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Donnerstag, Juli 04, 2013

Ya mann! Rasta, Reggae und Re..ääh LINKSverkehr - Ein Reisebericht aus Jamaika (Teil 8)

Die Küche Jamaikas - Ya mann, carribbean flavo!

Wer in der Karibik unterwegs ist und speziell auf Jamaika sollte sich auf eine leckere, nahrhafte, abwechslungsreiche, bunte und würzige Speisenvielfalt einstellen.

Die jamaikanische Küche ist so vielfältig wie die Jamaikaner selbst – es sind die Einflüsse vieler Kulturen wie den Ureinwohnern, den englischen Kolonialherren sowie der Kreolen spürbar.

Frische süße Früchte zum Frühstück

Der Reichtum an Früchten, Gemüsesorten und anderen natürlichen Zutaten wird ausgenutzt und findet sich oft schon auf dem allerersten Teller wieder, den man in Jamaika vorgesetzt bekommen, insbesondere wenn man in einem der viele Guesthouses oder von Einheimischen geführten Hotels und Lodges unterkommt.


Meine Tante setzt am ersten Morgen auf die sichere Karte, aber neugierig wie ich nun einmal bin habe ich am Vorabend zugestimmt mir einmal landestypische Kost servieren zu lassen. „saltfish and ackee“ habe ich verstanden, und die Damen vom Palmview Guesthouse in Montego Bay haben mir auch erklärt, worum es sich dabei handelt, aber irgendwie war ich wohl etwas zu müde um allen Details zu folgen. Wenn ich jetzt auf meinen Teller schaue, bin ich zum Einen durchaus neugierig andererseits auch etwas skeptisch wie „saltfish and ackee“ wohl schmecken wird, denn vor mir ist ein relativ großer Haufen, der aussieht wie Rührei gemischt mit viel grünen Kräutern und länglichen, leicht gräulichen dünnen Streifen, von denen ich vermute, dass es der Fisch ist. Daneben liegen zwei rundliche Bollen, sogenannte Dumplins (???), die angeblich ebenfalls typisch sind. Nun gut, ich lass mich überraschen, nimm meine Gabel und schaufel mir etwas von der Masse in den Mund. Ich bin etwas erstaunt über den recht salzigen und vor allem fischigen Geschmack und stelle fest, dass ich wohl nicht unbedingt zu denjenigen gehöre, die schon am frühen Morgen um 8.00 Uhr Fisch essen kann. Ich habe normalerweise wirklich keine Schwierigkeiten und habe in Costa Rica immer Reise mit Bohnen, Käse, etc. gefrühstückt, aber das ist mir dann doch etwas zu extrem. Ich schaufele mir noch fünf oder sechs weitere Gabeln in den Mund, trinke dazu meinen Kaffee und esse einen der zwei recht festen Bollen sowie die Hälft der „Brotfrucht“, doch auch diese ist mir persönlich etwas zu trocken. Und was lerne ich daraus – man sollte offen sein für alles, alles probieren und dann kann man immer noch sagen, ob man es mag oder nicht.

Unreife Ackee-Früchte

In diesem Fall hat mir doch tatsächlich mal etwas nicht so wahnsinnig gut geschmeckt (und ich esse wirklich fast alles!). Jedoch wurde mir später noch von anderen Jamaikanern erklärt, dass man Saltfish & Ackee auch nicht unbedingt zum Frühstück ist, sondern eher später und eher als Beilage. Da war ich dann auch wieder beruhigt – es lag wohl doch am Fisch so früh am Morgen :-)

Wir haben natürlich noch andere Dinge probiert, unter anderem das berühmte Jerk Chicken. Als Variation gibt es auch Jerk pork und Jerk fish, worauf wir allerdings verzichtet haben. Jerk Chicken ist wirklich sehr lecker, egal ob man es am Straßenstand in Bluefields, im darauf spezialisierten Restaurant Scotchies in Montego Bay oder im Gourmetrestaurant im Hotel isst. Man sollte nur wissen, dass „jerk“ zum einen die würzig-scharfe Marinade ist, in die das Grillgut eingelegt wird und zum anderen die Zubereitungsart auf dem Grill über Pimentholz für den entsprechenden Geschmack. Jeder hat seine eigene Art die Marinade herzustellen, aber in jedes gute „jerk“ gehört eine dunkle Beere, die scharf wie eine Mischung aus Zimt, Nelke und Muskat schmeckt.

Jerk Chicken vom Straßengrill in Bluefields

Und dann gab es noch unser absolutes Highlight – durch den unfreiwillig verlängerten Aufenthalt im Mockingbird Hill sind wir in den Genuss des dortigen Mille Fleurs Restaurants gekommen. Und wirklich – das ist absolute Spitzenküche, für die das Restaurant auch schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Nicht nur, dass ausschließlich Produkte von der Insel verwendet werden, diese werden auch in traditionellen und neu interpretierten Rezepten verwendet. Es wird täglich frisch gekocht und die Geschmacksvariationen sind einfach gigantisch. So genossen wir täglich frisch gebackenes Brot, süß wie deftig, mit hausgemachten Marmeladen und Jams. Pünktlich um 5 Uhr nachmittags gab es nach alter, englischer Tradition Tee mit Gebäck oder Kuchen und ein dreigängiges Menü am Abend.
Natürlich haben wir es uns da nicht nehmen lassen einen Kochkurs beim Küchenchef höchstpersönlich zu machen – mitten im Hurrikan. Das Ergebnis konnte sich sehen und schmecken lassen.
So liebevoll wurde alles angerichtet - Hotel Mockingbird Hill, Port Antonio

Wer also einmal die Gelegenheit hat nach Jamaika zu reisen, sollte sich auf keinen Fall die lokale leckere Küche entgehen lassen, denn das gehört definitiv dazu, wenn man die Kultur eines Landes kennenlernen möchte.

