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Mittwoch, August 17, 2011

Buchempfehlung: Finning

Ballrechten, 17.08.2011


travel-to-nature ist Reiseveranstaletr für nachhaltige Reisen nach Costa Rica. Zu unserer Art des Reisens gehört auch eine gewisse Naturverbundenheit. Aus diesem Grund unterstützen wir auch das "Sharkproject", das sich gegen das sogenannte Finning, also das Abschneiden von Haifischflossen am lebendigen Leib wehrt. Leider spielt unser Hauptreiseland Costa Rica da eine unschöne Rolle und wir setzen uns dafür ein, daß Finning verboten wird. Deshalb raten wir dringend zum Kauf dieses Buches, dessen Einnahmen den weltweiten Kampf gegen Finning unterstützen:

„FINNING“
Das neue Sharkproject-Buch. Ein atemberaubender Abenteuer-Thriller – spannend bis zur letzten Seite und von einer beklemmenden Realität.
„Der Tiger“ – so nennt man den geheimnisumwitterten Anführer der weltweiten Finning-Mafia. Niemand überlebte bisher das Wissen um seine wahre Identität.
Für die beiden jungen Computerspezialisten Michel Hoffmann und Wolf Ricker beginnt das Grauen, als sie bei einer U-Boot-Fahrt vor der costa-ricanischen Isla de Cocos zufällig Zeuge des blutigen Treibens von illegalen Haifischern werden. Die Fotos und Filme, die sie davon machen, besiegeln ihr Schicksal. Ein unerbittlicher Feind heftet sich auf ihre Fersen, der nur eines will – ihren Tod. Vor der Kulisse eines jahrhundertelang verschollenen Schatzes und eines brutalen Geschäftes, dessen Gewinnspannen höher sind als im Rauschgifthandel, beginnt für die Freunde ein verzweifelter Überlebenskampf.

„Mehr als ein gelungener Abenteuer-Thriller. Auf packende Weise klagt Gerhard Wegner eine der schlimmsten ökologischen Verbrechen an, deren sich der Mensch in den Meeren schuldig macht!“
Frank Schätzing


"Blendend recherchierter Umwelt-Thriller!"
Hannes Jaenicke

Der Autor, Gerhard Wegner, ist Gründer und Präsident von Sharkproject einer der größten ehrenamtlichen Haischutzorganisationen der Welt. Zusammen mit seinen Mitstreitern kämpft er seit Jahren gegen die Ausrottung der Haie.
In seinem „anderen Leben“ ist er Inhaber einer renommierten Werbeagentur, die für eine internationale Klientel tätig ist. Von ihm sind bisher vier Sachbücher, ein Kinderbuch und zwei Cartoonbände erschienen.

Titel: Finning
Autor: Gerhard Wegner
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
Erscheinung: Sonderedition ab 15.11.2010 / Buchhandel ab 30.1.2011
Verlag: Sharkproject Merchandising & Production GmbH
ISBN: 9 783 000 321 757
Seiten: 400
Größe: H 21,5 x B 13,5 cm
Preis: € 19,99


http://www.stop-finning.org/

Montag, Dezember 13, 2010

Der Hai als Drogenkurier? Geht´s noch?




Puntarenas, Costa Rica

Da wir gegen die Haiabschlachtung in den Gewässern Costa Ricas sind, haben wir von travel-to-nature  uns hier auch schon öftres positioniert und gegen diese Massaker protestiert. Jetzt kommt ein weiterer Grund hinzu, weshalb wir gegen das sinnlose Morden sind: Haie werden als Drogenkurier missbraucht! 

Das geht ungefähr so:
Den Drogenfahndern Mexikos fiel auf, daß Mexiko plötzlich nicht nur Haifischkadaver exportiert, wie sonst, sondern auch noch importiert. Also hat man sich mal ein paar Haie genauer angeschaut. Im Juni 2009 hatten dann die Behörden von Costa Rica das Schiff ‘Dover Strait’ gestoppt, das tiefgefrorene Haie an Bord hatte. Das Schiff war aus einem privaten costaricanischen Hafen in der Stadt Puntarenas mit Ziel Mexiko ausgelaufen. Der Inhalt der Haifischbäuche bestand aus knapp 900 kg. Kokain, das von Kolumbien nach Mexiko und von dort in die USA geschmuggelt werden sollte.

Woblog schreibt: 

"Mexiko und die zentralamerikanischen Länder sind Umschlagplätze für Drogen, die von Kolumbien aus in Richtung Norden geschmuggelt werden. Größter Absatzmarkt sind die USA. Die kolumbianischen und mexikanischen Rauschgiftkartelle nutzen Costa Rica als Zwischenstopp, um ihre Boote neu aufzutanken. Die Fischer, die ihnen Treibstoff bringen, erhalten dafür einige Päckchen Kokain.
Die privaten Häfen in Costa Rica seien ein großes Problem, erklärte Randall Araúz, der das Meeresschildkröten-Schutzprogramm ‘Pretoma’ leitet. Die Polizei könne sie nur mit richterlicher Genehmigung betreten. Wegen seines Engagements für Haie erhielt der Biologe in diesem Jahr den Goldman-Umweltpreis. Araúz kämpft dagegen an, dass Haien die Flossen abgeschnitten und sie danach ins Meer zurückgeworfen werden, wo sie dann qualvoll verenden. Die Nachfrage nach den Flossen ist vor allem in China und Japan sehr groß.
Auf Haie wird auch in Mexiko in letzter Zeit so intensiv Jagd gemacht, dass mehrere Arten bereits vom Aussterben bedroht sind. 1990 wurden nach staatlichen Angaben in dem Land noch 34.000 Tonnen Haie gefangen. In den vergangenen Jahren sank die Zahl jedoch auf durchschnittlich 26.000 Tonnen jährlich. Erhebungen der mexikanischen Regierung von 2006 belegen, dass 240 Genehmigungen zum Haifang vergeben wurden."

Ich empfehle also weiterhin, die Ideen von SHARKPROJECT zu unterstützen!