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Montag, März 24, 2014

Blogreihe - Regionen der Dominikanischen Republik

Völlig überrascht (natürlich positiv!) und erstaunt lauschten wir auf der ITB am Stand der Dominikanischen Republik den Worten der Vertreter des Tourist Board. Plötzlich heißt es hier:
„In der Dominikanischen Republik gibt es doch noch viel mehr als weiße Traumstrände und türkisblaues Wasser!“.

Welche Erkenntnis! Und vor allem – warum kommt sie den Dominikanern erst jetzt?



Doch damit allein gibt sich das Tourist Board nicht zufrieden. Bei den Dominikanern wird seit je her nicht gekleckert, sondern geklotzt und das nicht nur mit einem 380 Quadratmeter großem Stand mit folkloristischen Tanzdarbietungen, Live-Gesang, Cocktailbar und Zigarrendreher.

Jetzt gibt es einen ganz neuen deutschsprachigen Facebook Auftritt (siehe Blogbeitrag vom 12. März 2014), einen neuen Slogan („ALLES wovon Sie träumen“) und 10 neue Broschüren zum Land, zu den einzelnen Regionen, zu Flitterwochen, Golfurlaub und über den neu aufkommenden Ökotourismus. An dieser Stelle möchten wir nochmals unsere Begeisterung vor allem über den letzten Punkt äußern. Es ist wirklich toll, auch wenn man ihn vielerorts doch noch sucht, dass nun auch endlich auch einmal an die lokale Bevölkerung und an die Tier- und Pflanzenwelt gedacht wird.

Ohne jetzt zu protzen – aber wir wissen’s doch eigentlich schon lange. Weshalb kommt man dann erst jetzt darauf auch mal die Regionen abseits der städteähnlichen Hotelresorts zu bewerben?

Hier einmal eine Übersicht über die Regionen, die wir „zufälligerweise“ kennen und in der gleichen Art wie das Tourist Board vorstellen möchten:

Puerto Plata – ALLES ein Abenteuer
Samaná – ALLES wie im Paradies
Santo Domingo – ALLES Geschichte
Barahona – ALLES Natur
Zentrales Hochland – kennt das Tourist Board offensichtlich nicht, aber wir finden es super toll für Individualisten
Punta Cana – ALLES himmlisch
La Romana – ALLES voller Charme

Ein paar dieser Regionen werden wir Euch in den kommenden Tagen auch noch einmal etwas genauer vorstellen!

Und wer vorab schon einmal ein paar Anregungen haben möchte, wie eine Reise in diese Regionen aussehen könnte, der kann sich unsere geführte Gruppenreise DomRep Pur oder die Mietwagenrundreise Traumhafte Dominikanische Republik ansehen. Weitere Reisen gibts im Online-Katalog unter www.travel-to-nature.de!!!

Mittwoch, März 12, 2014

Die Dominikanische Republik in neuem Gewand

Als Partnerland auf der diesjährigen CMT in Stuttgart und mit einem neuen Auftritt auf der ITB in Berlin startet die Dominikanische Republik mit komplett überarbeiteten Broschüren und Infomaterial in die Offensive in Sachen Werbung. Der dortige Tourismusverband Tourist Board investierte nun viel um die Vielfalt des lebendigen Landes in der Karibik bestens über das uns bekannte Bild der DomRep hinaus zu präsentieren. Ob in der Natur, bei der Artenvielfalt oder bei verschiedensten Aktivitäten - abwechslungsreich ist die Devise! Für jede der Urlaubsregionen in der Dominikanischen Republik gibt es einen einzelnen Prospekt. Zusätzlich wird auch einen Prospekt über das komplette Land und einen über Themenreisen wie Hochzeits- oder Golfreisen angeboten. Das neue Konzept beruht auf dem Prinzip des Ökotourismus und zieht sich durch die gesamte Produktpalette bis hin zur neu gestalteten Facebookseite wo aktuelle Informationen gepostet und gerne auch Fragen beantwortet werden – Schauen Sie doch einfach mal vorbei:

Copyright M. Dentsch
Mitten im Herzen der Karibik zwischen Kuba und Puerto Rico liegt die Dominikanische Republik. Als Teil der Großen Antillen teilt sie sich die Insel Hispaniola im Westen mit Haiti.Die Meisten assoziieren mit diesem einzigartigen Land nur schneeweiße, mit Palmen gesäumte Sandstrände, welche von karibisch, türkisblauem Wasser umgeben sind. Doch die Dominikanische Republik hat bei genauerem Betrachten weit mehr zu bieten – abwechslungsreich, beschreibt das von Kolumbus entdeckte Land am besten! Geprägt nicht nur von seinem Entdecker sondern auch von Mangroven, einzigartigen Kulturschätzen, der belebenden karibischen Musik mit faszinierenden Rhythmen und dem frischen, intensiven Geruch von Kaffee, Kakao und Bananen.

travel-to-nature hat schon lang erkannt, dass es in der Dominikanische Republik mehr zu entdecken gibt als weiße Sandstrände mit Palmen und karibisch warmen Wasser. Unsere Reisen führen Sie schon seit geraumer Zeit in die abgelegeneren Regionen und unterstützen den dortigen Ökotourismus, welcher nun vom Tourist Board als neues Aushängeschild der DomRep beworben wird.

In kleinen Lodges direkt in der Natur bieten unsere Reisen Ihnen die dortige Artenvielfalt, die karibischen Lebensfreude und diverse Aktivitäten an. Selbstverständlich kommt auch die Erholung an den berühmten Karibikstränden nicht zu kurz. Egal ob individuell mit dem Mietwagen oder in der Gruppe – abwechslungsreich ist die Dominikanische Republik allemal!

Da wir Spezialisten im Gebiet Mittelamerika sind, haben wir natürlich auch eine Spezialistin für dieses traumhafte Land! Mariana (mariana[at]traveltonature.de) reist im kommenden April nun schon zum dritten Mal in die Dominikanische Republik um Ihnen immer wieder neue und exklusive Tipps für Ihre Reise vorschlagen zu können. Wie wäre es zum Beispiel mit Paragliding in den Dominikanischen Alpen?

Donnerstag, Februar 28, 2013

Nachhaltige Fernreisen? Geht doch gar nicht..

Chitwon, Nepal, Feburar 2013

Indisches Panzernashorn

Ganz oft höre ich Kritik an unseren Reisen, die sich mit der Flugproblematik befassen: Nachhaltiges Reisen und massiver Kerosinverbrauch, das passe nicht zusammen. Wenn man es sich einfach macht, stimmt das. Wenn man einen Stück weit hinter die Kulissen schaut, ist es nicht ganz so einfach:

Ich nenne hier mal zwei Beispiele:

1) Die Indischen Panzernashörner
Was haben denn indische Panzernashörner mit der Flugproblematik zu tun? Vieles! Als ich 1998 das erste mal den Chitwon-Nationalpark besucht habe, mussten wir uns nur 20 Minuten auf einem Elefanten durch den Park bewegen und sahen mehr als 20 dieser wunderschönen Tiere. Als ich 2007 dort war, sahen wir gerade mal eines nach einem 5-stündigen Ritt. Jetzt, 2013 haben wir in zwei Stunden vier Nashörner entdeckt. Auf Nachfrage bei der Parkleitung ist die Population inzwischen wieder stabil bei 600 Exemplaren.

Woran liegt diese Entwicklung? 

Ich bin keine Biologe und auch kein Wissenschaftler, der in einer Doktorarbeit über die Populationsschwankungen referieren kann. Aber eines ist augenfällig: Die Population ändert sich mit der Anzahl der Touristen im Nationalpark! In der Blütezeit des Tourismus wurden die Nashörner von der Armee vor Wilderern geschützt. Als die Soldaten gegen die Maoisten kämpfen mussten ging die Population drastisch zurück. Keine Touristen = Kein Schutz für seltene Tiere!