Hmmmmmm!!!

Freitag, September 16, 2011

Kennt Ihr eigentlich...

… die Rote Mombinpflaume? Vorausgesetzt, dass meine Recherche korrekt ist, handelt es sich dabei um einen tropischen Laubbaum, der bis zu 25m groß werden kann. In der Sprache der Ureinwohner El Salvadors, dem Nahuatl, wird sie auch als „xocotl“ bezeichnet, was im Laufe von Jahrhunderten zu dem spanischen Wort „jocote“ wurde. Die Früchte lassen sich sowohl unreif mit etwas Salz und Essig oder Limettensaft, als auch in reifem Zustand verzehren.



So weit so gut, aber warum ist diese Pflaume nun einen Blogbeitrag wert? Nun, weil in El Salvador am nächsten Sonntag, 25. September 2011, zum dritten Mal das Festival der „Jocote Corona“ stattfindet. Dieses Festival hat sich im Laufe der Jahre zu einer echten Tradition entwickelt und wird im Nationalpark Cerro Verde gefeiert. Man kann dort die Früchte probieren, entweder in rohem Zustand oder auch in Form eines traditionellen salvadorianischen Gerichts, das aus der Mombinpflaume, Zuckerrohrmelasse und Mango besteht. Außerdem gibt es weitere Dinge im Bereich der Kunst, Kultur und des Ökotourismus zu entdecken.

Wer mal sehen möchte, wie das im letzten Jahr ausgesehen hat, kann sich das Video (spanisch) dazu ansehen.


Und wer selbst einmal in den Nationalpark Cerro Verde fahren möchten, kann sich ja mal unsere neue Reise „El Salvador Highlights“ ansehen. Selbstverständlich ist es auch im Rahmen einer Individualreise oder einer Kombinationsreise möglich.

Mittwoch, Mai 11, 2011

Aguachile


Bald ist es wieder soweit! In 28 Tagen mache ich mich endlich auf den Weg zurück nach Mexiko! Bevor ich mich dort auf Erkundungstour für eine neue Route durch den zentralen Teil des Landes begebe, fahre ich für ein paar Tage nach Guadalajara, wo ich ein Jahr gelebt habe. Abgesehen vom Wiedersehen mit Freunden freue ich mich besonders auf das mexikanische Essen. Mein Lieblingsort in Guadalajara war der Mercado del Mar. Der sogenannte Fischmarkt ist eine kleine Gasse mit vielen Fischhändlern und Restaurants. In den Restaurants trifft man hier hauptsächlich Mexikaner, die Stimmung ist super - und laut! Überall hängen Fernseher, am Nachmittag kommt noch live-Musik dazu, es wird geredet, gelacht und von draußen hört man die Rufe der Fischhändler – nicht unbedingt ein Ort zum Entspannen, aber absolut mexikanisch. ;-)

Mein Lieblingsessen im Mercado del Mar ist Aguachile: rohe Shrimps werden mit Zwiebeln in Limettensaft und Chile Habanero (die schärfte Chilesorte Mexikos) eingelegt und so gebeizt. Dazu gibt es tostadas - getrocknete Tortillas. Zugegeben, das klingt gewöhnungsbedürftig, schmeckt aber verdammt gut!


Eure Sarah

Mittwoch, Dezember 22, 2010

Das berühmt berüchtigte Frühstücksmüsli

Es weckt sie jeden Morgen und geleitet die Gäste des Projektdorfes Sreekandamangalam sanft in den kommenden Tag. Die Rede ist hier vom Frühstücksmüsli. Aber nein, und dies muss hier unweigerlich betont werden, nicht von irgendeinem Frühstücksmüsli, sondern von einem ganz Bestimmten. Zubereitet wird es mit Obstsalat - bestehend aus Bananen-, Ananas- und Karottenstückchen, Reisflocken, Kokosnussraspeln, Joghurt und je nach Geschmack auch mit Honig. Zu guter Letzt mische man all diese Zutaten, tauche den Löffel in dieses herrliche Allerlei und genieße den ersten Bissen in den frischen Tag.


Donnerstag, November 04, 2010

Restauranttipp Playa Hermosa

Costa Rica, Guanacaste, Playa Hermosa

Hola an alle, die demnaechst nach Guanacaste in die Region um Playas del Coco fahren. Wenn Ihr fuer abends mal ein nettes Plaetzchen mit gutem Essen sucht, dann fahrt doch mal in die Pizzaria Bocelli am Playa Hermosa. Wenn Ihr in Richtung Playa Panama fahrt, dann ists die erste Einfahrt in den Ort, einmal um die Kurve rum und schon seid Ihr dort.



Gut, ist natuerlich keine typische costa-ricanische Kueche, sondern es gibt hauptsaechlich Pizza und Pasta. Die schmecken dafuer wirklich hervorragend, war erst gestern dort und habe eine Pizza aus dem Steinofen !!! gegessen. Super lecker und nette Bedienung! Ein Dessert hat leider nicht mehr reingepasst, aber ich habe einen Teller mit Tres Leches (und hier ist wieder was landestypisches) gesehen, und haette ich noch Luft gehabt - haette ich das DEFINITV auch noch verdrueckt :)

Also, wenns mal was Italienisches sein darf - hingehen!

PURA VIDA!