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Freitag, September 16, 2011

Kennt Ihr eigentlich...

… die Rote Mombinpflaume? Vorausgesetzt, dass meine Recherche korrekt ist, handelt es sich dabei um einen tropischen Laubbaum, der bis zu 25m groß werden kann. In der Sprache der Ureinwohner El Salvadors, dem Nahuatl, wird sie auch als „xocotl“ bezeichnet, was im Laufe von Jahrhunderten zu dem spanischen Wort „jocote“ wurde. Die Früchte lassen sich sowohl unreif mit etwas Salz und Essig oder Limettensaft, als auch in reifem Zustand verzehren.



So weit so gut, aber warum ist diese Pflaume nun einen Blogbeitrag wert? Nun, weil in El Salvador am nächsten Sonntag, 25. September 2011, zum dritten Mal das Festival der „Jocote Corona“ stattfindet. Dieses Festival hat sich im Laufe der Jahre zu einer echten Tradition entwickelt und wird im Nationalpark Cerro Verde gefeiert. Man kann dort die Früchte probieren, entweder in rohem Zustand oder auch in Form eines traditionellen salvadorianischen Gerichts, das aus der Mombinpflaume, Zuckerrohrmelasse und Mango besteht. Außerdem gibt es weitere Dinge im Bereich der Kunst, Kultur und des Ökotourismus zu entdecken.

Wer mal sehen möchte, wie das im letzten Jahr ausgesehen hat, kann sich das Video (spanisch) dazu ansehen.


Und wer selbst einmal in den Nationalpark Cerro Verde fahren möchten, kann sich ja mal unsere neue Reise „El Salvador Highlights“ ansehen. Selbstverständlich ist es auch im Rahmen einer Individualreise oder einer Kombinationsreise möglich.

Mittwoch, April 13, 2011

Schokoladige Versuchung

Mitten auf der Halbinsel Osa im Süden Costa Ricas zwischen den Ortschaften La Palma und Puerto Jiménez befindet sich die Finca Köbö, auf der zweimal täglich Schokoladentouren stattfinden. Für mich als „Schokoholic“ bietet sich hier die Möglichkeit mehr über meine süsse Leidenschaft zu erfahren.Köbö bedeutet „Traum“ in der Sprache des indigenen Volkes Guayami, das auf der Halbinsel lebt. Und hier haben sich Alex und Jutta mit ihrem Sohn Noah tatsächlich ihren Traum verwirklicht. Auf 20 Hektar wachsen Ananas, Bananen, Zitronen, Melonen, Sternfrucht, Papayas und alles was das Herz begehrt. Ein Teil des Grundstücks ist der Natur überlassen und dient Brüllaffen, Schlangen, Tukanen, Schmetterlingen und vielen weiteren Tierarten als Lebensraum. Während wir von Alex über die Farm geführt werden, dürfen wir verschiedene Früchte probieren. Doch hauptsächlich widmet sich das costaricanisch-österreichische Ehepaar dem organischen Anbau von Kakaobäumen. Vier verschiedene Sorten gibt es, erklärt uns Alex und erläutert uns deren Verwendung. Wir erfahren auch, wie aus den Kakaofrüchten die fertige Schokolade hergestellt wird – hier auf der Finca Köbö geschieht das noch alles ohne Maschinen - und dass wir Europäer die grössten Schokoladenesser sind. Das kulinarische Highlight folgt am Schluss: Selbstgemachtes Schokofondue mit Früchten aus dem eigenen Garten und dazu der schokoladigste Kuchen, den ich je gegessen habe. Am liebsten würde ich die Farm gar nicht mehr verlassen. Doch die 2,5 Stunden sind schnell vorbei und wir machen uns gestärkt und mit vielen wissenswerten Informationen auf den Weg zurück zu unserer Unterkunft in Puerto Jimenez.

Eure Jasmin