Freitag, Oktober 22, 2010

Noch 8 Tage...

So, hier nun mein allererster Blogeintrag. Nun ist es nicht mehr weit, denn wie der aufmerksame Leser dem Titel entnehmen kann, geht es für mich, Julia (19 Jahre), bereits in 8 Tagen los nach Indien.
Dort werde ich für travel-to- nature im Projektdorf Sreekandamangalam (Kerala) tätig sein und euch täglich mit brandaktuellen Neuigkeiten aus Sreekandamangalam und Umgebung versorgen. Ich bin bereits wahnsinnig neugierig und freue mich darauf, dieses Projekt sowie die Naturschönheiten und Kultur dieses Landes näher kennenzulernen.
Also dranbleiben, es wird spannend!

Montag, Oktober 18, 2010

Huch ein Buch: Schlangenwald

Heute habe ich das Vergnügen, Euch ein neues Buch vorzustellen, das mit Costa Rica zu tun hat: "Schlangenwald" von der Österreicherin Ilona Mayer-Zach ist ein Kriminalroman, der in CR spielt. Am Anfang erinnerte mich das Buch an eine Soap-Opera in der Welt der Schoenen und Reichen doch dann entwickelt sich daraus ein unterhaltsamer und spannender Krimi mit durchaus gut recherchierten reellen Inhalten. Viele der Plaetze, an denen der Roman spielt, kennt man vom Urlaub in Costa Rica. Das Thema "Naturschutz und Tourismus" ist hochaktuell und die Charaktere des Buches ebenso, wenn auch der Bösewicht all zu uebertrieben schleimig dargestellt wird. Vom Ende des Buches will ich nichts verraten, es ist ja ein Krimi.
Inhaltlich habe ich nur einen kleinen Fehler entdeckt, als die Autorin vom "starken costa-ricanischen Bier" spricht. Gewoehnungsbeduertig fuer die deutschen Leser sind einige oesterreichische Ausdruecke, aber das ist auch schon alles, was ich zu Meckern habe.
Insgesamt aber ist das Buch auf jeden Fall lesenswert und kurzweilig

Amazon
ISBN 978-3-902672-23-0
Echomedia Buchverlag Wien

Montag, Oktober 11, 2010

Warum man in Thailand die Schuhe auszieht…


Flipflops kennt in Thailand jeder. Die offenen Sandalen sind im feucht-heißen Klima nicht nur angenehm zu tragen, sondern im thailändischen Alltag vor allem praktisch. Denn ständig zieht man seine Schuhe aus! In Thailand ist es üblich, Häuser ohne Schuhe zu betreten. Selbst in modernen Büros lassen die Leute ihre Schuhe vor der Tür stehen und der Chef oder das Personal sind ohne Socken unterwegs. Beim Betreten von Tempeln sind unbedingt die Schuhe auszuziehen! Diese „Schuhausziehvorschrift“ hat eine lange Tradition und es ist gut begründet, denn Thais sitzen zumeist nicht auf Stühlen, Sesseln und Sofas, sondern wohnen und essen auf dem Boden.
Um sich gemütlich zusammenzusetzten, ziehen sie oft den Boden vor, auch wenn es an Sitzmöbeln und Tischen eigentlich nicht mangelt. Da auf dem Boden auch Speisen und Getränke serviert werden, wird natürlich auf die Sauberkeit der Böden geachtet. Selbstverständlich wird dieser Brauch auch in der Beluga School for Life geachtet.

Sonntag, Oktober 10, 2010

Süßwasserhaie?


Isla de Ometepe, Nicaragua

Wo gibt's denn sowas?

In Nicaragua!

Genauer gesagt im Lago de Nicaragua, dem größten See in Mittelamerika. Dort befindet sich auch die Isla de Ometepe, die weltweit größte vulkanische Insel in einem Süßwassersee.

Schon in den 60er Jahren wurde festgestellt, dass die dort zahlreich vorkommenden Haie ähnlich wie Lachse die Stromschnellen des Rio San Juan überquerten und somit zwischen der Karibischen See und dem Nicaraguasee "pendelten". Heute gibt es nur noch wenige Haie und sie leben ausschließlich in den tieferen Regionen des Sees. Man kann also problemlos die schönen Strände der Insel geniessen ohne Angst haben zu müssen.

