Donnerstag, Juni 20, 2013

Ya mann! Rasta, Reggae und Re..ääh LINKSverkehr - Ein Reisebericht aus Jamaika (Teil 2)

Die Menschen

Kurzum – sie sind sympathisch. Das ist einfach so. Man kann einem Jamaikaner einfach nicht böse sein. Nicht, dass es während unserer Reise dazu einen Grund gegeben hätte. Aber man muss es einfach nochmal betonen.


Wir sind auf der Suche nach dem Reiseführer Wolde Kristos in Bluefields. Eigentlich liegen wir auch gut in der Zeit, denn wir sind heute Morgen zeitig in Negril losgefahren und haben auch wie geplant nur zwei Stunden gebraucht. Aber jetzt haben wir schon zweimal das Ortsschild passiert doch von ihm und seiner kleinen Agentur ist absolut nichts zu sehen. Also entscheiden wir uns weiter entlang der Küstenstraße zu fahren, denn irgendwo muss er ja stecken. Wir kommen nach drei Kilometern im nächsten Ort Belmont an, doch stellen fest, dass wir zu weit sind. Mit dem Handy rufen wir Wolde an, der uns versichert direkt an der Straße zu stehen und uns zu winken, sobald er uns sieht. Wir beschreiben ihm noch einmal unser Auto und fahren zurück, vorbei an der kleinen Bude mit Hängematten, vorbei an dem Hotel, wo wir vorher schon 15 Minuten auf Wolde gewartet haben bis man uns sagte, dass wir am falschen Treffpunkt sind und es sich nicht um das Bluefields Bay Resort handelt sondern um das Bluefields Hotel. Man kenne aber Wolde und er sei sehr zuverlässig. Wir fahren erneut bis zum Ortsschild und zu einer kleinen offenen Halle mit Wellblechdach. Doch nichts ist zu sehen. Inzwischen leicht genervt, weil es ja nicht sein kann, dass man sich in diesem verschlafenen Ort verfehlen kann, blicke ich meine Tante an, die wiederum nur mit den Achseln zuckt und meint „Fahren wir halt nochmal langsam in die andere Richtung“. Also Wagen wenden und nochmal im Schneckentempo mit Ausschau nach Wolde in Richtung Belmont. Und nach weiteren 15 Minuten kehren wir unverrichteter Dinge zurück, schwitzend, verwirrt und etwas verloren. Das Telefon klingelt und ich bin kurz davor Wolde ordentlich die Meinung zu sagen, weil wir jetzt schon eine Stunde eine Strecke von 5 Kilometern hoch und runter fahren ohne auch nur annähernd den Ort zu finden, an dem er sich gerade aufhält. Doch Wolde erklärt mir noch einmal geduldig in seinem jamaikanischen Slang, dass doch alles no problem sei und er uns nun gesehen habe. Vollbremsung, wir befinden uns wieder am Eingang von Bluefields neben besagter Halle mit Wellblechdach. Und siehe da, tatsächlich kommt ein winkender und übers ganze Gesicht grinsender Mann mit Zahnlücke und Safari-Outfit auf uns zugeschlendert. Wir parken, steigen aus und werden erst einmal mit einer ausschweifenden Umarmung begrüßt.

"Ya mann, ju no dis is Tschamaika, no problem mann."

Ja Wolde, jetzt wo wir Dich endlich gefunden haben finden wir die Situation auch sogar schon wieder ein bisschen lustig :-)


Fröhlichkeit in Person - Wolde Kristos

Nicht nur mit Wolde erging es uns so, sondern generell mit allen Jamaikanern, mit denen wir im Laufe unserer Reise zu tun hatten. Egal ob die netten Ladys aus dem Palmview Guesthouse in Montego Bay, die uns gleich mit dem traditionellen Gericht „saltfish & ackee“ vetraut gemacht haben, Wolde mit seiner Begeisterung für den umweltverträglichen und menschennahen Tourismus, die geduldigen Frauen aus der Papiermachergemeinde in Port Antonio und der hilfsbereite Taxifahrer Clark, der uns aufopferungsvoll von A nach B gebracht hat, obwohl es draußen schon wie aus Kübeln geregnet hat.
Die Jamaikaner sind ein sehr entspanntes Karibikvolk mit einer aufregenden Kultur und Vergangenheit, zu Beginn immer etwas höflich und zurückhaltend, aber wenn sie erst einmal auftauen wirklich extrem hilfsbereit, sympathisch und lustig.
Wer also Jamaika wirklich kennenlernen will, der bucht keinen 14 tägigen Strandaufenthalt im Luxusresort, sondern eine Rundreise mit aufregenden Stopps und vielen Erlebnissen und Begegnungen – so wie wir es erleben durften!

Mittwoch, Juni 19, 2013

Ya mann! Rasta, Reggae und Re..ääh LINKSverkehr - Ein Reisebericht aus Jamaika (Teil 1)

Bis zum vergangenen Oktober wusste ich nicht sonderlich viel über Jamaika, außer, dass es in der Karibik liegt, es traumhafte Strände haben soll und man sich Tag und Nacht zu den Tönen von Bob Marley in Hängematten wiegt.

So sieht es an vielen Stränden Jamaikas aus - einfach traumhaft!

Schon bevor ich überhaupt mein Abitur hatte und wusste, dass ich irgendwann einmal bei einem Reiseveranstalter landen werde, wollte ich immer irgendwann einmal auf die kleine Insel Jamaika. Bitte jetzt keine falschen Vorurteile – ich hatte weder Dreadlocks bis zum Hintern noch war ich besonders an irgendwelchen Gräsern interessiert. Ich habe auch nicht von früh bis spät Reggae gehört, aber auf irgendeine Art und Weise hat mich Jamaika immer magisch angezogen.

Hier lässt sich die drückende Mittagshitze gut aushalten

Somit habe ich bereits in den ersten zwei Absätzen die bekanntesten Vorurteile über Jamaika zusammengefasst. Aber wie ist es tatsächlich – in Jamaika?

Im Oktober 2013 bin ich von Frankfurt aus direkt bis nach Montego Bay geflogen. Meine Tante, die mich immer gerne auf solchen Reisen begleitet, war auch wieder mit dabei.

Erste Eindrücke

Wir landen am späten Abend. Und schon am Flughafen sollen sich einige der Dinge bestätigen, die man über Jamaikaner gehört haben mag. Extrem entspannt - unsereins, Mitteleuropäer, immer korrekt, immer etwas spießig und ungeduldig würde wohl eher behaupten extrem langsam – werden wir von einer Repräsentantin des Fremdenverkehrsamtes begrüßt und zum Büro der Mietwagenfirma geführt, wo sich die Dame sogleich auch wieder verabschiedet und uns der Dame des Mietwagenbüros überlässt. Ganze eineinhalb Stunden später haben wir dann auch die Papiere unterschrieben, was sich wohl (aber das ist nur eine vage und ziemlich übertriebene Spekulation) durch die zusätzliche Anmietung eines Handys und eines Navigationssystems hingezogen hat. Aber alles ist natürlich no problem, wie uns schon nach der ersten Minute versichert wird. Trotzdem haben wir nach dem Langstreckenflug und bei gefühlten 30° Grad Temperaturunterschied so unsere Schwierigkeiten fünf Gänge zurück auf den jamaican speed herunterzuschalten.

Es war ja nicht unsere erste Reise in diese Region. Zuvor waren wir beiden schon in Costa Rica und Nicaragua unterwegs und ich für meinen Teil auch in Panama und El Salvador. Dass es nicht überall auf diesem Globus so hektisch zugeht, war uns also durchaus bekannt. Doch ich vermute, nach zwischenzeitlich weiteren Besuchen in verschiedenen Ländern, dass die Karibik noch etwas extremer ist. Aber ich möchte dies an dieser Stelle betonen - genau das ist es, was ich als absoluten Pluspunkt empfinde und wirklich JEDEM empfehle, der sich „entschleunigen“ möchte.

Typischer Straßenverkauf von "jerk chicken" - Achtung: gibt es nur in den Varianten SCHARF und SEHR SCHARF...

Nun gut, zurück zu unseren ersten Eindrücken – wir verlassen den Flughafen und warten vor dem Gebäude auf unseren Mietwagen. Ohne an etwas Böses zu denken, beginnt meine Tante sich eine Zigarette anzuzünden… Keine 5 Sekunden später kommt ein Mann mittleren Alters, adrett gekleidet, auf uns zu und fragt, ob wir auch noch etwas anderes rauchen möchten. Etwas verlegen aufgrund der unverblümten Frage auf offener Straße antworte ich ihm, dass ich nicht rauche und meine Tante lediglich Zigaretten. Ein etwas verblüfftes Gesicht, eine höfliches „sorry Maam“ und weg ist er. Tja, ich glaube, nicht nur, weil ich so müde bin, fühle ich mich gerade etwas verwirrt und sehe wohl auch so aus. Doch das soll nicht das letzte Ereignis sein, das einem spüren lässt, dass dieses Land in einem ganz anderen Rhythmus tickt…

Dienstag, Juni 18, 2013

Früher buchen spart Geld! Und Ärger!

