Montag, Januar 27, 2014

Traumhaftes Honduras

La Tigra Nationalpark

Wie ich ja schon vor einiger Zeit geschrieben habe, waren meine Familie und ich im November zusammen in Mittelamerika unterwegs. Einen Großteil unserer Reise haben wir in dem touristisch eher unbekannten Honduras verbracht. Dass dem Land mit seiner sehr veralteten Einschätzung der Sicherheitslage einfach Unrecht getan wird, habe ich in meinem älteren Honduras Beitrag bereits erwähnt. Deshalb möchte ich mich heute mal der Schönheit des Landes widmen.


Wir waren etwa 2 Wochen in Honduras unterwegs und waren wirklich hellauf begeistert! So richtig vorstellen konnten wir uns von Land und Leuten erst einmal noch nichts, außer natürlich, dass es schön warm ist, typisch mittelamerikanisch und natürlich etwas chaotisch. Unser Trip ging zunächst von Tegucigalpa in den La Tigra Nationalpark. Der Park ist sehr nahe an der Hauptstadt gelegen und liefert einen Großteil des Trinkwassers. In einer tollen, etwa 4 stündigen Wanderung kann man den Park durchwandern, man startet Nahe Tegucigalpa und endet in einem kleinen Dorf Namens San Juancito. Unterwegs durchquert man verschiedene Höhenzonen und Waldgebiete.

Wir starteten unsere Wanderung auf etwa 1.500 Metern und stiegen von hier aus noch weiter in den Nebelwald auf. Die Vegetation wurde immer mystischer und Moose und Farne säumten die Bäume. Nach etwa 1,5 Stunden Aufstieg ging unser Weg wieder ins Tal hinab und wir hörten von Weitem ein Rauschen. Nach weiteren 15 Minuten standen wir vor einem atemberaubenden Wasserfall, natürlich mit Bademöglichkeit! Also nichts wie rein ins kühle Nass!


Unser Weg führte bald weiter in etwas tiefere Regionen. Überall im Gebüsch entdeckten wir alte Ruinen und Bergbauschächte aus der Zeit in der hier Silber abgebaut wurde. Heute sind diese Ruinen schon fast komplett wieder vom Dschungel zurück erobert, was den eigenen Entdeckungstrieb natürlich noch viel mehr weckt. Tief hinein würde ich mich jedoch in keinen der alten Schächte wagen, man weiss ja nie, wie stabil die alten Gemäuer sind. Nach etwa 5 Stunden kamen wir in San Juancito wieder zu unserem Fahrer, der uns schon freudig mit Wassermelone und Ananas erwartete!

Freitag, Januar 24, 2014

Die Dominikanische Republik

Weit mehr als nur Sommer, Sonne und kilometerlange Sandstrände

Waren Sie schon einmal in der Dominikanischen Republik? Oder kennen Sie nur die Pauschalurlaube die über die traumhaften weißen Strände mit Palmen nicht hinauskommen? Die Dominikanische Republik hat viel mehr zu bieten als Sie denken! Als Partnerland auf der CMT 2014 in Stuttgart kam das fröhliche Land aus der Karibik bei allen Besuchern super an. Wie die Badische Zeitung in ihrem Artikel vom 17. Januar die Dom Rep so schön beschrieben hat, sehen wir genauso. Erleben Sie abseits des Massentourismus dieses bezaubernde Land so, wie es wirklich ist – geprägt durch seinen Entdecker Kolumbus, von weiten Mangroven und tropischen Wäldern, über die belebende Musik und spektakulären Kulturschätzen bis hin zu Kaffee- und Bananen-Aromen aus der einzigartigen Natur. travel-to-nature nimmt Sie mit auf einzigartige, speziell für Sie entwickelte Reisen.  Egal ob ganz individuell, mit dem Mietwagen oder in kleineren Gruppen – bei uns ist für jeden etwas dabei!

Michaela Butz (Caribetours)
DomRep Pur – von jedem etwas
Jeden einzigartigen Teil der Dominikanischen Republik erleben? Bei unserer Pur-Reise entdecken Sie alle Fassetten von der ursprünglichen Natur mit einem grandiosen Vogelparadies in der Adlerbucht und den Reichtum in der Tier- und Pflanzenwelt im Nationalpark Los Haitises über ein erfrischendes Bad in Wasserfällen des kühleren Hochlands. Einmal fangfrische Meeresfrüchte genießen und in den typischen aber unvergleichlichen Geschmack von frischem Kaffee und Rum eintauchen. Die koloniale Vergangenheit wird mit einem deutschsprechenden Reiseleiter bei Stadtführungen durch die Hauptstadt Santo Domingo und weitere spektakulären Städten erforscht. Ein Badeaufenthalt an den traumhaften Sandstränden darf natürlich nicht fehlen.

DomRep for Family – Urlaub mit der ganzen Familie
„Genießen mit allen Sinnen“ steht bei unseren Familienreisen unter deutscher Reiseleitung an erster Stelle, um auch den Kleinsten das karibische „Feeling“ zu vermitteln. Altersgerecht für Groß und Klein können verschiedene Aktivitäten beeindrucken. Tanzkurse zu karibischen Rhythmen oder der spannende Anbau von Kakao – spielt doch einfach eine Runde Baseball mit den Dominikanern um die herzlichen Einheimischen besser kennenzulernen! Ein weiteres Highlight dieser Reise ist die Zugfahrt durch koloniale Viertel und der Besuch des Tainoparks. Nach dem auspowern beim Klettern über Hängebrücken und dem Reiten zu Wasserfällen darf natürlich auch die Zeit für eigene Aktivitäten nicht fehlen.

Mariana Dentsch (travel-to-nature)

Traumhafte Dominikanische Republik – selbstständig genießen
Sie wollen eigenständig die Dominikanische Republik kennenlernen? An der Nordküste erwartet Sie der Wassersportort Cabarete, der mit kilometerlangen weißen Sandstränden zu Aktivitäten oder auch zum Entspannen einlädt. Ganz auf eigene Faust können Sie den wilden Süden der Dominikanischen Republik mit dem Mietwagen erkunden. Hier warten die beeindruckende Vogelvielfalt und die fruchtbaren Täler des Hochlands mit traumhaften Wasserfällen auf Sie! Zum gelungenen Abschluss können Sie auch noch einen Ausflug in die Mangrovengebiete unternehmen.

Baustein Rancho Baiguate – Abenteuer in den Dominikanischen Alpen
Auf 600 Metern über dem Meeresspiegel liegt die Rancho Baiguate idyllisch inmitten den Dominikanischen Alpen zwischen Pinienwäldern. Nahe dem höchsten Berg der Karibik befindet sich im frühlingshaften Klima ein wahres Mekka für Abenteuerlustige. Von „gemächlich“ bis zu „adrenalingeladen“ bietet dieser Reisebaustein verschiedenste Aktivitäten für Ihr Karibik Abenteuer.

Michaela Butz (Caribetours)
travel-to-nature TV-Tipp
Das sollten Sie nicht verpassen: am Sonntag, den 26.01.2014 nimmt Tamina Kallert Sie von 20:15 Uhr bis 21:45 Uhr mit auf eine Reise durch die Dominikanische Republik! 

Donnerstag, Januar 23, 2014

Lauras Entspannungstipps rund um La Fortuna

Nachdem Sie nun einige Ausflüge kennengelernt haben - der ein oder andere mit einer Menge Adrenalin verbunden - widmen wir uns diesmal ganz der Entspannung. Denn es gibt einige natürliche Quellen der Entspannung in Costa Rica.

Heiße Quellen Tabacón
Stellen Sie sich vor, Sie kommen von einer anstrengenden Wanderung, der Abend ist bereits angebrochen, Sie wollen sich in einer liebevollen Atmosphäre entspannen…dann sind Sie hier genau richtig. Der durch die vulkanische Aktivität aufgeheizte und schwefelhaltige Fluss Tabacón entspringt am Fuße des Vulkans und durchfließt inmitten einer üppigen, tropischen Gartenanlage in mehr als 40 angelegte Schwimmbecken, in denen man sich bis in die Nacht das warme Wasser auf den Rücken prasseln lassen kann. In mehreren Pool-Bars, Liegelandschaften und bei einem umfangreichen Wellness-Programm lässt es sich herrlich entspannen. In dem stolzen Eintrittspreis (85$ ganzer Tag, 70$ ab 18 Uhr) ist ein sehr reichhaltiges Buffet mit einer gigantischen Auswahl enthalten. Sicherlich lohnenswert, allerdings sollten Sie dann auch den ganzen Tag dort verbringen.

