Wer keine Lust auf die touristenüberfüllte und überteuerte Tropicanashow hat aber trotzdem gerne ein bisschen kulturelles Nightlife in Havanna nicht verpassen will, der sollte sich die Tanzshow des bekannten und sehr talentierten Ballettensembles Havanna Queens ansehen.
Und das beste daran: Sie bekommen dazu noch ein leckeres Essen in tropischem Ambiente.
Wer sich einmal selbst vom Können der Gruppe überzeugen will kann einen Blick auf das Youtube Video werfen (Link unten). Havanna Queens tanzen im Musikvideo der erfolgreichen kubanischen Musiker BUENA FÉ.
Diese Show sollten Sie nicht verpassen!
http://www.youtube.com/watch?v=Wyd2W4_J-aw
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Dienstag, September 10, 2013
Havanna Queens-DAS Ballettensemble in Havanna
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Mittwoch, April 17, 2013
Maries Reisetipps aus Kuba Havanna Teil 2
Mit dem Cocotaxi, den
gelben Eierschalen auf 3 Rädern, geht es dann auf durch Centro Havanna ins
beliebte Viertel Vedado, eines der besseren und beliebtesten Viertel der Stadt,
vorbei an der wunderschönen Universität und dem berühmten Hotel Nacional. Eine
Empfehlung für Interessierte ist das Proyecto Comunitario Calle Hueso bei dem
man einen Santeria Prister, eine Schule, ein Altenheim und weitere soziale
Einrichtungen besucht und einen Einblick bekommt in die Kubanischen Traditionen
und das Kubanische Gesundheits- und Bildungssystem. Gladys, die sie gerne
herumführen wird, freut sich über jeden Gast.
Wer in Kuba ist sollte
natürlich auch Oldtimer fahren. Die Schmuckstücke springen einem schon bei der Ankunft am Flughafen ins
Auge, denn der Parkplatz steht voll damit. Besonders eignen sie sich für eine
Fahrt durch das moderne Havanna nach Miramar und am berühmten Malecon entlang.
Miramar, das Botschafterviertel, stellt einen kompletten Kontrast zum Rest der
Stadt dar. Hier befinden sich neben den Botschaften auch zahlreiche Villen der
Parteiangehörigen oder hoher Militärbeamter.
Nicht versäumen sollten
Sie einen Besuch auf dem Friedhof der Stadt mit seinen tollen und einzigartigen
Marmorskulpturen, dem Cementerio Colon, der so ganz anders ist als die
Friedhöfe bei uns. Vor allem Hobbyfotografen kommen dort auf ihre Kosten. Man
sollte die Mittagshitze meiden, da es dort keinen Schatten gibt.
Kunstinteressierten
empfehle ich einen Ausflug zum kubanischen Künstler Jose Fuster, der auch der kubanische
Gaudi genannt wird (wenn man bei ihm im Viertel um die Ecke biegt weiss man warum...)
und der etwas ausserhalb im Vorort Santa Fe lebt.
Für Nachschwärmer, die
gerne vor dem Besuch der weltberühmten Tropicanashow oder des Cabaret Parisien
gut essen möchten empfehle ich das Restaurant La Guarida in Centro Havanna, dessen
Räumlichkeiten und Dekoration als Kulisse des kubanischen Filmes Fresa y
Chocolate bekannt sind und das hervorragendes Essen bietet, das zentral
gelegenen Centro Asturiano mit seiner wunderschönen
Dachterrasse (direkt am
Prado), das Privatrestaurant la Esperanza mit wunderschönem Patio in einem
unscheinbaren Haus in Miramar oder dem im modernen Einrichtungsstil gehaltenen
Restaurant El Atelier im Stadtteil Vedado. Ein empfehlenswertes staatliches
Restaurant ist das im 33. Stockwerk des FOCSA Gebäudes gelegene Restaurant La
Torre von dem aus Sie einen wunderschönen Blick über Havanna und das Meer
haben. Auch Vegetarier kommen im einzigen und sehr liebevoll eingerichteten
Vegetarischen Restaurant Havannas auf ihre Kosten.
Dienstag, April 16, 2013
Maries Reisetipps aus Kuba
travel-to-nature hat seine Kuba Abteilung verstärkt! Ab 01.08.13 wird allen Kuba begeisterten nun neben Jara und mir auch Marie mit Rat und Tat zur Seite stehen. Marie kennt das Land wie ihre Westentasche, sie lebt schon seit längerem in Havanna und ist natürlich auch sehr viel rum gekommen. Momentan ist sie noch in vor Ort und wir freuen uns von Ihr nun schon tolle Insidernews zu bekommen.
Der Start heute mit Havanna Teil 1:
Seit 2 Jahren lebe ich
nun hier, in Kubas facettenreicher Hauptstadt Havanna in der es viel zu sehen
und zu erleben gibt. Der Tourismus in Kuba boomt und vor allem in Havanna
werden die derzeitigen politischen Veränderungen des Landes sichtbar. Es gibt
immer mehr Privatgeschäfte und auch Privatbesitze und es ist unheimlich
spannend diesen schleichenden aber doch unaufhaltsamen Wandel mitzuerleben.
