Freitag, April 30, 2010
Spendenaufruf
wir möchten euch gerne im Rahmen eines Spendenaufrufes um eure Mithilfe bitten, um die dringend erforderliche Herzoperation für das jemenitischen Mädchen Huda al-Dubai zu ermöglichen. Dazu wurde ein Spendenkonto eingerichtet.
Der Hintergrund: Die 16-jährige Huda ist die Tochter des jemenitischen Reiseagenten Adel Dubai, mit dem unser Partner vom Haus der Spezialisten, Nomad Reisen, bereits seit über 10 Jahren zusammen arbeiten und mit dem sie mittlerweile eine enge Freundschaft verbindet. Sie muss wegen eines Herzklappenfehlers dringend operiert werden. Seit Mitte April hält sie sich gemeinsam mit ihrem Vater in Deutschland auf. Die Patientin befand sich vom 15.04.2010 bis zum 19.04.2010 im Deutschen Herzzentrum Berlin in stationärer Behandlung. Am 19. April wurde sie mit der genannten Diagnose einer schweren Mitralklappeninsuffizienz aus dem Krankenhaus entlassen. In dem Entlassungsschreiben steht u. a.: „Nach Abklärung der Kostenübernahme für diesen Eingriff soll die Patientin zeitnah wieder aufgenommen werden und eine Operation erfolgen.“
Die behandelnden Ärzte halten eine Operation innerhalb der nächsten drei Wochen für dringend erforderlich. Die Herz-OP wird nach vorläufigen Kostenschätzungen der behandelnden Klinik ca. 25.000 EUR kosten. Adel Dubai ist selbst krank, seine Frau verstarb letztes Jahr und zwei seiner jüngeren Kinder leiden an Behinderungen. Die Familie kann die Kosten für den Eingriff nicht selbst aufbringen.
Spenden sind daher hoch willkommen. Unsere Partneragentur ‚Nomad‘ hat bislang die Zusage der Spendenorganisation „Aktion Kindertraum“, einen Teil der Kosten zu übernehmen. Dennoch fehlen noch immer rund 20.000 Euro. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns helfen würden, zusätzliche Spenden einzuwerben.
„Aktion Kindertraum“ hat freundlicherweise ihr Spendenkonto zur Verfügung gestellt. Die Bankverbindung lautet: Kontonummer 138 196 302, BLZ: 250 100 30, Postbank Hannover. Bitte unbedingt auf der Überweisung das Kennwort „Huda“ hinzufügen, damit sich die Spende eindeutig zuordnen lässt. Außerdem bitten wir alle potentiellen SpenderInnen, die eine Spendenbescheinigung haben möchten, darum, auf der Überweisung auch ihre postalische Adresse einzutragen. So kann „Aktion Kindertraum“ die Bescheinigung umgehend zusenden. Außerdem erspart die Adresseingabe viel Arbeit, da wir sonst die Adressen der SpenderInnen einzeln an „Aktion Kindertraum“ durchgeben müssten.
Spendenbescheinigungen verlangen die Finanzämter übrigens erst ab einer Spendenhöhe von 201 Euro. Für darunter liegende Beträge reicht der Einzahlungsbeleg. „Aktion Kindertraum“ stellt jedoch auf Wunsch auch Spendenbescheinigungen für kleinere Beträge aus.
Bitte helfen Sie und spenden für Huda. Im Wissen um Ihre tatkräftige Unterstützung sind wir zuversichtlich, dass wir gemeinsam Hudas Krankheit besiegen können.
Info: travel-to-nature wird 500 Euro als Soforthilfe überweisen. Wir bitte unsere Reisegäste für Huda zu spenden. Auch kleine Beträge helfen! Herzlichen Dank schon mal im voraus!
Freitag, April 30, 2010
Bald viele russische Touristen in Panamá?
Was haltet Ihr davon? Postet Eure Meinung hier, wir sind gespannt, was Ihr darüber denkt!
