Dienstag, August 31, 2010

Kapawi Lodge, Ecuador




Kapawi, Ecuador

Die Kapawi Lodge wurde 1993 als Kooperation von dem Touroperator "Canodros" aus Guayaquil (Ecuador) und den Achuar-Indianern gegründet. Die Achuar leben in der Provinz Pastaza (benannt nach dem gleichnamigen Amazonas-Zufluss) und Morona Santiago. Die Geschichte der Achuar ist ähnlich der vieler anderer indigener Völker, von mehreren Hundertausend sind noch ganze 6000 Indigenas übriggeblieben.
Canodros hatte die Idee, eine Lodge gemeinsam mit den Achuar zu bauen. Nach und nach sollte die Lodge komplett in die Hände der Achuar übergehen.
Die Achuar waren zuerst mehrheitlich dagegen, doch es fanden sich schliesslich genügend Teilnehmer an dem Pilotprojekt und die ersten Gäste kamen.
Die Anfangsjahre waren schwierig und holprig. Die Ausbildung der Achuar ist sehr mühsam, sie sind nicht an westliche Lebensweisen angepasst und viele gaben ihre dortigen Jobs wieder auf, aber es bildete sich ein Stamm von zuverlässigen Mitarbeitern und Achuar-Guides, die teilweise bis heute in der Lodge arbeiten.
Heute sind knapp 90% der Kapawi-Mitarbeiter Einheimische, in den nächsten 10 Jahren soll diese Zahl auf 100% steigen. Ich selbst halte das für unrealistisch und auch unsinnig, ganz einfach aus dem Grund, weil die Achuar eine ganz andere Lebens- und auch Arbeitsphilosophie haben. Unterdessen ist es so, daß Canodros vorzeitig aus dem Projekt ausgestiegen ist und die Lodge komplett im Besitz der Achuar ist. Ich hoffe wirklich, dass die Lodge erfolgreich weiterbestehen wird, denn der Aufenthalt dort ist wirklich ein Erlebnis. Die Zimmer sind sehr großzügig und offen (Leute mit großer Angst vor Insekten sollten das wissen), die komplette Lodge ist ökologisch gebaut und wird nach höchsten ökologischen und nachhaltigen Kriterien betrieben. Die Guides sind unglaublich gut und haben ein ausgezeichnetes Wissen. Abends am Lagerfeuer werden alte indianische Geschichten erzählt, die Tagestouren sind sehr, sehr schön und wenn man Glück hat, kommen direkt an der Lodge die Rosa Flussdelphine vorbei. Wir hatten das Glück. Die Tiere sind aber sehr schwer zu fotografieren und man kann Sie auf den Bildern nur erahnen. Jeder Gast macht auch einen Ausflug zu einer der Achuar-Communities und kann sich dort mit den Einheimischen (meistens leider nur mit dem Hausherrn) unterhalten.
Ich wünsche den Achuar jedenfalls viel, viel Glück und ich hoffe, daß Holzfäller, Goldgräber und Ölbohrer dieses kleine Paradies nicht bald zerstören.

travel-to-nature bietet diese Lodge als Verlängerungsbaustein im Rahmen der Reise "Viva la evolucion" an.

Rainer Stoll

Montag, August 30, 2010

travel-to-nature in der Zeitung Downunder



Dieses Jahr wurde zum ersten Mal unsere Australien for Family Reise durchgeführt. Wie bei jeder unserer Reisen haben wir natürlich auch in Australien eine Spende in einem Naturschutzprojekt gelassen. Davon waren die Aussies so begeistert, dass wir einen tollen Artikel in der Australischen Zeitung "the Costal Rag" bekommen haben!
Wenn Sie auch mal in eine Australische Zeitung wollen, oder auch nur mal ein Känguru-Baby im Arm halten wollen, können wir Ihnen schon in 2 Wochen unsere neue Australien for Family Tour anbieten.

Donnerstag, August 26, 2010

Wasserabfluss am Äquator

Quito, Ecuador

Liebe LeserInnen, ich komme gerade aus Ecuador/Galápagos zurück und schon geht es rund!

Wir waren am Äquator und haben begeistert und mit großen Augen zugesehen, daß das Wasser auf der Nordhalkugel andersrum abstrudelt als auf der Südhalbkugel. Genau AUF dem Äquator strudelt es gar nicht, da fällt es einfach ins Abflussloch.

Beweis: Video von Paul:



Jetzt gibt es das hochseriöse und über Zweifel fast schon erhabene Magazin GEO, das Gegenteiliges behauptet, es stimme gar nicht, sondern es hinge davon ab, wer das Wasser in den Abfluss kippt. Ausserdem strudelt es auch direkt überm Äquator. Von wegen Corioliskraft u.s.w.

Quelle: GEO

Hat jemand von Euch eine Ahnung, was denn nun stimmt?


Wir bitten unsere Leser, doch mal selbst zu recherchieren, in welche Richtung das Wasser denn nun strudelt. Es soll eine Art halbwissenschaftlicher Feldversuch sein. Wenn Ihr also irgendwann demnächst mal in entfernteren Gegenden der Erde unterwegs seit, lasst am Morgen das Wasser in das Waschbecken, zieht abends den Stöpsel und schreibt mir Eure Beobachtung. Oder macht doch mal ein Video und schickt es mir an rainer @ traveltonature.de bzw. ladet es bei Youtube hoch und schickt mir den Link. Oder fragt Eure Freunde im Ausland, ob sie uns helfen würden. Das möchte ich jetzt doch mal wissen.