Heiße Quellen Baldi
Eine kostengünstigere Alternative zu den Quellen in Tabacón mit nur 31$ Eintritt sind sicher die orientalischen Quellen von Baldi. In 25 abwechslungsreichen Becken inklusive drei Rutschen und Kinderbecken können Sie sich hier mit der ganzen Familie vergnügen. Viele Bars und Restaurants versprechen leckeres Essen und Getränke, die Preise haben es allerdings auch in sich. Sie sollten genug Bargeld dabei haben, um sich Schließfächer und Handtücher zu mieten. Aber es lohnt sich!
Massage im Luna Spa des Hotels Casa Luna
Wer nach einem spannenden Abenteuerprogramm sowieso zurück in das Casa Luna Hotel & Spa kommt, um dort die Nacht zu verbringen, der sollte sich das Wellnessprogramm nicht entgehen lassen. An der Rezeption können Sie kurzfristig aus rund 50 Spa-Behandlungen wählen – neben zahlreichen Massagen können Sie sich auch mit Schokolade einpacken und ihre Haut mit einem Vulkangestein-Peeling reinigen lassen oder auch das Gesicht-Rundum-Paket buchen. Bei Kerzenschein und den Klängen der Natur ist dies reiner Balsam für die Seele – und den Körper.
Tipp: das jeweilige Monatsangebot lohnt sich garantiert! (ab 35$)
  • Ein Besuch des Casa Luna am Fuße des Vulkan Arenal lohnt sich bei so jeder Costa Rica Rundreise 

Das war es nun erst einmal wieder von mir. Den letzten Teil meiner großen Reise finden Sie dann im Februar hier!

Dienstag, Januar 21, 2014

Lauras Abenteuer rund um La Fortuna

Ein Bericht von Laura Schulte, Praktikantin in Costa Rica

Ich hoffe, ich habe Sie mit meinem letzten Artikel für spannende Ausflüge im Norden Costa Ricas begeistern können. Wenn Sie noch mehr erfahren wollen, was man im Costa Rica Urlaub so alles unternehmen kann, dann sind Sie hier genau richtig! Nach dem türkisfarbenen Río Celeste und dem Wasserfall in La Fortuna geht es direkt nass weiter…

Wildwasserrafting auf dem Río Sarapiquí
Der Name des in La Fortuna beheimateten Adrenalinabenteuer-Veranstalter Desafío (dt. „Herausforderung“) sagt bereits alles: Trotz keinerlei Erfahrung, jedoch auf Rat von Bekannten hatte ich mich für das Wildwasserrafting der Klassen 3-4 auf dem Fluss Sarapiquí weiter im Nordosten des Landes entschieden. Nach zwei unterhaltsamen Stunden Busfahrt mit gratis WiFi und witzigen „Guides“ sowie der Aufrüstung unserer Schlauchboote steche ich gegen 10 Uhr mit meinem Paddel dann in See – ähm, Fluss. Jedes Boot wird mit maximal 5 Personen inklusive erfahrenem Guide besetzt. Anschließend geht es gut 3 Stunden den Fluss hinunter. Unser Guide Jorge steuert uns mit „left“, „right“, „go“ und „stop“ durch die Stromschnellen und nach jedem gemeisterten Hindernis feuern wir uns mit einem inbrünstigen Pura Vida inklusive Paddelschlag erneut an (nass waren wir bereits nach dem ersten Strudel).


Auf halber Strecke macht unsere 5-Boot-Flotte eine Pause, wir essen Ananas und Wassermelone und überwinden beim  Klippenspringen weitere Ängste. Einmalig! Es ist ein wahnsinniges Gefühl in der „Waschmaschine“ auf dem Fluss dich mit dem Boot zu drehen, gegen Strömungen anzukämpfen, das Gleichgewicht zu halten – schade, als es dann schon wieder vorbei ist! Anschließend geht’s unter die Dusche, Handtücher werden gestellt und der Ausflug endet mit einem typisch costaricanischen Mittagessen. Mit trockenen Sachen und einer CD voll guter Fotos geht es dann wieder zurück zum Hotel – klasse!
Ökozentrum Danaus
Auch bei verregnetem Wetter kann dieser 3 Hektar große Sekundärwald mit einer beachtlichen Artenvielfalt aufwarten: Über 150 verschiedenen Vogelarten, Säugetieren wie dem Faultier, Aguti oder Eichhörnchen, Kaimanen, Rotaugenlaubfröschen sowie einer bunten Flora (Helikonien, Orchideen, Medizingarten, Baumschule) bietet er hier einen natürlichen Lebensraum. Unser Guide Gabriel – ausgestattet mit Fernglas und Vogelkundebuch – klärt uns auf einer knapp zweistündigen Tour über all das auf, was uns vor die Linse kommt. Besonders beeindruckend ist der Schmetterlingsgarten, in dem wir eine Vielzahl an Schmetterlingen in allen möglichen Farbvarianten beobachten können und so einiges über die Aufzucht der schillernden Larven lernen. Lassen Sie sich von den Bildern inspirieren! 


Übrigens: Dieses Projekt wurde zum Großteil von travel-to-nature mit aufgezogen, deutsche Freiwillige absolvieren hier einen ökologischen Freiwilligendienst – werden auch Sie Schutzherr und übernehmen Sie eine m²-Partnerschaft.
 Schokoladen-Tour
Wenn auch Sie der süße Typ sind, dann ist eine Schokoladen-Tour genau das Richtige für Sie. Hier werden Sie mit auf den Weg von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade genommen. Sehen Sie die kleinen Kakaobäume wachsen, riechen Sie an frischen Vanilleschoten (Wussten Sie, dass der größte Abnehmer Coca Cola ist?) und probieren Sie sich durch alle Stufen der Schokoladenproduktion. Angefangen mit dem süß-fruchtigen Fruchtfleisch der Kakao-Frucht, über die wirklich bitteren Kakaobohnen (welche übrigens mithilfe der menschlichen Mundbakterien fertilisiert werden) bis hin zu von der Schale befreitem, gemahlenen Kakaopulver – packen Sie ruhig auch selbst mit an! Anschließend können Sie die wildesten Geschmackskombinationen mit flüssigem Kakao ausprobieren – wie wäre es mit Zitronengras, Hibiskus oder sogar schwarzem Pfeffer? Vielleicht entdecken Sie ja den nächsten belgischen Spitzen-Chocolatier in sich. Mit einem gestillten Appetit auf Süße, neuem Wissen und einer Überraschung werden Sie mit einem Lächeln das Paradies verlassen.
Wanderung im Arenal Nationalpark
Als „Muss“ für das Arenal-Gebiet tituliert so mancher eine von Ecoterra organisierte Wanderung auf einem der drei Hauptpfade des Nationalparks Arenal. Aufgrund einer offensichtlichen Artenarmut hat mich diese Tour allerdings ziemlich enttäuscht. In dem 12 Hektar großen Areal haben zahlreiche Touristen vor allem die Fauna zurückgedrängt und so sind wildschweinartige Tiere im Unterholz das einzig Aufregende. Sicherlich lerne ich einiges über die Geschichte des Vulkans mit seinen zwei Kratern  und habe bei gutem Wetter auch einen tollen Blick auf den Arenal-See, dies ist dann allerdings auch schon alles. Daher möchte ich Ihnen eher die Tour „Vulkan Arenal per Boot“ empfehlen, bei der man eine Vielzahl von Wassertieren begegnet und ein herrliches Panorama des Vulkans genießen kann.


