Dienstag, Juni 29, 2010

Rezept für den Papayasalat Som Dtam Ma-La Koo


Auch in Thailand ist gegrilltes sehr beliebt. Gemischte Salate sind beim thailändischen Grillspaß einfach nicht wegzudenken. Beispiel dafür ist der bekannte thailändische Papayasalat „Som Dtam“.

Zutaten für 4 Personen:
300 g frische, grüne, nicht ganz reife Papaya
50 g thailändische Langbohnen
50 g geröstete Erdnüsse
25 g Trockenshrimps
5 frische Chilis
3 Knoblauchzehen
6 kleine Tomaten
1 ½ EL Palmzucker
2 EL Limetten- oder Zitronensaft
1 ½ EL thailändische Fischsauce (Nam Bla)

Papaya schälen und auf einer Gemüsereibe fein stifteln. Alternativ, und in Thailand wird mit vielen Alternativen gearbeitet, können auch mit einem Gemüsemesser aus der Papaya die feinen Streifen „herausgehackt“ werden.
Chilis und Knoblauch klein schneiden.
Ein wenig Papaya, die Chilis und den Knoblauch in einem Mörser grob zerreiben, zerstoßen.
Die Bohnen in ca. 2 cm lange Stücke schneiden.
Die Tomaten vierteln oder achteln
Bohnen, Erdnüsse, Tomaten, Trockenshrimps und die übrigen Papayascheiben in den Mörser geben und zerreiben, zerstoßen.
Mit dem Limetten- oder Zitronensaft, dem Palmzucker und der Fischsauce abschmecken.

Tipp: Original wird der Papayasalat mit Limettensaft abgeschmeckt, da es Zitronen in Thailand früher kaum gab. Sämtliche Zutaten sind in gut sortierten Asia-Läden erhältlich.

Montag, Juni 28, 2010

Privatisierung der Kubanischen Landwirtschaft?


Wie lange hält der Sozialismus wirklich noch? Das ist eine Frage, die schon seit Jahren immer wieder durch die Medien geistert. Heute drängt sie wieder in den Vordergrund: Die Kubanische Regierung hat unlängst eine Million Hektar ungenutzen Staatslandes an private Bauern verteilt. Das Land lag mehrere Jahre lang brach und die Kubanische Regierung möchte mit dieser Aktion eine Belebung der Landwirtschaft erzielen. Insgesamt profitieren nun schon über 100000 Landwirte und über 1000 Kooperativen von der Landreform. Eine etwa gleichgroße Verteilung soll noch folgen.
Was meint ihr, wie lange bleibt die Planwirtschaft noch bestehen und wie lange wird das alte Kuba noch so sein wie es momentan ist?

Freitag, Juni 25, 2010

Trinidad & Tobago – das unbekannte Paradies


Noch relativ unbekannt sind die beiden Inseln Trinidad und Tobago. Die beiden südlichsten Inseln der Kleinen Antillen bilden das Tor zur Karibik und sind wie viele Inseln vulkanischen Ursprungs. Das ganzjährig tropische Klima verleiht atemberaubendes Urlaubsfeeling, egal zu welcher Jahreszeit.
Die größte Angst zukünftiger Reiselustige sind leider auch die Hurrikane, auch ein wichtiges Thema, wenn man mit Kindern reisen möchte. Aber die beiden Schwestern liegen außerhalb des Hurrikan-Gürtels, sodass von dieser Naturgewalt keine Gefahr ausgeht. Das die Kultur und die Natur jeden in seinen Bann reist, dafür gibt es keinen Zweifel. Aber dass die kulinarische Seite jeden begeistert, das ist weltweit bekannt! Überzeugen Sie sich doch selbst.

Mittwoch, Juni 23, 2010

Kubas Zigarrenindustrie schwächelt

Mittlerweile sind schlechte Zeiten für den internationalen Zigarrenhandel angebrochen. Aufgrund der immer stärker werdenden Nichtrauchergesetze und Verboten wohin das Auge reicht, kommt die Kubanische Zigarrenindustrie mittlerweile etwas in die Bredouille. Seit dem letzten Jahr sind die Zigarrenexporte von der Karibikinsel um mehr als 14 % gesunken... Leider sieht auch der Trend nicht besonders gut aus. Da das Land leider neben Tabak, Zuckerrohr und dem Tourismus keine weiteren großen Einnahmequellen hat, trifft es der Rückgang der Exporte besonders stark.
In Kuba selbst, merkt man als Reisender zum Glück nicht viel davon, Cohiba, Montecristo und co. sind weiterhin Bestandteil des Kubanischen Alltags... und sind wir doch mal ehrlich: Eine richtige Zigarre schmeckt doch auf Kuba am Besten!

Donnerstag, Juni 17, 2010

Geheimtipp Hotels in Deutschland Nr. 2


Hinterzarten, Deutschland

Vor ca. 15 Jahren haben wir gemeinsam mit Ursel Bühring von der Freiburger Heilpflanzenschule und Josef Fehrenbach ein Heilkräuterseminar veranstaltet. Das war sehr erfolgreich und kam auch sehr gut an. Conni, meine Frau, hat auch daran teilgenommen und weiß seitdem, welche Pflanzen essbar sind und vor allem welche nicht. Meistens zumindest :-)

Daran haben wir uns erinnert und haben jetzt mal einen Betriebsausflug in den Hochschwarzwald gemacht. Und ich kann bestätigen, dass dieses Hotel wirklich mal eine Reise wert ist:
Die Zimmer sind nicht ganz up to date, aber sie sind sehr geräumig, zweckmäßig eingerichtet und haben so ziemlich alle einen tollen Panoramablick in den Schwarzwald. Ruhe und gute Luft ist garantiert. Aber das ist nicht der Hauptgrund, warum man hierher fährt. Es ist diese einzigartige Kräuterküche, die hier geboten wird. Josef Fehrenbach, der Hotelier und Chefkoch, hat seinen ganz eigenen Stil gefunden. Er kocht nach den 5 Elementen, also süß, sauer, bitter, scharf und salzig. Da gibt es dann z.B. Erdbeercreme mit Meerrettich, ein Heusüppchen zur Vorspeiße, Mädesuß-Sorbet u.s.w., die Geschmacksknospen explodieren. Der Wein ist hervorragend dazu gewählt und der Service perfekt.

In der Umgebung gibt es unzählige Wander- und Mountainbikewege, gut markiert und nicht zu steil. Zum Feldberg kann man ohne Probleme wandern und im Hotelarrangement sind die Busfahrkarten bereits inklusive. Bis nach Freiburg kann man sich kostenlos kutschieren lassen.

Wenn Sie also mal Lust auf ein paar Tage Erholung oder Wandern im Schwarzwald haben, dann kann ich dieses Hotel wirklich wärmstens empfehlen.

Saludos

Rainer

http://www.waldhotel-fehrenbach.de/

Mittwoch, Juni 16, 2010

Ananas - Die Frucht Costa Ricas

Die Ananas (lat.: Ananas comosus) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Bromeliengewächse (lat.: Bromeliaceae). Sie ist ursprünglich in Amerika heimisch (ihr Ursprung wird in Peru / Südbrasilien vermutet) und wird heute weltweit in den tropischen Gebieten als Obstpflanze auf großen Plantagen angebaut. Sie bildet fleischige Fruchtstände, die frisch verzehrt oder zu Konserven oder Saft verarbeitet werden.

Weltgrößter Ananas-Produzent

Mit einer Anbaufläche von 54.000 Hektar Land ist Costa Rica zum weltgrößten Ananas-Produzent der Welt aufgestiegen. Den größten Teil der Ernte fährt der multinationale Konzern Del Monte ein. Die produzierten Früchte sind vor allem für den US-Markt bestimmt. Doch für den Anbau werden Unmengen an Agrochemikalien eingesetzt. Das Ergebnis sind verseuchte Flüsse, kontaminierte Böden und zerstörte Ökosysteme.

Dienstag, Juni 15, 2010

Betriebsausflug 2010


Am vergangenen Wochenende machten sich die Teams von travel-to-nature und Birdingtours gemeinsam auf den Weg zum Betriebsausflug 2010. Am Freitagnachmittag wurde erstmal das Basislager im Waldhotel-Fehrenbach (http://www.waldhotel-fehrenbach.de/) in Hinterzarten aufgeschlagen, wo wir recht herzlich von Josef Fehrenbach und seinem Team in Empfang genommen wurden.

Auf den Begrüßungscocktail (Löwenzahn-Sekt!) folgte dann, zumindest für einen Teil der Truppe, das Eröffnungsspiel der Fußball-WM, während ein kleiner Spähtrupp bereits den geplanten Aufstieg des kommenden Tages etwas genauer unter die Lupe nahm. Am Abend versammelten sich dann wieder alle ttn'ler und birder im Restaurant zur Esche, wo wir den Rest des Abends bei einem 5-Gänge Menü vom Chef persönlich in die Welt der Kräuter und die Kochkunst der 5 Elemente eingeführt wurden.

Einige Impressionen vom Dinner gibt es auf unserer Facebook Seite: http://www.facebook.com/traveltonature

Satt, glücklich und mit einigen neuen Rezeptideen ausgestattet ging es dann schon recht früh zurück in die "Zelte" um etwas Kräfte zu sammeln für den bevorstehenden Aufstieg zum Hinterwaldkopf.

Nach dem Frühstück schnürte uns der "Kräuter-Guru" noch ein üppiges Lunchpaket, bevor sich das 9-köpfige Expeditionsteam auf den Weg zum "Schwarzwälder Stonehenge" machte. Bei hervorragendem Wanderwetter (hin und wieder kam sogar die Sonne raus) marschierten wir über Wiesen und Bäche durch den wunderschönen Schwarzwald und sichteten auch den einen oder anderen gefiederten Waldbewohner, welcher natürlich umgehend von unseren Spezialisten vor Ort bestimmt wurde.

Nachdem der Aufstieg in Rekordzeit bewältigt wurde und wir die Aussicht vom Hinterwaldkopf in vollen Zügen genießen konnten, machten wir in der Hinterwaldkopfhütte eine kurze Rast und stärkten uns für den Abstieg zurück zum Basislager mit einigen isotonischen Getränken. Unterwegs gab es dann mitten im tiefsten Schwarzwald noch ein Picknick, welches dem Namen travel-to-nature alle Ehre gemacht hat. Frisch gestärkt und bei schönstem Wetter war der Rückweg ein Klacks und im Nu waren wir zurück im Waldhotel Fehrenbach.

Mit der aufgefrischten Erkenntnis, dass es auch in nächster Umgebung wunderschöne Plätze zu entdecken gibt, machten sich die neun Gipfelstürmer am Samstagnachmittag auf den Heimweg gen Breisgau.

Vielen Dank an Josef Fehrenbach und sein Team für den netten Aufenthalt!