Am einfachsten gelangt man vom kleinen Städtchen San Jorge mit der Fähre auf die Insel. Die Überfahrt dauert ca. 90 Minuten und bietet einen wunderschönen Blick auf die beiden Vulkane Concepción und Maderas.

Unser Mitarbeiter Martin Ardelt hat sich erst vor kurzem diese wunderschöne Region angeschaut und hilft Ihnen gerne bei der Organisation einer Reise nach Nicaragua!

E-Mail: info@traveltonature.de

Tel.: 07634-5055-0

Freitag, Oktober 08, 2010

Wildschutzgebiet Barra del Colorado

An der Mündung des Río Colorado liegt das Wildschutzgebiet Barra del Colorado, das wie der Nationalpark Tortuguero nur auf dem Wasser- oder Luftweg erreichbar ist.

Das Wildschutzgebiet (Refugio de Vida Silvestre Barra del Colorado) ist unbekannter und auch erheblich weniger von Touristen frequentiert als der Nationalpark Tortuguero. Im äußersten Norden schließt es an den langen Grenzfluss zu Nicaragua, dem Río San Juan, an. Das Wildschutzgebiet Barra del Colorado ist gekennzeichnet durch ein weit verzweigtes Kanalsystem und ausgedehnte Mangrovenwälder. Der übrige Baumbestand ist dem Tieflandregenwald zuzuordnen, der auf beiden Seiten der Landesgrenze sehr unberührt ist und Primärwald darstellt.

Das Wildschutzgebiet wird überwiegend von Sportfischern und Anglern besucht, die viel Geld für die Bootstouren und die Unterkunft in den wenigen Lodges bezahlen. Die Lodges befinden sich fast ausschließlich im Ort Barra del Colorado, einer kleinen Siedlung auf der Isla Machuca an der Karibikküste. Hier befindet sich auch eine Landepiste für Kleinflugzeuge. Der Ort wird sowohl von der lokalen Fluglinie Sansa als auch von NatureAir angeflogen.

Barra del Colorado ist eine sehr schöne, wenn auch teurere, Alternative zum in der Hochsaison manchmal etwas überbesuchten Tortuguero.

Donnerstag, Oktober 07, 2010

It's raining... but no men!


Ciudad Colón, Costa Rica

Um diverse Berichte über die "Regen"-Zeit hier mal live aus Costa Rica zu ergänzen: Regen ist leicht untertrieben, es schüttet hier seit Tagen wie aus Kübeln! Nun bin ich schon seit über zwei Monaten bei der Partneragentur von travel-to-nature in Costa Rica und dieses Land ist immer wieder für eine Überraschung gut. Zur Zeit ist es eben dieser Regen, den ich in solchen Massen nicht erwartet habe und der mich langsam verstehen lässt, warum mittlerweile selbst lateinamerikanische Mädchen auf Tokio Hotel stehen und "Durch den Monsun" mitkreischen. Auf Englisch, versteht sich.
Jedenfalls ist es auch wissenschaftlich nicht falsch zu sagen, dass es derzeit mehr regnet als normalerweise um diese Jahreszeit. Die lokale Bevölkerung scheint dem verhältnismäßig gelassen gegenüberzustehen (solange, bis sie dann selbst betroffen sind), ganz im Gegensatz zu meinen Haaren, die diese Luftfeuchtigkeit als Entschuldigung sehen wild Party zu machen. Mädels, Costa Rica ist ein Traum, aber das Glätteisen könnt ihr getrost zu Hause lassen ;)
Aber nicht nur meine Haare leiden unter den Wetterverhältnissen. Viele Straßen hier sind kaum mehr befahrbar oder mussten abschnittsweise komplett gesperrt werden, da sie den Wassermassen nicht standhalten konnten. Gründe dafür sind zum einen die zu schnell erledigte und daher wenig durchdachte Fertigstellung der Straßen und zum anderen die Erdmassen, die durch den Regen gelöst werden und teilweise in großen Brocken oder Schlammlawinen auf die Straßen rutschen. Teilweise ist die Straße somit einfach abgesackt. Auch Brücken wurden durch die Wassermassen schon weggespült.
Aber hey, die Hoffnung stirbt zuletzt und irgendwann wird auch der Regen aufhören. Sein Gutes hat er ja: Durch ihn gibt es hier überhaupt erst die beeindruckende und vielfältige Natur und die REGENwälder  Und die Sonne wird sich hoffentlich auch in den nächsten Tagen mal wieder blicken lassen! Falls sie das nicht tun sollte, muss ich mich wohl einfach an die Teile Costa Rica’s begeben, die von diesem Wetter größtenteils verschont bleiben, wie z.B. die karibische Seite. Dort räkeln sich die Leute nämlich noch mit Cocktails und Reggaemusik unter der Sonne und bekommen wahrscheinlich nicht das Geringste von den Problemen durch den Regen mit!
Aus Deutschland lässt sich ja vernehmen, dass der Herbst eingetroffen ist, mit Kälte und Regen, da bevorzuge ich dann doch lieber die Kombination aus Regen und Wärme!

Liebe Grüße aus dem Regen,
Jara

Donnerstag, Oktober 07, 2010

travel-to-nature sponsert Achuar-Indianer


Ballrechten, 07.10.2010

Hilfe für die Kinder der Achuar

Eine Gruppe von travel-to-nature war im August 2010 zu Gast bei den Achuar Indianern im Tiefland-Regenwald des Amazonas. Wir waren in der Kapawi-Lodge untergebracht, die als touristisches Vorzeigeprojekt von Achuar-Indianern betrieben wird.
Kapawi liegt an der Grenze von Ecuador und Peru im südlichen Amazonasbecken direkt am Pastaza-River. Kapawi ist einer der isoliertesten Plätze im Tieflandregenwald, das nächste Dort ist zwei Wochen Fußmarsch entfernt.
Natürlich bleibt auch hier die Zeit nicht stehen. Die Achuar Indianer sind ein sehr selbständiges und unabhängiges Volk. Sie wurden in den letzten Jahrzehnten extrem dezimiert. Man schätzt, dass in den Provinzen Pastaza und Morona nur noch ungefähr 6000 Achuar in 64 Communities leben.

Die größte Bedrohung geht wie üblich von der zivilisierten Gesellschaft aus, die schon lange ein Augenmerk auf die Öl- und Goldvorkommen in der Amazonasregion geworfen hat. Wir haben lange mit den Achuar vor Ort diskutiert, wie man dem kleinen Volk langfristig am besten helfen kann und bei langen Gesprächen sind wir übereingekommen, dass es das Beste ist, wenn wir die Bildung der Achuar unterstützen. Gemeinsam mit Kapawi haben wir nun ein Projekt gestartet, in dem wir uns langfristig der Verbesserung der schulischen Voraussetzungen widmen wollen.



Unser Ziel ist, die Kinder nicht nur in spanischer, sondern auch in Ihrer eigenen Sprache zu unterrichten. Ihnen die Wichtigkeit des Schutzes der Natur und somit Ihres Lebensraumes näher zu bringen. Ihnen zu zeigen, dass man auch ohne Öl oder Gas menschenwürdig und in Freiheit leben kann. Wir wollen das Selbstvertrauen und die Möglichkeit, sich selbst zu helfen, stärken.


Als Projektpartner dient uns die Organisation der Kapawi-Lodge. Wir haben uns vor Ort überzeugt, dass man hier nachhaltig arbeitet, dass Kapawi verstanden hat, wie man mit dieser sensiblen Thematik umgeht und nicht kurzfristig, sondern langfristig helfen muss. Die Tatsache, dass der Vorstand von Kapawi ein Achuar ist, hat uns überzeugt.

Die travel-to-nature GmbH zahlt als Soforthilfe USD 1000 als Starthilfe an den Impuls Projektfonds für das gemeinsame Projekt. Hiervon sollen Unterrichtsmaterialien bezahlt werden. Kapawi wird sich um die notwendigsten Anschaffungen kümmern und uns dann die Belege und Fotos zukommen lassen.

Selbstverständlich würden wir uns über zusätzliche Unterstützung von Ihnen sehr freuen!

Spenden für das Projekt bitte auf folgendes Konto:
Kontoinhaber:IMPULS Projektfonds e.V.
Konto 12368801
Bank: Volksbank Freiburg, BLZ 68090000

Der Impuls Projektfonds ist als gemeinnützig anerkannt. Überweisungen bis 50 Euro gelten als Spendenbeleg für Ihr Finanzamt. Für Überweisungen von Geldbeträgen größer als 50 Euro bekommen Sie von uns eine Spendenquittung. In diesem Fall teilen Sie uns bitte Ihre Adresse mit. Am besten per Mail an conni@traveltonature.de

Mehr über die Achuar finden Sie hier:
http://www.kapawi.com/en/the-achuar.html