Ballrechten, Deutschland



Der Flugbranche ist etwas gelungen, wovon andere Branchen nur träumen: Sie haben Ihre Kunden komplett 'umerzogen' und ein neues System geschaffen, dass es den Airlines erlaubt, frühzeitig zu planen und ihnen so zusätzliche Liquidität verschafft.

Früher, und das ist noch nicht so lange her, war es so, dass die Flüge erst teuer verkauft wurden und je näher der Abflug rückte, desto günstiger wurden die Flüge. "Last Minute" war up to date und jeder versuchte, möglichst lange zu warten, bis er einen möglichst günstigen Flug buchen konnte.

Heute ist das genau anders herum. Erst werden die günstigen Flugpreise auf den Markt geworfen und je voller die Maschine wird, desto höher werden die Preise. Für die Flugbranche ist das ziemlich genial, es bringt wesentlich mehr Vorteile als Nachteile.

Für unsere Gruppenreise-Gäste hat das erstmal wenig Bedeutung. Bei Reisen, in denen die Flüge im Preis inbegriffen sind, haben wir Gruppenkontinkente geblockt. Wichtig ist das für unsere Individualreisenden und für Reisen, die ohne Flug angeboten werden. Hier kann man sehr viel Geld sparen, wenn man frühzeitig bucht. Ausserdem sind bei rechtzeitiger Planung für Individualreisende die Hotels meistens noch verfügbar und für uns leichter zu buchen, das gebe ich ganz ehrlich zu. .

Wir sind Spezialist für Individualreisen nach Mittelamerika, vor allem nach Costa Rica. Wir empfehlen deshalb dringend, Eure Reise frühzeitig zu planen. Als Faustregel gilt: Meistens sind die Flugpreise 300 Tage vor Abflug verfügbar. Also haltet Euch ran, auch Reisen für´s nächste Jahr können schon angefragt werden!  Worauf wartest Du noch? :-)

Pura Vida

Rainer
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travel-to-nature GmbH
Franz-Hess-Str. 4
D-79282 Ballrechten
Tel. ++49(0)7634 5055-0
info@traveltonature.de
http://www.travel-to-nature.de

Wasserfall La Fortuna, Costa Rica



Montag, Juni 17, 2013

Maries Reisetipps aus Kuba: Die Provinz Villa Clara-das Synonym für Che Guevara


Die meisten Reisenden kommen in die Region, vor allem in die Stadt Santa Clara, um das Che Guevara Mausoleum zu sehen. Dies ist besonders interessant für Che Fans, denn das zugehörige Museum bieten einen umfassenden Überblick über die komplette Geschichte und das Leben Che Guevaras. Sie sollten den Besuch nicht auf einen Montag legen, denn Montags ist Ruhetag.
Ansonsten ist die Stadt besonders bei Nachtschwärmern beliebt, denn sie ist bekannt für das abwechslungsreiche und bunte Nachtleben.
Für Naturliebhaber wiederum ist diese Region sehr geeignet. Sie hat ebenfalls Zugang zur Sierra del Escambray. Wunderschön ist der Stausee Hanabanilla, zu dem man gelangt, wenn man etwas in die Berge fährt. Hier findet man Kubas größtes Wasserkraftwerk. Für Angler ist die Region ebenfalls ein Paradies, denn der See ist besonders bekannt für seine Forellenbarsche. Am besten erkunden kann man die Region vom Hotel Hanabanilla aus. Der Klotz passt so gar nicht in die wunderschöne Landschaft, von dort aus kann aber mit dem Boot in die umliegenden Gebiete übergesetzt werden. 