Freitag, April 30, 2010
Nationalpark Tortuguero
Der etwa 20.000 Hektar große Nationalpark Tortuguero besticht durch eine einzigartige Kanal- und Lagunenlandschaft gesäumt von dichtem Urwald und bietet damit den Lebensraum für eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen (ca. die Hälfte der in Costa Rica verzeichneten Reptilien- und Vogelarten ist hier heimisch!). Man findet hier Faultiere, Manatees, Kaimane, Krokodile, Basilisken, verschiedene Affen- und über 300 Vogelarten. Diese Artenvielfalt und die hohen Niederschlagsmengen brachten diesem Gebiet auch die Bezeichnung "Amazonas von Costa Rica" ein. Das kleine Dorf Tortuguero liegt auf dem schmalen Landstreifen zwischen dem karibischen Strand und dem breiten Urwaldfluss und ist der Ausgangspunkt für alle Exkursionen in das Gebiet des Nationalpark Tortuguero. Tortuguero erreicht man am einfachsten mit dem Boot von Cariari oder Moin (bei Limón) aus, wobei die Fahrt von Moin aus die längere ist (3-4 Stunden).Schildkröten

Donnerstag, April 29, 2010
Aktivität am Vulkan Poás
Alvaro hat uns einen Zeitungsartikel über den Vulkan Poás geschickt und ich habe mal versucht ihn für unsere Leser zu übersetzen:

Seit mehreren Monaten wird ein Anstieg der Aktivität der Fumarolen am Vulkan Poás verzeichnet, eine Situation, die vor allem die Nachbarn in der Region beunruhigt, die mit Angst von der Aktivität des Kolosses berichten.
Gestern morgen bildete sich eine Spalte, was laut Experten seit vergangenem Herbst beobachtet worden war und die durch Wasserdampf und magmaähnliche Gasen geformt wurde.
Auch die Temperatur dieser Fumarolen hat sich seit dem Vorjahr erhöht, ein Phänomen, das seit Mitte der 80er Jahre nicht mehr in Erscheinung getreten war.
Doktor María Martínez, die das geochemische Labor vulkanischer Ströme und das Programm zur Vulkanüberwachung des vulkanologischen und seismologischen Observatoriums Costa Ricas (Ovsicori) koordiniert, erklärt, dass dieses Phänomen in diesem Vulkan eher ungewöhnlich sei.
„Die Tatsache, dass Fumarolen mit hohen Temperaturen im Poás vorhanden sind, ist ungewöhnlich, es ist vielmehr ein seltenes Ereignis und zuletzt hat man solche hohen Temperaturen zwischen 1981 und 1986 registriert. Fumarolen dieser Art sind selten, aber sie laufen durchaus periodisch als Teil des magmatischen Prozesses ab, der im Vulkan stattfindet“ erklärt sie weiter.
Laut Martínez zeigte die letzte im vergangenen März durchgeführte Studie, dass die registrierte Höchsttemperatur 830°C betrug, ähnlich verhielt sich der Vulkan vor einem Viertel Jahrhundert. „Was sich zwischen ‘81 und ‘86 abspielte, war der Aufstieg einer kühlen Magmamasse unterhalb der Kuppel (vulkanische Struktur, die sich im südlichen Teil des Kraters befindet). Dieser Magmakörper stieg an die Oberfläche, brach zwar nicht durch, aber er näherte sich an und erzeugte so Fumarolen mit hohen Temperaturen. In diesen Jahren verzeichnete man Temperaturen zwischen 400 und 1000°C“ sagt sie.
Die Forscherin des Ovsicori fügt hinzu, dass der Koloss verschiedene Verhaltensweisen zeigte, die den Anstieg seiner Aktivität bewiesen haben.
Laut der Expertin war die Aktivität der Fumarolen zwischen 1995 und 2005 instabil und der See vergrößerte sich beträchtlich. Seit 2005 vergrößerten sich die Fumarolen und der Kratersee veränderte seine Farbe.
„Dieser Farbwechsel deutete auf eine größere Kraft der Fumarolen, die sich durch den Boden bohrten. Dieser Anstieg der Aktivität der Fumarolen ist verbunden mit dem größeren Hitzefluß durch die Fumarolen in der Kuppel“ betont sie.