Vulkan Arenal per Boot 
Im Hotel Casa Luna werden wir von unserem Guide Alan abgeholt und er erklärt uns unterwegs auf Spanisch Dinge am Wegesrand. Nach 30 Minuten haben wir bereits den Bootsanleger erreicht, von dem es aus mit Wasserflasche und Kamera aufs Boot geht. In der kommenden Stunde werden wir über den Arenal-See geschippert. Dieser künstlich angelegte See, um Wasserenergie zu gewinnen, ist nach dem Lago Nicaragua der zweitgrößte See in Zentralamerika. Einige Wassertiere wie ein Fischreiher im Sturzflug bekommen wir bei einer luftigen Brise zu sehen; das unumstrittene Highlight ist aber sicher ein gut unter der Wasseroberfläche getarnter Kaiman im Schilfgras, der uns mit seiner Körperlänge sicherlich überragen würde. Anschließend offenbart sich der Vulkan von seiner zuletzt 2010 aktiven Seite aus wie ein einsamer Berg vor uns. Auch aus mehreren hundert Metern Entfernung kann man die ausgetrockneten Lava-Spuren eindrucksvoll erkennen. Wir haben heute das Glück, die Vulkanspitze fast unbedeckt sehen zu können. Viel hat nicht mehr gefehlt.


Anschließend wandern wir vom Ufer aus über einen einsamen Pfad mit einigen Blickwinkeln auf den ruhigen See und eine kleine, grüne Schlange sowie ein Ameisenbär passieren unseren Weg. Wir verweilen ein bisschen und bekommen spannende Fakten zum Vulkan geliefert. Am Ende angekommen wartet schon unserer Fahrer und bringt uns zum Nationalparkeingang am Fuße des Vulkans. Bei einem Picknick mit süßer Ananas und erfrischender Wassermelone genießen wir vom Aussichtspunkt eine abschließende herrliche Sicht auf den Namensgeber dieser Region.
Das war es nun erst einmal wieder von mir. Demnächst geht es weiter mit den nächsten Ausflugs- oder besser gesagt Entspannungstipps. Vielleicht sehen wir uns ja vorher noch hier am Vulkan Arenal? Ich würde mich freuen!

Freitag, Januar 17, 2014

Ausflüge um La Fortuna in Costa Rica


Ein Bericht von Laura Schulte, Praktikantin in Costa Rica 

Unterwegs zum Río Celeste 
Früh am Morgen hat uns unser heutiger Guide Jody vom Hotel abgeholt und wir sind ins Gebiet des Tenorio-Vulkans aufgebrochen. Unterwegs haben wir bei den Malekus Halt gemacht - einer Indigenen-Gemeinde bestehend aus leider nur noch 600 Mitgliedern. Hier lernten wir einiges über die Traditionen der Gemeinde und konnten die Handwerkskunst bewundern. Weiter ging es noch zwei Stunden im Bus bis wir schließlich am Río Celeste, dem himmelblauen Fluss, ankamen. Wir unternahmen eine vierstündige Wanderung, die uns Stufen hinauf und wieder hinab führte. Nach etwa der Hälfte der Strecke erreichten wir einen Aussichtspunkt: dieser bietet eigentlich einen fantastischen Blick auf den mächtigen Vulkan Tenorio – doch an dem Tag unserer Tour war es leider neblig und wir konnten den Vulkan nicht in seiner ganzen Pracht erkennen.



So haben wir mit Erdnüssen und costa-ricanischen Nüssen eine Weile verschnauft und uns wieder auf den Weg gemacht, denn das Ziel hatten wir noch nicht erreicht. Immer wieder hören wir Brüllaffen und bestaunen exotische Pflanzen. Nach einem erneuten Marsch haben wir schließlich unser Ziel erreicht und wir kamen zu der Stelle, an der der Fluss seine blaue Farbe erhält. Durch die chemische Reaktion, die dem Fluss dieses himmelblau verleiht, roch es hier ziemlich streng und wir machten uns schnell auf den weiteren Weg. Nach dieser anstrengenden und wunderbaren Wanderung hatten wir uns ein leckeres Mittagessen wirklich verdient!
  • Den Río Celeste kann man bei der Gruppenreise "Costa Rica Pur" oder bei einem individuellen Ausflug besuchen. 
Wasserfall in La Fortuna
Ein anderer Ausflug, den ich in Costa Rica unternommen habe, war ein Besuch des mächtigen Wasserfalls in La Fortuna. Etwa 30 Minuten stapften wir vom Ort aus durch den Wald und schon können wir die mächtigen Wassermassen hören, ehe wir sie in die Tiefe stürzen sehen. Mit einer Eintrittsgebühr von US$ 10 unterstützten wir Umweltprojekte der Gegend und durften dann die etwa 500 Stufen hinab zum Wasser steigen. Wer mutig ist, kann sich hier mit der Strömung des Wasserfalls anlegen und im Wasser um seine Position kämpfen. Wer sich etwas gemächlicher in die Fluten stürzen will, für den gibt es auch ein Becken einige Meter vom Wasserfall entfernt. Ein Spaß für die ganze Familie!
 