Für Touristen und
Havannabesucher besonders interessant ist natürlich die koloniale Altstadt.
Besondere Highlights sind hier das Capitolio, das Gran Teatro, das
Bacardigebäude, die Calle Obispo (vielleicht begegnen Sie den Stelzenläufern,
die in der Altstadt etwas für Stimmung sorgen), das Museum Capitanes Generales
in dem man einiges über die Geschichte der Stadt und des Landes erfahren kann
und natürlich die 4 berühmten Plätze: die Plaza de la Catedral, die Plaza San
Francisco, die Plaza de Armas und die Plaza
Vieja. Eine persönliche Empfehlung
meinerseits für Kunstliebhaber ist das Mueso de Bellas Artes (aufgeteilt in
einen Teil mit internationaler und einen mit kubanischer Kunst).
Revolutionsinteressierte sind gut aufgehoben im Museo de la Revolucion. Mit
Kindern lohnt sich ein Besuch im Schokoladenmuseum in dem man
nette Schokofiguren kaufen oder eine kalte oder warme Schokolade direkt vor Ort
trinken kann. Die Erwachsenen können sich bei einem Kaffee im Cafe Escorial
oder bei einem Bier oder dem in Kuba sehr beliebten Malzbier in der Cerveceria
an der Plaza Vieja erholen. Auch Hemingwayliebhaber kommen in der Altstadt auf
ihre Kosten bei einem Besuch der Floridita, der Bodeguita del Medio oder des
Hemingway-Zimmers in seiner Lieblingsunterkunft dem Hotel Ambos Mundos (etwas
ausserhalb gelegen gibt es auch ein Hemingwaymuseum, die Finca Vigia, die
allerdings nur von aussen betrachtet werden und durch die offenen Fesnter
geschaut werden kann)
Für das
Mittagessen empfiehlt sich das beste staatliche Restaurant der Stadt, das Cafe
Oriente oder Sie probieren das tolle Essen der in Kuba mittlerweile zahlreich
auftretenden Privatrestaurants. Sehr zu empfehlen ist der Paladar Dona Eutimia
an der Plaza de la Catedral mit einem super Preis-Leistungsverhältnis.
Probieren Sie doch einmal mein Kubanisches Lieblingsessen die Ropa Vieja (
übersetzt „Alte Kleider“)!
Wer danach Lust auf eine Zigarre und einen Absacker
hat sollte beim Hotel Conde de Villanueva in der Humidorbar vorbeischauen und
direkt vor Ort eine hausgemachte Zigarre, einen Kaffee und einen Rum geniessen
während Sie einem Zigarrendreher bei der Herstellung der Zigarren über die
Schulter schauen. Zigarrenliebhaber kommen generell auch in den bekannten
Tabakfabriken auf ihre Kosten, allerdings ist es hier schwierig die Besuche zu
garantieren, da die Tabakfabriken wegen Korruption von Zeit zu Zeit ohne
Vorwarnung immer wieder für Touristen unzugänglich gemacht werden.
Wer Interesse an einem
Besuch der Festung der Stadt hat kann dies ohne Probleme tun. Bei einem
Cocktail im Restaurant La Tasca kann man vom anderen Ufer aus einen tollen
Blick auf die Stadt geniessen. Nachtschwärmer können den Besuch der Festung mit
dem Besuch des Canonazo verbinden, der jeden Abend Punkt 21:00 Uhr auf dem
Morro stattfinden.
Da Havanna noch so viel mehr zu bieten hat, wird uns Marie noch weitere Geheimtipps von der Stadt zukommen lassen. Natürlich ist Havanna in fast all unseren Kuba Reisen enthalten!
Donnerstag, September 03, 2009
US-Handeslembargo für Kuba
Seit Obama an der Macht ist nähern sich die USA und Kuba in mehreren Hinsichten immer weiter an. So verhandelt die US-Regierung zum ersten Mal seit fast 50 Jahren wieder mit Kuba über eine direkte Postverbindung von den Staaten auf die Insel. Das lange umstrittene US-Gefangenenlager Guantanamo soll bis in 5 Monaten geschlossen werden und auch die Meinung der in den USA lebenden Exilkubaner geht immer weiter in Richtung einer offenen Politik. War noch vor einigen Jahren eine deutliche Mehrheit für die Weiterführung des Handelsboykotts, so sind es jetzt nur noch 40%. Bei jüngeren Exil-Kubanern scheint sich die Wende sogar schneller durchzusetzen. Von den unter 49-Jährigen sind es schon über 50 % die sich für eine Aufhebung des Boykotts aussprechen. Wie es aussieht wird es hier wohl in den nächsten Jahren zu starken Änderungen kommen. Wie sich das für das kleine Land auswirkt ist noch offen. Zu hoffen bleibt, dass die verschlafene Karibikinsel nicht irgendwann (durch die nähe zu den USA) zu einem Ballermann der Amis verkommt. Wahrscheinlich wird jedoch das koloniale Flair das Kuba auszeichnet früher oder später verloren gehen. Da ich finde, dass man über dieses Thema stundenlang diskutieren kann, würde ich mich über Anregungen und Kommentare sehr freuen! Eure Sally (bekennender Kuba-Fan)
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