Obwohl die Nachbarn berichteten, dass der Vulkan Asche spucken würde, konnte das Ovsivori keinen Niederschlag irgendeines festen Materials bestätigen.
„Was da aufgrund der Fumarolen aufsteigt sind vor allem Wasserdampf und magmatische Gase, die sehr fein sind und vom Vulkan in die Atmosphäre transportiert werden. Das Vorhandensein dieser Partikel kann, abhängig von ihrer Anzahl und Größe, dem Vulkanrauch verschiedene Farbtöne geben“ so Martínez.
Die Expertin fügt hinzu, dass der Anstieg der Fumarolen Auswirkungen haben könnte. „In der Vulkanspalte gibt es vor allem Wasserdampf, aber auch andere magmatische Gase wie Kohlendioxid, Schwefeldioxid oder Chlorwasserstoff, die die Umwelt, die Infrastruktur, die Fauna, Flora und Menschen schädigen könnten.“
Laut María Martínez werden derzeit die drei aktivsten Vulkane permanent überwacht: Poás, Turrialba und Arenal.
Der Turrialba: In den letzten Tagen zeigte der Vulkan ziemlich viel seismische Aktivität und produzierte weiterhin sehr viel Dampf und Gase. „Der Turrialba ist ein sehr dynamischer Vulkan, der jeden Moment etwas anderes macht, das seismische Muster ändert sich oft und man muss ihn täglich aufmerksam beobachten.“
Der Arenal: in den letzten Wochen zeigten sich Lavaströme und Gasausstöße, das typisch ist für das Verhalten dieses Vulkans.
(aus: Diario Extra)
Mittwoch, April 28, 2010
Marktstand und Bau eines Kleinkinderhauses
Der Bau eines Kleinkinderhauses wurde im September 2009 für Kinder zwischen sechs Monaten und vier Jahren fertiggestellt.
Dort werden die Kleinsten liebevoll betreut und gefördert. Das Haus bietet Platz für zwölf Kinder. Neben den Räumen zum Spielen und Spaß haben gibt es außerdem im zweiten Stock des Gebäudes einen Raum, in dem die Kinder ihren Mittagsschlaf halten oder einfach einmal zur Ruhe kommen können. Vor dem Gebäude entsteht zurzeit ein kleiner Spielplatz auf dem die Kinder nach Herzenslust toben und klettern können.
Die Anlage hat neben dem Kleinkinderhaus noch einen Kindergarten und eine Schule.
Montag, April 26, 2010
Protest gegen Goldminentagebau in Costa Rica

Letzte Woche war ein wichtiger Tag in Costa Rica. Denn neben dem "Grünen Gold", dem Regenwald, haben die Costaricaer auch noch echtes Gold, das von eingen Investoren gewinnbringend auf Kosten der Natur geschürft werden will. Auch von unseren Reiseleitern und Mitarbeitern in La Fortuna waren einige zum Protest nach San José angereist. Wir erklären uns mit den Protesten solidarisch. Das habe ich auch dem Tourismusminister auf der ITB eindeutig erklärt. Wenn die Ticos auf Ökotourismus setzen, dann ist dieses Projekt absolut kontraproduktiv. Ich hoffe nur, die neue neue Präsidentin wird den Stopp des Vorhabens verkünden.
"San José. Rund 8.000 Menschen haben in Costa Ricas Hauptstadt San José am Donnerstag, dem “Tag der Erde”, gegen das umstrittene Goldminentagebauprojekt “Las Crucitas” im nördlichen Grenzgebiet zu Nicaragua protestiert. Vor wenigen Tagen hatte der Oberste Gerichtshof erwartungsgemäß dem Druck der scheidenden Regierung von Oscar Arias nachgegeben und den zuvor verhängten Stopp des Vorhabens wieder zurück genommen. Bereits seit 18 Jahren kämpfen Anwohner und Umweltschützer gegen den kanadischen Bergbaukonzern “Infinito Gold Ltd.” und dessen zerstörerisches Vorhaben.