  • Den Wasserfall in La Fortuna kann gut man als Ausflug in die Costa Rica Reise einbauen, da es nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt. 
Ich freu mich sehr auf die kommenden Wochen in Costa Rica und in der kommenden Woche fängt mein Praktikum bei dem Aufforstungsprogramm La Tigra an! Da bin ich gespannt drauf! Und an den Wochenenden werden sicher wieder Ausflüge in die einmalige Landschaft stattfinden!

Samstag, Dezember 14, 2013

Sicherheit in Honduras

Bei unserer täglichen Arbeit werden wir sehr regelmäßig nach der Sicherheit in Mittelamerikanischen Ländern gefragt. Honduras wird von potentiellen Reisegästen immer als besonders kritisch eingestuft. Da wir uns natürlich nicht auf irgendwelche veralteten und nicht aktualisierten Meldungen im Internet verlassen möchten, kommunizieren wir täglich mit unseren Partneragenturen und bereisen die Länder natürlich auch selbst.

Aus diesem Grund bin ich diesen Herbst todesmutig wie ich bin mit meinem Mann und meinen Eltern nach Honduras gereist. Um dem ganzen noch eins drauf zu setzen war ich auch noch schwanger (ich bitte Reiseunerfahrene dies nicht nachzuahmen, da der Flug ja doch recht lang ist).
Wie bei all unseren Reisen die wir in das Land zwischen Nicaragua, Guatemala und El Salvador anbieten, hatten auch wir einen Driver-Guide. Dieser hat uns von Lodge zu Lodge und zwischendrin zu den schönsten Sehenswürdigkeiten und Nationalparks des Landes gebracht. Unsere Tour ging von Tegucigalpa über den La Tigra Nationalpark, nach Tela, La Ceiba, Roatan, San Pedro Sula und schließlich nach Gracias und Copán. Touristisch interessante Ecken haben wir also kaum ausgelassen.



Zunächst ein paar Sicherheitsmaßnahmen, die vom Land oder von uns getroffen werden:
  • Erst einmal eine kurze Erklärung, warum wir unsere Touren mit Driver/Guide durchführen: Zum einen besteht im Land eine sehr geringe Dichte an Verkehrsschildern. Was bedeutet, dass man sich, wenn man sich nicht auskennt, sicherlich andauernd verfahren würde. Gute GPS Karten sind leider auch noch nicht auf dem Markt, sodass auch die Technik hier keine Abhilfe schaffen kann. Wenn man dann mal nach dem Weg fragen möchte, muss man zum einen gut Spanisch können, zum anderen sehr viel Geduld aufbringen, da viele Honduraner auch im eigenen Land nicht reisen und deshalb einfach nicht wissen, wo eine Straße hin führt. Mit einem geschulten Driver/Guide ist das aber alles gar kein Problem. Er kennt den Weg, weiss unterwegs noch so einige Geheimtipps und erzählt während der Fahrt so allerhand interessantes über Land und Leute.  Für mich eine sehr angenehme Art des Reisens.
  • An den Straßen selbst, gibt es in regelmäßigen Abständen Polizei/Militärkontrollen, welche Wagen auf illegale Waren überprüfen. Touristenbusse werden in der Regel sofort durch gewunken und es entsteht keinerlei Wartezeit. Diese Kontrollen dienen der allgemeinen Sicherheit und mich haben sie in keinster Weise gestört.
  • Durch Nationalparks sollte man im Land nur mit Guide wandern, da man sich sonst im dichten Dschungel verlaufen kann. Die Ausschilderung im Dschungel ist noch schlechter als auf den Straßen. Die Touren mit Guide durchzuführen ist ohnehin empfehlenswert, da man so natürlich deutlich mehr Tiere und auch tollere Ecken entdeckt, als wenn man allein losziehen würde.

