Freitag, Oktober 29, 2010
Noch 1 Tag...
Mittwoch, Oktober 27, 2010
Die Panamericana
Die Panamericana (englisch Pan-American Highway, spanisch Carretera Panamericana) ist ein System von Schnellstraßen, welches Alaska mit Feuerland weitestgehend verbindet. Es erstreckt sich somit über die gesamte Nord-Süd-Ausdehnung des amerikanischen Kontinents. Das Netzwerk umfasst etwa 48.000 km Schnellstraße und ist in seiner längsten Nord-Süd-Verbindung etwa 25.750 km lang. Auf der Fünften Internationalen Konferenz der Amerikanischen Staaten im Jahre 1923 entstand die Idee einer einzigen kontinentübergreifenden Schnellstraße. Die Konvention über die Carretera Panamericana wurde schließlich am 23. Dezember 1936 auf der Interamerikanischen Konferenz zur Festigung des Friedens in Buenos Aires unterzeichnet. Die Strecke ist fast komplett befahrbar, nur ein 90 km langes Teilstück zwischen dem Panamakanal und Nordwest-Kolumbien, das durch den Isthmus von Darién führen soll, ist noch nicht fertig gestellt. Der Isthmus von Darien ist ein Gebiet undurchdringlichen, bergigen Regenwaldes mit hoher Biodiversität. Die projektierte Fertigstellung des Teilstücks hat viele Gegner, die so verschiedene Gründe vorbringen wie den Schutz des Regenwaldes und der Lebensweisen der dortigen indigenen Völker und die Behinderung der Verbreitung der Maul- und Klauenseuche in Südamerika sowie die Behinderung des Drogenhandels aus Kolumbien nach Nordamerika.
Die Panamericana durchquert neben Nicaragua und Panamá auf ihrem Weg natürlich auch Costa Rica in den folgenden Provinzen und Städten:
Freitag, Oktober 22, 2010
Noch 8 Tage...
Dort werde ich für travel-to- nature im Projektdorf Sreekandamangalam (Kerala) tätig sein und euch täglich mit brandaktuellen Neuigkeiten aus Sreekandamangalam und Umgebung versorgen. Ich bin bereits wahnsinnig neugierig und freue mich darauf, dieses Projekt sowie die Naturschönheiten und Kultur dieses Landes näher kennenzulernen.
Also dranbleiben, es wird spannend!
Montag, Oktober 18, 2010
Huch ein Buch: Schlangenwald
Inhaltlich habe ich nur einen kleinen Fehler entdeckt, als die Autorin vom "starken costa-ricanischen Bier" spricht. Gewoehnungsbeduertig fuer die deutschen Leser sind einige oesterreichische Ausdruecke, aber das ist auch schon alles, was ich zu Meckern habe.
Insgesamt aber ist das Buch auf jeden Fall lesenswert und kurzweilig
Amazon
ISBN 978-3-902672-23-0
Echomedia Buchverlag Wien
Montag, Oktober 11, 2010
Warum man in Thailand die Schuhe auszieht…

Flipflops kennt in Thailand jeder. Die offenen Sandalen sind im feucht-heißen Klima nicht nur angenehm zu tragen, sondern im thailändischen Alltag vor allem praktisch. Denn ständig zieht man seine Schuhe aus! In Thailand ist es üblich, Häuser ohne Schuhe zu betreten. Selbst in modernen Büros lassen die Leute ihre Schuhe vor der Tür stehen und der Chef oder das Personal sind ohne Socken unterwegs. Beim Betreten von Tempeln sind unbedingt die Schuhe auszuziehen! Diese „Schuhausziehvorschrift“ hat eine lange Tradition und es ist gut begründet, denn Thais sitzen zumeist nicht auf Stühlen, Sesseln und Sofas, sondern wohnen und essen auf dem Boden.
Um sich gemütlich zusammenzusetzten, ziehen sie oft den Boden vor, auch wenn es an Sitzmöbeln und Tischen eigentlich nicht mangelt. Da auf dem Boden auch Speisen und Getränke serviert werden, wird natürlich auf die Sauberkeit der Böden geachtet. Selbstverständlich wird dieser Brauch auch in der Beluga School for Life geachtet.
Sonntag, Oktober 10, 2010
Süßwasserhaie?
Isla de Ometepe, Nicaragua
Wo gibt's denn sowas?
In Nicaragua!
Genauer gesagt im Lago de Nicaragua, dem größten See in Mittelamerika. Dort befindet sich auch die Isla de Ometepe, die weltweit größte vulkanische Insel in einem Süßwassersee.
Schon in den 60er Jahren wurde festgestellt, dass die dort zahlreich vorkommenden Haie ähnlich wie Lachse die Stromschnellen des Rio San Juan überquerten und somit zwischen der Karibischen See und dem Nicaraguasee "pendelten". Heute gibt es nur noch wenige Haie und sie leben ausschließlich in den tieferen Regionen des Sees. Man kann also problemlos die schönen Strände der Insel geniessen ohne Angst haben zu müssen.
Am einfachsten gelangt man vom kleinen Städtchen San Jorge mit der Fähre auf die Insel. Die Überfahrt dauert ca. 90 Minuten und bietet einen wunderschönen Blick auf die beiden Vulkane Concepción und Maderas.
Unser Mitarbeiter Martin Ardelt hat sich erst vor kurzem diese wunderschöne Region angeschaut und hilft Ihnen gerne bei der Organisation einer Reise nach Nicaragua!
E-Mail: info@traveltonature.de
Tel.: 07634-5055-0
Freitag, Oktober 08, 2010
Wildschutzgebiet Barra del Colorado
An der Mündung des Río Colorado liegt das Wildschutzgebiet Barra del Colorado, das wie der Nationalpark Tortuguero nur auf dem Wasser- oder Luftweg erreichbar ist. Das Wildschutzgebiet (Refugio de Vida Silvestre Barra del Colorado) ist unbekannter und auch erheblich weniger von Touristen frequentiert als der Nationalpark Tortuguero. Im äußersten Norden schließt es an den langen Grenzfluss zu Nicaragua, dem Río San Juan, an. Das Wildschutzgebiet Barra del Colorado ist gekennzeichnet durch ein weit verzweigtes Kanalsystem und ausgedehnte Mangrovenwälder. Der übrige Baumbestand ist dem Tieflandregenwald zuzuordnen, der auf beiden Seiten der Landesgrenze sehr unberührt ist und Primärwald darstellt.
Das Wildschutzgebiet wird überwiegend von Sportfischern und Anglern besucht, die viel Geld für die Bootstouren und die Unterkunft in den wenigen Lodges bezahlen. Die Lodges befinden sich fast ausschließlich im Ort Barra del Colorado, einer kleinen Siedlung auf der Isla Machuca an der Karibikküste. Hier befindet sich auch eine Landepiste für Kleinflugzeuge. Der Ort wird sowohl von der lokalen Fluglinie Sansa als auch von NatureAir angeflogen.
Barra del Colorado ist eine sehr schöne, wenn auch teurere, Alternative zum in der Hochsaison manchmal etwas überbesuchten Tortuguero.