Dienstag, Juni 11, 2013

Maries Geheimtipps aus Kuba: Fortsetzung: Cienfuegos und Umgebung


Ebenfalls lohnenswert ist ein Auslug in die Sierra del Escambray zum Nicho Park, der in einem kleinen Naturschutzgebiet liegt. Zum Park gelangt man am besten mit einer organisierten Tour. Die Highlights dieser
Wanderstrecke sind definitiv die vielen Wasserstellen und Wasserfälle, die auch zum Baden und sich erfrischen einladen..
Wenn Sie der Hunger plagt können Sie sich im Restaurant El Prado, das direkt an der gleichnamigen Strasse liegt ( Paseo del Prado), stärken oder mit dem Bicitaxi zur Punta Gorda rausfahren zum Restaurant Villa Lagarto in dem man ebenfalls gut essen kann ( hier können auch Zimmer gemietet werden).
Cienfuegos kann auch gut ohne Übernachtung auf dem Weg nach Trinidad besichtigt werden, die  Besichtigung der Stadt sollte aber bei einer Kubreise nicht fehlen.

Freitag, Juni 07, 2013

Pirate Cove

Costa Rica

Cabinas Hotel Pirate Cove

Wenn Ihr bei travel-to-nature eine Rundreise oder eine Individualreise bucht, bieten wir euch oftmals eine Verlängerung der Reise an. Wir haben mehr als 200 Hotels unter Vertrag, eines davon ist das Pirate Cove auf der Halbinsel Osa im Süden Costa Ricas.

Die Anreise, die wir für Euch natürlich organisieren, ist abenteuerlich, auf relativ kleinen Booten geht es durch das Mangrovengebiet des Rio Sierpe und dann durch die Flussmündung auf´s offene Meer. travel-to-nature sorgt dafür, dass wir nur ausgebildete Skipper an Bord haben. Ausserdem stellen wir sicher, daß die Boote versichert sind, was leider nicht auf alle Boote in die Drake Bay zutrifft. Darüberhinaus sorgen wir dafür, daß die Sicherheitsstandards eingehalten werden. Aber keine Angst, die Skipper fahren die Strecke täglich und kennen sich gut aus.

Das Pirate Cove bietet verschiedene Zimmer an. Wenn Ihr uns anruft, können wir das optimale Zimmer für Euch herausfinden.
Bungalow

Zimmer mit Aircondition

Was macht man nun den ganzen Tag in der Drake Bay? Ich kann euch sagen, da werden die Tage schnell knapp:

Nasenbären im Nationalpark Corcovado


  • Tauchen (PADI)
  • Schnorcheln
  • Delphin- und Walbeobachtung
  • Corcovado-Nationalpark-Tour (bitte unbedingt vorausbuchen!!)
  • Reiten
  • Kayakfahren
  • Vogelbeobachtung
  • Wandertouren 
Strand Pirate Cove


Die Preise für die Ausflüge liegen zwischen 40 USD und 200 USD pro Tag und die Touren können bei uns oder vor Ort gebucht werden. Die meisten Touren kennen wir persönlich und können Euch optimal beraten! Und wir können Euch auch unsere Geheimtipps verraten! :-)

Das Essen im Pirate Cove ist unglaublich lecker - frischer Fisch direkt aus dem Meer, dazu frische Früchte, Mangos, Papayas.. alles direkt vom Erzeuger.

Ein Video vom Corcovado Nationalpark findet Ihr hier: http://youtu.be/eLN9pWOSHrY

Ihrkönnt das Hotel bei travel-to-nature buchen. Einfach anrufen bei ++49 7634 5055-0, wir erstellen Euch ein optimales Angebot - genau auf Eure Wünsche zugeschnitten!

Saludos und Pura Vida!

Rainer









Montag, Juni 03, 2013

Unsere erste Individualreise auf die Halbinsel Baja California ist da!


Wo finden Sie Canyon-, Wüsten- und Lavalandschaften, weiße Sandstrände, Mangrovengebiete und Walbeobachtung? Na auf der Halbinsel Baja California! 

 
Begleitet von einem erfahrenen Reiseleiter begegnen Sie malerischen Kulissen, türkisblauem Meer und den unterschiedlichsten Landschaften. 

Noch immer Lust auf was Neues? Romantische Sonnenuntergänge, idyllische Uferpromenaden, malerische Städte und die Beobachtung von Grauwalen und Seelöwen vielleicht? Dann fliegen Sie mit uns auf die Halbinsel und lassen Sie sich von all diesen Höhepunkten begeistern.

Sie finden die Reise unter der „Mexiko Kompakt – Die Highlights des Westens“.