mit Hängematten. Gerne wären wir länger geblieben, aber so langsam machte sich schon wieder Hunger breit und wir traten die Rückreise ins Hotel an.
Ein weiteres Highlight konnten wir am Montagmorgen genießen, als wir an den Playa de las Estrellas fuhren – natürlich per Boot und mit unserm Bootsführer Stoy. Wie der Name schon verrät, gibt es an diesem langen, aber schmalen Strand viele Seesterne. Und statt „viele“ könnte man auch schon fast massenweise sagen, denn wirklich alle paar Meter stößt man im glasklaren, warmen karibischen Meer auf einen oder mehrere Seesterne in unterschiedlichen roten bis orange-gelben Schattierungen. Dieses Phänomen gibt es nur an diesem Strand und für uns Erwachsene als auch für die Kinder war es auch das erste Mal, dass wir einen Seestern überhaupt berühren konnten. Das ausgedehnte Mittagessen hatten wir unweit des Playa de las Estrellas in einem Strandrestaurant. Anschließend ging es mit vollem Bauch und zufriedenen Gesichtern wieder zurück. Den Rest des Tages nutzte ich um in Bocas del Toro ein paar Andenken zu kaufen. Die kleinen Läden bzw. Stände am Straßenrand sind sehr nett und ich hatte einen kleinen Plausch mit einem der freundlichen Verkäufer, der mir auch auf der Suche nach neuen Flip Flops einen hervorragenden Tipp geben konnte. Der Abend stand zur freien Verfügung und ich entschied mich dafür ihn bei frittiertem Calmar, Pizza und Piña Colada ausklingen zu lassen...
Am Tag darauf war es Zeit Abschied zu nehmen von dem netten, gemütlichen Hotel, den netten Menschen der Karibikküste, den leckeren Gerichten und den Delfinen. Die drei Tage vergingen wie im Flug und wir haben lange nicht alles gesehen, was es in Bocas del Toro zu entdecken gibt.
Für mich ein Grund wiederzukommen, aber noch mehr ein Grund zu sagen: „Oh wie schön ist Panamá!“

Mariana Dentsch

Unsere Reise Costa Rica Sur - Panama Norte führt Sie an diesen tollen Ort