2) Das Begnas Lake Resort (Pokhara)
Blick auf den Begnas-See

Dieses kleine, aber feine Hotel am Begnas-See arbeitet nach den Regeln des Nachhaltigen Tourismus:
  • Die Beschäftigten kommen aus der Region und werden (hoffentlich!) fair bezahlt. 
  • Die Produkte kommen aus der Region
  • Ausflüge werden nicht selbst, sondern von Bewohnern der Umgebung durchgeführt
  • Eigener Gemüseanbau
  • Naturverträgliche Abwasserversorgung
  • Recycling
Das Hotel liegt einsam und verlassen in einer ziemlich unzugänglichen Region und dient hier als Vorbild für nachhaltige Entwicklung. Die Bewwohner der Gegend legen Wert auf Umweltschutz und Gesundheit. Etwas, das in Nepal eher selten der Fall ist. Auch hier sind Natur- und Ökotouristen ein wichtiger Baustein in der nachhaltigen Entwicklung einer Region.

Wir bieten zwei Reisen nach Nepal an, wo Sie sich vor Ort von meinen Aussagen überzeugen können:
1) Nepal for family - eine Familienreise, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit in Nepal auseinandersetzt.
2) Vogelbeobachtung in Nepal und Nordindien 

Wie gesagt, ich bin kein Wissenschaftler, ich habe mich aber vor Ort nach bestem Wissen und Gewissen informiert und mit den Protagonisten gesprochen. Ich diskutiere das Thema gerne mit Euch weiter. Aber meiner Meinung nach ist nachhaltiges Reisen, wenn man es ernsthaft und konsequent betreibt, durchaus akzeptabel. Also ich habe mit Sicherheit kein schlechtes Gewissen, Fernreisen nach Nepal und in andere Länder zu unternehmen.

Ich wünsche noch viele spannende Reisen!

Rainer

--
Rainer Stoll
travel-to-nature GmbH
Tel. ++49 7634 5055-10









Mittwoch, Januar 05, 2011

Yachthafen in Moin (Costa Rica) geplant




Moin, Costa Rica

Es ist doch jedes Jahr das gleiche, immer zu Anfang eines Jahres wird aus Costa Rica der Bau eines Mega-Jachthafens gemeldet. Letztes Jahr war es auf der Pazifikseite, jetzt ist es die Karibikküste. Die Pläne für den Hafen bei Uvita sind scheinbar wieder in der Schublade verschwunden, dafür hat man jetzt lauf latina-press neue Pläne für einen Megahafen in Moin an der Karibikküste entworfen.

Geplant ist diesmal ein Hafen für mehrere hundert Jachten, dazu natürlich wie immer ein Fünf-Stern-Hotel, Residenzen, Einkaufszentren und alles was so dazugehört.

Jedes Land der Welt würde sich alle fünf Finger nach so einem Projekt abschlecken, deshalb steht es uns als Ausländer auch nicht zu, darüber zu richten, aber ich als Reiseveranstalter kann Costa Rica nur raten, sich den Luxus zu erlauben, das Projekt NICHT zu genehmigen. Sein Image als Vorzeigestaat was Umweltschutz angeht, kann sich Costa Rica nur erhalten, wenn es konsequent seinen Weg geht und auf kleine Strukturen setzt, auf kleine Hotels mit einheimischen Inhaber, wenn es auf konsequenten Tierschutz (in dem Fall für Manatees, Schildkröten und viele andere Lebewesen) setzt und sich dem Streben nach kurzfristiger Profitgier widersetzt. Ein zweites Florida brauchen wir in Mittelamerika jedenfalls nicht. Und die vielen Ökotouristen, von denen Costa Rica zum Großteil lebt, schon lange nicht.

Natürlich bin ich auch nicht blauäugig und weiß, daß bei solchen Projekten viel Geld im Spiel ist, das nicht immer nur über dem Tisch seinen Besitzer wechselt, aber wir von travel-to-nature werden uns mal schlau machen, ob es wirklich Pläne für dieses Projekt gibt, und dann einen Brief an das Tourismusministerium schreiben, in dem wir uns gegen das Projekt mit oben genannten Argumenten positionieren.

Rainer Stoll