  • Militärpräsens bei abgelegenen Unterkünften: Wenn man irgendwo mitten im Dschungel untergebracht ist, kann es durchaus sein, dass man mal auf Militär trifft. Das hat 2 Gründe: 1. Das Militär wird im Land sehr häufig dafür eingesetzt den Baumbestand der Nationalparks zu bewachen. Es gibt leider in fast allen Ländern dieser Welt, die über tropischen Regenwald verfügen Menschen, die illegal Bäume abholzen. Deshalb muss der Baumbestand bewacht werden. 2. Die Straßen zu den Unterkünften werden bewacht, dass den Gästen ja nichts passiert. Ich habe auch gleich nachgefragt, ob es denn schon einmal Vorfälle mit Touristen gab und ob es die Vorsichtsmaßnahmen deshalb gäbe. In allen Unterkünften und an allen Nationalparkeingängen etc. war dann die Antwort "Nein, das Militär ist ja da" D.h. Es ist einfach eine Vorsichtsmaßnahme, die gut für die Reisegäste ist. 
  • Polizeipräsens in Städten: In sehr vielen Städten ist die Polizei einfach präsent. Das hat den Vorteil, dass man sich in vielen Ecken zu jeder Tages- und Nachtzeit frei bewegen kann. Und das konnte ich beispielsweise bei meinen Asien Reisen sehr oft nicht. Städte die von offiziellen Institutionen als "sicher" dargestellt werden, habe ich als extrem unsicher wahrgenommen. Nachts hätte ich mich oftmals nicht allein aus dem Hotel getraut. 
  • Sicherheitschecks auf Fähren: Fährt man vom Festland nach Roatan oder zurück, wird im Fährterminal das Handgepäck (Reisegepäck muss man aufgeben) ähnlich gecheckt wie im Flugzeug. 
  • Warnungen des Guides: Wenn es irgendwann einmal brenzlig sein sollte, warnt einen der Guide frühzeitig. D.h. er sagt, welche Lebensmittel man als Tourist meiden sollte, wo man sich besser mit Mückenschutz einsprühen sollte und er sagt auch, ob man nachts in bestimmten Regionen mit der dicken Fotoausrüstung auf die Straße gehen sollte oder ob man sie besser zu Hause lässt. --> hierzu muss ich aus eigener Erfahrung sagen, dass die Guides extrem vorsichtig sind. Beispielsweise haben wir auf Märkten etc. ganz normal gegessen (also auch von einheimischen Garküchen etc.) und haben uns noch nicht mal eine kleinste Magenverstimmung geholt.

Alles in Allem waren wir sehr begeistert von dem Land und extrem überrascht, wie sicher es für Reisende ist, wenn man über eine ordentliche Agentur bucht. Wir können uns die schlechten Nachrichten leider so nur erklären, dass das Land einfach nicht über die finanziellen Mittel verfügt um Kampagnen gegen die schlechte Presse zu unternehmen.

Natürlich braucht man in Honduras, genauso wie in Costa Rica, der Schweiz, Spanien oder Malaysia einen normalen Menschenverstand und sollte sich nicht mutwillig in Gefahr begeben. Sicherlich würde man es auch mit einigem Aufwand schaffen, in diesem Land mit Drogen oder anderen illegalen Gütern in Kontakt zu kommen. Aber wenn man es drauf anlegt, schafft man das wohl in allen Ländern. Ich kann unseren Gästen nur sagen, Honduras ist definitiv eine Reise wert, wir 4,5 waren von Land, Leuten, Essen, Natur und Unterkünften extrem begeistert und können alles nur weiter empfehlen!

