Foto: Wissenschaftlicher Name: Agalychnis Calcarifer
Quesada, Costa Rica
Unser Freund und Reiseleiter Jonathan Serrano-Hernandez wird ab jetzt in lockerer Reihenfolge Tiere seiner Heimat Mittelamerika vorstellen. Teil 1 beschäftigt sich mit neotropischen Laubfröschen (treefrogs)
Artikel von Jonathan Serrano, Im Auftrag von www.travel-to-nature.de Familie:Hylidae Laubfrösche
Neotropische Laubfrösche:
Diese Unterart der Fösche sind sehr farbenfroh und sie begeistern Naturliebhaber schon von je her. Mit Ihrer zierlichen Struktur sind sie perfekt an das besondere Ökosystem des tropischen Regenwaldes angepasst.
Weltweit kommen etwa 700 Arten dieser Froschgattung vor. Davon immerhin 40 Arten in Costa Rica.
Da sie nachtaktiv sind, ist es sehr schwer, sie unter dem Laubwerk des Waldes zu finden, was sie zu sehr interessanten Tieren macht. Mit ihrer Anpassungsfähigkeit schaffen sie es, ihrer nächtliche Nahrungssuche und die nächtlichen Fortpflanzungsaktivitäten zu überleben.
Diese Laubfroschart hat gewöhnlich einen großen Kopf, einen rundlichen Mund, große Augen, lange und dünne Beine, erweiterte Zehenballen, mit saugenden Plättchen an den Spitzen ihrer Zehen, die es ihnen ermöglicht, zu klettern und sich an Blätter zu haften.
Sie legen ihre Eier an Blättern ab, die nahe am Wasser herunterhängen. Zwischen 30 und 50 Eiern kann das Weibchen ablegen. Sobald die Kaulquappen geschlüpft sind und im Wasser landen, müssen sie gegen ihre natürlichen Feinde ankämpfen.
Diese Frösche müssen leider den klimatischen Veränderungen gegenüberstehen. Es gibt weltweit mehrere Froschfamilien, deren Zahl aufgrund des Treibhauseffekts und der Fortpflanzung neuer Viren und Pilze sinkt. Einige Arten sind wohl schon ausgestorben, darunter die legendäre Goldkröte in Costa Rica, nach der aber immer noch gesucht wird.
Viele tolle Fotos gibt es auf Jonathans Webalbum "Amphibien Costa Ricas"
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