Umfragen belegen, dass bis zu 80 Prozent der Costaricaner gegen das Projekt sind. Die neu gewählte Präsidentin Laura Chinchilla – wie Arias von der neoliberalen Partei PLN – ist sich dessen bewusst und erklärte bereits im Wahlkampf, dass auch sie den Goldtagebau ablehne.
“Wenn die Präsidentin das ernst meint, dann muss sie nach der Amtsübernahme am 8. Mai als erstes die Erklärung des nationalen Interesses von Arias zurücknehmen und sofort ein Moratorium über alle Goldminenprojekte verhängen”, sagte Fabian Pacheco vom Umweltverband FECON.
Das scheint indes wenig realistisch, denn Infinito Gold hat bereits angedeutet, dass es im Zweifel handeln würde wie der Konkurrenzkonzern Pacific Rim in El Salvador. Dieser verklagte den Staat auf 100 Millionen US-Dollar Entschädigung, weil er ihn aus ökologischen Gründen die Förderlizenz verweigerte. Das ermöglicht das CAFTA-DR-Freihandelsabkommen, dem auch Costa Rica angehört. Dieses Abkommen stellt Konzerninteressen über nationale Gesetze und Verfassungen. Laura Chinchilla gehört zu den entschiedensten Verfechtern dieses neoliberalen Instruments.
Seit der Niederlage beim Referendum über die CAFTA-Ratifizierung im Oktober 2007 waren den Demoaufrufen sozialer oder ökologischer Organisationen nie mehr als wenige hundert Aktivisten gefolgt. Der relative Erfolg am "Tag der Erde" könnte einen Neuanfang der vormals starken Bewegung markieren."
Quelle: http://www.amerika21.de/nachrichten/inhalt/2010/apr/cafta-8326474-costarica/
Mittwoch, April 21, 2010
Hotelbesichtigungen der besonderen Art
Um immer auf dem neusten Stand zu sein, was unsere Hotels angeht machen wir natürlich regelmäßig Inspektionen in den Häusern, die wir anbieten. So auch gestern, wo wir nach der Arbeit für eine kleinere Inspektion nach San Jose gefahren sind. Nachdem wir das Hotel Grano de Oro und das Don Carlos besichtigt hatten, und beide als gut empfunden haben, wollten wir auch noch etwas Neues testen. Da kam uns ein nettes Hotel, unweit vom Zentrum, hübsches Kolonialgebäude, wie gerufen. Also sind wir mutig zur Rezeptionistin gestiefelt und haben Ihr unser Anliegen erklärt. Die gute Frau, die wie wir glaubten von einer vorherigen Nachtschicht wohl etwas fertig aussah, erläuterte uns, dass leider alle Zimmer momentan belegt seien. Also haben wir uns erst mal mit dem Innenhof den Hotels zufrieden gegeben und sind, vorbei an einem turtelnden Pärchen, in das Hotel vorgedrungen. Nachdem wir einen schönen kleinen Tanzsaal durchquert hatten, kamen wir zu einem sehr hübschen Restaurant. Danach habe ich mich auf die obere Etage begeben, da ich dort ein offenes Zimmer gesehen hatte, in welches ich einen Blick werfen wollte. Katja ging weiter zur Bar. Da ich vermutete, dass in dem Zimmer keiner war schaute ich leicht um die Ecke und war sofort geschockt. Innen saß ein etwas anrüchig anmutender rauchender Herr, das Zimmer war sehr dreckig - besonders die Wand - ich hatte für meinen Teil genug gesehen. Nach ca. 30 sek. kam Katja um die Ecke gestürzt mit den Worten: "Sally, hier sitzen nur Frauen an der Bar... und aus den Zimmern kommen sehr ungleiche Pärchen"...wir waren also in einem Bordell gelandet. Recht zügigen Schrittes sind wir dann ganz schnell wieder raus aus dem Hotel, haben uns unterwegs kurz noch bei der Rezeptionistin bedankt... Draußen angekommen konnten wir natürlich das Lachen nicht mehr verkneifen... erst recht nicht, als uns dann das kleine Eisenherz an der Türe des Hotels auffiel... Zum Glück testen wir unsere Hotels immer bevor wir sie verkaufen :-)...