PS: Wer sich mit Bildern selbst von Honduras überzeugen möchte, dem empfehle ich unsere Multimediashow am 11.01.14 in Schönwald im Schwarzwald. Rückfragen gerne an: sally@traveltonature.de, 07634-505518

Natürlich folgen in den nächsten Wochen weitere Berichten zu unseren Reisezielen, dem Essen, den Menschen etc. 

Donnerstag, Dezember 05, 2013

Abenteuer Mittelamerika

Die sieben Länder Mittelamerikas, Costa Rica, Panama, Nicaragua, Guatemala, Honduras, El Salvador und Belize haben sich auf dem World Trade Market 2013 in London vorgestellt. Die Multidestination zeigte Interessierten die kulturellen Highlights der Länder, um im europäischen Markt noch bekannter zu werden. Zwar sind die Einreisen aus Europa und auch aus Deutschland 2013 bereits angestiegen, trotzdem haben Länder wie Nicaragua oder El Salvador noch einiges an Potential. Und dass es sich lohnt auch in diese Länder zu reisen, können wir nur bestätigen.

Abenteuersport WM in Costa Rica
Auf die Plätze, fertig und los hieß es am 2. Dezember um 14:00 Uhr irgendwo an der Grenze zwischen Costa Rica und Panama. Über 260 Sportler aus 25 Ländern traten an, bei den Weltmeisterschaften im Abenteuersport. 65 Mannschaften machten sich auf den Weg durch Costa Rica und bewiesen ihr können auf dem Mountainbike, beim Bergsteigen, beim Rafting, beim Kayaking, beim Abseiling oder nur mit einem Kompass und einer Landkarte bewaffnet bei einem Orientierungslauf. Dass Costa Rica zum Austragungsort der WM wurde, verdankt das kleine Land seinem breiten Outdoor und Abenteuer Angebot. Die Wettkampfstrecke ist vielseitig, spannend und landschaftlich ein wahrer Hingucker. Lust geweckt? Wer den Wettkampfteilnehmern nacheifern will, für den haben wir einige aktive Reisen in Costa Rica im Programm, bei denen man fleißig trainieren kann! 


El Salvador und das achte Weltwunder
Kürzlich fand der Wettbewerb um das achte Weltwunder statt. El Salvador hatte sich neben 50 weiteren Ländern mit insgesamt 340 touristischen Attraktionen auf Platz 2 behauptet. Beworben hatte sich das kleine Land mit seinem eindrucksvollen Coatepeque See und dem Ilamatepec Vulkan. Durch die sehr gute Platzierung beim Wettbewerb hat sich das Tourismusministerium vorgenommen, die nachhaltige touristische Entwicklung in der Region um den See zu fördern. Das Gebiet wurde bereits zum „Tourismuszentrum von nationalem Interesse“ erklärt. Wer den Lago Coatepeque mit dem Vulkan Ilamatepec einmal besuchen möchte, der sollte das Land bei unserer El Salvador Highlights Reise erkunden.


Top Surfspots in Nicaragua
Im November ging es heiß her an den Pazifikstränden von Las Peñitas in Nicaragua, denn dort fanden die lateinamerikanischen Surfmeisterschaften Ihren Abschluss. Nach dem Tournier-Start in Urugay war Nicaragua das letzte der 14 Länder, in der die Meisterschaften ausgetragen wurden. Die Teilnehmer kämpften mit spektakulären Manövern um den Sieg. Nicht nur Karin Sierralta, Vorsitzende der lateinamerikanischen Surfvereinigung ALAS, war begeistert von der Qualität der Wellen an den nicaraguanischen Stränden, sondern auch die Teilnehmer lobten die Pazifikstrände als die Top-Surfdestination des Kontinents. Allen, die sich in Nicaragua selbst einmal in die Wellen stürzen möchte, empfehlen wir zum Beispiel unsere Gruppenreise „Nicaragua Pur“ oder die Mietwagenrundreise „Traumhaftes Nicaragua“ – zwar surft man hier nicht direkt an den Stränden von Las Peñitas, sondern etwas weiter südlich in San Juan del Sur, aber es ist sicherlich nicht weniger spannend.