Seit Obama an der Macht ist nähern sich die USA und Kuba in mehreren Hinsichten immer weiter an. So verhandelt die US-Regierung zum ersten Mal seit fast 50 Jahren wieder mit Kuba über eine direkte Postverbindung von den Staaten auf die Insel. Das lange umstrittene US-Gefangenenlager Guantanamo soll bis in 5 Monaten geschlossen werden und auch die Meinung der in den USA lebenden Exilkubaner geht immer weiter in Richtung einer offenen Politik. War noch vor einigen Jahren eine deutliche Mehrheit für die Weiterführung des Handelsboykotts, so sind es jetzt nur noch 40%. Bei jüngeren Exil-Kubanern scheint sich die Wende sogar schneller durchzusetzen. Von den unter 49-Jährigen sind es schon über 50 % die sich für eine Aufhebung des Boykotts aussprechen. Wie es aussieht wird es hier wohl in den nächsten Jahren zu starken Änderungen kommen. Wie sich das für das kleine Land auswirkt ist noch offen. Zu hoffen bleibt, dass die verschlafene Karibikinsel nicht irgendwann (durch die nähe zu den USA) zu einem Ballermann der Amis verkommt. Wahrscheinlich wird jedoch das koloniale Flair das Kuba auszeichnet früher oder später verloren gehen. Da ich finde, dass man über dieses Thema stundenlang diskutieren kann, würde ich mich über Anregungen und Kommentare sehr freuen! Eure Sally (bekennender Kuba-Fan)
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Donnerstag, September 03, 2009
US-Handeslembargo für Kuba
Seit Obama an der Macht ist nähern sich die USA und Kuba in mehreren Hinsichten immer weiter an. So verhandelt die US-Regierung zum ersten Mal seit fast 50 Jahren wieder mit Kuba über eine direkte Postverbindung von den Staaten auf die Insel. Das lange umstrittene US-Gefangenenlager Guantanamo soll bis in 5 Monaten geschlossen werden und auch die Meinung der in den USA lebenden Exilkubaner geht immer weiter in Richtung einer offenen Politik. War noch vor einigen Jahren eine deutliche Mehrheit für die Weiterführung des Handelsboykotts, so sind es jetzt nur noch 40%. Bei jüngeren Exil-Kubanern scheint sich die Wende sogar schneller durchzusetzen. Von den unter 49-Jährigen sind es schon über 50 % die sich für eine Aufhebung des Boykotts aussprechen. Wie es aussieht wird es hier wohl in den nächsten Jahren zu starken Änderungen kommen. Wie sich das für das kleine Land auswirkt ist noch offen. Zu hoffen bleibt, dass die verschlafene Karibikinsel nicht irgendwann (durch die nähe zu den USA) zu einem Ballermann der Amis verkommt. Wahrscheinlich wird jedoch das koloniale Flair das Kuba auszeichnet früher oder später verloren gehen. Da ich finde, dass man über dieses Thema stundenlang diskutieren kann, würde ich mich über Anregungen und Kommentare sehr freuen! Eure Sally (bekennender Kuba-Fan)
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