Die Ergebnisse trage ich dann in diese öffentliche Landkarte ein.


Corioliskraft
Landkarte von StepMap
StepMap




Vielen Dank schon mal!

Rainer

bisher markiert:

Léon, Nicaragua, Jan Strik (Vapues Tours)
Mitad del Mundo, Ecuador, Familie Stoll
Ballrechten, Deutschland, travel-to-nature
Villarrica, Paraguay, Regina We (Facebook)
Cuernavaca, Mexiko, Erik (Mextrotter)
Kapstadt, Südafrika, Katja Quasdorf (Jenman Safaris, nebst zwei Zeugen)
Sao Paulo, Brasilien, Jara Schreck
Ciudas Colon, Costa Rica, Christoph Schnellbächer
Medellin, Kolumbien, Max Bleyer von viventure (nicht 100%ig sicher..)
Cochin, Indien, Dr. Mathew Moozhiyil (Basis Projekt)
Dirk Hagenbuch, Natavaara, Nordschweden

Endergebnis: Das Wasser dreht sich wie es will, bzw. wie derjenige will, der uns weissmachen will, dass sich das Wasser auf der Südhabkugel andersrum dreht. Es ist definitiv so, daß sich das Wasser nicht andersrum dreht.

Donnerstag, August 19, 2010

Erste Rückmeldungen von der Australien Rundreise!


Dieses Jahr wird zum ersten Mal unsere Australien for Family Rundreise durchgeführt! Unsere Kunden sind momentan noch vor Ort und genießen Ihre letzten Tage in der kleinen Küstenstadt Cairns. Neben einer Katamarantour ins Great Barrier Reef und einer Segeltour in die Whitsunday Islands haben die Kunden noch viele Nationalparks und eine Aufzuchtstation für verwaiste Kängurus besucht. Unter anderem durften die Kinder die Kängurus sogar füttern. Ausführlichere Rückmeldungen der Tour gibt es sicherlich wenn unsere Kunden wieder zu Hause sind. Bis dahin heißt es Bye Mate!

Mittwoch, August 18, 2010

Travel to Nature hat eine neue Panama Homepage!

Ballrechten, 18. August 2010

"Oh, wie schön ist Panama!"

Diesen Satz dürften wohl viele noch aus ihrer Kindheit aus den Abenteuern von Tiger und Bär kennen. Und tatsächlich ist Panama ein Traumland, das bisher auf der touristischen Landkarte eine noch nicht allzu große Rolle gespielt hat.

Wir als Mittelamerika Spezialisten möchten unseren Kunden die schmalste Landbrücke zwischen den Weltmeeren Atlantik und Pazifik ans Herz legen und als Reiseziel schmackhaft machen.

Deswegen waren wir in den letzten Wochen fleißig und haben unser Reiseangebot dorthin ausgebaut: so findet man neue Gruppen- und Individualreisen durch das tropische Land und selbstverständlich stellen wir wie immer Reiserouten nach Wunsch zusammen.

Es geht in die Landeshauptstadt oder zu einem traumhaften Badeurlaub auf die Inseln von Bocas del Toro und San Blas. Ab in die Natur geht's im Regen- und Bergwald rund um Boquete oder zu den Indianerstämmen der Kuna und Embera!

Natürlich werden demnächst auch noch weitere Reisen folgen...

Unsere neue Homepage finden Sie unter www.panama-reisen.de! Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Freitag, August 13, 2010

USA lockert Einreisebeschränkungen nach Kuba


Präsident Obama hat angekündigt, nach Jahre langem Embargo die Einreise-bestimmungen von US-Amerikanern nach Kuba zu lockern. Besonders Exil-Kubaner sollen nun wieder einfacher die Möglichkeit haben Ihre zurück gebliebenen Verwandten in Kuba zu besuchen. Auch die US-amerikanischen Airlines werden nun von mehreren Flughäfen und in höheren Frequenzen die Karibikinsel anfliegen. Unter US-Amerikanern ist es ein offenes Geheimnis, dass die Karibikinsel der Dom. Rep. als Urlaubsland aufgrund seiner schönen Strände und dem kurzen Flugweg vorgezogen wird. Nicht nur den Exil-Kubanern dürfte diese neue Regelung gelegen kommen. Auch Kuba selbst wird sich über einige zahlungskräftige Besucher mehr, die zum einen Geld in der schwächelnden kubanischen Wirtschaft lassen und zum anderen die arme Bevölkerung unterstützen freuen. Wir sind nun alle gespannt, wie sich die Situation in den nächsten Jahren entwickelt. Was glaubt Ihr lässt sich die Karibikinsel über kurz oder lang wieder "US-amerikanisieren"?

Dienstag, August 10, 2010

Eine gute Sache



Gerade in Entwicklungsländern wird der wirtschaftliche Nutzen oft vor den Umweltschutz gestellt, so natürlich auch in Mittelamerika. Die gemeinnützige Naturschutzorganisation Naturefund will dem nun an der Pazifikküste in Nicaragua wenigstens zu einem Teil entgegenwirken. Es sollen 140.000 m² Trockenwald gekauft werden um den bedrohten Jaguarundi, eine wenig bekannte Raubkatze, zu schützen. Hierbei können Sie helfen! Für nur 20,- € können Sie 100 m² Trockenwald schützen. Hier geht es zu Naturefund.