Freitag, Juni 11, 2010

Eindrücke aus Khao Lak


Nur wer sich auf die Suche begibt, findet auch noch heute Spuren der Tsunami-Katastrophe in Khao Lak, der beliebten Urlaubsregion im Süden Thailands. Beispielsweise erinnern viele Pflanzen an die Flutwelle, da sie noch sehr jung erscheinen und erst vor nicht allzu langer Zeit gepflanzt wurden. Außerdem existieren immer noch einige Baustellen.
Davon abgesehen herrscht aber mittlerweile wieder großer touristischer Trubel am Beach von Khao Lak. Tagsüber genießen Urlauber die Sonne am Strand oder auf dem Gelände der Hotelanlage. Auch kann man in den zahlreichen Geschäften in Khao Lak eine regelrechte Shoppingtour starten. In den Abendstunden bieten diverse Restaurants und Tavernen Köstlichkeiten der thailändischen und nahezu jeder anderen internationalen Küche an. Für das Nachtleben ist ebenfalls gesorgt: Kleine Bars und Clubs laden zum feiern ein.
Die Reisenden fühlen sich hier – wieder – sehr wohl, das spürt man als Besucher in Khao Lak deutlich.

Tsunami – Museen erinnern an die Katastrophe

Einige Tsunami-Museen in der Umgebung, erinnern jedoch weiter an die Katastrophe, die sich zum Weihnachtsfest 2004 zutrug.
In Namkem. Einem von Khao Lak ca. 20 km entfernten Dorf, kann man ein Tsunami Memorial besuchen. An einer großen, eindrucksvollen Gedenkwand stehen die Namen der Opfer, die nie gefunden wurden. Ihre Angehörigen bekamen nur durch den Stein mit Ihrem Namen im Denkmal die Möglichkeit, ein Zeichen ihrer Trauer und Gedenken zu setzen. Dem Denkmal steh ein Gebilde ähnlich einer Welle gegenüber, das auf das Denkmal zuzukommen scheint. Ein sehr trauriger, wenn auch beeindruckender Ort.
An den Straßen bis nach Khao Lak sind Schilder zu finden, die auf eine Evakuierungszonen hinweisen. Nach dem Tsunami wurden diese Schilder aufgestellt, um Fluchtwege aufzuzeigen. Heute noch verweisen die Hinweisschilder auf Sicherheitszonen im Falle einer erneuten Katastrophe und lassen dabei die Tragödie von 2004, nicht in Vergessenheit geraten.

Keine Kommentare: